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Viele meiner Patienten suchten mich unter anderem wegen ihrer Schlafstörung auf. Die Homöopathie kann da nützlich sein.
Erst prüfe ich ob sie nicht eine andere Erkrankung haben, die die Schlafstörung verursachen kann: Asthma, Diabetes, eine Schilddrüsenerkrankung, Manie, Depression, Abhängigkeit, Demenz, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Tumor ...
Kaffee und schwarzer/grüner Tee (Thea chinensis botanisch genannt) sollte zur Probe mal für zwei Wochen weggelassen werden, sowie weitere Stimulatien wie Pfefferminze.
Oft bringt die Schlaf - Restriktionstherapie schon den gewünschten Erfolg.
Jedoch nicht, wenn Auslöser wie folgendes Fehlverhalten weiter vorliegt: die Leistung am Tag wird ohne Pause gefordert, für Pausen bleibt keine Zeit, entspannende kleine Spaziergänge fallen auch flach.
So ist die Leistung permanent hochgeschraubt, man läßt den Körper nicht "runterkommen". Morgens kann Mann / Frau nur mit Wecker wach werden, dann "braucht" sie / er Kaffee, .... Das wirkt sich später körperlich aus in einem fixiert hochgeschraubten Hormonsystem (Cortisol, ... ).

Laut der Forschung der Schlaflabore wachen viele Menschen etwa 20 mal auf in der Nacht und bemerken es kaum. Der Schlaf gilt damit aber nicht als gestört.
Auch ein gesplitteter Schlaf (über 24 Stunden ) ist nicht krankhaft, solange die Schlafqualität und -Länge ok ist und keine Tagesmüdigkeit die Folge ist.
Deutlich mehr als 15% wach liegen nach dem "Licht-aus" ist bereits eine schlechte Schlafqualität.
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Einschlafen am Steuer ist Ursache für die Hälfte der Autounfälle mit Todesfolge.
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Z-Substanzen haben einen geringeren Entzug als Benzos, den Leitlinen nach dürfen auch diese nur 4 Wochen angewendet werden. Warum also nicht die Homöopathie versuchen ? Viele Patienten verlassen sich sonst aufs Doktor-Shopping.
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Die entscheidende Frage ist: Wie war ihr Tag? (Und nicht die Nacht). Waren sie überhaupt müde am Tag? Nur dann mag die Schlafzeit oder -qualität nicht ausreichen.

Hinter der Schlafstörung stehen allermeistens komplexe Probleme, die die Homöopathie, also nicht die Kräuterheilkunde mit Baldrian, heilen kann.

Etwa 200 Erkrankungen verursachen eine Schlafstörung. Eine häufige Ursache: Lärm (meist Schnarchen).

Schlafstörungen machen (unbehandelt ) selber auch empfänglich für andere psychische Erkrankungen, so Prof. Rieman, Leiter der Schlafmedizischen Abteilung der Uni Freiburg.
Schlafgestörte im Rahmen einer Depression sind niedergeschlagen, haben Interesse und Freude verloren, ihr Antrieb ist gemindert und sie leiden unter einer erhöhten Ermüdbarkeit seit mehr als 2 Wochen (Konzentration, Appetit sind ev. auch gestört).
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Schlafhygiene:


Nachts möchte der Körper seine Temperatur absenken können: überheizen sie nicht das Schlafzimmer. Am besten vorher durchlüften.

Kopfkissen (Daunen) sind oft zu hoch. Ein Nackenstützkissen ist da besser - angepasst an die Schulterbreite (fürs auf-der-Seite schlafen).

Ein Grübelzettel neben dem Bett ist praktrisch, um Ideen schnell zu Papier zu bringen, um danach wieder an etwas Schönes (Urlaub, Wiese - mit allem Sinnen sich vorstellen) denkend leicht einschlafen zu können.

Für Smartphone, Laptop und Tablett eine App "Blaulichtfilter" einrichten - geht ganz schnell- So sird der wachmachende Anteil abends automatisch weggefiltert und gedimmt (und morgens wieder dazugegeben).

Das Schlafzimmer ganz abdunkeln - alle LEDS abkleben, etc.

Ein leichter Abendspaziergang oder etwas körperliche Bewegung, falls es an dieser am Tag gefehlt hat, kann entspannen. Nicht zu viel !

