Ernährungsberatung Ernährungsmedizin

Im Fachblatt BMC Medicine schreiben führenden Forscher über die mediterrane Ernährung: mindestens 4 Teelöffel Olivenöl pro Tag, Nüsse, Zwiebeln, Gemüse, 3x Beeren, Bohnen, Zwiebel, Knoblauch bei jeder Gelegenheit, Vollkorn; Milchprodukte nur sparsam, nur Schaf-, oder Ziegenkäse, aber nicht daumendick aufs Brot, Kefir/Ayran in geringen Mengen, wenn überhaupt dann wenig Fisch, in
Blue Zones (viele sehr alte Menschen) spielt Fisch KEINE Rolle, sondern Gemüse und pflanzliche Öle, also nicht fettarm, Oliven! So entsteht ein Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall OHNE eine Cholesterinsenkung, ... herzgesund UNABHÄNGIG vom Cholesterinspiegel.
Gemüse hat einen 48 mal höheren Nährwert als Fleisch (oder Milch).
Alkohol wird in den Blue Zones NICHT getrunken. Sogar die Idee ein Schluck Rotwein sei gesund wird heute ad acta gelegt. Schon kleine Mengen sind gesundheitsschädlich. Herz-Kreislauf-Erkrankungen isoliert betrachtet kann man einen kleinen Vorteil herausrechnen. Wenn man ehrlich ist, sprechen aber die Zahlen der Entstehung von Krebserkrankungen durch Alkohol GEGEN den Konsum. Alkohol sollte wenn überhaupt dann zum Essen getrunken werden. Er fördert aber die Aufnahme von Nahrungsfett und macht einen Alkohol-Bauch.
MediterrAsian:
Fisch, Obst, Milchprodukte werden in Japan nur selten genossen. Das British Medical Journal veröffentlichte eine Studie zur japanischen Ernährung. In der China Study (Colin Campbell): Getreide, Gemüse, tierisches Protein unter 10 %, viel Ballaststoffe. Viele Erkrankungen traten kaum auf. Herzinfarkt 16x seltener.
Blue Zones: traditionelle Ernährung und Zufriedenheit.
Sieben-Tage-Adventisten-Ernährung: der Körper ist ein Haus Gottes, ... finde ich auch. In einer Langzeitstudie wurden 97.000 Teilnehmer beforscht. "Ten years more of life" hieß die Adventist Health Study: vegetarische Ernährung, soziale Kontakte, kein Nikotin, Bewegung, Fasten. Nebenergebnis der Studie: Tomaten schützen vor Eierstock- und Prostatakrebs. 5 Gläser Wasser täglich schützen das Herz.
Blue Zone in Costa Rica, Nicoya: Gemüse, Bohnen, Obst, tägliches Intervallfasten, abends wenig essen oder Dinner-Cancelling "light".
Uganda, Kenia: bei überwiegend pflanzlicher und vollwertiger Ernährung (in den Zwanziger Jahren und später) kein Fall von Bluthochdruck, Herzinfarkt, Arteriosklerose.
Tsimane, Amazonas 2017: herzgesündestes Volk der Welt, trotz High-Carb, Proteine aus Hülsenfrüchten.

Gesättigte Fette meiden: Palmöl (ganz meiden; oft nicht deklariert in "Fruchtsüße"versteckt), Kakaoöl, Käse, Quark, Milch, Butter, Fleisch. +
Mehr pflanzliche Fette essen: gut für Haut, Blutdruck, Entzündungen/Gelenke, Verdauung, ... jünger, erholter, frischer!
Ungesättigte Fettsäuren: PREDIMEND Studie: 5 Esslöffel Olivenöl (mein Tipp: VIEL BIO Olivenöl in einer Schüssel mit Basilikum-Pesto, roten Zwiebeln, Oliven und Tomaten mit einem Löffel essen) . Raps, Erdnuss, Avocado, Nussmus.
Omega3Fettsäuren: mittellange, wie die alpha-Linolensäure in pflanzlichen Ölen (Soja, Raps, Lein, ...)
längere (EPA, DHA) Fischöl, der Fisch isst aber Algen, die wir bevorzugen sollten, schützt Herz, Gelenke, Hirn, Schwangere.
Muffin Studie: Blutdruck um 10 mmHg gesenkt.

Statt Fisch: Omega 3 DHA aus Algen und Wakame- oder Nori-Algen!
