StartseiteHomöopathieKinderFrauenMännerhausärztliche BetreuungAllgemeinMedizinMagen DarmAtemwege InfekteAllergien Hashimoto AIEOrthopädieKrebsNeurologiePsycheHautErnährungEntgiftung"Abnehmen"Medizinkritik

Kinder:

ADHS - Aufmerksamkeit und Hyperaktivität

Autismus und Homöopathie

Mittelohrentzündung

Ernährung

zu viele Impfungen

Wespensommer

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Fragebogen Kinder und Jugendliche

ADHS - Aufmerksamkeit und Hyperaktivität:

Interview mit Dr. Heiner Frei (Uni Bern)

Allgemein:

Startseite

FRAGEBOGEN

KONTAKT / Terminvereinbarungen

Wie Sie in die Praxis finden/ROUTEnplanung

MERKBLATT FÜR PATIENTEN - BITTE LESEN

VITA

Berühmte Befürworter der Homöopathie

200 Jahre Geschichte der Homöopathie weltweit

Kosten

Hypnose

Sitemap - alle Seiten im Überblick

Impressum

meine Fortbildungen

Da ich auch Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernstörungen, etc. behandle:

Gemeinsam mit einem Team von Kinderärzten und Neuropsychologen hat der ausgebildete Neurochirurg Klaus von Ammon, oberärztlicher Leiter für Homöopathie-Forschung an der Universitätsklinik in Bern, eine Studie zur homöopathischen Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizitssyndroms (ADS) bei Kindern erstellt.
Die Studie wurde doppelblind durchgeführt.

Das Ergebnis: Bei 80 Prozent der Kinder mit diagnostizierten Aufmerksamkeitsstörungen verbesserte sich das Krankheitsbild durch eine gezielte, individuelle homöopathische Behandlung um mindestens 50 Prozent.
Publiziert wurde die Studie bereits 2005 im European Journal of Pediatrics.

Die Therapieergebnisse / Besserungen halten lange nach der Therapie weiter an, was gegen Placeboeffekte spricht und das Merkmal einer "Heilung" sein sollte.

Ein zentrales Problem in der Debatte zur Homöopathie-Forschung sei jedoch, „dass Arbeiten, die da sind, schlicht nicht zur Kenntnis genommen werden“, erklärte Ammon.

Es sei Zeit für einen „Weckruf an alle Beteiligten des Gesundheitssystems – ein Signal, die Rolle der Homöopathie abseits von dogmatischen Grabenkämpfen neu zu bewerten und ihr Potenzial als wissenschaftlich begründete Therapiemethode auszuschöpfen“, so Ammon. Dagegen arbeitet eine übermächtige Pharma - Lobby, die alle Positionen besetzt hat, ....

Möglich geworden sei die Berner ADS-Studie durch unübersehbare Erfolge, die hinzugezogene Homöopathen in der Uni-Klinik bei der Behandlung von schulmedizinisch schwer therapierbaren Kindern mit Epilepsie und ADS gehabt hätten, erklärte von Ammon.

Für die Schweiz stellte Ammon zudem fest, dass die ökonomische Effizienz der Homöopathie durch eine Studie nachgewiesen sei.
Demnach bringt die Homöopathie eine Kostenersparnis bei den Gesamtbehandlungskosten von 15 Prozent.

Die Folge war mal wieder eine sofortige Gegenkampagne der Pharmaindustrie, die höchst erfolgreich die Presse mit falschen Studien "fütterte", die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchten (schlecht gemachte Fake - Studien), sodass zuletzt kaum etwas von der Homöopathie und der langjährigen sehr fundierten Studie der Uni Bern ans Tageslicht kam.

-----------------------------------------
Lesen Sie auch unter » Psyche - ADHS weiter.

Auch bitte unter » Eisenmangel (und ADHS).

