privat versicherte Patienten

Privat Versicherte:

Krankenversicherungen und Beihilfestellen begleichen die Kosten für die Erstanamnese, die Folgekonsultationen, körperliche Untersuchung, Labor und für telefonische Beratungen in aller Regel (im Rahmen der gesetzlichen Gebührenordnung) vollständig.

Ein 3,5-facher Satz ergibt sich unter Umständen durch eine längere zeitliche Dauer des Termins.
Die sich damit ergebenden 180 Euro für eine Erstanamnese von 90 Minuten werden in aller Regel von den Kassen beglichen.

Falls ihre Versicherung einmal einen mehr als 2,3 fachen Satz nicht begleichen sollte (Post-Beamten Kasse), wenden sie sich vertrauensvoll an mich.

Mein Tipp: reichen Sie die Rechnung sofort mit dem Vermerk "dringend" ein.

Gerne bin ich weiterhin behilflich, wenn es mal darum gehen sollte, dass Ihre Kasse sich Schikanen einfallen läßt. Die Mühe macht sich meines Wissens kaum ein Kollege.

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Immer mehr werden private Versicherungen in ihrer Arbeit behindert: die Beitragsbemessungsgrenze wird erhöht , aber es gibt auch viele teils auch gute Neuerungen: Beiträge für Rentner dürfen weniger steigen, dafür müssen natürlich die Beiträge neuer Kunden steigen.

Der Hintergrund ist aber:

Durch langsames Verschwinden der frei gewählten privaten Versicherung kann die marode Staatsbürokratie wenigsten zeitweise ihre Finanz-Löcher stopfen. Es wurde deshalb schon öfters versucht die gut funktionierenden privaten Rentenkassen der Ärzte, Rechtsanwälte und anderer Freiberufler von den "gesetzlichen" Versicherungen schlucken zu lassen und damit Löcher der gesetzlichen Rente zu stopfen aus der der Zwangsversicherte in jedem Fall und besonders in Zukunft weniger herausbekommt als er eingezahlt hat.

Die Folge ist meiner Meinung nach, eine noch geringere Transparenz, wohin das ganze Geld fließt und noch mehr zwangsweise Behandlungen nach der Schulmedizin in der Zukunft.

Der Ausweg: überteuerte Zusatzversicherungen. Die sind nicht mehr zu empfehlen (zu teuer, wenig Leistung, Betrug, Stress) .

Besser ist, wenn Sie die teure und krank machende (!) Bürokratie außen vor lassen und einfach selbst zahlen und ggf. Geld zurück legen oder in Raten zahlen.

Die Bürokratien verursachen bis zu 20 % der Kosten.

Wenn Sie denn wenigsten richtig steuern würden. Nein, auch sie haben einen den Wettbewerb verzerrenden Effekt und auch schlechte Behandlungen werden so immer häufiger. Beispiel: es wird noch immer nach der Hufeland-Liste alternativer Heilverfahren der 70er Jahre abgerechnet. Neue Methoden haben nicht in die Gebührenordnungen gefunden.