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Vitamin B12

Ein Vitamin - B12 - Mangel wird häufig nicht frühzeitig erkannt. Auch zeigt nur der Holo-TC-Test einen Mangel frühzeitig auf, nicht der übliche Standardtest.

Erste Anzeichen können sein: Müdigkeit, Erschöpfung, Schwächegefühl, Zungenbrennen, Standunsicherheit, Schwindelgefühle, Konzentrationsstörungen, Gereizetheit, Aggressivität, nachlassendes Gedächtnis, depressive Verstimmung, Nervosität, Appetitlosigkeit.

Ein Mangel kann aber langfristig das Nervensystem schädigen und gilt als zweithäufigste behandelbare Ursache von Demenz (40% der Heim-Insassen).
Neben neurologischen und psychiatrischen Folgeerkrankungen kommt es mit einer Unterversorgung dieses Nervenvitamins auch zu Veränderung im Blut (megalozytäre hyperchrome Blutarmut).
Dabei ist die Therapie durch tägliche orale Einnahme von 1000yg = 1 mg Cyanocobalamin einfach und effektiv, es braucht keine iv-Gaben (Spritzen) wie Ärzte und Heilpraktiker unter Einfluss ihrer Pharmareferenten den Patienten weiß machen wollen.

Leistungsschwäche, Abgeschlagenheit und Unsicherheit auf den Beinen (Sensibilitätsstörungen), Blutarmut (Anämie), Depression sind unspezifisch, doch der Neurologe Prof. Dr. Reiners fordert dazu auf dann an Vitamin B12 zu denken.
Bis zu einem Drittel der Patienten mit Depressionen haben einen messbaren Vitamin B12 Mangel, so der Experte: "Bei älteren Menschen fällt ein sozialer Rückzug gar nicht so auf. Da der Geruchs- und Geschmackssinn zudem beeinträchtigt wird kommt es über eine Appetitstörung zu weiteren Mangelerscheinungen.
Ursachen:
# erhöhter Verbrauch:
chronische Infekte, Schwangere, Stillende, nach Krankheiten und Operationen, Ängsten, Sorgen.
# mangelnde Zufuhr:
Veganer, Vegetarier, Makrobiotiker, Bulimiker und Menschem mit einseitiger Ernährung sollten sich qualifiziert beraten lassen, so auch die Universität Hohenheim 2016.
# Stress führt zu geringerer Aufnahme (Durchblutung der Verdauungsorgane, weniger Magensäure) und zu erhöhtem Verbrauch (Produktion von Hormonen und Neurotransmittern wie Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin)
# Verwertungsstörungen bei der Aufnahme:
# Hypochlorhydrie (zu wenig Magensäure);
# ältere Menschen;
# Entzündungen von Magen oder Darm, M. Crohn,
# Helicobacter Infektion, Darmparasiten, wie Bandwürmer,
# Schäden an Leber und Bauchspeicheldrüse, Raucher
# Malabsorption (mangelhafte Aufnahme von Nährstoffen aus dem Speisebrei)
# Medikamente (Metformin bei Diabetis oder Säureblocker / Protonenpumpen-Inhibitoren, PPI´s, gegen die Magensäure, Riopan, Talcid, ..., Statine, Cholestyramin, ACE-Hemmer als Blutdrucksenker, Antibiotika wie Tetracycline, Antiepileptika, Antibabypille, Colchizin)
+ Spätfolge von Protonenpumpenhemmern, wie Omeprazol, also Säureblocker, die fast allen älteren Menschen jahrzehntelang verschrieben werden, aber nach 15 jahren über ein Absterben der Säure- bildenden Zellen im Magen verhindern, dass dass auch ein notwendiger Faktor zur Aufnahme des Vitamin B12 nicht mehr gebildet werden kann ---->
# Fehlen von Intrinsic Faktor, einem Protein zur Aufname von B12 im Dünndarm (auch durch Medikamente, wie Säureblocker möglich)
- führt klassisch zu einer Blutarmut aufgrund Vitamin - B12 - Mangel (perniziöse Anämie)