Dr. med Thomas Bonath, Arzt, Psychotherapeut in Karlsruhe zu » ADHS und Homöopathie.
-----------------------------------------

ADHS, die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, scheint sich zu einem Problem in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft, Familie, Schule und Beruf anzuwachsen.
Viele verstehen ADHS schlicht als Störung der Überträgerstoffe im Gehirn (Neurotransmitter,... Ritalin).
Wir als Homöopathen sehen in der Anwendung von Psychopharmaka keine (langfristige) Lösung.
Die unterschiedliche Betrachtung beginnt häufig bereits bei der Frage, wer hat eigentlich ADHS? Wann handelt es sich um eine „exzentrische“ Variante normalen Verhaltens - abweichend vom „mainstream“?
Wann liegt tatsächlich eine gravierende Störung oder gar eine Krankheit vor?
Was ist ADHS?
· eine Störung der Konzentration („Aufmerksamkeits-Defizit“)
· eine ausgeprägte (Bewegungs-) Unruhe („Hyperaktivität“)
· große Schwierigkeiten, das eigene Verhalten angemessen zu steuern („verminderte Impulskontrolle“)
Voraussetzung für die Diagnose ADHS ist, dass das gestörte Verhalten in unterschiedlichen Situationen und verschiedenen Lebensbereichen auftritt (Familie, Schule, Freizeit) und die Symptome bereits im Vorschulalter auffielen.
Die Hoffnung, die „Krankheit werde sich auswachsen“, ist leider oft unzutreffend. Bei einem großen Teil (bis zu 50 %) der betroffenen Kinder und Jugendlichen bleibt die Störung, wenn auch in veränderter Form, bis ins Erwachsenenalter bestehen.
Fast 2/3 aller Kinder und Jugendlichen mit ADHS leiden zusätzlich unter begleitenden („komorbiden“) Problemen, wie Depressionen (im Gewand einer Appetitstörung, Magenverstimmung, Kontaktstörung, Antriebsstörung, Schlafstörung oder Interesselosigkeit), Ängsten, Tic – Störungen und / oder so genannten Teilleistungsstörungen (Lese-, Rechtschreibe-, Rechen -Störungen).
Leider gibt es keinen einfachen, exakten, zuverlässigen Test auf ADHS.
Wenn Eltern für ihre Kinder eine Diagnosestellung anstreben, liegt häufig bereits eine Störung des häuslichen Friedens vor oder die Eltern wurden z.B. von Erziehern oder Lehrern auf das Verhalten ihrer Kinder angesprochen.
In diesen Fällen besteht, unabhängig von der Frage, ob eine echte ADH -Störung vorliegt, Handlungsbedarf und mit der Homöopathie die Chance, ganz gleich was die Ursachen oder die Art der Beschwerden sind, diese zu beseitigen!
Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch schon mal von Kindern / Jugendlichen mit „oppositionellem Verhalten“ (z.B. starke Aggression, viel Trotz, Verweigerung, Aufsässigkeit, provokantes Verhalten, Uneinsichtigkeit).
Auch „Gesunde“ können zeitweilig ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen, entscheidend ist aber die Frage, zu welchen Folgen das Verhalten führt.
Oder die Frage stellt sich, ob das Kind nur der "Indikator", also Anzeiger ist für Probleme der Eltern - auch diese können in der Regel mit einer tiefgreifenden homöopathischen Behandlung gut angegangen werden.
Immer dann, wenn es zu erheblichen negativen Folgen im familiären, sozialen, schulischen und/oder beruflichen Umfeld kommt, benötigen diese Kinder und Jugendlichen und meist auch ihre Eltern Unterstützung durch eine Beratung oder Behandlung - egal ob ADHS diagnostiziert werden kann oder nicht!
Aus den vielen erfolgreichen und gut dokumentierten homöopathischen Behandlungen wissen wir, dass auch bei diesen Störungen der Blick auf "Ganze" (Psyche, Körper, die ganze Art des Kindes/ Jugendlichen /Erwachsenen) und die Auswahl eines entsprechenden Mittels (es sind grundsätzlich viele Mittel, die in Frage kommen) oft den Schlüssel zu einer tiefgreifenden Besserung in sich trägt.

