StartseiteHomöopathieKinderFrauenMännerhausärztliche BetreuungAllgemeinMedizinMagen DarmAtemwege InfekteAllergien Hashimoto AIEOrthopädieKrebsNeurologiePsycheHautErnährungEntgiftungGewichtskontrolleMedizinkritik

hausärztliche Betreuung:

Labormedizin

Vorsorgeuntersuchungen

Hypnose

Coaching / Arbeitsstörungen

Osteopathie / Craniosakraltherapie / Rolfing

Notfall-Telefonnummern / Links

Naturheilverfahren

Links für Patienten

Links für Kollegen

Allgemein Nützliches

Gästebuch

Gesundheit

zu viele Impfungen

Fragebogen

Kosten

Kosten:

"Kassenpatienten"

"Kassenpatienten" mit Zusatzversicherung

"Privatpatienten"

"Beihilfe"

warum Qualitätshomöopathie?

So setzen Sie die Behandlung von der Steuer ab

Zusatzversicherungen

2,3 oder 3,5-facher Satz?

Allgemein:

Startseite

FRAGEBOGEN

KONTAKT / Terminvereinbarungen

Wie Sie in die Praxis finden/ROUTEnplanung

MERKBLATT FÜR PATIENTEN - BITTE LESEN

VITA / Biographie

Berühmte Befürworter der Homöopathie

200 Jahre Geschichte der Homöopathie weltweit

Kosten

Hypnose

Sitemap - alle Seiten im Überblick

Impressum

meine Fortbildungen

Warum privatärztliche Behandlung?

20 Euro pro Quartal, all inclusive, erhält der Kassenarzt für den Patienten.

Kollegen sehen es deshalb als schwierig an, beispielweise Krankheiten wie Schlafstörungen, Essstörungen, Suchterkrankungen, ein metabolisches Syndrom, Hormonstörungen, Depressionen oder "Burn-out" ausreichend zu behandeln.
Für Deutschland wird immer wieder eine Sieben-Minuten-Medizin (Durchschnitt) festgestellt.

Ich möchte lieber Qualitätshomöopathie anbieten.

Rechnungen müssen nach der Gebührenordnung für Ärzte gestellt werden:
da steht unter Ziffer 30, "homöopathische Erstanamnese", "Mindestdauer" von einer Stunde.

Bei einer Stunde ergibt sich dort mit dem 2,3 fachen Satz 120 Euro, bei 90 Minuten der 3,5 fache Satz und 180 Euro.

Möchten Sie als chronischer Patient im Überweisungskarussell auf "Stand-by" gestellt werden?

Vieles was ihr Arzt als notwendig bezeichnen würde (mehr Physiotherpie, mehr Gespräche , etc.) wird nicht honoriert und zuletzt auch nicht durchgeführt, auch keine klassisch homöopathische Anamnese, die 90 Minuten dauert, wenn das Wartezimmer voll ist.

Früher waren alle Ärzte angehalten, sich mit ihrer Rechnungsstellung nach den finanziellen Möglichkeiten des jeweiligen Patienten zu richten.

Mit den Patienten, die ihre Behandlung selbst begleichen müssen verfahre ich so.

In der Ausbildung zum Homöopathen verriet mir ein Kassenarzt nach dem anderen: "ich muss mich scheinbar entscheiden, .... ich bin wohl gerne Kassenarzt und behandle "schulmedizinisch", aber im Ablauf einer Kassenpraxis ist eine gute Behandlung durch die Homöopathie meist nicht möglich"

Alle meine Dozenten waren zu der Zeit privatärztlich niedergelassen. Alle Versuche Homöopathie in einer Kassenpraxis zu integrieren scheiterten: eine ausreichende Qualität konnte nicht erreicht werden.
Mir fallen da so viele engagierte Kollegen ein, die entnervt im Kampf mit den "kranken Kassen" und anderen Umständen der Kassenpraxis nach Jahren des Kampfes das Handtuch warfen. Ich will ja nicht ausschließen, dass der eine oder andere Kollege das Übermenschliche schafft. Aber zu viele persönliche Erfahrungen, auch über Patientenberichte lassen mich an meiner Überzeugung festhalten.

Das Kassensystem zwingt uns sogar bestimmte Fortbildungen zu belegen, es zwingt uns in unserem freien Beruf zu zu vielen Dingen.

Ich denke nur an die Kollegin, der die Securvita sämtliche homöopathischen Anamnesen eines Jahres nicht begleichen wollte, da sie zu viele gemacht habe.

Oder der Kollege, der als Kassen-Psychotherapeut über 80% seiner Zeit nicht homöopathisch arbeiten darf, weil es gegen Vertragsarztbedingungen (=Kassenarztvertrag) verstöße.

Neu ist nun angeblich, dass die GKV-Versicherungen durch eine Änderung in den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Versorgungsstrukturgesetz) zum 1.1.2012 ausdrücklich die Möglichkeit haben, auch Nicht-Vertragsärzte im Rahmen von Satzungsleistungen in die Versorgung einzubeziehen.

Das bedeutet der Gesetzgeber hat vor 2012 verboten, dass die Behandlung bei einem privatärztlich niedergelassen Arzt von der Kasse bezahlt wird.

Warum bekommen die Länder wie Mexiko, Brasilien oder Indien beispielsweise das hin, dass die (ärztliche) Homöopathie anerkannter Bestandteil des Gesundheitssystems ist?

