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Dr. Teut, Leiter einer Ambulanz an der Berliner Charite zu Patienten mit chronischem Reizdarmsyndrom (gilt schulmedizinisch als "unheilbar"):

"aus meiner therapeutischen Erfahrung kann man Betroffenen mit einer individualisierten und exakten » Homöopathie sehr gut helfen"
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Falls Sie mehr als 3 Monate andauernde oder wiederholte Beschwerden wie Schmerzen, Völlegefühl, frühes Sättigungsgefühl und Übelkeit (Reizmagen) oder
Blähungen, Völlegefühl und/oder Stuhlgangsveränderugen (Reizdarm) haben, lassen sie sich durch einen ausgebildeten klassischen Homöopathen behandeln!
Die Schulmedizin spielt diese Erkrankung oft herunter, da von ihr (noch) keine echte Therapieansätze zur Verfügung stehen.
Auch der Pflanzenextrakt STW5 (Teil der Leitlinien und Rom IV Kriterien) steht meiner Meinung nach hinter der qualifizierten Homöopathie zurück.

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Differentialdiagnostik: "Reizdarm" ist eine Ausschlussdiagnose. Das heißt erst sollten anderen Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Oft ist es kein klassischer Reizdarm, sondern eine Sorbit-, » Laktose- oder Fructose-Unverträglichkeit,
oder er ist kombiniert mit einer oder mehreren von diesen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Auch entzündliche Darmerkrankungen wie entzündliche Dramerkrankugnen, sie » Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn müssen ausgeschlossen werden.

Der Reizdarm selbst reagiert in einigen Fällen auf eine Vermeidung / Karenz über 4 Wochen von » "FODMAP". 3 Wochen Karenz von diesen kurzkettigen Zuckern ist in dem Fall notwendig:
kein Obst, Joghurt, Xylit, Sorbit, Weizen, Roggen , Gerste, ... Dennoch kann noch genug anderes gegessen werden, wie Reisbrot, Quinoa und vieles mehr.
Andere Fälle hängen mit der "» Weizensensitivität" (Nicht-Zöliakie und Nicht-Weizenallergie) zusammen.
Manchmal ähnelt der Reizdarm der Zöliakie.
"Zöliakie" ist eine entzündliche Reaktion der Darmschleimhaut auf das „Klebeiweiß“ Gluten und wird vom Arzt als erstes ausgeschlossen.

Andere Patienten haben keine Zöliakie und sind dennoch empfindlich auf Gluten. Lesen sie dazu auch unter » Autoimmunerkrankungen nach und fragen mich welche Getreidesorten in einer » Karenzzeit von Gluten konsumiert werden dürfen. Eine Glutenempfindlichkeit kann ein Teil eines Reizdarms sein (mit seiner psychischen Komponente) oder eine Empfindlichkeit auf andere toxische Weizeninhaltsstoffe (siehe auch "» Pestizide").

Manchmal ist der Hintergrund / krankheitsunterhaltende Faktor beim "Reizdarm" eine » Histamin - Unverträglichkeit.
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Reizdarmsyndrom
; Reizdarm, RDS, Colon irritabile: (siehe » auch hier)
Bei einem Drittel der Patienten lößt eine Infektion die Beschwerden aus, die bis zu über 10 Jahre anhalten können.
Definition:
1.gastrointestinale Beschwerden wie Bauschschmerzen oder Blähungen und oft Stuhlgangsveränderungen, wie Durchfall oder Obstipation
2.eine dadurch relevant gestörte Lebensqualität
Hintergrund: Veränderungen in der Darmschleimhaut, Darmflora, übergeordneter Regulationssysteme, verlängerte Magenenleerungszeit.

Sogar die deutsche Leitlinie betont, dass Therapien ohne Effekt nach 3 Monaten spätestens abgesetzt werden wollten: Spasmolytika, wie Pfefferminzöl oder Butylscopolamin - andere Schmerzmittel sind eh nicht geeignet - , Mittel gegen Durchfall wie Loperamid, Laxantien vom Makrogoltyp gegen Obstipation. Auch Rifaximin und 5-HT-Antagonisten oder Agonisten. Auch das neue Linaclotid bringt nur den Darm ein wenig auf Trab, ist aber kein Heilmittel.
Iberogast Tinktur therapiert nicht so gezielt wie der klassisch homöopathische Ansatz.