Krankheitsunterhaltende und einen Rückfall auslösende Faktoren sind: die Veränderung und Destabilisierung der familiären Situation (z.B. durch Verlust der Großfamilie und familiärer Tradition, Alleinerziehen, zunehmende Ehescheidungen, Zunahme wirtschaftlicher Zwänge u.a.) kann zum Verlust von Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung führen.
Auf einer unbewussten Ebene können Beunruhigung und Orientierungslosigkeit folgen.
Die Vernachlässigung der emotionalen Zuwendung wird häufig durch eine „virtuelle Welt“ mit schneller Bilderfolge ersetzt: TV, Video, Computer, Gameboy, Playstation... -Stimulation wird zur Ersatzstruktur.
Bei entsprechender Veranlagung sind Hyperaktivität und Impulsivität eine Möglichkeit, innere und / oder äußere Konflikte zu beantworten.
Im Gegensatz zum depressiven Rückzug versuchen die Betroffenen Aufmerksamkeit und Zuwendung zu „erzwingen“.
Oder das Verhalten kann als Kampf um das Erlangen von Kontrolle (über sich selbst und die Lebenssituation) interpretiert werden.
Häufig wird aus Zeitmangel oder weil ganz einfach die Kraft im aufwendigen Alltag fehlt, Konflikten mit Kindern und Jugendlichen ausgewichen. „Grenzen“ werden nur unvollständig und inkonsequent abgesteckt.
Es entsteht eine Tendenz zum grenzenlosen „Gewähren lassen“ bis zum symbiotischen Verschmelzen mit dem Kind ("die Lehrer, Mitschüler, ... sind schuld", siehe auch den Kinder - Psychiater aus Bonn, Michael Winterhoff und sein Buch "Tyrannen müssen nicht sein").
Kinder werden durch stetes Nachgeben der Eltern für ihr Verhalten „belohnt“. Dabei brauchen Kinder die Struktur der Erwachsenen männlichen und weiblichen Vorbilder als Lernmodell, was ok ist und was nicht, .... sonst werden sie später auch "trumpen".
Die Fähigkeit (Selbst-) Kontrolle über drängende Gefühle, Impulse und Wünsche zu erlangen wird nicht oder nur unzureichend erlernt (Erlernen einer Frustrationstoleranz, Gewissen und Eigenverantwortlichkeit).
Diagnostik:
Wie bereits mehrfach erwähnt, ist der Übergang von „normal“ zu „krank“ gerade bei ADHS häufig nicht scharf zu bestimmen.
Die Grenzlinie hängt stark von der Bewertung des Umfeldes (z.B. Familie, Schule) ab. Was ist gesellschaftlich akzeptiert?
„Wiewohl es keine klare Grenzlinie zwischen Tag und Nacht gibt, würde dennoch niemand bestreiten, dass ein Unterschied besteht." Dieser Satz von E. Burke charakterisiert gut die Situation bei ADHS. Die Blutuntersuchung ermöglicht z. Bsp. eine Abgrenzung von anderen Störungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion).

Die Diagnostik auf ADHS kann verschiedene Maßnahmen umfassen:
· Gespräche („Anamnese“) mit den Betroffenen und den Bezugspersonen
· Fremdbeurteilung anhand von Fragebögen (z.B. Kindergarten, Schule)
· „Psychologische Testungen“ mit standardisierten Verfahren
· Körperliche Untersuchung -ggf. technische Untersuchungen (z.B. Blut, EEG)
· Erfassen begleitender („komorbider“) Störungen

Zur Diagnosestellung kann auch eine ausführliche Befragung der Partner oder Eltern vorgenommen werden. Dies ist sinnvoll, da Betroffene oft eine verzerrte Wahrnehmung von sich selbst haben.
Um den Informationswert einer Befragung zu verbessern, werden gerne Fragebögen eingesetzt. In der Regel erfährt der Therapeut dadurch etwas über die unterschiedlichen Facetten des Kranken.
Es offenbart sich ein Bild der individuellen Situation.
Fragebögen ersetzen niemals eine gründliche Diagnostik durch einen erfahrenen Therapeuten. Es können alle Symptome auftreten oder auch nur einige, was die Diagnose erschwert.

