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2 Gramm Omega3-Öl am Tag ist mindestens notwendig.
Ich empfehle daher
3 mal die Woche Fisch wie Makrele und Sardine (nicht in Sonnenblumenöl)
und an den anderen Tagen
DHA aus Algen (die das Futter dieser Fische sind)
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oder besser bestimmte Krill-Öl Präparate - lesen Sie unter "Anti-Entzündlich Essen" nach.
Weichgelatine Kapseln sind im Gegensatz zu modernen Kapseln nicht luftdicht, das Öl oxidiert und die Kapseln sind außerdem auch nicht geruchsfrei.
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250 mg DHA täglich sollten wir als Gesunde laut Prof. Jereis zu uns nehmen. Da ein Mangel als Grund für Depressionen, ADHS, ... gesehen wird ist der Markt - auch durch Anreicherung von Lebensmitteln mit Omega3 - auf 2 Milliarden Euro jährlich gewachsen.
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Leinöl alleine reicht nicht aus, weil das zuständige Enzym nur einen Teil DHA und EPA erzeugen kann.
Die hochungesättigten Fettsäuren (deren Anteil steht heute auf jedem Produkt) sind "essentiell", was lebenswichtig bedeutet. Deshalb empfehle ich seit den 80er Jahren auch Leinöl, welches zum Beispiel die Linolensäure enthält, aus der die Omegasäuren enstehen:
Omege 6 - Fettsäuren fördern Entzündungen (Arachidonsäure, Linolsäure),
Omega 3 - Fettsäuren reduzieren Entzündungen: Alpha-Linolensäure (ALA) --> DHA, EPA, aus Makrele, Sardine = nicht überfischt und aus dem noch sauberen Südpazifik (weniger PCBs, Schwermetalle, Mikroplastik; Hering aus dem Nordatlantik; Leinöl).
Daher ist das Verhältnis der Fettsäuren wichtig.
Höchsten sollte man viermal so viele Omega-6 wie Omega-3 Fettsäuren (ein Verhältnis von 4:1) zu sich nehmen. Am besten ist ein Verhältnis von 2:1 oder besser.
In unserem heutzutage typischen Speiseplan ist das leider anders: Im Schnitt nehmen wir über die Nahrung etwa zehn bis zwanzig mal mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren (ein Verhältnis von 10-20:1) auf.
Das ist deshalb problematisch, da beide Fettsäuren das gleiche Enzym benötigen und dort miteinander konkurrieren.
Wenn also Omega-6 vom Körper verarbeitet wird, kann gleichzeitig weniger Omega-3 aufgenommen werden.
So liegt das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 bei nativem Olivenöl bei 8:1, bei Sonnenblumenöl dagegen leider sogar bei 120:1.
Wer anti-entzündlich essen muss sollte also kein Omega-6-reiches Öl wie Sonnenblumenöl, Distelöl und Sojaöl zu sich nehmen.
Da Omega-3 sehr wichtig für die Hirnentwicklung ist, sind Säuglinge verstärkt fähig, Omega-3 umzuwandeln.
Dennoch sind auch Omega-6 Fettsäuren wichtig für Wachstum, Wundheilung und Infektionsabwehr.

Die Verwendung von billigen Pflanzenölen in der Nahrungsherstellung, sowie die Fütterung der Tieren mit Sojaschrot schaffen erst das massive, große Ungleichgewicht.
Wir sollten eine natürliche Mischung aller Öle zu uns nehmen. Aber da wir also schon so viel Omega 6 und 9 zu uns nehmen, muss auf den Gehalt an Omega-3 Ölen geachtet werden.
Was ist aber natürlich? Anthropologen schätzen neuerdings, dass unsere Vorfahren die Fettsäuren im Verhältnis 1:1 aufgenommen haben.
Bei Gesunden sollte die Aufnahme von Omega 3-Fettsäuren 0,6 Gramm täglich sein, bei Kranken 3 Gramm.