Fisch ist KEIN Schutz. (wegen Fisch-Eiweiß, Tiere sammeln Gifte im Laufe des Lebens: PCB, Dioxin, Mikroplastik, DDT, Pestizide, Schwermetalle, ... Antibiotika, schlechte Qualität in Zucht-Fisch, Massentierhaltung mit Parasiten, die mit Pestiziden bekämpft werden)
Transfette: erhöhen das LDL Cholesterin und die Trigyceride, verstärken Entzündungen, führen zu Insulinresistenz, Krebs, Herz und Gefäßerkrankungen, in den USA verboten, in Deutschland noch nicht mal einen Grenzwert, wie in unseren Nachbarländern. Nicht genug: die deutsche Fleisch- und Milch-Lobby hat dafür gesorgt, dass die Fette nicht deklariert werden müssen (in Fleisch, Wurst und Milch, Chips, "Teilchen")
Bei Entzündungen: kein Sonnenblumen,- Distel- und Maisöl.
Ölziehen (morgentliche Mundspülung aus dem Ayurveda) : bei Parodontose, Erregern im Mund, Mundgeruch, bringt die Verdauung in Schwung.
Kein tierisches Protein ! KEINE eiweißreichen Diät-Pulver oder Protein-Shakes!
Ja, Protein macht satt und Protein- statt Fett-reicher Abendmahlzeit macht kurzfristig schlank! Auch bei Fettleber. Aber:
(Tierisches) Protein fördert Krebs-Wachstum und Alterung. Auch Fitnessdrinks mit IGF1, einem Muskelwachstumsfaktor aus Fleisch. Proteinreich (tierisches) und hochkalorisch nährt Krebs, Verkalkung, Entzündung, "Inflamm-Aging". Also auch keine Atkins-Diät mache; Uni Chicago: nach 6 Wochen Atkins massive Beeinträchtigungen der Blutgefäßwände.
Glykoproteine, AGE´s wie Acrylamid sind karramelisiert, in paniertem Hühnerfleisch in der Fritteuse, Pommes, Chips: Diabetes II, Nierenschäden, Gefäßverkalkung, schlechtere Knochendichte; durch Fasten abgebaut.
Proteinbedarf im Alter: ab 40 kommt es zu Muskelabbau, Sarkopenie. Krafttraining! Mehr bei viel tierischem Protein bei 6000 Amerikanern Ü50, 18 Jahre beobachtet führte zu 4fachem Krebsrisiko (Säurelast im Alter).
Säure-Basen-Haushalt: wenn die Nieren überfordert sind, werden Mineralien aus dem Knoch mobilisiert, das Bindegewebe wird schmerzempfindlicher, Nierensteine und Muskelabbau wird gefördert; kurzfristig hilft Ammoniak aus der Niere (Mundgeruch älterer Leute), langfristig schädigt es die Nieren noch weiter. Sauer machen tierische Eiweiße: besonders Schmelzkäse, Milchpulver, Fleisch, Fisch (Thunfisch in Dosen), Eier, Milchprodukte, Käse, aber auch Getreide (Phosphor) und Brot nur leicht, Nudeln (Pasta nicht), Stress, Cola. Parallel ein Glas Gemüse oder Orangensaft (oder Bicarbonatreiches Mineralwasser) trinken zum puffern! Beim Fasten Basenpulver oder /und Gemüsebrühe.
Milch:
Wachstumscocktail mit Hormonen, die im menschlichen Körper Entzündungen und eine vorschnelle Alterung verursachen.
Milchzucker verursacht Blähungen im Abstand von 15 bis 30 Minuten nach dem Essen.
Gut gereifte Käse oder Kefir werden in der Regel gut vertragen.
Lactase-Pulver als Enzymersatz scheint nur wie ein Placebo zu wirken.
Autoimmunerkrankungen wie MS, Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen scheinen auch die Folge des Milchkonsums zu sein. Belegt ist die Förderung von Akne.
Überraschend: Milch fördert Osteoporose, da die Säure durch Calcium aus den Knochen abgepuffert werden muss. Deshalb tritt in Japan, wo fast keine Milch getrunken wird Osteoporose seltener auf.
In der Harvards-Studie mit 200.000 Teilnehmern zeigte sich ein 24% erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko aufgrund der gesättigten Fettsäuren.
Schwedische Langzeitstudie: nicht nur die Knochenbrüche vermehrten sich, auch die allgemeine Sterblichkeit. Demenz und verringerte Fortpflanzung.