Wichtig ist, dass die Beschwerden niemals vorübergehend, sondern stets dauerhaft beobachtet werden. Sie treten in allen Lebensbereichen, also Zuhause, am Arbeitsplatz und in der Freizeit auf. Manchmal - vor allem bei Kindern und Jugendlichen - wird auch eine so genannte Videodiagnose durchgeführt. Betroffene werden bei bestimmten Aufgaben mit einer Videokamera gefilmt, anschließend erfolgt die Auswertung und (sehr subjektive) Beurteilung.

Wegen der erblichen Anlage zu ADHS ist es vielleicht notwendig den familiären Hintergrund zu beleuchten, oft lassen sich bei nahen Angehörigen ähnliche Verhaltensstrukturen
entdecken.
Manchmal werden testpsychologische Untersuchungen eingesetzt werden, Intelligenzmessung, Tests zur Bestimmung der Aufmerksamkeit, im Einzelfall auch Tests für spezielle Begabungen oder für Teilleistungsstörungen sowie weitere Verfahren. Die technische Diagnostik (z.B. EEG, Schilddrüse o.a.) hat den Sinn, organische Krankheiten, die zu einem ADHS – ähnlichem Verhalten führen können, auszuschließen.
Es sollte auch beachtet werden, dass ein exzessiver Konsum von Kaffee, Coca-Cola oder anderen stimulierenden Getränken (Pfefferminz, grüner oder schwarzer Tee oder andere Stimulatien), ebenso ein Gebrauch von Medikamenten oder Drogen bei entsprechend empfindlichen Personen eine ähnliche Symptomatik hervorrufen kann.
Bei der Bewertung ist immer die Auswirkungen des Verhaltens entscheidend: möglicherweise weist Jemand eine „kompensierte ADHS-Veranlagung“ auf, es besteht eine Tendenz zu ADHS-Verhalten - aber der Alltag (familiär, schulisch, beruflich) wird dennoch ausreichend gut bewältigt!
Behandlung:
die heutige „multimodale Behandlung“ ist aufwendig und komplex - oft erreicht das / die homöopathischen Mittel aber schon derart viel, dass dieser Aufwand mit zweifelhaftem Erfolg nachrangig ist, also oft erst nach einer homöopathischen Behandlung mit Teilerfolgen von mir empfohlen wird.
Entscheidend in der Homöopathie ist immer, dass die Behandlung auf jeden Betroffenen möglichst individuell zugeschnitten wird.
Das Ziel einer Behandlung besteht immer darin, die Symptome nicht nur oberflächlich zurückzudrängen (wie mit Psychopharmaka).
Eine ganzheitliche, umfassende Behandlung berücksichtigt möglichst viele Facetten des Problems.
Es wird eine tief greifende und dauerhafte Stabilisierung des Verhaltens angestrebt.

