Mulitiple Sklerose und Autoimmunerkrankungen

Das Fachmagazin NeuroTransmitter berichtete:
Vitamin D reduzierte Schübe bei MS
Die Gabe von Vitamin D kann die Anzahl der Schübe bei
Multiple Sklerose (MS) reduzieren.
Niedergelassene Neurologen aus dem NeuroNetz für Norddeutschland hatten den Einfluss des Sonnenvitamins auf den Krankheitsverlauf bei 60 Patienten mit schubförmiger MS dokumentiert ... Unter Vitamin D sank die Zahl der Schübe .... Die Untersuchung belegt einen klaren Effekt von Vitamin D auf den Erkrankungsverlauf beziehungsweise die Erkrankungsaktivität bei schubförmiger MS ...
So verringerte ein Anstieg des Vitamin-D-Spiegels um durchschnittlich 20 ng/ml innerhalb der ersten zwölf Monate nach den ersten Symptomen das Risiko für neue Gehirnläsionen sowie für einen neuen Schub um 57 Prozent. Zusätzlich nahmen die T2-Läsionen um 25 Prozent langsamer zu und der jährliche Verlust an Gehirnvolumen verringerte sich.
Vitamin D beeinflusst Nervenwachstum und Entzündungsreaktionen ...
Wie die Autoren des Fachmagazins weiter schreiben, ist der Zusammenhang von Sonnenstrahlung und MS schon seit Jahrzehnten bekannt.
Je geringer die Sonnenscheindauer, desto häufiger tritt die Autoimmunerkrankung auf.
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In der Berliner Charité erforscht man die Wirkung von Vitamin D 3 bei Autoimmunerkrankungen.

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Es mehren sich die Hinweise, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung zum Beispiel das Risiko für
Diabetes mellitus oder Multiple Sklerose reduziert.
Vor dem Hintergrund sowohl der
IOM-Empfehlungen als auch der DACH-Referenzwerte für die tägliche Vitamin-D-Zufuhr sollten auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern breitenwirksame Anreicherungsmaßnahmen von Lebensmitteln mit Vitamin D erwogen werden, um so zumindest eine Basisversorgung mit Vitamin D in Höhe von 10 bis 15 g täglich zu gewährleisten (wie in den USA bereits geschehen!).