Damit Kühe noch mehr Milch geben, werden sie permanent künstlich befruchtet, so gelangen Mengen an Geschlechtshormonen in die Milch, auch in Bio-Milch, was zu einer geringeren Fruchtbarkeit bei Männern führt. Die Wachstumshormone Insulin, IGF1 und mTOR führen zu Krebs, am eindeutigsten sind die Erkenntnisse bei Prostatakrebs.
Kaffee fördert sie Selbstreinigung der Zelle (Autophagie), viel Milch macht diese wieder zunichte. Das Milchprotein Casein neutralisiert auch das Catechin des Schwarztees bezüglich einer besseren Gefäßreaktion. Auch bei Blaubeeren mit Schlagsahne geht die gesunde Wirkung verloren. Die Milch in Schokolade blockt auch dessen Wirkung. Probieren Sie Mandel-, Hafer- oder Sojamilch aus!
Käse, Joghurt: enthalten weniger Laktose und Galaktose. Suchtfaktor durch fettig+salzig (Salz um die bakterielle Fermentation zu stoppen) und durch Casomorphine. Schaf- und Ziegenkäse(und Joghurt) enthalten weniger Casein.
Joghurt hilft bei der Gewichtsreduktion. Besser: Soja-und Mandelmilchjoghurts, Sauerkraut, Kimchi, Brottrunk, fermentierte Säfte (Rote Beete, ...), Sojasauce (die echte).
Cholesterin/Eier: Seitdem bekannt ist, dass die gesättigten Fette in der Leber zu Cholesterin umgebaut werden ist das Ei wieder rehabilitiert. Der regelmäßige Eierkonsum ist eine relativ neue Angewohnheit, oft werden sie zudem beigemischt. Wie Milch verstärken sie Entzündungsprozesse, erhöhen das Risiko für Gefäßverkalkung und Herzinfarkt (weniger wegen Cholesterin, sondern wegen Cholin und Lecithin), welche auch in Fleisch und Käse vorkommen, Folge Prostatakrebs, Entzündungen und Arteriosklerose. In einer Studie reichten dazu 2 Eier. Zudem haben Lebensmittelinfektionen und -vergiftungen ihre Ursache in Eiern oder es wird wieder ein Pflanzen"schutzmittel" gefunden wie zuletzt Fibronil.
Fleisch: 70 % des Ackerlandes werden auf die Produktion verwendet, die Folge sind 20 % der Treibhausgase. Ohne Fleischverzicht kann der Planet nicht mehr gerettet werden scheint es. Eine Scheibe Kochschinken oder ein Wiener Würstchen am Tag vergrößert das Darmkrebsrisiko um 18%, Herz-Kreislaufleiden um 42%, Diabetes um 51 %.
Lammfleisch ist nicht gesünder; Geflügel hat besondere Risiken für Übergewicht und einige Krebserkrankungen. Heute ist Fleisch kein Privileg mehr, sondern ein Risiko. Vegetarisch oder sich fleischarm ernährenden Männer weisen einen höheren Testosteronspiegel auf und leiden weniger unter Erektionsstörungen.
Vitamin B12: früher wurde Obst und Gemüse seltener gewaschen, so erhielten unsere vegetarisch lebenden Vorfahren genug von dem wichtigen Vitamin.
Eisen: viel Fleisch bewirkt zu hohe Eisenwerte, Eisenüberladung, die Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber und Herz-Kreislauferkrankungen fördert. sogar einige Krebserkrankungen möglicherweise. Blutspenden verringert diesen Überschuß wieder etwas. Quellen für Eisen: Getreide, Nüsse, Saaten, Gemüse, Hülsenfrüchte. In Kombination mit Vitamin C/sauren Lebensmitteln verstärkt sich die Aufnahme, also einen Streifen Paprika dazu essen oder einen Schluck O-Saft dazu trinken.
Der herzhafte Geschmack, Umami, des Fleischs wird durch Glutaminsäure ausgelöst (Glutamat hat dagegen einen schlechten Ruf): sie kommt auch in Tomaten, Sellerie, Pilzen, Knoblauch, pflanzlichen Brühen, fermentierten Lebensmittel wie Sojasoße oder reifen Käse vor. Ein gebratenes Lupinenschnitzel oder eine Seitanrolle bringt auch Ersatz.