Omega 3 muss also verstärkt konsumiert werden: (wildgefangener Tiefsee-) Fisch, Meeresfrüchte, Leinsamen, Kokosöl, Leinöl (enthält leider kaum VitaminE), Walnuss, Raps (nativ, kaltgepresst - mit kaltgepressten Ölen auf nicht braten bzw. stark erhitzen !), Hanf sowie die fettreichen Meeresfische wie Makrele, Sardine, Sardellen, Hering und Wildlachs.
Konkret 2 Gramm Omega 3 Fettsäuren oder 1-2 Eßlöffel pro Tag oder 3 mal die Woche die genannten fetten Seefische.
Auch Omegapräparate, die auch moderne Ernährungsberater und Wissenschaftler selbst regelmäßig einnehmen und empfehlen (1-4 Gramm Fischölkapseln /Tag oder 2 bis 5 große Kapseln/ Tag) sind eine Alternative.
Biofleisch (Weidefütterung) enthält mehr Omega3 als Fleisch von Tieren, die mit Mais, Getreide und Soja gefüttert werden und auch häufiger krank sind.

Bei Kapseln (und besonders bei Öl in Flaschen) ist die Frische wichtig, die Präparate sollten nicht schon länger im Regal stehen und ranzig geworden sein. In so einem Fall stößt ihnen das Öl auf. Besser ist die Kapseln/das Öl kurz vor dem Essen einzunehmen. Wenn sie aber deutlich ranzig sind oder zum Aufstoßen führen - wegwerfen!
Ich bevorzuge Makrelen und Sardinen (oder Hering), ... ja, aus der Dose, denn hier ist der Gehalt etwa gleich mit frischen Fisch und so kommt man auch dazu 3 mal die Woche den Fisch auf einem Brot oder mit Kartoffeln zu essen.

Zuchtlachs enthält oft kaum noch Omegaöle, je nach Fütterung:
mit Soja welches immer billiger produziert wird, und außerdem Pestizide enthält, ist der Omega - Gehalt sehr gering. Früher wurde mit Mehl aus Makrelen gefüttert, was wohl auch nicht die Lösung ist. Jetzt verspricht Soja noch mehr Profil in der Fischzucht.
Zuchtlachs völlig artfremd zu ernähren, so wie unsere Landtiere, mit billigen Soja, rächt sich dann beim Menschen, der es unreflecktiert konsumiert und nur auf den Preis schaut.
Diese Lachse mit geringeren Omega-Gehalt werden schneller ranzig. Außerdem enthalten sie das (in der Landwirtschaft verbotene) Ethoxyquin, damit diese künstliche Aufzucht gelingt.
Grund ist der Befall mit Seeläusen, die zudem die Wildlachse anstecken (so noch in norwegischen Fjorden) und die Wildpopulation gefährden.
Lachs ist zudem sehr stark mit Dioxin belastet.

Wenn Hering in der Ostsee gefangen wurde, ist er pestizidbelastet, .... der langlebige Heilbutt hält sich zu lange am Boden auf und ist deshalb schwermetallbelastet.
Die beste Quelle für Omega3 Öle sind also fette kurzlebige Kaltwasser-Tiefseefische, wie Makrele, Sardine (und Hering) aus dem Südpazifik.
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Langfristig kommt es bei einem Mangel an Omega - Fettsäuren zu einer Vielzahl von Problemen, da die Membranfluidität jeder Zelle von einem Anteil dieser speziellen 3-fach-hoch-ungesättigter Fettsäuren abhängt.
Omega 3 heißt vom Omega-Ende 3 Stellen entfernt Doppelbindungen, und damit mehrfach (dreifach bei drei Doppelbindungen) ungesättigt, wie ich aus meinen Chemie-Prüfungen und der Biochemie Prüfung erinnere.

Omega-3 Fettsäuren schützen vor den im Restaurantessen oft enthaltenden Geschmackverstärkern und vor Aspartam: » www.zentrum-der-gesundheit.de/aspartam-glutamat-ia.html .
Aspartam zuzulassen war die erste politische Maßnahme des "konservativen" Politikers Ronald Reagan.

