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Ausschnitt aus dem Kapitel zur » Krebs-Prävention:
Der PSA - Labor - Wert in der Prostata - Karzinom Prophylaxe des Manns:
Laut der großen europäischen Meta-Studie
rettet der PSA Test "50 % der Männer vor einem Krebstod".
Die anders lautende amerikanische Studie hat sich inzwischen als falsch herausgestellt, sodass Forscher schon die Zahl der dadurch verursachten Toten hochrechnen.
Der PSA-Test wird allerdings durch viele Einflüsse verfälscht: Fieber, langes Fahrradfahren (Sattel), sexuelle Aktivität eine Woche vorher, starkes Drücken auf der Toilette, andere Prostataerkrankungen --> der PSA Test sollte deshalb auch wiederholt werden, wenn er auffällig war (Überweisung zum Urologen für eine Biopsie).

Je größer die Prostata, desto mehr PSA ist von Natur aus im Blut, die Dynamik eines Anstiegs über die Zeit mehrerer Monate ist relevant.
MRT - Untersuchungen statt Biopsie ist im kommen, auch MRt gestützte Biopsie.
Senkend auf dem PSA sind: Granatapfel, Brokkolie, grüner Tee, ... teils bis zur Halbierung!

Das PSA-Screening bei der Prostata bewirkt allerdings auch, dass Tumoren operiert werden, die ein Leben lang klinisch unauffällig geblieben wären.
Bei Autopsien findet man bei 50 % aller 40-jährigen (gesunden Patienten) Prostatakarzinomzellen.
Die Folge für diese im Gesunden operierten Männer sind dann Inkontinenz, sexuelle Störungen (Androgenblockade), ...
Deshalb emfehle ich das Prinzip der vier Augen (2 Ärzte mindestens; ein unabhängiger Homöopath, ein Facharzt)

Ab dem 45. Lebensjahr ist der Test sinnvoll, spätestens ab dem 50. Lebensjahr.
Ab dem 50. Lebensjahr sollte alle 2 Jahre untersucht werden: PSA durch Blutentnahme. Durch dieses regelmäßige Screening sterben wie erwähnt laut der großen Studie nur "halb so viele" Männer.
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Bei auffälligen Werten in meiner Laborabnahme erfolgt die Abklärung durch den Facharzt mit einer ultraschall-gesteuerten transrektalen Biopsie.
Eine Operation sollte erst dann erfolgen, wenn ein Tumorwachstum nachweisbar ist.
Bis zu einem Alter von 60 erscheint neuerdings ein Grenzwert von 2,5 ng/ml sinnvoll, danach von 4, mit 50 Jahren ist ein Wert von 2,5 allerdings auffällig.
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Bei der Risikoabschätzung eines diagnostizierten Karzinoms bedeutet ein Wert von unter 10ng/ml ein geringes Risiko, darüber gehen die Heilungschancen zurück (noch 70%), über 20 noch weiter (50%) bzw. liegt ein hohes Risiko vor oder der hohe Wert erklärt sich über sein Alter* oder die Größe einer gutartig vergrößerten Prostata.
Die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit (2/7/10 ng/ml/Jahr) und das Tumorstadium sind weitere Anhalte.

Weitere Themen in dem Zusammanhang sind Androgenblockade, Inkontinenz, sexuelle Störungen und PDE 5 Hemmer. Nicht zuletzt die Homöopathie.

Ein frei zugängliches Fachbuch: www.urologielehrbuch.de

(*Unter 40 Jahre: 1,4 ng/ml; unter 49: 2; unter 59: 3,1; unter 69: unter 4,1; über 69 Jahre: unter 4,4 ng/ml)


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845