Zucker: Werbung für Süßes , um Kinder an zu fixen sollte auch in Deutschland verboten werden, es wird zum Verkaufen und Aufwerten von schlechten Nahrungsmitteln verwendet, nebst Salz und Fett und kann das Risiko für Herz,-Kreislauferkrankungen sogar verdreifachen, wertloses weißes Mehl und seine Produkte überschwemmen sogar die Bio-Läden. Er beschleunigt die Zellalterung und sollte wie in unseren Nachbarländern besteuert werden. Satt wie früher 3 % der Nahrungsenergie zu liefern ist das heute 20 %. zum Schaden von Herz, Gehirn, Gedächtnis und Konzentration. Übergewicht und Diabetes geht mit einem Risiko für Krebs einher. Erst einmal daran gewöhnt läuft der Entzug wie bei Heroin ab (Stoffwechselforscher Robert Lustig).
Lactose ist reichlich in nicht fermentierten Milchprodukten, kaum in Joghurt und reifen Käse. Lactoseintoleranz nimmt im Alter eher zu.
Galaktose fördert Entzündungen, Alterung und Osteoporose.
Sorbitol und Xylitol können Durchfall und Blähungen verursachen.
Maissirup fördert Fettleber und Bauchfett.
Brauner Zucker aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr ist nicht wirklich gesünder, da er nur geringsten Mengen an Vitaminen und Mineralien enthält.
Sucralose, ein Süßstoff, kann Diabetes auslösen oder ihn verstärken.
Süßstoffe regen zu hormonelle Ausschüttung im Dünndarm an, fördern so die Insulinausschüttung und machen Hunger. Das Gehirn wird noch mehr als mit normalem Zucker durcheinander gebracht, es schmeckt nach süß, aber es kommt nichts an im Gehirn, so verlangt es nach immer größeren Mengen Süßem. Süßstoff hat die Übergewichts- und Diabetes -Epidemie verstärkt. Man nimmt an, dass das an der Wirkung auf das Darm-Mikrobiom liegt.
Stevia und Erythritol haben weniger unerwünschte Wirkungen, führen aber ebenfalls zu keiner Umpolung des Gehirns.
Diese kann nach 2 Wochen Abstinenz den Süßhunger so verändern, dass künstlich Süßes wieder zu süß schmeckt.
Fruktose/ Fruchtzucker wurde Diabetikern unermüdlich empfohlen. Das Bundesinstitut für Risikobewertungen rät nun aber seit ein paar Jahren davon ab, da eine gewissen Fructose-Menge in der Leber in Fett umgewandelt wird. Gleichzeitig wurde Maissirup neu zu gelassen. Diese Fruchtsüße wird nun überall beigefügt. Viele Menschen leiden zudem an einer Fruktose-Unverträglichkeit. Wird über 30 Gramm aufgenommen kommt es zu Durchfall, Blähungen und Schmerzen und die Patienten vertragen überhaupt kein Obst mehr. Schade, denn im Obst sind Ballast- und Nährstoffe.
Vorsicht vor Trockenfrüchten, sie führen wie Fruchtsäfte zu Diabetes laut Studien.
Maissirup scheint für Krebs und Bluthochdruck verantwortlich - aber wie gesagt leider seit 2017 verstärkt im Einsatz, auch dank der Subventionen für den Maisanbau.
Obst: Muss Obst getrunken werden, nehmen sie eine Saftpresse, keine Zentrifuge sonst gehen Ballaststoffe verloren.
Glykämischer Index: darüber wie hoch Glucose und Insulin im Körper ansteigen sagt der Index faktisch kaum etwas aus, sondern die Kohlehydratdichte und der Verarbeitungsgrad, die Verweildauer im Magen, der Vitamin und Ballaststoffgehalt.
Weißbrot und Möhren besitzt einen hohen Index von 70, sollen demnach also ungesund sein. Die glykämische Last ist bei Weißbrot 20, bei Möhren 4, also unter 10 wie bei vielen Gemüsesorten. Wird Getreide gemahlen erhöht sich die Last, werden Kartoffeln kalt gegessen erniedrigt er sich.
Ballaststoffe: sind in vollwertiger Ernährung.