Hierzulande müssen sich Abgeordnete, wie die Ministerin für Gesundheit in NRW von der Presse beschimpfen lassen, wenn sie auf einer Jahrestagung homöopathischen Ärzte - es gibt ca. 6000 in Deuschland - ein Grusswort reden: ".... Darf die das?"
Diese mutige grüne Ministerin ist nun zurückgetreten. Wegen der Anti-Raucher-Kampagne oder wegen ihrer Frage: "erfüllen katholische Krankehäuser den Versorgungsauftrag, wenn Sie es ablehnen eine vergewaltigte Frau in der "Spurensicherung" zu unterstützen und ihr außerdem die Pille "danach" zu verschreiben?

Im Gegensatz zu der Stimmungsmache gegen die Homöopathie hierzulande war auf dem indischen Kongress der Präsident Indiens mit auf dem Abschlussphoto.

Oftmals wird man als privat niedergelassener Arzt als unsozial betrachtet, da man keine Kassenpatienten behandeln würde.

Ich behandle fast so viele (65 %) Kassenpatienten wie ein durchschnittlicher Kassenarzt (70-90 %).
Im Gegenteil, wir als homöopathische Privatärzte verzichten finanziell gerne auf garantierte Einnahmen.

Warum finden wir unter den homöopathischen Ärzten einen so relativ zu allen anderen Fachgebieten sehr hohen Anteil an Privatärzten?
Diese werden in der jährlichen Statistik als die Gruppe mit den meisten Fortbildungen angegeben.

Weil viele (z. Teil nach längerer Tätigkeit in einer Kassenpraxis) das Gefühl hatten, dass sie in einer Privatpraxis mit der direkten Arzt-Patientenbeziehung ihrem Anspruch an ihre Tätigkeit besser gerecht werden können.
Andere blieben im GKV-System ihren Patienten zuliebe, leiden aber auch da unter den Formalien der Berufsausübung. In den letzten 20 Jahren dienten alle Eingriffe der Politik nur noch dazu, den Zusammenbruch des immer kostspieligeren Systems mit einer „Gesundheitsreform“ nach der anderen zu verhindern.

Bei unserem momentanen System fehlt jegliche Transparenz, niemand blickt genau durch, wer für was verantwortlich ist. Wer auch immer sich Gedanken macht, auf die Idee, dass es am mit jeder „Reform“ immer schwieriger werdenden direkten Arzt-Patienten-Verhältnis liegen könnte, kommt keiner. Man wirft uns homöopathischen Ärzten sogar vor, dass wir mit Placebo-Effekt die Patienten quasi täuschen.
Im jetzigen System wird in einer Art professionellen Deformation der kranke Patient belohnt und nicht der, der wegen Ausheilung seiner chronischen Krankheit nur noch einmal im Jahr in die Praxis kommt bzw. anrufen muss.

Vor allem wissen wir aber eines, gerade weil wir uns auf jeden Patienten in seiner Individualität so tief einlassen, können wir passende Mittel finden. Es hängt da alles an unserem speziellen Arzt-Patienten-Verhältnis.

Die einzige „Form“, welche dieses Verhältnis klar macht, fördert und nicht stört oder behindert, ist das direkte Kostenerstattungsprinzip, der Patient kommt zum Arzt und erhält Beratung, bekommt eine Rechnung und gibt dafür Geld. Alle anderen Formalien gehören außerhalb dieses Verhältnisses geregelt! So ist es jetzt bei den Privatversicherten und bei den Kassenpatienten, welche in eine Privatpraxis kommen. Vertragspartner sind Arzt und Patient auf Augenhöhe.

Die fehlende Klarheit und Transparenz im GKV-System wird sich nur ändern, wenn die „Form“ klarer strukturiert wird. Der Patient kriegt mehr eigene Verantwortung für seine Krankheit (es ist weder die Krankheit des Arztes, noch der Krankenkasse), Arzthopping mit Mehrfachuntersuchungen oder Behandlung, Kontrolle der Rechnungen durch die Patienten usw.

Dem Kassen - Patienten wird zur Zeit ein Teil seiner Verantwortung abgenommen. Der Patient hat einen Vertrag mit seiner Versicherung, der Arzt einen Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft, die Abrechnungsgesellschaft einen Vertrag mit der Kasse. Hat hier der Patient überhaupt einen Vertrag mit dem Arzt?

Wie ist es mit Zusatzversicherung (auch für Homöopathie, Akupunktur, etc) ?

Manchmal wird eine bereits erfolgreiche Behandlung durch bürokratische Dinge gestört, sodass der gesamte Krankheitsverlauf sich wieder umkehrt.
Beispiel eines privat voll versicherten Kindes: Da fragt der erzürnte Vater am Telefon, wie ich denn eine Fremdanamnese mit der Mutter seines Kindes abrechnen könne. Die Mutter war natürlich mit gekommen und hatte das ihrige zum Gespräch beigetragen. Und bei der Schwere der Erkankung auch Beitragen müssen! Nach der Rechnungsstellung und dem Ausbleiben der Begleichung der Rechnung nahm ich telefonischen Kontakt auf: Der Vater: "Das ginge nun überhaupt nicht (eine Fremdanamnese abzurechenen)!! Er habe dazu auch meine Kollegen bei der Krankenkasse gehört...die fanden das auch unmöglich"
Der Vater ist also Krankenkassen - Angestellter. Auf die ca. 10 Euro für die Befragung der Mutter, eine so genannte "Fremdanamnese", die gleich in zwei Ziffern der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte abrechnungsfähig ist und damit hätte korrekt abgerechnet hätte werden können, habe ich nun verzichtet.
Aber das Vertrauen war eben schon gestört. Sein Kind hätte wirklich profitieren können. Die Behandlung wurde wegen diesem Unsinn vom Vater des jungen Patienten abgebrochen.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845