Omega - 3 Fettsäuren für Vegetarier gibt es auch aus pflanzlichen Quellen, bei der Firma Loges.
Diese essentiellen Fettsäuren, die auch täglich über Kapseln zugeführt werden können fehlen Kühen, die keine Frischnahrung erhalten (Wiese), weshalb diese öfter krank sind und mehr Antibiotika benötigen.
Die Biomilch enthält dagegen mehr Omega-3- Fettsäuren. Hochleistungskühe sind meiner Meinung nach Qualzuchten und benötigen aufgrund ihrer hohen Milchproduktion diese sehr eiweißreiche nicht artgerechte und krankmachende ("Kraft"-) Nahrung.

Omega-3-Fettsäuren verringern im menschlichen Körper die Bildung von körpereigenen, entzündungsfördernden Stoffen. Zwar tritt die entzündungshemmende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren erst allmählich ein, da sie sich nur langsam im Körpergewebe anreichern und sich Zellen etwa im 7-Jahres Rythmus teilen, dafür wirken sie aber meist nachhaltiger als chemische Arzneimittel und sind auch besser verträglich.

Was EPA und DHA bewirken können:
Ein kurzes Fazit aus rund 15.000 Studien zu Omega-3-Fettsäuren, speziell EPA und DHA, ist bei der "Stiftung Warentest" zu finden, wobei hier nicht auf spezielle Öle und ihre Unterschiede eingegangen wird: Forscher fanden eine positive Wirkung auf die Blutfettwerte und die Durchblutung:
EPA und DHA senken den Triglyzeridspiegel, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und machen es dünnflüssiger, wodurch die Gerinnungsgefahr verringert wird.
Ablagerungen an den Arterien werden stabilisiert, verstopfende Partikel können weniger leicht in die Blutbahn gelangen, sodass sich das
Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko verringern.
Die Blutgefäße werden erweitert und elastischer, sodass der Blutdruck sinkt.
Herzrhythmusstörungen treten seltener auf.

Die Omega-3-Fettsäure EPA ist eine Vorstufe von hormonähnlichen Reglerstoffen (Eicosanoide), die Entzündungen hemmen.
Das schützt vor rheumatischen Gelenkerkrankungen und lindert Schmerzen.

EPA und DHA machen klügere Kinder, denn Embryos und Neugeborene brauchen sie für die Entwicklung des Gehirns.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte deshalb ausreichend von diesen Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden.
Die Studien belegen auch eine günstige Wirkung auf das ältere Gehirn: Senioren werden schlauer, berichtet

Stiftung Warentest.
Denn Alzheimer und andere
Demenzerkrankungen
werden mit zu niedrigen EPA- und DHA-Spiegeln im Blut in Verbindung gebracht.

Und zu guter Letzt das, was wir uns alle wünschen: gute Laune. EPA und DHA zeigen günstige Auswirkungen auf die Psyche.
Depressionen, aber auch Aggressionen und auch Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern, werden gemildert.

Versuche bei Alzheimer Patienten zeigen eine Besserung der Kognition und Demenzentwicklung durch erhöhte Zufuhr von Omega-3.
Ein Omega-3 Mangel begünstigt
Bipolare Störungen und Depressionen profitieren.
Schizophrene Patienten weisen einen tendenziell niedrigen Omega-3 Fettsäurespiegel auf.
Bei hyperaktiven Kinder und bei Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann man niedrigere Omega-3 Fettsäurespiegel feststellen als bei gesunden Kindern.
Wissenschaftler machen heutzutage die steigende Menge an ungesättigten Fetten, meist tierischer Herkunft oder auch Magarine und andere gehärtete Fettsäuren, die wir zu uns nehmen, für eine Vielzahl an Krankheiten verantwortlich: Alle entzündungsbasierten Krankheiten können hier gelistet werden. Von
Übergewicht, Herzerkrankungen, Insulinresistenz bis hin zu Krebs.
Weitere Wirkungen:
Senkung der Blutfettwerte (Serumtriglyzeriden)
Langfristige Verminderung von Cholesterin
Erhöhung von HDL-Cholesterin (umgangssprachlich gutes Cholesterin genannt, da es überschüssiges Cholesterin aus dem Gewebe zur Leber zurückbringt. Dem HDL-Cholesterin wird eine gefäßschützende Wirkung zugeschrieben)
Senkung von erhöhtem Blutdruck
Besserung der Fließeigenschaften des Blutes
Gefäßerweiterungen
Reduktion von Herzrhythmusstörungen
Krankheiten die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen sind beispielsweise Diabetes, Arteriosklerose, Tinnitus, Asthma, Multiple Sklerose sowie Alzheimer, Parkinson und verschiedene Krebsarten.
Bei Schwangerschaften sinkt durch mehr Omega 3 und weniger Omega 6 das Frühgeburtenrisiko, die Gehirnentwicklung der Babys verläuft günstiger und Wochenbettdepressionen treten seltener auf.