Nur auf Anspannen folgt ein richtig tiefes Entspannen.

Keine schwere Kost mehr abends.
Kein Alkohol, spät Essen oder Kaffee !

Vor dem Schlafengehen keine aufwühlenden Filme, Bücher, Gespräche (Telefon aus), Probleme wälzen, an die Arbeit denken, ...Wenn Fernsehen, dann einen entspannten Film, oder ein entspannendes Buch (ohne LED´s) , so kann die Fantasie sich danach entspannen. Keinen Krimi !

Wer schlecht schläft, eventuell noch mit Schlafmitteln (wie Alkohol), der leider am nächsten Tag - so sagt die Wissenschaft - unter Gedächtnisstörungen oder später an Demenz.

Auch Z- Substanzen als Schlafmitteln machen in Deutschland massenhaft abhängig (auch vom verschreibenden Arzt - wie praktisch) : Zoplikon oder Zolpidem.

Getrennte Betten führen zu besserem Schlaf (so die Wissenschaft). Ein Begleiteffekt davon ist wiederrum weniger Streit in der Beziehung.

Nutzen Sie ein heißes Bad, um den Schlaf anzustoßen (Temperatur langsam durch Zulaufen lassen anheben - das senkt auch den Blutdruck).

Weiteres unter "Schlafhygiene" , beschrieben in www.schlafgestoert.de/site-48.html
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Weitere allgemeine und individuell auf Sie abgestimmte Empfehlungen erhalten Sie in meiner Praxis.

Auch bei Schlafstörungen können Sie sich von der Homöopathie oder Hypnose helfen lassen.

Schlafmangel macht dick (Grenin-Erhöhung, Leptin-Verminderung) und verminderte Schlafqualität (Insulin-Verringerung) ist zusätzlich in Risiko für Diabetes und Parkinson:
Wer nur 6 Stunden pro Nacht schläft, hat das dreifache Risiko Prädiabetes zu entwickeln. (Studie mit 1455 Teilnehmern).
Ghrelin, das Hormon, das uns hungrig sein läßt, Insulin und das Stresshormon Cortisol sind ungünstig erhöht.
Unser Immunsystem ist deutlich schwächer (Gemessen an der Titerentwicklung auf eine Hepatits-A Impfung). Andere Hormone und Botenstoffe sind nur im Schlaf aktiv.
Die Lebensdauer wurde bei einer Studie über 1,4 Millionen Menschen negativ beeinflusst, wenn länger oder kürzer als 6-8 Stunden täglich geschlafen wurde.

Eine neue Studie behauptet: Kaffee bewirkt über das baldige Sinken des Coffeinspiegels im Blut eine Ausschüttung von Adenosin und damit eine stärkere Müdigkeit als vor dem Genuß.
Daher erklären sich vielleicht auch die weiteren Ergebnisse, denn in der Zusammenfassung der Studie mit 2000 Teilnehmern wird etwas plump formuliert: "Kaffeetrinker sind müde, fett und krank".
Kaffee erhöht den Blutdruck und reduziert den Tiefschlaf, erhöht die Einschlafzeit, sogar bei einem einzigen » Kaffee am Morgen, gleich welche Form von Kaffee (auch entcoffeinierter) oder Koffeingetränk.
Die Schlaf"strukur", wichtig für das Durchschlafen und die Schlafqualität, wird gestört.

Ü
brigens auch durch regelmäßigen Alkoholgenuss, also auch schon bei einer kleinen Menge mehrere Tage nacheinander.
Erwachen um etwa 3°°, der "Leberphase" der Organuhr, ist eine häufige Folge.
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Zum Thema » Elektrosmog und » Melatonin:
Melatonin synchronisiert über Tageslicht die innere Uhr. Deshalb ist Aktivität am Tage im hellen Licht wichtig, besonders morgens.

Das Melatonin (das "Schlafhormon" und Antioxydans) und unsere Erholung im Schlaf können gestört werden durch » Hochfrequenzfelder (Handy, WLAN, UMTS ....), ebenso die Abwehrfunktion des Knochenmarks (Retikulozyten), auch das Stimmungshormon Serotonin, .... bei 100% der Patienten gab es eine Störung dieser Laborwerte durch einen einzigen zusätzlichen Mobilfunkmast.