Mein Konzept:
Homöopathie (Erstanamnese , 90 Minuten wie in der Gebührenordnung für Ärzte)
Eventuell schicken wir eine Stuhlprobe ins Labor Herborn und erhalten eine 6-seitige Diagnostik und Empfehlung, auch spezieller Probiotika und Ernährung.
Probiotika und Ballaststoffe sind meiner Meinung nach auch nach 3 Monaten weiter sinnvoll.
Obst und Gemüse, Bewegung, Artischockenblätter (und andere » Präbiotika), Pfefferminzöl, Kurkuma (Curcumin-Loges), Ingwer,
+ meiden von Kohlensäure, Zwiebel, Kohl /Hülsenfrüchte, Fett, Milch, Zitrusprodukten, Kaffee und Zucker.

Die schulmedizische Sichtweise führt bei der Erkrankung, die auf der engen Verschaltung des Gehirns mit dem Darm beruht oft nur zu weiteren Belastungen und Doppelt- und Sechsfach - Untersuchungen, sowie zahlreichen belastenden und teuren Therapieversuchen.

Therapien wie Rifaximum, Entschäumer, manche Probiotika, Loperamid, Cholestyramin bei Diarrhoe, ... das neue Linaclotid, Psychotherapie - alles nur im besten Fall zeitweise Verbesserungen an einem einzelnen Symptom - keine Heilung.


Zwei Kilogramm Immunzellen sind im Bauch und mit dem Gehirn verschaltet. Sie dienen der Abwehr von Keimen im Darm.
Dazu sind auch die zwei Kilogramm Bakterien im Darm lebensnotwendig. Bei jeder Einnahme von Antibiotika werden diese geschädigt. Lesen Sie auch das Kapitel » Probiotika.

Führen Sie ein paar Wochen ien Ernährungstagebuch und notieren Sie parallel dazu ihre Beschwerden.
Wenn Sie ein Durchfall - Typ sind können übrigens Bananen stopfen (vorausgesetzt Sie sind ein Europäer) . Auch das Polyphenol der Apfelschale ist nützlich.
Wenn Sie ein Verstopfungstyp sind: Pflaumen, Vollkornprodukte,
Gegen die Reizung im Darm: gedünstetes Gemüse, Ballststoffe, Muskat, ...
Zeigen Ihre Laborwerte eine Entzündung an? (CRP, BSG)
Sind andere Ursachen Ihrer Beschwerden bereits ausgeschlossen worden?
Curry kann die Darmnerven unempfindlicher machen.
Gegen Blähungen hilft Zimt, Anis, Curcuma, Kamille, Ingwer, Fenchel, Kümmel, Lorbeer, .... aber das alles wird nicht notwendig sein, wenn ihr Homöopath das richtige individuell ausgewählte Mittel ermittelt hat.

Zu den vielen möglichen Ursachen der Zunahme des Reizdarms oder auch von Bauchschmerzen von Schulkindern können Umweltursachen gezählt werden: die "kontrollierte" Entsorgung ins Tierfutter: von Altöl (legal, da unter den "Grenzwerten"), von Styropur und anderen Kunststoffen oder ansonsten teurer zu entsorgenden Schadstoffen sein.

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"Die Sensitivität gegen Brot entsteht wahrscheinlich durch die Enzyme und Emulgatoren, die Brot schneller und billiger reifen lassen", so Dr. Longine, Uni Hohenheim.
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Angst vor Nahrungsmitteln kann nachgewiesenermaßen Verdaungsstörungen bewirken (Nozeboeffekt).
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Prof. Holtmeier, Krankenhaus Porz schließt bei einem Patienten mit "Reizdarm" zuerst Zöliakie aus, um dann nach einer Darmspiegelung auf eine Weizensensitivität zu stoßen. Laut australischen Forschern wird der Zucker des Weizens im Darm zu Fodmaps (können sie bei Wikipedia nachschlagen), die die Reizdarmbeschwerden wie Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen machen kann.
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Scharfe Gewürze wie Chili sollen die Nerven des Darms positiv in dem Sinne beeinflussen nicht mehr so auf andere Reize (Stress) zu reagieren.
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Zu Curcumin-Loges bei Reizdarm siehe unter "Anti-Entzündlich Essen"

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Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845