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Für eine Krankheit darf in Deutschland geworben werden, so starten "Diseas awareness campaigns", damit eine Pille, die bisher versagt hat (zu hohe Nebenwirkungen) eine neue Krankheit findet ("searching for diseases"). Plötzlich sind erfolglose vom Markt genommene Pillen wieder en vogue.
Beispiel: die Pille für den Orgasmus der Frau. Auch wenn nur die Studie des Herstellers eine schwache Wirkung suggeriert und Nebenwirkungen der Pille für den Orgasmus der Frau sogar lustlos machen können.

Auch die "Wechseljahre des Mannes" sind eine Erfindung durch eine PR-Agentur (Consulting-Firma im Auftrag von Jenapharm, dem größten Testoteronhersteller Deutschlands) - mit dem Ergebnis, dass alle Ärzte über das neue "Klimakterium virile" des Mannes " in Fortbildungen (üblicher weisen 80% von der "Pharma" finanziert) "aufgeklärt" wurden: 31 Millionen Umsatz alleine für Testoteron in Deutschland in wenigen Jahren (Jenapharm, Tochter von Bayer).

Ganz natürlich ist es, wenn das Testoteron ab dem 30. Lebensjahr um etwa 1% abfällt pro Jahr.
Mit 60 Jahren hat er 30 Jahre lang eine Reduktion kompensieren müssen und damit sind wir bei 100%-30 Jahre = 70 %.
"Junge Männer machen es dauernd - wissen aber nicht was sie tun" - so manche Frauen.

Hier dennoch etwas "Fachliches" zu dem Thema.
"
Testoteronmangelsyndrom / Testoterondefizit / Hypogonadismus " - kann ein ernst zu nehmender Risikofaktor in fast jedem Alter (ab 30 etwa) sein, der bei begleitendem Vorliegen von mindestes einem der folgenden Symptome behandelt werden kann.
# Probleme mit dem sexuellen Wohlbefinden, mit verringertem Verlangen für sexuelle Aktivitäten, der Potenz, erektiler Dysfunktion, Einschränkung der Fertilität oder auch nur einer
# depressiven Stimmungslage (führend Antriebsmangel und / oder Depressivität, Lethargie, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Reizbarkeit),
# Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten (räumliche Wahrnehmung),
# Verlust der Muskelmasse und nachlassenden Vitalität
# Zunahme des visceralen Fettdepots (zwischen den Organen im Bauch) bzw. Zunahme des Bauchumfangs, Fettstoffwechselstörung
# milder bis funktioneller Anämie.
(2/3 aller Männer von 30 bis 80 Jahren mit niedrigem Testoteronspiegel haben mindestens eines der oben genannten Symptome)
Erstaunlicherweise ist Testoteronmangel in allen Altersklassen eine Ursache/Begleiterscheinung für Erkrankungen.

Begleiterscheinungen/"Komorbiditäten" beschreiben das Risiko:
§ Diabetis mellitus (Insulinresistenz, gestörte Glucosetoleranz),
§ Osteoporose (Vitamin D3-Wert),
§ kardiovaskuläre Erkrankungen (doppelt so häufig TIA oder Apoplex = Schlaganfall),
§ metabolisches Syndrom

Testoteronmangel kann eine Folge oder eine Ursache oder beides für die unten genannten Erkrankungen sein (Co-Faktor oder Risikofaktor).

- so kann ein niedriger Testoteronspiegel ein Marker für eine dieser bisher nicht erkannten chronischen Erkrankung sein.

