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Vorrausgehen sollte ein ärztliches Gespräch!
Danach erfolgt die Gabe rezeptpflichtiger Dosen - sie können einen Mangel nicht selbst ausgleichen, auch nicht durch Ernährung, Sonne oder rezeptfreier Präparate !
Bei einzelnen Patienten sehe ich eine Blutuntersuchung vorab als notwendig an und selektiere so die wenigen Patienten, die bereits im grünen Bereich sind.
Später ist eine Laborkontrolle absolut notwendig - eine Überdosierung führt zu schwerwiegenden Schäden/ Knochenerweichung etc.

Die Notwendigkeit einer Blutuntersuchung (Blutspiegel von Vitamin D3) ergibt sich darüber, dass 90 % der Frauen (Männer 80%) einen Mangel haben, der sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
Der neue untere Grenzwert 30 ng/ml Blut wurde unter anderem wegen Herz-, Kreislauf und Krebsrisiken eines Vitamin D3 - Mangels deutlich erhöht.

Bei 88 ng/ml liegt nun für einige moderne Diagnostiker der obere Blutgrenzwert. Eine Überdosierung führt ebenfalls zu ernst zu nehmenden Beschwerden.
Der untere Grenzwert liegt in Australien schon lange bei 50 ng/ml.
Farmer in Puerto Rico, die in Äquatornähe viel der Sonne ausgesetzt sind, haben Werte um die 54 ngramm/ml.


Bitte nehmen Sie nicht mehr als eine Packung (mit einer täglichen Dosis um die 10.000 I. E.) ohne Laborbefund ein, denn ein Überschuß von Vitamin D3 im Blut verursacht recht ähnliche Störungen, was das Knochensystem angeht wie der Mangel.
Nur ein Arzt sollte die Dosierung festlegen, da gerade bei Schwangeren oder Patienten, die andere Medikamente einnehmen müssen, es zu unerwünschten Wirkungen kommen kann.
(Zur Unterscheidung: Vitamin D3 hat die Endung 25 OH2)

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Bedarf bei einem Erwachsener als "Erhaltsdosis" nach dem Ausgleich eines Mangels, der "dank" unserer Leber immer wieder neu entsteht:
Zwischen 3000 und 5000 IE (I.U.= international Units/ Einheiten), je nach
individuellem Stoffwechsel (Haut, Leber und Niere sind beteiligt),
aktuellem Labor,
Sonnenexposition,
Alter,
Körpergewicht,
Ernährung,
Krankheiten,
Medikamenten,
Rauchen,
Schwangerschaft/Stillzeit,
dem Abbau des Vitamins durch ihre Leber während der Zeit der Einnahme,
Einnahmepausen,
Einnahme mit oder ohne etwas Fett (fettlöslichers Vitamin), ....
Also mindestens jährliche Laborkontrolle ! (21 Euro) Am besten zwei mal im Jahr.

Die Forschungsgruppe Dr. Feil empfiehlt 100 µgr = 4000 IE täglich als Erhaltungsdosis/ Prophylaxe.
(
Ein stark der Sonne ausgesetzter Mensch produziert auch bis zu 100 µgr (microgramm) täglich: Farmer am Äquator)
Bei einem ärztlich nachgewiesenen Mangel oder einer Entzündungs - Erkrankung, wie Krebs, Alzheimer oder Herzinfarkt, ... empfiehlt die Forschungsgruppe natürlich höhere Dosen.
Hier werden 2 Laborkontrollen pro Jahr empfohlen.
Die Forscher sprechen von einem Mindestwert von 50ngr im Blut,
bei Erkrankung nicht unter 80 ngr (!).

Damit der Blutwert von 20 auf 40ng/ml steigt (oder von 30 -->50 oder von 40--->60), braucht man 20x10.000 IE=300.000 Einheiten.
Um vom Durchschnitts wert eines Deutschen heute von 20 auf 80 zu kommen, brauchen Sie somit 900.000 IE.

Die Leber baut (ohne Einnahme) etwa 24 ngr (vom Blutwert) in einem halben Jahr ab. Andere Gründe für den Abbau des Vitamins sind oben aufgeführt.
Der Schutz muss bald erneuert werden.