Kleinste Lichtmengen, auch die von Standbylampen im Schlafzimmer müssen zugedeckt sein, morgens dafür sollte genug Licht da sein (nicht wie in vielen Büros).
So wird der Tag-Nacht-Rhytmus wieder eingerichtet.
Besonders der Blaulichtanteil vom Fernsehen, Smartphones und blaulichtige LED - Monitore stimulieren das Melatonin und unterdrücken damit den Schlaf -->sozialer Jetlag bei Jugendlichen mit ADHS -ähnlichen Symptomen laut mancher Kinderärzte.
Jugendliche brauchen 9 Stunden Schlaf !
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Ernährung:

Soja-Produkte / Soja-Isoflavone: 4 Monate Einnahme von täglich 80 mg Soja reduzierte die Anzahl schlafgestörter Frauen im Alter von 50-65 Jahren von 90% auf 37% (Ergebnisse ermittelt anhand von Schlaflabor und Fragebogen).

Lesen Sie bitte auch unter » Eisen weiter.
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Kleine Wachmacher sind:
# dunkle Schokolade (100 gr Zartbitter anthalten 500 mg Theobromin und 70 mg Coffein - eine Tasse Kaffee enthält zum Vergleich 80 mg Coffein)
# Guarana (Pulver aus dem Samen einer südamerikanischen Pflanze, das enthaltene Coffein wirkt langsamer, aber konstanter als das im Kaffee.
# Ingwer wirkt kreislauf- und verdauungsanregend wegen der ätherischen Öle und des Scharfstoffes Gingerol: entweder geriebenen Ingwer mit heißem Wasser übergießen oder ein Stück (etwa von der Größe der Spitze des kleinen Fingers) abschneiden, kurz kauen und dann mit Tee runterspülen, etwas nachessen.
# Zitrusfrüchte wie Orangensaft machen aufgrund ihres Vitamin C´s munter, auch Löwenzahntee wegen seines Vitamin C´s. Ebenso wirkt der Duft von Zitronenöl oder anderen Zitrusfrüchten anregend. "Sauer macht lustig".
# Bewegung und frische Luft oder allgemein eine Abfolge von Anspannung/Aktivität und Entspannung/gute Schlafqualität steigern die Leistungsfähigkeit.

Bitte keinen Kaffee, schwarzen Tee (grüner Tee ist die gleiche Pflanze, Thea chinensis, nur nicht fermentiert !) oder Pfefferminzöl/-tee als Stimulanz wählen.
Jede (Genuss-) Droge holt sich (im Laufe des Tages) die gewonnene Wachheit wieder doppelt zurück, sie werden müde.
Deshalb ergab eine Studie in England (eine der wenigen unabhängigen Kaffee- Studien) in einem Vergleich zwischen 1000 Kaffeetrinkern und Nicht-Kaffeetrinkern, dass die ersteren müde, dick und unkonzentrierter waren.
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Magnesium: Obwohl seit den 70er Jahren so Prof. Classen (Uni Hohenheim) die stressabschirmende Wirkung bekannt ist, wird es kaum bei Ein- und Durchschlafstörungen angewendet.
Jeder 7. hat einen Blutspiegel unter 0,8mmol/l. Es entspannt auch Gefäße und Muskeln, kann aber Durchfall verursachen.
Besonders Diuretika und Antidiabetika vernichten Magnesium.
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Gegen Schnarchen: » Abnehmen. Für Härtefälle gibt es sogar eine Zungenschrittmacher - Implantation.
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Chemische Schlafmittel verlängern die Schlafdauer bis in den Tag hinein (Hang-Over-Effekt= Tagesbenommenheit).
Das Risiko für Verkehrsunfälle wird durch sie signifikant erhöht (Unfallfahrer waren zu 70% häufiger Anwender von Benzodiazepinen; auch Z-Substanzen, ... ).
Ebenso belegt ist das Risiko für Stürze, Hüftfrakturen und ein Demenzrisiko.
"Schlafmittel erhöhen die Sterblichkeit, das Risiko für Infekte, Depression und Krebs", so eine Schlafforscherin.