Studienteilnehmer in Holland, die Margarine, die lediglich mit Omega-3-Fettsäuren angereichert war 3 Jahre zu sich nehmen mussten, hatten keine Minderung des Herzinfarktrisikos.
Margarine ist eh schädich. Wie wurde die Studie dennoch "verkauft"? Omega 3 sei schlecht hieß es. Kaum jemand erfuhr, dass in der Studie nur Margarine verwendet wurde. Kein Krill, kein Lein, kein Fisch, ...
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Krill - Öl enthält eine hohe Konzentration der richtigen Omegasäuren:
vorklinische Studien zeigen, dass Krill-Öl Menstruationsbeschwerden (PMS), chronische Entzündungen und Gelenkschmerzen (rheumatoide Arthritis) deutlich verringern kann.
Es schützt Herz und Blutgefäße, kann den Cholesterinspiegel senken, den Zustand von Müdigkeit, Niedergeschlagenheit sowie Reizbarkeit verbessern.
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In der Steinzeit aßen die Menschen Wildtiere, die im Winter gerne Flechten und Moose verspeisen, die die Omega-Quelle der Wildtiere war.
Das Fleisch der modernen Zuchttiere enthält im Vergleich zur früheren Landwirtschaft nur noch ein Zehntel der gesunden Omega-3-Fettsäuren.
Früher bekamen die Tiere noch frische Gräser und Blätter zu fressen – heute dagegen Mastfutter, das kaum noch Omega-3-Fettsäuren enthält.

Fische aus Aquakultur neigen dazu bei ungünstiger Fütterung (Sojamehl!) und wenig Bewegung auch weniger der Omega 3 Fettsäuren im Muskelfleisch aufzunehmen.

Je schonender die Verarbeitung (vor allem unter Ausschluss von Sauerstoff), umso besser ist das Produkt.
Oxidierte (ranzige) Omega 3 Fettsäuren sind eher schädlich.
An einem einfachen Geruchstest kann man erkennen, wie hochwertig das Fischöl ist – oxidierte und verdorbene Öle riechen unangenehm (Fischgeruch) und können nach der Einnahme zum Aufstoßen führen.
Je geringer ein eventuell angegebener TOTOX-Wert ist (EU- Richtwert von unter 26), umso schneller wurde der Fisch verarbeitet und umso weniger Sauerstoff ist an das Öl gekommen.

Man kann zudem unterscheiden zwischen einem natürlichen Fischöl (aus Wildfang) und einem Fischölkonzentrat. Fischölkonzentrate sind eine Art Etyl-Ester und entfernen sich immer mehr von vom natürlichen Zustand der Fettsäuren. So war vor kurzem ein Konzentrat sogar der "Testsieger".