Aus Kostengründen bin ich für eine Einnahme (nach Laborkontrollen) mit etwa 1,5 Millionen Einheiten jährlich beim Erwachsenen über die preisgünstigen 50.000 IE Präparate aus Holland (natürlichen Ursprungs mit hoher Bioverfügbarkeit).
90 x 50.000 = 4,5 Millionen = eine Packung reicht etwa für 3 Jahre und kostet 30 Euro.
Damit ist die Laborkontrolle der teurere Teil geworden.
Deshalb bitte ich meine Patienten sich genau die Menge eingenommer EInheiten und die Laborwerte vorher und nachher aufzuschreiben, um für die Zukunft ihr persönliches Einnahmeprofil einschätzen zu können. Und so die Zahl der Laborkontrollen in der Zukunft zu reduzieren.

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Die Vitamine A, D, E und K (Edeka) sind fettlöslich und müssen deshalb mit etwas Fett (etwa ein Löffel Öl, Butter, ...) oder am besten zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Der ideologisch immer wieder vorgetragene Hinweis eine gesunde Ernährung reicht IMMER aus, ist damit widerlegt. Wir setzen uns als moderne Menschen eben weniger der Sonne aus als der Urmensch mit dessen Biologie wir aber in unserer heutigen Welt leben.
Fisch wird nicht in der Menge gegessen, wie es notwendig wäre um dem Mangel an Vitamin D3 vorzubeugen.
Alternativ rechnet sich theoretisch aus 600 Gr. Eiern oder 1,6 Kilogramm Käse täglich die Deckung des Tagebedarfs aus.
Bei den etwa 90 % Patienten wo bereits ein Mangel vorliegt reicht diese Menge jedoch nicht aus.

Auch nicht die Dosis der im Drogeriemarkt/ohne Rezept (in Deutschland) erhältlichen Präparate. Hier sprechen wir nur von einer Erhaltungsdosis.
Ein leerer Speicher wird mit deutlich höheren Dosen aufgefüllt.
Diese sind jedoch verschreibungspflichtig
. (bei Injektionen mit mehreren 100.000 Einheiten auf einmal).

Wie in Ihrem Fall im einzelnen zu dosieren ist erfahren sie in der Praxis.

Oft halbierte sich der Speicher (Blutwert) in einem 3/4 Jahr auf die Hälfte - es muss also jährlich erneut supplementiert werden.

Ein Besuch im Solarium im Winter macht für die Synthese unseres Vitamin D2´s zu D3 nur Sinn, wenn die UV-B Strahlen mit auf die Haut wirken dürfen. Die Solarien strahlen aber die in Punkto Krebs gefährlichen UV-B-Strahlen gar nicht mehr aus.
Menschen, die beim ersten Sonnenstrahl sofort Sonnencreme auftragen, nehmen ihrer Haut die Chance auf die herkömmliche natürliche Weise zu Vitamin D3 zu kommen.
Aus der Haut wird es über den Blutkreislauf in jede Körperzelle transportiert. Tagescremes haben die gleiche Wirkung.

Nach etwa 20 bis 30 Minuten Sonnenbaden hat die Haut "genug" UVB-Strahlen zur Vitamin-D-Produktion aufgenommen, und der Organismus stoppt den Umwandlungsprozess.
Besonders betroffen vom Vitamin D -Mangel sind ältere Menschen (noch geringere Produktion in deren Haut), Übergewichtige und Kinder.

Die alten Referenzbereiche (z.Bsp. 20-50 ng/ml) wurden aus der Annahme heraus festgelegt, dass ein Ausbleiben von Rachitis oder Osteomalazie ein Zeichen ausreichender Versorgung ist.
Die neuen Referenzbereiche (30 oder 50 bis 100) beziehen Erkenntnisse der neueren Forschung mit ein, die besagen, dass erheblich höhere Konzentrationen erforderlich sind, wenn man in den Genuss der positiven Wirkungen bezüglich Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten kommen will.
Je nach Labor werden auf dem Ergebnisbogen manchmal noch die alten Referenzwerte angegeben und Mangelzustände (nach den aktuellen Vorgaben) nicht ausgewiesen.
Als Patient sollte man also nach dem genauen Wert fragen und sich nicht mit Bemerkungen wie „der Wert ist in Ordnung“ abspeisen lassen.
Schließlich müssen die meisten Patienten die Untersuchung aus eigener Tasche bezahlen. Die Laborkosten für eine Bestimmung liegen bei etwa 21 €.

Bei der Bewertung des Labor - Ergebnisses kann man die Jahreszeiten mit einbeziehen, da die Werte im Sommer meistens ganz leicht (4 ng) höher sind als im Winter.
Früher bei einem Grenzwert von 20 (Osteoporosegefahr) spielten 4 ngr eine Rolle. Heute bei Zielwerten von 70 sind 4 ngr unwichtig.
Daher ist für mich immer die beste Zeit für den Aufbau eines guten Blutspiegels. Zumal die Patienten öfters mal Werte von 1 oder 4 ngr haben. "Höchste Eisenbahn" !