Unter Umständen können folgende Aspekte vom Homöopathen angesprochen werden: der "mündige Patient", Problemlöse-Training, Soziales Kompetenz-Training, Selbstmanagement-Training, Systemische Familientherapie, integrative Lern-therapie u.a., Elterntraining (das impulsive und unruhige Verhalten betroffener Kinder und Jugendlicher führt häufig zu einer Überbelastung der Eltern. Verunsicherung in Bezug auf die „richtige“ Erziehung, Überforderung und Hilflosigkeit sind oft die Folgen. Konflikte eskalieren und keiner findet einen Ausweg.
Das Elterntraining unterstützt die Eltern, einen für die Familie passenden „Erziehungsstil“ zu finden. Es hilft Konflikte in der Familie zu entschärfen.
Elterntrainings müssen nicht auf Eltern beschränkt sein. Jeder, der mit Kindern oder Jugendlichen zu tun hat ist gefordert.
(Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen, Verantwortliche in Selbsthilfegruppen u.a.), kann für seinen Bereich profitieren.
Folgende Aspekte werden in diesem Fall gemeinsam realitätsnah erarbeitet: Verständnis für die Situation des Kindes entwickeln, Wiederentdecken der Stärken des Kindes (Ressourcen und Stärken fördern)
· gemeinsames Erleben und genießen schöner Momente
· Reaktionsmöglichkeiten in schwierigen Erziehungssituationen
· Sicherheit und Gelassenheit im Erziehungsverhalten aufbauen
· Schaffen einer positiven Familienatmosphäre
· emotionale Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern
Das Elterntraining basiert auf verhaltenstherapeutischen Konzepten. Es beinhaltet Elemente aus der Gesprächstherapie und der systemischen Familientherapie.
Sofern nach der Behandlung überhaupt noch notwendig, können weitere unterstützende Maßnahmen sinnvoll sein, z.B. Ergotherapie, Logotherapie oder die Behandlung von Teileistungsstörungen (Lese-, Rechtschreib-, Rechenschwäche).
Ernährungsberatung: Unsere Ernährungsgewohnheiten und der tägliche Speiseplan können bei ADHS eine Rolle spielen. Die Ernährungsweise ist nicht der eigentliche Auslöser für ADHS, es bestehen jedoch Hinweise darauf, dass die richtige Auswahl der
Lebensmittel in manchen Fällen die Symptome beeinflussen kann. Der Hirnstoffwechsel (insbesondere bei Kindern) soll optimiert und die
Konzentrationsleistung verbessert werden. Beeinflussung des Hirnstoffwechsel durch Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, aber Vorsicht, kein Braten und Backen mit hochungesättigten Pflanzenölen im Allgemeinen - auch wenn damit auf der Verpackung geworben wird, also Auswahl
geeigneter Speiseöle;
Beeinflussung der Konzentrationsleistung durch regelmäßige Mahlzeiten, durch ein eiweißhaltiges Frühstück, Vermeiden isolierter Kohlehydrate.
(„weißer Zucker“, Berücksichtigung des Glykämischen Index, kurz Glyx - in der Homöopathie oft bei "Stramonium" - Kinder besonders wichtig)
· Beachtung von Pseudoallergien (z.B. Reaktionen auf Lebensmittelzusatzstoffe, Aspartam, Phosphat, Citrat, Glutamat). Azofarbstoffe in Lebensmitteln etwa können ADHS auslösen
. Seit Anfang der 80er Jahre weiß ich um die Wichtigkeit der Omega-Fettsäuren und habe sie seither auch vielfach empfohlen (Leinöl, Walnussöl, Fischöl, ...) Das Verhältnis von Omega 6 zu 3 ist ebenfalls wichtig. Sogar bei schweren Depressionen werden sie mit Erfolg angewendet. Ebenso bei Rheuma, wo sie in Messungen derart erfolgreich die Entzündungswerte reduzieren, die Schwellungen der Gelenke, den Schmerz und Stoffwechselwerte wie Cholesterin und Triglizeride, dass der Rheumascore halbiert (!) wird - alleine durch diese Ernährungsumstellung, so auch Dr. Neumann, Rheumatologe, Uni Jena.
Ein Gramm Omegaöl pro Tag = 50 Gramm Lachs/Hering = 5 große Kapseln Omegaöl oder einen Esslöffel (bis zu zwei).
Auch Schwangere sollten auf die Zufuhr achten, da die Schwangerschaft und die Muttermilch ihnen viele ihrer Omega-Reserven wegnimmt.

