Blutprodukte-Industrie / Geschäft mit Transfusionszentren

Bevor die pseudokaritativen Einrichtungen des Blut- und Plasmageschäftes - zu 3/4 vom roten Kreuz beherrscht - boomten, wurden nur ein Bruchteil der Bluttransfusionen benötigt - nach Studien von 4 deutschen Universitätskliniken. Nach der Ansteckung mit AIDS über Blutprodukte gingen die Transfusionen erstmal etwas zurück.
Weltweit wird bei uns am meisten Blut übertragen: 50 Konserven auf 1000 und 18.000 Blutspenden täglich.
Hartnäckig wird ausgeblendet, dass es sich um Risikoprodukte handelt.
Als die Stadt Wien in Studien klar feststellte, dass auf Kosten der Patienten zu viel Blut übertragen wird, sollte dies geändert werden. Dann stellte man aber fest, wie viel die Stadt selbst daran verdiente und schwieg weiter.
Von den 500.000 Hepatitis C infizierten wurde die Mehrzahl durch Massenimpfungen und Blutprodukte infiziert. (Schreier et al, Robert koch Institut, Bericht des Bundes).
Jetzt kann teils von den selben Firmen mit neuen Produkten 100.000 Euro pro Hepatitis C Patient verdient werden.
Durch fahrlässig hergestellte Präparate des Gerinnungsfaktors VIII wurden 2000 Patienten mit HIV angesteckt. Mindestens 1000 sind daran gestorben. In der DDR erhielten 4000 verunreinigte Antikörper.
Die Mehrzahl der Transfusionen für operative Eingriffe könnten durch Eisensubstitution, Eigenblutspenden oder Rückgewinnung während der Operation vermieden werden. Das zeigen einzelne Krankenhäuser, die nicht an den Transfusionen verdienen wollen: das Uni - Klinikum Zürich konnte jede zweite vermeiden. Leider gibt es kommerzgetrieben 1300 mal so viel Fremdblut statt Eigenblut-Transfusionen. Nur wenige Kliniken schließen sich dem neuen Patient Blood Management an. Diese wird auch nicht von der "deutschen Gesellschaft FÜR Transfusion" unterstützt. Das DRK kann weiter für 270 Euro/ Liter verdienen.
Langzeitstudien belegen: bei Hb unter 12/13 haben transfundierte Patienten oft keinen Überlebensvorteil. Warum dennoch Blutübertragungen? Interessenskonflikte der "Experten" und DRK Mitglieder in der DGTI.
Eine Anämie / Blutarmut wird erst nach stationärer Aufnahme diagnostiziert und führt auch dann nicht zu einer Therapie des Eisenmangels, sondern zu Fremdblutgaben.
Theoretisch könnten die Hausärzte, die den Patienten zur Operation führen die Anämie im Vorfeld diagnostizieren (26 % der Patienten) und das Risiko halbieren. In Fortbildung der Uni Hamburg (Eisen-Päpste) : nur ein Drittel der Ärzte war orientiert wie man eine Blutarmut richtig feststellt. Täglicher Alltag in meiner Praxis.
Im Krankenhaus wird dann eine behandlungspflichtige Anämie weiter verschlimmert (Monitoring-Manie, Blutspenden). Dr. Reuther: "Erfüllungsgehilfen der Blutmafia auf Kosten der Patienten".
Die Universitätsklinik Frankfurt am Main macht es vor: 1/4 Million Beutel konnten durch weniger Blutkontrollen /PBM eingespart werden.
Folgen: Infizierung mit Krankheiten, Transfusionsreaktionen, Volumenüberladung, erhöhte Kaliumwerte, sinkende Körpertemperatur, Überladung mit Zitrat und Eisen; Organversagen, 25000 Todesfälle durch Nierenversagen; Metastasierungs-Risiko für Krebs (Lymphome und chron. lymphat. Leukämie), deutlich mehr Lungenentzündungen und andere schwerwiegende Komplikationen nach OP´s mit Transfusionen.