Folgen:
Störung der Blutbildung (hämatologischen Erkrankungen, wie makrozytäre Anämie), und damit der der Konzentration, des Gedächtnisses, Erschöpfung, Immunschwäche und
Neurologische Folgen: depressive Verstimmungen, Halluzinationen, Missempfindungen, wie das Manschettengefühl, Gang- und Sturzunsicherheit bis zur Sturzneigung - die Patienten sitzen lieber oder müssen sich festhalten. Das Risiko einer Makula-Degeneration im Auge ist zu 47 % erhöht.
Ein Mangel an Vitamin B12 führt damit zu irreversiblen (nicht umkehrbaren) neurologischen Funktionsstörungen (Kognition, periphere Neuropathie) und erhöht das Osteoporoserisiko.
Infekte, Demenz, rissige Haut und Schleimhaut, Schäden an Sehnerv und Sehzellen, Verlust des Geschmackssinns und von Riech und Sinneszellen, Unfruchtbarkeit, Potenzstörung, Inkontinenz, Thrombosen, Osteoporose, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Muskelschwäche
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Zwar werden Algen und Shiitake-Pilze als Lieferanten für Vitamin B12 beworben, was aber nichts darüber aussagt, ob der Körper solches auch in dieser Form aufnehmen kann.
Nach dem derzeitigen Wissensstand ist das nicht in einer ausreichenden Menge möglich.
Fatalerweise werden von Veganern Nahrungsergänzungsmittel mit dem Hinweis sie seien ja immer synthetisch oft abgelehnt.
Einen höheren Nährstoffbedarf wie zum Beispiel an Vitamin B12 haben: Jugendliche, Kinder, Schwangere, Stillende und Säuglinge.
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Über 30 % der über 65 Jahre alten Patienten leiden an einem Vitamin B12- Defizit.
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Prof. Rima Obeid:
Die Vitamin B12 Konzentration im Serum (Blut) ist bei entleertem Speicher zunächst noch im Normbereich, weshalb besser HoloTC bestimmt werden soll (und Methylmalonsäure (MMS), sowie Homocystein).
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Der Holo-TC-Test kostet 2-3 mal so viel wie der Standard (Gesamt-Vitamin B12 im Serum), nämlich zwischen 30 und 40 Euro.
Aus Budgetgründen wird er oft nicht bestimmt (das ist auch das Schicksal von Eisenspeicher/Ferritin und von Vitamin D3, wo ebenfalls Folgeschäden und Kosten erst einmal nicht interessieren)
Über 50 ymol/liter sind bei HoloTC ausreichend.
(falls vorhanden: Homocystein sollte unter 10ymol/l liegen und MMA über 270 ymol/l )
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Quellen: gesunde Lebensmittel enthalten kein B12, Innerein dagegen viel, durchs Erhitzen geht 80% verloren - warum essen wohl viele Kulturen rohe Leber als erstes? Eier enthalten B12.
Pro Mahhlzeit wird aber nur 1,5ygramm maximal aufgenommen (Transportprotiene und Rezeptoren) - bei alten Menschen noch weniger.
Hochdosierte Präparate tricksen den Darm aus (direkte Aufnahme über die Mundschleimhaut - unter der Zunge zergehen lassen) und enthalten 1000 ygr (20ygr kommen im Blut an).
Auch ist eine Gabe von 50ygr täglich möglich.
Risikogruppen sollten sich einmal pro Jahr testen lassen. Bei überschreiten des 60. Lebensjahres generell alle 2-3 Jahre. Oder natürlich bei Verdacht sofort.
Veganer hatten in einer Untersuchung der Uni des Saalandes zu 90 % zu niedrige HoloTC-Werte ! Die Leber speichert Vitamin B12 jahrelang - der Vegetarier fühlt sich so erst mal gesünder.

Prof. Obeid, Dänemark:
"Eigentlich enthält unsere Nahrung genug Vitamin B12 .
Allerdings haben die viele alte Menschen eine atrophische Magenentzündung.
Veganer und Vegetarier haben eine geringere Zufuhr (weniger tierische Nahrungsmittel).

Säuglinge, die länger als vier Monate gestillt werden ebenso. (Breikost nach 4 Monaten! Auch als Prophylyxe gegen Allergien)

Prof. Reiners weisst darauf hin, dass entgegen früherer Annahmen selbst bei Malabsorption eine orale Therapie erfolgreich ist, ein Teil wird auch ohne Intrinsic Faktor aufgenommen.
Wichtig ist dabei, so der Professor, dass 1000 ygramm gegeben werden. Die orale Aufnahme ist laut Untersuchungen genau so effektiv wie Injektionen.