---------------------------------------

Bei einer vor der Konsultation begonnenen Behandlung mit Psychopharmaka: eventuelle anfängliche Fortführung bis der homöopathische Mittel seine Wirkung zeigt. Methylphenidat (Ritalin®, Equasym®, Medikinet®, Concerta®) verordnet.
Methylphenidat verändert insbesondere die verfügbare Dopaminmenge zwischen den Nervenzellen. Die Wirkung von Psychopharmaka ist rein „symptomatisch“ = die Krankheit arbeitet also weiter im Verborgenen oder weicht aus ("Verschiebung" von Symptomen) !
Einige Symptome können akut besser werden, die mittel -oder langfristige Dynamik der Erkrankung bleiben letztendlich unbeeinflusst. Betroffene können nach Entlastung durch Psychopharmaka sogar eher davon abgehalten werden, ihre Lebenssituation „aufzuarbeiten“.
Methylphenidat gehört in die pharmakologische Gruppe so genannter Stimulantien. Das sind Stoffe, die bei Gesunden stark anregend und euphorisierend wirken, Hemmungen und Ängste schwinden lassen und den Antrieb eines Menschen steigern. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise auch Amphetamin oder Methamphetamin. Bei ADHS steigern sie erstaunlicherweise nicht den Antrieb, sondern wirken beruhigend - als Homöopathen arbeiten wir ja mit allen Mitteln ja gerade mit diesem paradoxen Wirkprinzip.
Stimulantien wurden zunächst bei gesteigerter Ermüdbarkeit und depressiven Verstimmungen eingesetzt, später wegen der appetithemmenden Eigenschaften zur Gewichtsreduktion.

Wegen des Suchtpotentials wurden diese Medikamente dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Für eine Verschreibung sind in Deutschland spezielle Rezepte, Betäubungsmittelrezepte, erforderlich. Seit den 70er Jahren wird es bei ADHS eingesetzt, zugelassen ist es nur für die Anwendung bis zum 18. Lebensjahr.
Ein Vorteil der Therapie mit Stimulantien ist die bereits wenige Minuten nach der Einnahme eintretende Wirkung. Damit könnte den Betroffenen (in schweren Krisen) schnell Entlastung verschafft werden.

Dem stehen allerdings auch erhebliche Nachteile gegenüber. Unerwünschte Wirkungen treten recht häufig auf. Am häufigsten wird über Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Gewichtsverlust, Schlaflosigkeit, Magenbeschwerden, Bluthochdruck, Muskelkrämpfe, Hautexantheme und Tic-Störungen berichtet. Tic-Störungen sind unkontrollierbare Muskelzuckungen vorwiegend im Gesichtsbereich und werden von den Patienten als äußerst belastend empfunden, weil sie von anderen sofort als psychisch gestört stigmatisiert werden.

Was auf der einen Seite ein Vorteil ist, nämlich der rasche Wirkungseintritt ist auf der anderen Seite ein Nachteil. Die Wirkung lässt ebenso plötzlich nach, wie sie eingetreten ist. Das kann zur Folge haben, dass die
Beschwerden bei nachlassendem Medikamenteneffekt rasch und stark, wie eine überbordende Flutwelle, erneut auftreten (Rebound-Phänomen).

Das Gegenteil dabei in der Homöopathie: wie bei einer Impfung tritt nach der Einnahme einzelner Dosen (vergleichbar mit den Impfungen in einer Serie) eine Immunität auf bzw. hier eine tiefgehenden Heilung - warum so ein großes Wort? Weil die Beschwerden bei unseren Behandlungen im Allgemeinen oft nicht mehr auftreten, obwohl sie vorher chronisch waren - also keine bloße "Symptomkontrolle", sondern Auslöschung der Krankheit.
Obwohl Methylphenidat bereits lange im Handel ist, ist der Wirkungsmechanismus bis heute nicht vollständig geklärt.
Darüber hinaus umfassen alle Untersuchungen kurze Zeiträume von wenigen Wochen.

