Schlaf-Hygiene Tipps

Schlafhygiene - Tipps:
Abendliche Langeweile schüttet dämpfendes Serotonin aus.
Neue Nachrichten zur späten Stunde
dagegen lösen einen Kick aus: Dopamin macht dann Lust auf Neues und die Einschlafzeiten verschieben sich und verkürzen die Nachtruhe.
Eine unruhige Umgebung verhindert das Wiedereinschlafen.
Gesplitteter Schlaf ist nicht unnatürlich, wir alle wachen bis zu 20 mal in der Nacht auf und bemerken es meist nicht. Wenn doch, bitte nicht dramatisieren, Gelassenheit ist das Thema, sagte ein führender Schlafforscher.

Der Schlaf Rhythmus sollte erhalten bleiben.

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Ohne Anspannung (Aktivität und Sport am Tag) - keine Entspannung (Schlaf und effektive Ruhephasen am Tag)

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Nachts möchte der Körper seine Temperatur absenken können: überheizen sie nicht das Schlafzimmer. Am besten vorher durchlüften.

Kopfkissen (Daunen) sind oft zu hoch. Ein Nackenstützkissen ist da besser - angepasst an die Schulterbreite (fürs auf-der-Seite schlafen).

Ein Grübelzettel neben dem Bett ist praktisch, um Ideen schnell zu Papier zu bringen, um danach wieder an etwas Schönes (Urlaub, Wiese - mit allem Sinnen sich vorstellen) denkend leicht einschlafen zu können.

Für Smartphone, Laptop und Tablett eine App "Blaulichtfilter" einrichten - geht ganz schnell- So wird der wachmachende Anteil abends automatisch weggefiltert und gedimmt (und morgens wieder dazugegeben).

Das Schlafzimmer ganz abdunkeln - alle LEDS abkleben, etc.

Ein leichter Abendspaziergang oder etwas körperliche Bewegung, falls es an dieser am Tag gefehlt hat, kann entspannen. Nicht zu viel !
Lernen Sie am Tag zu entspannen mit eingeübten Entspannungstechniken (und dabei nicht zu schlafen). Der Rhythmus zwischen Anspannung (Leistung) und Entspannen muss eingeübt werden. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Also den Tag strukturieren mit anstrengenden (Waldspaziergang) und ausfüllenden (Berufung, Beziehung) Tätigkeiten. Nachts folgt dann ein effektives Entspannen, ein Loslassen.
Oft bringt eine sogenannte Schlaf - Restriktionstherapie den gewünschten Erfolg.
Jedoch nicht, wenn Auslöser wie folgendes Fehlverhalten weiter vorliegt: die Leistung am Tag wird ohne Pause gefordert, für Pausen bleibt keine Zeit, entspannende kleine Spaziergänge fallen auch flach.
So ist die Leistung permanent hochgeschraubt, man läßt den Körper nicht "runterkommen". Morgens kann Mann / Frau nur mit Wecker wach werden, dann "braucht" sie / er Kaffee, .... Das wirkt sich später körperlich aus in einem fixiert hochgeschraubten Hormonsystem (Cortisol, ... ).

Nur auf Anspannen folgt ein richtig tiefes Entspannen.

Keine schwere Kost mehr abends.
Kein Alkohol, spät Essen oder Kaffee !
Der Schlaf bessert sich durch Intervall-Fasten deutlich !

Vor dem Schlafengehen keine aufwühlenden Filme, Bücher, Gespräche (Telefon aus), Probleme wälzen, an die Arbeit denken, ...Wenn Fernsehen, dann einen entspannten Film, oder ein entspannendes Buch (ohne LED s) , so kann die Fantasie sich danach entspannen. Keinen Krimi !

Wer schlecht schläft, eventuell noch mit Schlafmitteln (wie Alkohol), der leider am nächsten Tag - so sagt die Wissenschaft - unter Gedächtnisstörungen oder später an Demenz.

Auch Z- Substanzen als Schlafmitteln machen in Deutschland massenhaft abhängig (auch vom verschreibenden Arzt - wie praktisch) : Zoplikon oder Zolpidem.

Getrennte Betten führen zu besserem Schlaf (so die Wissenschaft). Ein Begleiteffekt davon ist wiederum weniger Streit in der Beziehung.

Nutzen Sie ein heißes Bad, um den Schlaf anzustoßen (Temperatur langsam durch Zulaufen lassen anheben - das senkt auch den Blutdruck).

Weiteres unter "Schlafhygiene" , beschrieben in www.schlafgestoert.de/site-48.html