Baldrianpräparate führen nicht zu Hang-Over und ihre schlaffördernde Wirkung ist belegt.
Es kommt nicht zur Gewöhnung unter Baldrian (und Melisse, Passionsblume, Hopfen, Lavendelöl, Rosenwurz, Ginseng, Johanniskraut).
Dosierung: 2-3 Gramm Tagesdosis oder mindestens 600-1000 mg pro Einnahme, die traditionelle Einnahme bis zu 20 Tropfen ist unterdosiert.
Positiv bei diesen Pflanzen ist: sie wirken nicht hypnotisch, narkotisch oder stören nicht die wichtigen REM/Tiefschlafphasen.
Allerdings muss Baldrian erst über einige Tage eindosiert werden, bevor er wirkt.
Für Baldrian geben die WHO und die europäische Gesellschaft ESCOP eine Anwendung gegen nervöse Unruhe und Einschlafstörungen an.

Johanniskraut (Hypericin und Hyperforin) haben in Studien im Vergleich mit Antidepressiva ihre Wirksamkeit schon lange bewiesen.

Dennoch halte ich die Homöopathie für überlegen und breiter wirkend. Zudem hat Johanniskraut das Risiko des Leberversagens und diverser Interaktionen. (2-4 gr = 500-900 mg Extrakt)(bei mittelschweren Depressionen verschreibungspflichtig)
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Abendliche Langeweile schüttet dämpfendes Serotonin aus. Neue Nachrichten zur späten Stunde dagegen lösen einen Kick aus: Dopamin macht dann Lust auf Neues und die Einschlafzeiten verschieben sich und verkürzen die Nachruhe. Eine unruhige Umgebung verhindert das Wiedereinschlafen. Gesplitteter Schlaf ist nicht unnatürlich, wir alle wachen bis zu 20 mal in der Nacht auf und bemerken es meist nicht. Wenn doch, bitte nicht dramatisieren, Gelassenheit ist das Thema, sagte ein führender Schlafforscher.
Zu wenig Schlaf erhöht die Risiken für Infekte, Diabetes, Demenz, Herzinfarkte und läßt schneller altern. An dem "Schönheitsschlaf vor 24.00" ist was dran. Der Schlafrythmus sollte erhalten bleiben.

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Durch ein traumatisches Erlebnis, lange bestehende Konflikte, andauernder Stress, ständige Sorgen oder ein anhaltendes Gefühl von Unsicherheit kann der Gehirnstoffwechel so weit entgleisen, dass Angst, Nervosität, "Stress" oder sogar Panik jederzeit und ohne Grund auftreten können. Der wichtigste entspannende Botenstoff des Gehirns ist GABA, sein Gegenspieler ist Glutamat.
Ein spezielles Präparat mit gehirnaktiven Aminosäuren, Pflanzenextrakten, Vitaminen (u.a. akt. B6 = Pyridoxal5Phosphat) und Mineralstoffen steigern GABA, Serotonin und Dopamin und reduzieren Glutamat.
Negatives Gedankenkreisen und -springen fördert Angstgefühle oder die "Sicherung brennt durch" , was mit einem zu hohen Glutamat-Spiegels im Blut zusammen hängt. Gute Präparate fördern dagegen Ruhe und Gelassenheit, ein besseres Ein- und Durchschlafen, macht widerstandsfähig gegen Stress und reduziert Aggression und Reizbarkeit. Schlafentzug wirkt sich auf Stimmung, Leistung und Konzentration aus, aber auch allgemein auf die Gesundheit und es entsteht wieder Angst.
Einnahme: Kurz vor dem Schlafengehen, beim Aufwachen und nicht mehr Einschlafen können eine weitere Portion. Regelmäßige Einnahme zum Ausgleich der Neurotransmitter. Nw: Müdigkeit, dann reduzieren und nur vor dem Schlafengehen. Keine Abhängigkeit, kein Entzug, abruptes Absetzen möglich, an Körpergewicht anpassen, mit Psychopharmaka nur mit Arzt abgesprochen. Je nach Bedarf 1-3 Kps x 1-3 mal täglich (1-9) kurz vor einer Mahlzeit. Auch bei Panikattacken: 3 Kapseln, ev. öffnen und in Wasser auflösen. Fragen Sie mich nach dem Präparat.




Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845