Resistente Stärke: ist resistent dagegen verdaut zu werden, wodurch Sie weniger Kalorien aufnehmen. Aber auch die Darmbakterien profieren von ihr. Ganze Getreidekörner besitzen höheren Mengen. Auch in abgekühlter Nahrung (die danach wieder erhitzt werden darf) ist die Stärke resistent (umgelagert und kristallin). ---> Nudeln, Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte erwärmen (oder erwärmt kaufen, wie Bohnen in Konserven), dann in den Kühlschrank zum Lagern und im Laufe der Woche verbrauchen (ja so lange ist eine Lagerung von Pellkartoffeln etwa möglich). Schutz vor Diabetes Typ I, entzündlichen Darmerkrankungen, und ev. weiteren Autoimmunerkrankungen, verbessert Blutzucker, und -Fett, sowie Entzündungswerte. Darmbakterien, die kurzkettige Fettsäuren bilden vermehren sich. Weitere Präbiotika (Nahrung für Darmbakterien) sind Äpfel, Chicorrée, Schwarzwurzeln, Zwiebeln, Pastinaken, Lauch, Artischocken, Topinambur). Es gibt auch eine präbiotikafreie Diät für Reizdarmpatienten: FODMAP. Der Körper gewöhnt sich aber nach einem Monat. Langfristig verschlechtert FODMAP wohl. Achten Sie lieber auf Bio-Qualität und weniger Zusatzstoffe (Süßstoff, etc) und lassen Sie sofort Zöliakie ausschließen (Magen- und Dünndarmspiegelung, AK)!
Vollkorngetreide: bis ins 19. Jahrhundert wurde jedes Brot aus Vollkornmehl gebacken.
Gluten: In den USA ernähren sich bereits 30% glutenfrei. Eigentlich gut verträglich heben aber Infektionen, Stress etc die Immuntoleranz auf.
Weizen/Getreide: viele Menschen vertragen die heutigen Weizensorten nicht mehr. Die gentechnische Züchtung für bessere Backeigenschaften mit mehr ATI´s (Amylase-Trypsin-Inhibitoren) und anderen veränderten Proteinen führen logischerweise zu mehr und mehr Unverträglichkeiten. Experimentell konnte bewiesen werden, dass sie leichte Entzündungen im Dünndarm und eine Aktivierung des Immunsystems bewirken.
Bei der Nicht-Zöliakie-Gluten-Sensitivität wird durch Gluten-freie kost keine komplette Linderung erreicht. Reizdarm und Rheuma- Patienten berichten darunter aber von geringeren Beschwerden.
Weizenallergie: Haut und andere Organe reagieren mit Entzündungen.
Vollkorn: langsam auf Vollkorn in 3 Monaten umstellen und kauen Sie gut. Gut verträglich sind Haferflocken. Kaufen Sie die glutenfreien. Das schnell industrielle Backen verursacht mehr FODMAPs, Slow Baking (5 Stunden Gehzeit) nur 10 %. Essener Brot besteht aus 100% gekeimten Getreide. Glutenfrei sind Mais, Reis, Kartoffeln, Buchweizen, Amarant, Quinoa.
Eine 2018 veröffentlichte Harvard-Studie zeigte, dass sowohl high-, als auch low carb das Sterbe-Risiko erhöhen können. Es kommt darauf an, durch welche Fette oder Proteine Kohlehydrate ersetzt werden: vegetarisch zu essen verringerte das Sterberisiko um 18 %, wenn (in der Studie von 6000 Todesfällen) die Kohlehydrate mit tierischem Eiweiß ersetzt wurden (was viele heute noch immer tun um abzunehmen) erhöht es die Sterblichkeit um 18 %. Tipp: Gemüse nicht zerkochen und Vollkorn grob mahlen oder Getreide, wie Hirse oder Vollkornreis kurz aufkochen, mit Deckel auf Flamme stehen lassen, 2 Stunden ziehen lassen, im Kühlschrank lagern.
Superfoods: Bitterstoffe, Terpene, Saponine, Schwefelverbindungen und 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe stimulieren unseren Körper (Hormesis). Bunte und scharfe Lebensmittel, die Schalen mancher Lebensmittel. Brokkoli, Spinat, Vollkorn (alte Sorten, eher Rundkorn als LangkornReis), Grünkern(gerösteter Dinkel), Hirse für Haut und Haare.
Beta-Glucane im Hafer binden Cholesterin und lindern Heuschnupfen, sind aber im Gegensatz zu anti-allergischen Medikamenten auch entzündungshemmend. Das schafft Hafer über die Darmbakterien, weshalb er auch gegen anderen Immunerkrankungen hilft, auch bei Diabetes, hohem Blutzucker, Übergewicht, Fettleber und schützt sogar vor Gewichtszunahme.