Bei DM erhalten Sie „Omega- 3, Leinöl 1000, Kapseln“. Diese enthalten auch Folsäure (600 yg), Vitamin B6 und B12 zur Senkung von Homocystein (= ein Risikofaktor etwa wie Cholesterin, hoher Blutdruck, etc.:
» siehe unter Risikofaktoren
Pro Kapsel sind in 1000 mg Leinöl 500 mg Linolensäure enthalten. Die Senkung von Homocystein ist in vielen Studien nachgewiesen. Aber warum nicht gleich Leinöl (1-2 Eßlöffel) in der regelmäßigen Nahrung integrieren?
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Beim Antientzündlichen Essen kombinieren Sie Omega3 Öle mit einer natürlichen Vitamin E - Quelle (Anti-Oxidant, wie Vitamin C, Selen und Co.), wie nativem Rapsöl, Hanf oder Weizenkeimöl. Dieses Öl darf aber nicht zu viel Omega6 enthalten, weshalb Sonnenblumenöl als Vitamin E Quelle insgesamt gesehen leider schlecht ist.
Somit hättten Sie auch die zweite anti - entzündlich wirkende Komponenten in ihrer Ernährung, was bei den meisten Erkrankungen heute endlich als wichtig erkannt wird.
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Um den negativen Prozess der Oxidation zu stoppen, benötigen wir Antioxidantien, die aber in raffinierten Pflanzenöl leider kaum vorhanden sind. Die billigen Pflanzenöle sind raffiniert, um sie von jeglichen Begleitstoffen (wie falsche Farbe, ein "böser" Eigengeruch, Schwebstoffe, bei Fusel- oder Lampenöl toxische Begleitstoffe) zu entfernen. Wichtige antioxidative Stoffe wie Vitamin E fehlen in relevanten Mengen. Vitamin E ist ein natürlicher Schutz der Pflanze um die enthaltenen Fettsäuren vor der Oxidation zu schützen. Bei billigen Pflanzenöl beginnt der Oxidationsprozess der Fettsäuren, also die Entstehung von Radikalen bereits in der Produktion und im Supermarktregal. Wenn man dieses Fett beim Kochen dann erhitzt, gehen die wenigen übrig gebliebenen Antioxidantien auch noch verloren. Wir essen damit das schlechteste verfügbare Fett – und zwar in Massen - aber profitabel für die Mafia, der diese Produktionskette gehört.
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Einfach ungesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen, verbessert Blutdruck und Cholesterinwerte und reduziert damit die Gefahr von Herzkrankheiten: Avocados und Avocadoöl, Haselnüsse und Macadamia Nüsse, natives Olivenöl und Oliven.
Auch gesättigtes Fett (Eier, Fleisch, Kokos und Butter) darf zu unserer Ernährung gehören, schadet nur wenn im Übermass genosen und nur wenn deshalb essentielle Fettäuren nicht mehr konsumiert werden, weil man ja schon satt ist vom gesättigten Fett.

Am besten Fisch dünsten oder niedertemperaturgaren (60 Grad für 1,5 Stunden) - wegen der empfindlichen Fettsäuren.
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Native Extra bedeutet NICHT kaltgepresst und kann auch raffineriertes Öl sein! Lediglich die Oliven müssen „jung“ sein und bestimmte Grenzwerte müssen eingehalten werden.
Öle sollten nicht hitzebehandelt sein, wenn sie in der kalten Küche verwendet werden.

Die Paleo-Regel sagt Sonnenblumenkerne sind ok, aber nicht das Öl, denn es ist raffiniert worden und enthält ein denkbar ungünstiges 120:1 Verhältnis von Omega 6:3. (High Oleic ist ok)

Wenn kaltgepresste Öle bitter schmecken, sind sie bereits oxydiert (waren nicht im Kühlschrank oder sind zu alt geworden). Kippen Sie sie weg !
Kalte Küche: Olivenöl vor allem, manchmal Raps nativ, Leinöl, Hanföl. Olivenöl kann auch bei der leichten Erhitzen eingesetzt werden und verbindet sich mit den Aromen der Gemüse. Extra Vergine oder natir extra garantiert eine gewisse Qualität. Gutes Olivenöl schmeckt fruchtig und leicht bitter.

Zum Kochen und Braten (über 120 Grad): Kokos, Butterschmalz (enthält Lactose, Casein) oder ein anderes tierisches Fett, eir Gänseschmalz (ohne Grieben bei Gluten-Unverträglichkeit) kein gehärtetes Palmin !
Palmöl (auch rotes unraffiniertes) sollte dem Regenwald und dem Klima zu liebe nicht gekauft werden.