Das Altern per se ist keine Ursache für ein Sinken des Testoteronspiegels.
Ein Altershypogonadismus tritt mit anderen altersassozierten chronischen Erkrankungen in Wechselwirkung:
Arteriosklerose,
Diabetis II,
überschüssiges viscerales (=im Bauch) Fett
als Entzündungsverursacher,
Anämie,
Osteoporose (Frakturrisiko),
Stimmungsschwankungen


Beispiel: ein Patient kommt mit dem Befund des Testoteronmangels zum Homöopathen. Dieser denkt auch an andere verbundene Erkrankungen, stellt einen kontrollbedürftigen Diabetis fest (Labormedizin !) und behandelt die vielleicht auch mit dem Testoteronmangel verbundenen Beschwerden wie Konzentrationsstörung, Reizbarkeit, .... nicht mit dem Hammer Testoteron, sondern mit einem homöopathischen Mittel wie beispielweise Selen C30 ( oder einem der zig anderen individuell zu wählender Mittel) und berät den Patienten bezüglich des Diabetis (Ernährung, Bewegung, Notfall-Erkennung).
Falls die Beschwerden verschwinden, wird er Patient dahin gehend beraten auf das von einem anderen Arzt bereits verschriebene Testoteron-Präparat zu verzichten.

Diagnostik:
Oft wird von anderen Arzt dem Patienten ein Testoteron-Mangel als Diagnose genannt - schon nach einem Laborbefund. Fachlich falsch, denn nur gepoolte Werte gelten = Mehrfach bestimmen (zur gleichen Uhrzeit)
In meinen Laboren werden die Testoteronwerte, falls überhaupt notwendig, folgendermaßen bestimmt:
freies Testoteron 2x unter 72 pg/ml, morgentlich gewonnen.
Grenzwertig ist Gesamttestosteron zwischen 8-12 nmol/l bzw. 2,31 -3,46 ng/ml.
Auch bei über 12 nmol/l ist eine Therapie indiziert, wenn das freie Testoteron unter 200 pmol/l liegt.
Uhrzeit: 7.00 -10.00 (max. 11.00), mehrfach zur Poolung (zum Beispiel 2x an verschiedenen Tagen), Gesamttestoteron, freies Testoteron bzw. SHBG. Bei Bedarf LH, FSH, PRL, ....

Die Ursache liegt aber meist in anderen Bereichen und läßt sich auch homöopathisch mit Erfolg behandeln.

Der Urologe Dr. Blessing schreibt:
"alternativ (zur Hormonersatztherapie mit Gel oder Injektion) können auch homöopathische Mittel versucht werden".

Zur Steigerung des Testoteronwertes beim Mann soll mit oder ohne Hormonersatztherapie auf den Lebensstil eingegangen werden:
# Aktivierung der Testoteronproduktion durch kurzen und intensiven Sport
# Ernährung bei Adipositas und Übergewicht
# Zusammenhang mit Stresshormonen, auch berufsbedingt
# Gleichgewicht zwischen Beruf, Familie und Partnerschaft
# Homöopathie, Kneipp, Substitution

Nach erfolgreicher Therapie kann es zu Konflikten in der Partnerschaft kommen, was der Begleitung des Arztes Bedarf.

Wenn der Testoteronmangel nicht vom klassischen Homöopathen behandelt wird, sondern mit der Einnahme des Testoterons (Substitution)
müssen regelmäßige Kontrollen erfolgen:
des roten Blutbildes (Hämatokrit),
der Fettwerte,
der Prostata (Carzinom, Hypertrophie).

Weitere Nebenwirkungen:
Schlafapnoe,
unerwünschter Haarausfall,
Akne/Rötungen,
Verhaltensstörungen wie Kriminalität sind aufgetreten,
Lebertumore und andere Tumore.
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Mit dem Vorläuferhormon DHEA habe ich bereits Erfahrungen sammeln können.

Durch die Therapie werden Depressionen, Libido, Körperfettanteil, Knochenmineralisation und anderes positiv beeinflusst.
Es gibt transdermale, orale oder injizierbare Präparate. Durchgesetzt haben sich Testoterongele zur täglichen Anwendung, Injektionen alle 2-3 Wochen oder Depots alle 3 Monate i.m..
Der Erfolg zeigt sich oft erst nach Monaten. Daher wird initial bei Erektionsstörung ein PDE5 Inhibitor empfohlen, falls nicht auf die Homöopathie zurückgegriffen wird.

Eine Prostata-CA-Zunahme soll widerlegt sein.
Bei Frauen nimmt die Bereitschaft Hormone zu nehmen dagegen mit Recht seit Jahren ab, da das Risiko für Brustkrebs nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845