Bio: die NutriNet -Santé Studie bewies Bio-Gemüse ist mit einem deutlich geringerem Krebs-Risiko verbunden.
Stark verarbeitete Lebensmittel, ultra processed food, mit höherem Krebsrisiko (British Medical Journal, 2018).
Leinsamen, Leinöl: Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes, entzündliche Erkrankungen , wie Rheuma, Krebsprävention und Therapie (2 Teelöffel gemahlener Leinsamen brachte Rückgang der Vorstufen von Brustkrebs bei Hochrisikopatienten), die Leinsamen-Lignane docken an Östrogenzellen an. Essen Sie 3 Esslöffel geschroteten Leinsamen am Tag (passt zum Haferbrei). Ungeschrotet kann er die Inhaltsstoffe nicht abgeben; kühl lagern.
Leinsamenschleim wirkt gegen Sodbrennen, Gastritis, Verstopfung: Abends einweichen, dann bildet sich Schleim.
Bio-Olivenöl
Knoblauch, Zwiebeln reduzieren Gefäßsteifigkeit, senken Cholesterin, fördern Durchblutung. Tumoren des Verdauungstrakts und Prostatakrebs-Risiko reduzierend. Anti-bakteriell und gegen Pilze und Parasiten. Am besten roh essen, Allicin wird durch Kauen oder Pressen freigesetzt.
Kurkuma: Inder verzehren 2 Gramm täglich. Außerdem essen Sie wenig tierische Produkte und haben sehr niedrige Krebsraten. Schutz vor Darm- und Prostata-Krebs, Darm-Polypen werden gehemmt (Studie in Kombination mit Quercitin nach 6 Monaten Halbierung); Vorbeugenden und therapeutische Wirkung bei Rheuma, Arthrose, Hirn-, Lungen- und entzündlichen Darmerkrankungen, wie Colitis ulc. und Morbus Crohn.
Normal gelangen nur 5 % des Curcumins in der Blutbahn. . Besser 1 Teelöffel mit Pfeffer=8fache Resorption; Patentierte Mizell Präparate sind teurer, aber erhöhen die Resorption noch mal deutlich. Die Dosierung nicht selbst erhöhen ! Frische Kurkumawurzel: ein Zentimeter der Wurzel entspricht einem halben Teelöffel.
Im Curry sind 30 % Kurkuma, einschließlich Pfeffer. Garam Masala erst zum Schluss zum erhitzen Gemüse geben. Ein Teelöffel Ras el-Hannout schützt vor Erkältung.
Chili: scharfes sättigt, hilft beim Abnehmen.
Koriander: MagenDarm, Infektionen, chron. Entzündungen.
Ingwer: Übelkeit bei Reisekrankheit oder während der Chemotherapie. Migräne, Kopfschmerzen, ein halber Teelöffel war in Studien so wirksam wie ein modernes Medikament (auch Ingwerfußbad), Erkältungen.
Amla Cholesterinsenkend
Beeren (auch tiefgefroren): Brombeeren enthalten 10x so viel Anthocyane wie Äpfel. Verbessern die Sehkraft, ...
Blaubeeren: eine Tasse verbesserte die kognitiven Fähigkeiten. Krebs, Entzündungen, Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Diabetes. (NICHT mit Milch und Sahne!).
Cranberrys/Preiselbeeren Prävention von Harnwegsinfektionen. Die Ellagsäure ist auch in anderen Beeren und Haselnüssen.
Heidelbeeren: Darmentzündungen
Goji/Acai: teuer und oft mit Pestiziden belastet.
Tomaten: Lycopin bei Herz-, Kreislauferkrankungen und Prostatakrebs präventiv (durch Hitze und Fett verstärkt), Quercitin, Bio enthält deutlich mehr sekundäre Pflanzenstoffe.
Schokolade: 50 Gramm dunkle Schokolode hat so viele Polyphenole wie eine Tasse grüner Tee, wenn er lange gezogen hat. Kakao entspannt die Gefäße, Vorstufen von Verkalkungen können sich zurückbilden, der Blutdruck sinkt.