Die Speicherform von Vitamin D3 hat eine Halbwertszeit von etwa 60 Tagen.
Meine Erfahrung zeigt: Startet man also mit einem Wert an der oberen Grenze, die mit 80 ng/ml diskutiert wird, hat man in 9 Monaten nur noch 40, ... immer vorausgesetzt, dass keine weitere Zufuhr durch Nahrungsergänzungen oder Urlaube im Süden oder im Hochgebirge hinzukommt.
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Sogar die ewig altmodische DGE erkennt einen Bedarf an Vitamin D3 an: www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=40818
Hier wird auch die amerikanische Leitlinie erwähnt, die 10.000 Einheiten (I. E.) täglich als Maximum definiert (orale Einnahme).

Im Gegensatz dazu wird in manchen Kliniken in den USA (St. Louis) bei einer Unsicherheit, ob der Patient auch regelmäßig über Monate einnimmt (Non-Compliance) der ganze Bedarf auch direkt auf einmal gespritzt (so wie früher inden 60er Jahren hierzulande oder bis in 70er Jahre in der DDR).
Unter anderem um tödliche und andere Komplikationen bei Schwangeren unter der Geburt zu senken, wie kanadische gynäkologische Klinken bereits vorher nachweisen konnten.

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Bedarf: einer stillenden Mutter täglich 100 µg = 4000 -6000 IE = Internationalen Einheiten Vitamin D. Einzelne Patienten in meiner Praxis haben aber keinen Mangel und sollten wegen der Gefahr einer Hypervitaminose erst einen Blutspiegel machen lassen.

Eine schwangere Frau sollte laut einer kanadische Studie zur Verringerung diverser Komplikationen bei der Geburt 4000 IE täglich einnehmen.
(In der Studie wurden verschienden Dosen und die Komplikationsraten untersucht. Die Gruppe Schwangere mit der höchsten Dosis war am meisten geschützt. Also ist die bessere Dosis vielleicht noch höher, wurde richtigerweise geschlussfolgert)

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Natürliches Vitamin D3 und K sind für den Körper besser verwertbar!
Es gibt gute und preiswerte Präparate:

"» Vitamin D3 5.000 plus K2 200, 90 Kapseln von Vitality Nutritionals" für 30 Euro

Oder besser die "» 50.000er für die Stoßtherapie - leider ohne Vitamin K", je 90 Kapseln

Ebenfalls natürlichen Ursprungs und für 30 Euro "» 200yg Vitamin K2", 120 Kapseln

alles von Vitality aus Holland (vitaminexpress.org), ohne Versandkosten bei einer Online-Bestellung.
Über die Apotheke mit Versandkosten.
Außerdem finden manche Apotheken holländische Präparate erst gar nicht in ihrem Computer! Also online selbst bestellen.
Der niederländische Apotheke/Onlineversand benötigt keine Rezepte bei Dosen, die in Deutschland rezeptflichtig wären.

Für Privatpatienten: Manche Privatkassen tragen die Kosten, manche nicht.

Warum Kombination D und K: https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-und-vitamin-k-kombinieren.

Je nach individuellem Profil: 2 mal die Woche (an festen Tagen) je eine 50.000er D3 Kapsel (+ ev. eine Vitamin K2 Kapsel) = Stoßtherapie
---> Ab dem dritten Monat nur noch 1 Kapsel / Woche ---> einen festen Termin für eine Laborkontrolle vereinbaren !

Die Leber baut in spätestens in einem Jahr die Hälfte des Speichers von Vitamin D3 wieder ab, sodass Patienten die den Zielwert 60-80 ngr erreicht hatten, dadurch wieder in einen Mangel geraten und jedes Jahr erneut zuführen müssen und sollten, ärgerlich und teuer, aber notwendig.
Der Winter eignet sich dann für die erneute Einnahme.
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Vitabay 50.000 IE Vitamin D3 ist etwa 10% günstiger im Vergleich mit Vitality (6 Mill. IE für 33 Euro, Versand gratis, Rabatt größer; Amazon) - Vorsicht vor Überdosierung !
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Dekristol, das oft verschriebene und in Apotheken immer vorrätige Vitamin D3 Präparat:
Dekristol: 50 Kapseln x 20.000 I. E. = eine Million internationale Einheiten pro Flasche für 30 Euro ist wegen der Dosis rezeptpflichtig und
enthält Erdnussöl (Allergen !)
und ist um ein mehrfaches teurer als "Vitamin D3, 50.000 IE", von vitaminexpress.org (vitality): 90 Kapseln x 50.000IE = 4,5 Millionen Einheiten bei gleichem Preis. (Katalog mitschicken lassen!)
Dieses hat eine doppelt so hohe Bioverfügbarbeit, da es nicht synthetisch ist, sondern natürlichen Ursprungs und
damit ist das deutsche synthetische Präparat (nicht untypisch) 9 mal teurer.
Deutsche "kranke" Kassen zahlen (auch nur 50% der Privaten) nur das deutsche Präparat, "wegen der Mehrwertsteuer, den Rabattverträgen, der fehlenden Nummern auf der Rückseite der Rezepte", der fehlenden Rezptpflicht und noch so manch anderen dubiosen "Begründungen".

