Übersäuerung / Antiazidosebehandlung

Mit dem Trinken einer genügenden Menge an (warmen) Wasser morgens erhält die Niere die Möglichkeit die überschüssigen Säuren zum Teil auszuscheiden. Bei machen Patienten führt das Trinken am frühen Morgen manchmal zu einem Stuhlgang.

Elementar ist eine richtige Ernährung und Lebensführung.
Säurebildner: Kaffee, Alkohol, Fisch, Eier, Süßigkeiten, Mehlprodukte, Käse, Fleisch, Stress, intensiver Sport, zu wenig Wasser
Basen: Salate, Obst und Gemüse (auch Zitrone und Grapefruits), leicht basenbildend sind auch Vollkornprodukte (wenn sie ohne Gärung verdaut werden können) und Milchprodukte.
Auch Gärungssäuren im Darm bei einer gestörten Darmflora oder Überessen durch unverdaute Nahrung erzeugen eine Übersäuerung. Dagegen hält der präbiotische Ballaststoff Inulin.
Fragen Sie mich nach einem Präparat zur Entsäuerung (mit den geeigneten Mineralstoffen unter anderem), denn die weit verbreitete Übersäuerung (bei Nicht-Vegetariern) führt zu De-Mineralisierung von Knochen, Haut, Haaren und Gelenken und sollte gleichzeitig ausgeglichen werden.

Ich könnte es nicht besser formulieren:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

In den Tropen kommt es darauf an mehr Früchte zu essen: erhöhte Wasserzufuhr und Basenzufuhr.
In kalten Ländern und im Winter brauchen wir tendenziell mehr Säuren, also konzentrierte Nahrung mit proteinreicher Kost.

Säuren bringen Energie, weshalb aufputschende Genussdrogen uns diese zuführen oder den Körper zu ihrer Bildung anregen: schwarzer Tee, Kaffee, Fleisch, Alkohol, Zucker.
Analog kann man das Prinzip der chinesischen Medizin mit Yang /Säure und Ying (wasserhaltige Pflanzen, ...) daneben stellen.

Im Beipackzettel der Entsäuerungsmittel, also der Basen steht: kann müde machen. Es kommt auf die bedarfsgerechte, intuitiv richtige Ernährung an, ausgeglichen zwischen Entspannung und Anspannung/ Anstrengung.

Gerade Vegetarier, die eher einen Basenüberschuss haben greifen aus Gründen der Gesundheitsprophylaxe unnötigerweise zusätzlich zu Entsäuerungsmitteln.

Übersäuerung:
Das Präparat, welches ich empfehle kostet nur 34c/Portion. Es sollte am morgen beim Aufstehen, lange vor der Mahlzeit eingenommen werden. Und nicht während das Mahlzeit die zur Verdauung notwendigen Säuren im Magen behindern / neutralisieren.

Essen Sie mehr Salat, Obst Gemüse! Basisch sind auch Zitronen und Grapefruits;
Auch Gärungssäuren im Darm durch unverdaute Nahrung erzeugen eine Übersäuerung.
Säurebildner sind: Kaffee, Alkohol, Fisch, Eier, Süßigkeiten, Mehlprodukte, Käse, Fleisch, Stress, intensiver Sport, zu wenig Wasser -

Besonders morgens sollten Sie viel (warmes) Wasser trinken !
Basen: Salate, Obst und Gemüse (auch Zitrone und Grapefruits), leicht basenbildend sind auch Vollkornprodukte, wenn sie ohne Gärung verdaut werden können.
Was Sie machen können, aber nicht müssen: die Kontrolle des morgendlichen Urins mit einem ph-Messstreifen (in meiner Praxis gratis erhältlich) in Eigenregie zeigt Ihnen den Therapieerfolg an.

Gebessert werden eine Vielzahl von Beschwerden bzw. Erkrankungen und Anzeigen einer Übersäuerung des Körpers, wie saurer Mundgeruch, Körpergeruch, saurer Schweißgeruch, .... im Extremfall auch Heilungsblockaden.

Knochen von Milchtrinkerinnen waren nicht widerstandsfähiger, diese waren sogar einen höherem Knochenbruch - Risiko ausgesetzt - so eine Studie.
Übersäuerung durch zu häufigen Milchkonsum ist die Ursache.
Zur Neutralisation der Säuren entzieht der Körper den Knochen den Calciumvorrat. 38 % der Frauen erleiden nach dem 50. Lebensjahr Brüche.
Basentherapie schützt (und Calcium und Vitamin D).