Nüsse: Omega3 Fettsäuren, ungesättigte fette, Selen, gut für Darmbakterien/das Mikrobiom. Vorsicht bei Feuchtigkeit schmecken sie muffig und können von Schimmel befallen sein. Zur Gewichtsabnahme, gegen Cholesterin
Walnüsse senken den Blutdruck, Krebs;
Pistazien gegen Übergewicht, schützen vor Diabetes, Blutdruck, Darmkrebs.
Erdnüsse: Hülsenfrucht, ein Löffel Erdnussbutter täglich senkt das Herzinfarktrisiko. Das "Pistazien-Prinzip" gilt für alle harten Nüsse: man muss langsam und intensiv kauen; Nüsse sind ein Fat-Burner.
Avocados: Krebszellen der Speiseröhre, des Darms und der Prostata werden am Wachstum gehindert. Aus dem Bio-Anbau!
Brokkoli (und andere Kreuzblütler): mediz. Wirkungen schon bei Ägyptern beschrieben; präventiv gegen Krebs, antidiabetisch, gegen Entzündungen, stärkt das Immunsystem, gut gegen Helicobacter pylori, Schutz vor Magenkrebs. Nicht zu lange kochen! Gekocht, beim Essen mit Senf, Rucola oder Meerrettich kombinieren. Hacken und 15 Minuten Abwarten, erst dann ins Wasser geben (Myrosinase wird freigesetzt und Sulforaphan entsteht). Oder gleich klein gehackt roh verzehren, dabei gut kauen. Gut sind auch Brokkoli-Sprossen.
Grünkohl, so gut wie Brokkoli, Cholesterinsenker, im glas oder portionierbar tiefgefroren.
Rosenkohl /Kohl: durch das Blanchieren vor dem Gefrieren werden Enzyme deaktiviert, deshalb Rucola, Senfsamen, roher pürierten Brokkoli zum Tiefkühlgemüse dazugeben um es wieder zu aktivieren.
Meerrettich (Kren, Wasabi).
Hülsenfrüchte : zu jeder Mahlzeit !
Linsen, Kichererbsen, schwarze Bohnen, rote Mungbohnen würzen mit Curry, Pfeffer, Nelken, Knoblauch, Ingwer, ... Bohnen aus der Dose verursachen weniger Blähungen (Prof. Michalsen).
Der Second-Meal Effekt erklärt auch das Hispanic Paradox; gut für Diabetes; wirkt wie eine Retard-Tablette noch am nächsten Tag auf den Insulinspiegel.
Soja: fermentiert: Tempeh. Tofu hat die die Verarbeitung die Hälfte der Inhaltsstoffe verloren, Sojamilch noch mehr, Brustkrebsrisiko verringernd.
Linsen senken Blutzucker und sind ein Präbiotikum (Ballaststoffe)
Lupinen
Rote Beete: natürliches Doping (zwei Stunden vor dem Sport ein großes Glas). 250 ml täglich senken den Blutdruck wie eine Tablette (Nitrat wird in Speicheldrüsen/Mikrobiom zu Nitrit, dieses in der Magensäure zu NO, Stickstoffmonoxid=Darm-Speicheldrüsenkreislauf) Kardiologen empfehlen es bei Herzinsuffizienz. Anti-Karies-Wirkung und gegen Zahnfleischentzündung und Parodontose.
Krebserregend ist Nitrit in Verbindung mit Eiweißen aus Fleisch. als Nitrosamin. Die Warnung vor Nitrit in Gemüse wurde vom Bundesinstitut relativiert.
Grünes Blattgemüse: Herzerkrankungen, Schlaganfall, Parodontose, Lebenserwartung.
Spinat mit Olivenöl mischen oder Salat mit Walnüssen/geröstetem Sesam/Sonnenblumenkernen.
Pilze: Immunsystem; Heilpilze: Reishi, Maitake, Cordyceps. Aber auch Speisepilze wirken antiallergisch (beta-Glucane).
Im Laborversuch krebsschützend: Champignons, Austernpilze, Shiitake, Maitake.
Äpfel: Quecitin in der Schale, im Herbst frisch essen.
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Wasser: Dehydrierung führt zu Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Übersäuerung, Schutz vor Herzkrankheiten, vor Nierensteinen, Blasenentzündungen (halbiert in Studie mit 1,5 Liter extra), Blasenkrebs. Bei mittelgradiger Nierenschwäche NICHT mehr trinken!
20 Minuten vor dem Essen ein Glas Wasser: sättigt, regt Stoffwechsel an, das Abnehmen fällt leichter (Charité). Verdauungssäfte werden ausreichend gebildet.
