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Selbstbehandlung / Schüsslersalze:

Schüsslersalze eignen sich leider gut dazu richtig Umsatz mit der Homöopathie zu machen.

Meinen Patienten zeige ich manchmal ein "Arzneibriefchen" einer Hochopotenz eines der verantwortungsvollen Hersteller von Arzneimitteln Sie enthalten nur 1-3 Dosen.

Fast jeder Patient in den Praxen von homöopathisch tätigen Ärzten versteht es mittlerweile auch nach mehrfachen Erklärungen gar nicht mehr, dass wir mit einzelnen Dosen arbeiten. Nicht mit Erhaltungsdosen, die täglich eingenommen werden, wie bei einer klassischen "unterdrückenden", symptomatischen Medizin.

Bei fast jedem Besuch in einer gewöhnlichen Apotheke erlebt man doch diese "Beratungsgespräche", die zu einer Schnellverschreibung durch den Apotheker führen, auf die viele Kunden ja auch drängen und damit den Chemie - Strandort Deutschland in Zukunft erhalten werden.

Was für ein Unglück die herkömmliche Anwendung von Schüsslersalzen anrichten kann, wurde eindrücklich in einem Videofall in der Ausbildung der Ärzte für Homöopathie demonstriert. Ich begleitete in den 90er Jahren meinen Kollegen Dr. Niklaus Hock (ein Psychiater, der fast ausschließlich mit der Homöopathie arbeitet) zu einer Vorlesung. Im Video berichtetet der Patient von der Zunahme einer Migräne, die im Laufe der Einnahme eines Schüsslersalzes über einige Monate erst entstanden war. Die Migräne war zuletzt so heftig geworden, dass er sein Geschäft hatte verkaufen müssen. Die Symptome wiesen alle auf eine "Arzneimittelprüfung" dieses einen Schüssler-Salzes hin. Die erfolgreiche Therapie bestand darin dieses Salz nun endlich abzusetzen. Alle anwesenden Ärzte - der Vorlesungssaal des www.krankenhaus-naturheilweisen.de hat 200 Sitzplätze (seit 1988) - verstanden sofort, dass der Patient sich mit dem Schüssler-Salz krank therapiert hatte.

Auch Apotheker müssen in ihrer Ausbildung Kenntnisse über diese Grundzüge der Homöopathie nachweisen. Dennoch werden immer große Flaschen mit hunderten von Einzeldosen verkauft. Jeder Apotheker weiss, dass der in Homöopathie ausgebildete Arzt streng darauf besteht nur einzelne Dosen einzunehmen. Also ein Bruchteil dessen, was der Apotheker ihm verkaufen möchte.

Die automatische Wiederholung ein und derselben Potenz ist oft ungünstig.

Auch ich behandle mich NICHT SELBST !
Die Mittel (unterschiedlicher Potenz) , die sie im Laufe einer Behandlung benötigen und von mir aus dem "Praxisbedarf" so erhalten, kosten Ihnen in der Apotheke unter Umständen so viel wie eine ganze Behandlung.

Auch nicht einfach so Kügelchen in den Mund legen (trockene Gabe) !

Die Homöopathie bietet auch dann Hilfe, wenn Standardtherapien ausgeschöpft sind. Sie ist nebenwirkungsfrei und preiswert, sie wirkt sanft und anhaltend. Falls die Regeln der Anwendung jedoch sträflich vernachlässigt werden - viel zu hohe Dosierung, pauschale Anwendung - sehen wir leider regelmäßig enorme unerwünschte Folgen.

Wir Homöopathen sehen oder hören manchmal täglich von Patienten, die erst durch eine falsche Anwendung von Schüsslersalzen oder anderen Homöopathika krank geworden sind. Und seit Hahnemann gilt eine Krankheit durch pseudohomöopathische (falsche) Behandlung als die einzig nicht heilbare Krankheit. Ich selbst habe mich so selbst behandelt - bevor ich eine Ahnung von dem Ganzen hatte - und bin zweimal von dem jeweiligen Mittel ernsthaft krank geworden. Heute weiß ich, ich habe die dazu passenden "Prüfsymptome" damit selber erzeugt.

Warum schreiben Ärztekammern für die Ausbildung von homöopathischen Ärzten vor mindestens mehrere hundert Stunden, teilweise sogar über 1000 Stunden (Brasilien) vorzuweisen? Danach folgt eine Prüfung vor der jeweiligen Ärztekammer. Weil die Beratung in der Apotheke von 5 Minuten gleichwertig ist? Der Patient sich dann selbst (!) analysiert und völlig überdosiert, nur weil sein Pharmazeut ihm das geraten hat? Warum verschreiben die ausgebildeten Ärzte EINZELNE Dosen (keine ganzen Flaschen), um eine chronische oder akute Erkrankung zu behandelt, wenn der Patient in Selbstbehandlung mit Schüsslersalzen eine tägliche (oft aus "prophylaktischen" Zwecken) Einnahme vorzieht?

Die Mittel aus Schüsslers Kästlein beinhalten höchstens 1 Prozent der Mittel die wir zur Verfügung haben und an jedem Patienten unterscheiden müssen. Schon das alleine sollte doch zum nachdenken Anlass geben.

Die Gesamtzahl der von der Ärzteschaft in Eigenregie selbst "geprüften" Mittel beträgt fast 3000.
Viele Arzneifirmen bringen zur Umsatzsteigerung windige völlig ungeprüfte Mittel, oft Komplexmittel (Mischung) auf den Markt, die regelmäßig ihre Phantasienamen wechseln,

Der Datenschatz der Homöopathen entstand bekanntermaßen durch die Gabe von Mitteln an freiwilligen Gesunden (Studenten, Ärzten, etc.) - im Vergleich mit einer Placebogruppe: durch einzelne Dosen schon entstehen die "Prüfsymptome".

Das massenhafte Konsumieren von Homöopathie jenseits von jeder üblichen Dosierungsregel allerdings führt zu dem, was wir bei Patienten und anderen regelmäßig beobachten: der Patient kommt mit dem krassen Vollbild der Symptome des Mittel oder der Mittel zu einem - mit schweren seelischen und körperlichen Beschwerden.

Warum läßt der Gesetzgeber diesen Verkauf von Arzneimitteln zu? Wir sind der Meinung: Rezeptpflicht für Homöopathika!

Wieso darf der (kundige) Apotheker dem Patienten suggerieren die Einnahme sei unschädlich? Das gleiche gilt für Werbung für Cimicifuga und andere "unschädliche" Drogen. Diese werden zur Steigerung des Umsatzes der Apotheker zur täglichen Einnahme verkauft. Die einzelnen Dosen, die der homöopathische Arzt verschreibt, bringen eben keinen Umsatz. Ich weiß gleich von mehreren Apothekern, die hiermit im großen Stil Profit machen und im Gespräch unter 4 Augen mit mir den Gang zum ausgebildeten Homöopathen vorziehen würden. Aber einzelne Dosen aus dem Praxisbedarf einer Praxis bringt null Umsatz, während die regelmäßige Einnahme (oder sollen wir Experiment sagen?) von (Life-style-)Kräutern, Chemie (beides patentierte und damit profitstarke Medizin ) oder Komplexhomöopathie wohl nennenswerten Umsatz bringt, gut in das kranke System hinein passt, aber leider eine Vertiefung und Komplizierung des Krankheitszustandes bedingen.

Die Verschreibung von Komplexmitteln rechtfertigt keine homöopathische Erstanamnese. Eine "homöopathische Erstanamnese" kann der Gebührenordnung für Ärzte, Ziffer 30, abgerechnet werden.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845