Wer profitiert außerdem von Vitamin B12?
Diabetiker, Asthmatiker und chronische Husten (weniger Krämpfe in den Bronchien, HerzKreislaufKranke (Abbau des Gefäßgiftes Homocystein), Patienten mit Nervenschmerzen (Regeneration).

Das staatliche Karolinska-Institut Stockholm hat eine enge Verbindung von Alzheimer und HoloTC gefunden. in den 7 Jahren Beobachtung konnte gezeigt werden, dass mit einem pmol Anstieg das Alzheimer-Risiko um 2% fiel.
Die Tufts Uni in Boston machte die gleiche Beobachtung, auch die Uni Oxford, GB.
Die Uni Hannover gab 2005 Vitamine und behandelte mit B12, B6 und Folsäure.
Die Uni Hangzhou zeigte mit einer großen Meta-Analyse eine Reduzierung von Schlaganfällen um 12% durch diese Vitmamin B -Kombination (B12 macht die Gefäße elastisch (Gefäßendothel) und läßt den Blutdruck sinken).

Der Fleck des schärfsten Sehens, die Makula lutea /gelber Fleck, wird von B12 geschützt.
Bei einer Degeneration kann immer schlechter gelesen werden und Gesichter werden schlechter erkannt, die vollständige Erblindung droht.
Die Uni Syndney wertete dazu 40.000 Patientendaten (Zeitraum der Beobachtung 10 Jahre) aus.
Patienten mit Einnahme von Folsäure und B12 hatten ein 47 % geringeres Risiko für diese Netzhauterkrankung.
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Krebsrisiko: Australische Wissenschaftler haben bereits 1999 bei Personen mit guten Vitamin B12 Werten (über 300pmol/l) eine deutlich geringere Mutations-Rate gefunden.
Im gleichen Jahr fand die JohnHopkins Uni in Baltimore bei 15.000 gesunden Frauen ein verdoppeltes Brustkrebsrisiko nach 10 Jahren (bei schlechten B12 Werten). Mexikanische Forscher bestätigten das 2005. Hier sank die Brustkrebsrate soghar um 68% bei einer reichhaltigen B12 Versorgung.

Tragisch dass hierzulande vor Vitamin-Gaben gewarnt wird und in Deutschland nur synthetische Produkte auf dem Markt sind.
Fragen die mich nach sinnvollen Alternativen.

Forscher der Erasmus Universität konnten bei 3400 Probanden belegen, dass Personen mit B12 Mangel zu 70 % häufiger an Depressionen leiden.
2010 behandelte die Uni Perth 273 Patienten Schlaganfall-Patienten (Risiko für Depression) mit 500ygrB12+2000ygrFolsäure+25mgB6 täglich, wodurch sich die Rate an Depressionen auf das normale Maß senken ließ.

Osteoporose / Knochenbrüche: In Japan konnten bei 560 Osteoporose-Patienten mit 1500ygrB12+5000ygr Folsäure im Vergleich zu einem Placebo nach 2 Jahren das Risiko für einen Oberschenkelhalsbruch um 80% gesenkt werden. (43 Patienten mit Placebo im GGs zu nur 10 Patienten mit den Vitaminen). (über Dämpfung des Osteoklasten; gegen Homocystein-Einlagerung in Kollagenfasern; Proprioception verbessert, welche eine Sturzgefahr meldet).
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je 1000ygr bei:
Fazialparese / Gesichtslähmung
Chronische Gastritis /Helecobacter Infektion
Diabetiker unter Metformin
Gürtelrose (+ Spritzen)
Hashimoto
Erhöhtes Homocystein
Unter Säureblockern
M. Crohn + Spritzen alle 3 Monate
Neuralgien (bei Diabetikern und Alkoholmissbrauch) + Spritzen
perniziöse Anämie
Schlafstörungen
Trigeminusneuralgie
Unfruchtbarkeit bei Männern

Statine absetzen !
Werfen sie die Empfehlung der DGE in den Müll ! Denen fehlt seit 30 Jahren ein Update. 3ygr sind ein Witz und völlig weltfremd.







Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845