Studien zu den langfristigen Folgen liegen nicht vor. Die Auswirkungen einer Daueranwendung auf die Entwicklung des (kindlichen) Gehirns und die Entwicklung der emotionalen Reifung sind unbekannt. Der Verdacht, dass Methylphenidat die Ausbildung einer Parkinsonschen Krankheit (Schüttellähmung) begünstigt, scheint nicht sicher entkräftet. Ein weiteres Problem bei der Anwendung von Stimulantien ist die Gewöhnung (Toleranzentwicklung). Eine Toleranzentwicklung bedeutet, dass der Körper auf die wiederholte Arzneigabe nicht mehr wie bei der ersten Einnahme reagiert, sondern zunehmend schwächer. Dies führt meist dazu, dass die Dosierung allmählich gesteigert werden muss.

Die Verordnungshäufigkeit von Methylphenidat ist in den letzten Jahren stark gestiegen. In 5 Jahren, von 1995 bis 1999, stieg die Verschreibung um das 40fache! Angesichts dieser unglaublichen Zunahme besteht der Verdacht einer häufig missbräuchlichen bzw. nicht angezeigten Verordnung und Einnahme des Medikamentes. Viele Stimmen fordern deshalb eine Beschränkung bzw. stärkere Kontrolle der Anwendung von Methylphenidat und ähnlicher Substanzen. Stattdessen sehen wir in den USA bereits eine routinemäßige "Versorgung" der Kinder mit einer Dreierkombination von Psychopharmaka, Unter anderem mit einem Antipsychotika!
Eine Empfehlung für die Behandlung mit Stimulantien, die suggeriert, diese seien bei Lernproblemen angezeigt und aus einem „langsamen Lerner“ werde so ein Musterschüler, ist bedenklich. Eine Verführung und Gewöhnung an die Lösungsstrategie "Pille einwerfen" ist natürlich bedenklich und oberflächlich.
Sinnvoll kann eine medikamentöse Therapie bei gesichertem ADHS z.B. in folgenden Situationen sein:
# drohender Verlust des Arbeitsplatzes , ausgeprägte Depressionen, Antriebslosigkeit und / oder Panikattacken
# unkontrollierbare starke motorische Unruhe übermäßiger Alkohol-, Nikotin-oder Drogenkonsum bei Betroffenen
# zunehmende kriminelle Handlungen „versinken“ im Chaos -Verlust der Fähigkeit, sein Alltagsleben zu organisieren
# extreme „Sensationslust“ mit erheblicher Selbstgefährdung.


Zum September 2009 wurde die Anwendung von Medikamenten, die Methylphenidat enthalten (beispielsweise Ritalin®), eingeschränkt. Diese dürfen nur noch verordnet werden, wenn die Diagnose ADHS gesichert ist. Die Diagnose darf sich dabei nicht nur auf die Anwesenheit einzelner Symptome stützen. Darüber hinaus müssen erfolglose Behandlungsversuche mit anderen Verfahren (z.B. Psychologische Unterstützung) vorangegangen sein und die medikamentöse Therapie soll im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie erfolgen!
Homöopathische Behandlung:
Die Homöopathie ist ein eigenständiges, klar strukturiertes Heilverfahren. Sie wurde von Dr. Samuel Hahnemann begründet (1755 -1843). Die konventionelle medikamentöse Behandlung mit Stimulantien zielt auf eine Linderung von Krankheitssymptomen, letztlich ohne die Krankheit in ihrem Kern zu beeinflussen.

Im Gegensatz hierzu versteht sich die Homöopathie als Regulationstherapie, körperliche und seelische Prozesse sollen nachhaltig harmonisiert werden. Eine dauerhafte Symptombehandlung ist dann nicht mehr notwendig. Darin liegt die große Chance der homöopathischen Behandlung. Studien zur Behandlung von ADHS durch Homöopathie bestätigen die positiven Erfahrungen mit dieser Behandlung.
Die homöopathische Behandlung ist immer ein ganz individuelles Vorgehen („Konstitutionelle Homöopathie“).
Für jeden Patienten wird die geeignete Verordnung während eines längeren Gespräches („homöopathische Fallaufnahme“) ausgewählt. Dabei werden die typischen individuellen Symptome und persönlichen Eigenarten des Betroffenen erörtert, z.B. Gewohnheiten, Vorlieben oder Abneigungen u.a. Auf diese Art und Weise entsteht ein Gesamtbild des kranken Menschen.
Darauf aufbauend wird das homöopathische Arzneimittel verschrieben.
----------------------------------------------------------------------------------