Zu große Mengen erhöhen den Blutdruck: trinken bei Durst. Durstgefühl ist im Alter verringert. Wenn sie innerhalb einer Stunde nach dem Trinken zur Toilette müssen, brauchten sie kein Wasser. Wenn der Urin hell ist auch nicht.
Leitungswasser hat weniger Mikroben als Abgefülltes. Nicht WÄHREND des Essens trinken, auch nicht kurz vor dem Essen, um die Verdauung (Magensäure) nicht zu stören/verdünnen.
Aktuell: die Belastung mit Medikamentenrückständen, Hormonen nimmt leider zu. Ozonisierung in der Aufbereitung kann diese Moleküle zerstören ! Das Bundesumweltamt fordert die 4. Reinigungsstufe. Nicht in der Toilette entsorgen, sondern in den Hausmüll, der verbrannt wird (laut Apothekern). Filter im Haushalt entfernen leider Mineralien (Umkehrosmose). Kohlefilter sind gefährlich und bakteriell verunreinigt. Weltweit wird nur stilles Wasser getrunken, kein Sprudel wie bei uns. Plastikwasser schädigt die Darmbakterien.
Kaffee: beugt einigen Erkrankungen vor, auch entkoffeinierter;
Aber: Entzug macht Kopfschmerzen, er ist generell schlecht bei Schlafstörungen; bei Stress maskiert er nötige Ruhe und sie rutschen in den Burn-out. In der Schwangerschaft erhöht er die Frühgeburtenrate und geht mit niedrigem Geburtsgewicht einher. Vielen Menschen schlägt er dank der Röststoff auf den Mangen, auch der magenschonende Kaffee. Milch nimmt die positiven Effekte weg. Filterkaffee hält die Cholesterin-erhöhenden Öle zurück. Kaffee ist basisch, aber die Gerbstoffe lösen Sodbrennen aus.
Tee/Thea chinensis/Camellia sinensis: 2-3 Tassen (japanischer) grüner Tee senken (nach 10 Minuten Ziehzeit) Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker, helfen bei der Gewichtsabnahme, Allergie, Heuschnupfen, er schützt vor MS, Lupus er., Brust-und Prostatakrebs.
Matcha-Pulver (grüner Tee), Sencha aus Japan; Teein (analog zu Coffein) in Tee führt zu Schlafstörungen. Schwarzer Tee färbt die Zähne. Milch nimmt die positiven Wirkungen weg.
Smoothies fördern die Fettleber über Fruchtzucker.
Alkohol: die Global Burden of Diseas Study bewies 2018 ab dem ersten Tropfen schadet Alkohol. Derpositive Effekt auf das Herz, wird mehr als aufgewogen durch negative: Krebs, Leberzirrhose, Bluthochdruck, Tuberkulose, Autounfälle, Schäden an der Erbsubstanz.
Platz 3 der Todesursachen und Krankheiten, dennoch trinken 92 % der Deutschen dank Fernsehwerbung und prominenter Unterstützung. Das NIH brach eine 100 Millionen Dollar-Studie ab, weil Kontakte zur Alkoholindustrie öffentlich wurden.
"The Lancet", 2018: 83 Studien (600.000 Teilnehmer) besagen Alkohol verkürzt das Leben. "The Guardian": jedes Glas Wein kostet 30 Minuten.
Quercetin und Resveratrol formten die Legende vom gesunden Rotwein - Alkohol reduziert deren Verfügbarkeit. Laut British Medical Journal gibt es auch keinen Schutz für das Herz: Statistikfehler und gutes Marketing(?).
Salz: 4-6 Gramm (nicht 8-12), Wurst , Käse, Fertignahrung, wie Pizza, Senf, Ketchup enthalten große Mengen.
Miso-Suppe, Sojasauce enthalten auch viel, was durch die Fermentierung wieder ausgeglichen wird.
Rheuma, MS und andere AIE profitieren von weniger Salz. Auch ein Drittel der Blutdruckkranken (salzsensitiv). Testen Sie sich und essen 4 Wochen kaum Brot. Andere Länder backen ganz ohne Salz. Pöckeln und Räuchern sind Konservierungsmethoden auf die heute verzichtet werden sollte. Unser Geschmacksempfinden ändert sich, wenn wir konsequent sind bereits nach 2 - 3 Wochen. Nehmen Sie Gewürze!







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