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Zerstörer des Vitamin D3 (Beschleuniger des Katabolismus): Säureblocker, Bisphosphonate (werden "gegen" Osteoporose eingesetzt - bizarr), Cholesterinsenker, Cortisone, Antiepilektika, Johanniskraut, Zytostatika und
Antiöstrogene wie Tamoxifen (sollen eigentlich Krebs "heilen") ----> Folge: noch mehr Allergien, Krebs, ...
Krebszellen können durch Entzug von Vitaminen (manche Chemos) getötet werden, aber auch durch Hochdosis-Infusionen von Vitamin C. Natürlich nicht gleichzeitig mit Chemo und Vitamin-Infusionen !
Prophylxe ist ein anderes Thema.
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Gemessene Vitamin D3 Werte (in ng/ml) bei: Massai 47
Südafrikanische Kinder 49
Farmer Puerto Rico 54
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1 ug = 40 Einheiten und damit 1000 IE / 40 = 25 µg Vitamin D
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Von 1953 bis 1965 war Vitamin D zur Injektion der Standard der Rachitis-Prophylaxe, mit einer Dosis von 400.000 Einheiten bei jeder Injektion, ... mit mindestens 2 Injektionen = 800.000 Einheiten im ersten Lebensjahr.
Also bitte keine Angst bei 300.000 Einheiten beim Erwachsenen.
Eine Doktorarbeit von Frau Britta-Maria Schlüter stellte aber auch fest, dass man im Laufe eines Jahrzehnts auf 2-3 "Vigantolstöße" herunterging.
"Eine Million im ersten Lebensjahr - das genügt."

Heute werden die Mütter bestenfalls aufgefordert, den Kindern täglich eine Tablette Vitamin D mit 500 oder 1000 Einheiten Vitamin D zu geben.
Oft wird eine Kombination von Vitamin D mit Fluorid verwendet.
Es ist leider zu beobachten, dass dann nach einiger Zeit auf ein reines Fluorid-Präparat gewechselt wird.
Fluorid ohne Vitamin D gibt es nämlich in praktischen Großpackungen zu 250 Tabletten.
Vitamin D wird dann oft völlig vergessen.
Die Folgen des latenten Mangels sind oft anhaltende Verstopfung, allgemeine Schwäche und eine "motorische Entwicklungsstörung" beim Kind.
Meist werden diese Kinder vorgestellt mit der Frage "was können wir gegen die Verstopfung machen?"
Die drohende Rachitis wird meist übersehen.
Das gut mit Hardware ausgerüstete Einzelkind bleibt zudem länger im Haus als eine Gruppe von Kindern. Die Sonne kommt zu kurz, Vitamin D bleibt Mangelware.

Die Versorgung mit Vitamin D war vor 50 Jahren wesentlicher konsequenter und besser als heute.
Gerade ältere Patienten nennen oft den Wunsch einer "Aufbauspritze", werden belächelt und erhalten dann fragliche Mischungen von B-Vitaminen als Injektion.

Heute wird die Gabe von Vitamin D 1.000 Einheiten meist mit dem Alter von einem Lebensjahr ersatzlos beendet.
Wenn diese Prophylxe auch noch fortfallen sollte sind Gedeihstörungen, Verstopfung, Mattigkeit, Infektanfälligkeit und Schmerzempfindlichkeit des Kindes vorprogrammiert.
Die US-amerikanischen Kollegen sprechen sogar von einer Wiederauferstehung der Knochenerweichung (Resurrection of Rickets) mit der Folge von den O-Beinen früherer Generationen, "Hühnerbrust" , Schädeldeformationen, Säbelscheidendeformation (krummer Unterschenkel), ...

