Antibiotika - oft nicht nötig.

Manche meiner kleinen Patienten hatten bei der Erstuntersuchung schon 25 mal eine "Antibiotikakur" hinter sich.

Gefährliche Verordnungspraxis: Der Faktencheck der Bertelsmann Stiftung hat es zutage gebracht:
Kindern werden zu viele Antibiotika verordnet.
Im Jahr 2009 hat jedes zweite Kind zwischen drei und sechs Jahren Antibiotika verschrieben bekommen.
Kinder bis 2 Jahre 45 %.

Laut Prof. Glaeske, Universität Bremen werden Antibiotika am häufigsten bei akuter Mittelohrentzündung, fiebriger Erkältung und Grippe eingesetzt.
Da es sich hierbei aber meistens um Virusinfekte handelt, helfen Antibiotika vielfach gar nicht, da sie nur gegen bakterielle Keime wirken.
Werden sie zu häufig und unnötig eingenommen, besteht vielmehr die Gefahr, dass sie keine Wirkung mehr zeigen, wenn sie wirklich notwendig sind.

Curt Kösters, Sprecher der Sektion Qualitätsförderung der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie, sagt:
"Der unnötige Einsatz von Antibiotika ist ein ärztlicher Kunstfehler, weil er immense Schäden verursacht und letzten Endes tödlich sein kann."

Eine selektive Toxizität (Giftigkeit), die nur Krankheitserreger angreift gibt es nicht, Antibiotika sind immer für den ganzen Organismus giftig.

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