Für die basenüberschüssige Nahrung sollten schlechte Säurebildner so weit wie möglich vermieden werden:
Eier aus konventioneller Landwirtschaft
Fisch und Meeresfrüchte aus konventioneller Aquakultur oder aus belasteten Regionen stammend
Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft
Fleischbrühe, Wurstwaren, Schinken
Milchprodukte (z. B. Quark, Joghurt, Kefir, Molke und alle Käsesorten, auch von Schaf und Ziege; gerade auch alle fettarmen Milchprodukte)
Ausnahme: Butter, Ghee und Sahne (in Bio-Qualität), die neutral eingestuft werden.
Essig (Weinessig, Balsamico Ausnahme: naturtrüber Apfelessig)
Fertigprodukte aller Art (insbesondere solche aus konventioneller Erzeugung)
Getreideprodukte aus Auszugsmehlen (Back- und Teigwaren wie Brot, Brötchen, Laugengebäck, Kuchen, Gebäck, süße Teilchen, Nudeln etc., manche Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Fertigmüslis, Crispies, Crunchys etc.)
Glutenhaltige Produkte (z. B. Produkte aus Seitan, wie vegetarische Würste, Aufschnitt, Bolognese o. ä.)
Ketchup (Ausnahme: selbst gemachtes Ketchup z. B. aus Tomaten und Datteln)
Sauerkonserven
Senf (Ausnahme: hochwertiger Bio-Senf ohne säurebildende Zusätze)
Sojaprodukte (wenn stark verarbeitet, insbesondere das texturierte Sojaprotein, das mit TVP abgekürzt wird und in getrockneter Form als Grundlage für Hackfleischersatz, Gulaschersatz o. ä. angeboten wird)
Speiseeis (auch Wasser-, Soja- und Joghurteis Ausnahme: Basisches Eis)
Süßungsmittel wie Dicksäfte, aber auch Honig, wenn in großen Mengen als Süßungsmittel eingesetzt.
Zucker (sämtliche Produkte, die Haushaltszucker enthalten) Kokosblütenzucker gilt als guter Säurebildner, wenn in kleinen Mengen verzehrt, z. B. einmal wöchentlich zwei Stück Kuchen mit Kokosblütenzucker
Alkohol- und koffeinhaltige Getränke
Fertiggetränke wie Softdrinks (z. B. Limonade, Cola etc.), Fruchtsaft aus Konzentrat (durch die EU subventioniert), Isodrinks, Proteindrinks, gezuckerte Milchshakes, Drinks zum Abnehmen etc.
Kaffee, auch Getreide-, Instant- und koffeinfreier Kaffee
Milch (gilt nicht für alle Menschen, manche Menschen können z. B. Ziegenmilch oder auch rohe Kuhmilch gut vertragen und daher auch gut verstoffwechseln)
Mineralwasser und generell kohlensäurehaltige Getränke
Tee (schwarzer Tee, Früchtetee, Eistee etc., lediglich Kräutertees sind basisch, ja sogar hochbasisch)

Aus dem Kapitel "Nieren und Entsäuern":
Ein Nierenarzt schrieb: Patienten finden es schwierig Obst und Gemüse zu essen und glauben Pillen könnten die Säure in den Körperzellen komplett ausgleichen. Vorsicht vor dem oft von Fachärzten verschriebenen Natriumbicarbonat enthält Natrium, welches die Nieren langfristig schädigt.
Pflanzenbasierte Ernährungsweisen waren bei chronischem Nierenversagen erfolgreich (Kempner; Barsotti et al).
Auch mit Veggie Burgern.
Pflanzen-Nahrung war den Natronpillen auch in sofern überlegen, dass sie den Blutdruck reguliert. Der Titel des Artikels in einer Fachzeitschrift: .... der Schlüssel liegt im Obst und Gemüsemarkt und nicht in der Apotheke. Wir Ärzte werden jeden Tag mit Werbung zu Natrium-Bicarbonat belästigt.
Säurebelastung: Fisch doppelt so hoch wie Rind ! Schwein doppelt so stark wie Eier ! Geflügel und Käse doppelt so viel wie Brot, Reis und andere Milchprodukte. Am besten sind Gemüsen, dann Obst und auch etwas unsere Bohnen (ein pflanzliches Eiweiß).
Eier produzieren eigentlich mehr Säure als Rindfleisch, aber der LAKE-INDEX (Load of Acid to Kidney = Nieren) berücksichtigt auch die Portionsgrößen.
Um die Belastung einzuschätzen verschenke ich ph-Meßstreifen.
Viel Säure trägt auch zum Abbau der Muskeln bei.

Mahatma Gandhi schrieb:

"Die Homöopathie heilt mehr Kranke als jede andere Behandlungs- methode und sie ist jenseits allen Zweifels sicherer und ökonomischer. Sie ist die umfassendste medizinische Wissenschaft."