Die medizinischen Empfehlungen für Babys sind in Deutschland von einem Extrem ins andere gefallen.
Damals waren es auf einem kleinen Löffel Lebertran schätzungsweise 10.000 bis 45.000 Einheiten.
Bei der Aufnahme von Lebertran in großen Mengen kam es allerdings zu einer Überdosis an Vitamin A.
Heute gibt es Lebertran als Kapsel, standardisiert auf 800 Einheiten Vitamin D je Kapsel.

Wenn man danach fragt, warum immer mehr Kinder an Allergien, Autoimmunerkrankungen und Krebs erkranken, dann bietet sich hier eine Hypothese an:
Der Mangel an Vitamin D, der schon 3/4 der Kinder und Jugendlichen erfasst hat.
1968 noch erhielten in Bonn Babys eine "Begrüßungsdosis" von 200.000 IE zur Rachitis - Prophylaxe.
1973 kam es zu einem Fortfall dieser Therapieform.
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Laut einer Studie ist eine tägliche Dosis von 40.000 Einheiten beim Erwachsenen unproblematisch:
Man legte in der Studie besonderes Augenmerk auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Es stellte sich jedoch heraus, dass:

niemand einen erhöhten Calciumspiegel im Blut bekam.
Nicht einmal die Ausscheidung von Calcium über den Urin stieg an. Und somit
die Patienten der Studie in keiner Weise durch zu viel Vitamin D gefährdet waren.

Die Patienten dieser Studie waren an Multipler Sklerose erkrankt.
Hier zeigte sich eine positive Überraschung, auf die man gehofft hatte:
In der hochdosiert behandelten Gruppe ging die Zahl der MS-Zonen des Gehirn zurück.
Das MRT zeigte eine Besserungstendenz.

Sie sollten 40.000 Einheiten pro Tag nicht über mehrere Monate einnehmen. 30 Tage sind schon 30x40.000 IE= 1.200.000 IE.
Einmalige Dosen von mehreren 100.000 führen nicht zu einer Überdosierung.
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Der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der europäischen Kommission sprach 2002 von einer täglichen auf Dauer eingenommen Dosis von 2000 IE (1000 Kinder) ohne Risiko und ohne mediz. Aufsicht.

Auch gelten laut vieler Experten 5.000 IE täglich über 6 Monate als sicher.
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Unter den Co-Faktoren von Vitamin D3 ist nicht nur Magnesium und Zink, sondern auch Vitamin K:
Pflanzen stellen Vitamin K1 (Phyllochinon) für die Photosynthese her. Auch die Darmflora des Menschen bildet Vitamin K2 in bislang unklaren Mengen, benötigt dafür aber wiederum Phyllochinon.
Vitamin K2 (Menachinon) wird dagegen von Bakterien produziert.
Auch die Darmflora des Menschen bildet Vitamin K2 in bislang unklaren Mengen, benötigt dafür aber wiederum Phyllochinon.
Natürliche Quellen sind: Brokkoli (175 Mikrogramm pro 100 Gramm), ... dann Blattgemüse, wie Salat, Kohl, Spinat, Schnittlauch, Kresse sowie manche Hülsenfrüchte, etwa Kichererbsen und Linsen. Außerdem enthalten einige Öle, wie Soja- und Olivenöl, Rapsöl und Traubenkernöl geringe Mengen.

Die Mayo Clinic in den USA kam 2010 mit Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit, denen zufolge Vitamin K das Risiko des sogenannten Non-Hodgkin-Lymphoms bemerkenswert senkt:
Die Gruppe mit der höchsten Aufnahme von Vitamin K hatte ein um 45 Prozent geringeres Risiko für diesen Blutkrebs als die Gruppe mit der geringsten regelmäßig aufgenommenen Menge.
Zu Risiken der Überdosierung bei bestimmten Patienten berate ich sie.

Vitamin K reguliert Calcium und ist gut gegen Überschuß an Calcium in den Arterien (besonders bei Patienten mit Calcium Mangel in den Knochen).
Mangel an K2 ---> Mangel an Osteocalcin --> kann Calcium nicht regulieren --> Calcium gehalt in Knochen und Zähnen vermindert ---> Calcium lagert sich in den Arterien ein.
Weshalb Gerinnungshemmer der Cumarin Gruppe (Marcumar) zur Arteriosklerose führen. (Vitamin K Antagonisten = Hemmer) ;
K2 kann Kalzifikation (Arteriosklerose) sogar umkehren (uni maastricht).

Natürliches K2 (MK7), mit Hilfe von Nattokulturen durch Fermentation gewonnen, Nährmedium Kichererbsen, ... rezeptiere ich ihnen gerne.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845