Beethoven

Ludwig van Beethoven widmete seinem homöopathischen Arzt zwei eigene Kanons "Doktor sperrt das Tor dem Tod" und "Ich war hier, Doktor".

Mit 20 Jahren ging er von Bonn nach Wien, um bei Haydn zu studieren - ein Unterricht bei Mozart war nicht zustande gekommen.

Mit 30 litt er unter Tinnitus (Ohrgeräusche) und Gehörverlust.
Mai diskutierte 2007 als Grund seiner Taubheit noch Typhus, Otosklerose, Syphilis (Hayden 2003) oder die Schläge des ebenfalls alkoholkranken Vaters.

Die Ursache für seine Taubheit ist jedoch in einer Bleivergiftung zusehen. Der billige Wein, den er trank wurde damals mit Bleizucker gesüßt. Koliken und Fieberanfälle waren ebenfalls die Folge. Weitere Personen seiner Familie waren alkoholkrank - Beethoven trank jedenfalls trotz Verbot seiner Ärzte weiter viel Tafelwein und verstarb mit 56 Jahren an Leberzirrhose (Schweinsheimer1945).
Chronische Bleivergiftung die wahrscheinlichste Ursache für Ludwig van Beethovens Taubheit
In den Autopsie - Befunden fanden sich keine Hinweise für eine Verkalkung der Gehörknöchelchen (Otosklerose). Der langsame über Jahre hinweg fortschreitende Hörverlust unterscheidet sich von dem bekanntem autoimmun bedingtem Hörverlust, der sich schnell fortschreitend in einem Zeitraum von einigen Monaten entwickelt. Auch litt Beethoven nicht an blutigem Durchfall, als Zeichen einer autoimmun bedingten entzündlichen Darmerkrankung.
Da sich in seinen Haar- und Knochenproben keine Spuren von Quecksilber fanden, ist eine Quecksilbervergiftung auszuschließen.
Allerdings wurden große Mengen an Blei im Knochengewebe gefunden. Dies spricht am ehesten für eine wiederholte Bleibelastung über eine längere Zeit und weniger für eine akute Bleivergiftung.
Die Befunde geschrumpfter Hörnerven, die bei Ludwig van Beethoven gefunden wurden, entsprechen dem Bild einer Nervenschädigung, wie sie für eine Bleivergiftung typisch sind. Eine chronische niedrig dosierte Bleibelastung kann unter anderem zu einem langsam voran schreitenden Hörverlust führen.

Seine diversen schmerzhaften Erkrankungen setzte er in seinen Musikstücken um.

Folgen seiner Alkoholsucht seit jungen Jahren: seine Freunde schleichen sich heimlich nachts in seine Wohnung, um die getragenen schlecht riechenden Kleidungsstücke auszutauschen, am Tag geht er in Pantoffeln und Schlafrock über die Straßen in Bonn zum Unterricht, im Sommer wandert er in Unterhosen durch die Wälder um Bonn. Der ewige Junggeselle mit auffallend unreiner Haut schaut verstohlen hübschen Mädchen nach, wird er erwischt, zieht er Grimassen und lacht sich kaputt ..... (I. Wallace).

Homöopathische Behandlung: Die dringliche Empfehlung Dr. Braunhofers, den Wein wegzulassen, zeigt das von ihm das Hauptproblem Beethovens erkannt wurde. Und weiter: Beethoven schreibt "Gomöpathische Schokolade", die Prof. Dr. Braunhofer ihn morgens statt des Kaffees trinken ließ. Der Prof. an der Universität Wien verwendete homöopathische Mittel, so der Neffe Beethovens.

1825 schreibt Beethoven: "mein Arzt half mir, denn ich konnte keine Note mehr schreiben, nun aber schreibe ich Noten, welche mir aus den Nöthen helfen ..."(A. Schindler). "Noten gegen die Not" .
Der zur gleichen Zeit entstandene dritte Satz heißt: "Heilige Danksagung eines Genesenden ..."

B. war ein schwieriger, ungeduldiger und unfolgsamer Patient, er korrigierte gerne die Rezepte und nahm die ganze Menge der Arznei gleich in wenigen Stunden, .... (F. Sohn)

Dr. Franz Hartmann besuchte nach dessen Tod Beethoven und nahm eine Locke des bis heute vielleicht größten Komponisten an sich. So konnte später ein hoher Bleigehalt nach gewiesen werden.
Hartmann war der Homöopath von Robert Schumann und dessen Frau Clara. Außerdem war er enger Freund von Schubert.

Der österreichische Kaiser erklärte die Homöopathie 1819 für illegal, was dann auch zur Zeit Beethovens bis zum Tod des Kaisers 1835 galt.
Ein kleiner und auserwählter Kreis von Priestern und Ärzten praktizierte jedoch weiter(siehe Geschichte der Homöopathie - Europa).

Prinz Schwarzenberg, Oberkommandierender der österreichischen Armeen gegen Napoleon fuhr 1820 extra nach Leipzig um sich von Hahnemann behandeln zu lassen.