Auch wenn zum Beispiel bei dem Hyperaktivitäts-/ Aufmerksamkeitssyndrom der Kinder, AD(H)S, eine bestimmte Anzahl homöopathischer Mittel häufiger in Frage zu kommen scheint, muss auch hier an alle übrigen bei der Differenzierung der Arzneiwahl gedacht werden.

Und mein Kommentar dazu: Was heißt ganzheitlich versus symptomatisch?
Einem Kind nur einzelne Symptome zu nehmen, kommt es gleich wie wenn Sie ein Kind mit Schulproblemen aus der Schule nehmen würden, statt die dahinter stehende Problematik zu "bearbeiten" oder das Kind im Unterricht einfach zu ignorieren. Sich mit seinem Symptom auseinander setzen geht bei den meisten nur scheinbar akuten Krankheiten im eigentlichen Sinne ganz gut über die Homöopathie.
Das andere sind Sackgassen oder werden nur zur Manipulation mißbraucht und diese habe ich deshalb aufgegeben.
Hat das Kind / der Patient sich auseinandergesetzt, ist es stärker. (Wie nach oft nach einer durchgemachten Kinderkrankheit).
Vermeiden macht es schwach und chronisch krank (an sich selbst, an Erregern, Umwelteinflüssen und seiner sozialen Umwelt).
Nur weil nach Antibiotika "Ruhe ist", ist es noch nicht automatisch gut. Sogar Lungenentzündungen und andere schwere Krankheiten werden schon immer erfolgreich homöopathisch behandelt und sind vielfach gut dokumentiert. Sogar in einem so Pharma-freundlichen Land wie dem Unserem.

Was machen 45 Millionen täglich Ritalin-Dosierungen - also bei jedem 10 Kind - in unserem Land (bereits 2007) mit unseren Kindern und unserer Gesellschaft ?
Warum profitieren so wenige davon so enorm und sponsern leitende Bürokraten in Berlin regelmäßig, zum Beispiel die ehemalige Gesundheitsministerin Fischer, jetzt "Pharma-Mietmaul" ?
Warum sagt der ehemalige Gesundheitsminister Seehofer im Fernsehen, "die Pharmalobby in Deutschland war einfach so enorm stark, .. wir konnten die Positivliste nicht einführen, ..., jede Bundesregierung versagte deshalb bei diesem Projekt an der Lobby".

"Meinungsmacher" , wie Chefärzte, Bürokraten, Redakteure, Politiker werden geschickt überall positioniert. Den Wechsel von der Industrie in höchste Politikstellen, wie zum Beispiel zum politischen Beamten nennt man "die Drehtüre", wo die Industrie nicht mehr der heimliche Verfasser eines Gesetztes ist, sondern gleich den eigenen führenden Lobbyisten in die entsprechende Position als Staatssekretär gestellt hat, der nun die Gesetze (zu seiner eigene "Kontrolle" auszuarbeitenden hat).
Bei Stellenbesetzungen, die unsere Gesundheit angehen, ist diese "Drehtüre" inzwischen längst schon Routine und durchaus das übliche Verfahren der Manipulation in einer Scheindemokratie zum Zweck der Verdummung der Bevölkerung und damit einer Gewinnmaximierung "auf Teufel komm raus", also egal was dabei riskiert wird.

Lesen Sie hierzu auch eine Warnung vor unnötiger Chemie:
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/ernaehrung/10796848-Schluss-mit-der-versteckten-Gefahr.html
- Beetenrot, Spinatextrakt, Holunder oder Carotinoide würden auch die Lebensmittel färben, sind aber wohl nicht so patentierbar und damit profitabel genug wie chemische Verbindungen.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845