Fischölkapseln, die nach dem Verzehr aufstoßen wegwerfen. Sie sind alt und damit ranzig geworden.
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Echter Wildlachs ist rot - das hat etwas mit den Fettsäuren zu tun. Der echte gesunde Wildlachs ist jedoch nicht bezuahlbar und daher kaum 3 mal die Woche in der Speisekarte.
Wildfische werden nicht mehr nachhaltig gefangen.
Die Hälfte der Spezies ist bedroht.
Über 50 % sind schon Zuchtfische: gefüttert mit Soja, Weizen, Abfällen aus der Fleischproduktion und Antibiotika boomt diese Sparte in der Gesundheitswelle.
Bitte lassen sie nicht schmeckende Fake-Fische weg und fragen mich nach einer bezahlbaren und ehrlichen Alternative für Omega3-Fettsäuren.
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Andreas Kieling, Naturfilmer:
"Man kann faktisch schon keinen Fisch mehr essen, weil nicht nur Schwermetalle und andere Gifte, auch Plastik (mit Weichmachern und PCB´s) in jedem Fisch gefunden werden, wovon besonders alt werdende große Fische betroffen sind, die die Giftstoffe im Fettgewebe einlagern und nur über die Placenta oder die Muttermilch "loswerden" können. .... Auf den abgelegensten Inseln sind die Strände schon volller Berge von Platikmüll." ... "In meinen Naturfilmen werde ich den Missstand nicht mehr rausschneiden".
Und weiter dazu Andreas Kieling: "75 % des Getreides wird an Vieh verfüttert" (Anmerkung: wenn es nicht zu Biosprit oder Fischfutter umgetauft wird), ... " Huftiere im Wald fressen Plastik und sterben daran, da es nicht aus ihrem Pansen weg geht".

Omega-3-Fettsäuren werden daher von Ärzten als ideale Ergänzung zur herkömmlichen Therapie bei entzündlichen Erkrankungen empfohlen,
z. B. Schuppenflechte und Neurodermitis.

Omega-3-Fettsäuren können auch bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa) helfen. Bei vielen dieser Patienten gingen Koliken, Bauch- und Unterleibsschmerzen sowie Durchfälle deutlich zurück.

Ähnlich gut sind die Erfolge bei Rheuma und Arthritis.

Hauptanwendungsgebiet der Omega-3-Fettsäuren ist die gezielte Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei regelmäßiger Einnahme können Ablagerungen und Verengungen der Blutgefäße vermieden werden. Studien haben gezeigt: Omega-3-Fettsäuren normalisieren die Blutfettwerte. Das Gesamt-Cholesterin und vor allem das "schlechte" LDL-Cholesterin, sowie die Triglyzeride im Blut werden deutlich gesenkt. Dagegen wird das "gute" HDL-Cholesterin angehoben. Was manche Bevölkerungsgruppen durch ihre tägliche fischreiche Nahrung für ihre Gesundheit tun, können wir Mitteleuropäer durch eine ausgesuchte Nahrungsergänzung mit einem Fischöl-Produkt oder beispielsweise auch Leinöl ausgleichen.
Auch Omega6 FS wirken entzündungshemmend, bekämpfen Bakterien und Viren, schützen vor Thrombose und entlasten das Herz durch Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes.
Wachstum und Nerven:
Eine frühzeitige, ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft und danach kann sowohl das Sehvermögen, die Abwehrkräfte und als auch die spätere Intelligenz des Kindes fördern. Auch beim Erwachsenen fördern Omega-3-Fettsäuren die Hirnleistung, weil sie die allgemeine Durchblutung verbessern und so dem Gehirn mehr Sauerstoff zugeführt wird. Patienten mit Morbus Alzheimer zeigen häufig einen signifikanten Mangel an Omega-3-Fettsäuren. Man nimmt daher an, das die Omega-3-Fettsäuren eine zentrale Funktion im Zentralnervensystem haben.

Depressionen:
Eine finnische Studie mit rund 3200 Teilnehmern hat ergeben, dass Fisch möglicherweise sogar vor Depressionen schützen kann. Wer viel und regelmäßig Fisch isst, leidet seltener an Depressionen. Studienteilnehmer, die Meeres- oder Süßwasserfische seltener als einmal die Woche zu sich nahmen, hatten ein um 31 % höheres Erkrankungsrisiko im Vergleich zu denen, die häufiger Fisch verzehrten. Omega-3-Fettsäuren könnten für die Unterschiede verantwortlich sein, indem sie ähnlich wie einige Antidepressiva in den Gehirnstoffwechsel eingreifen.
Ein niedriger Blut-Spiegel von Omega-3-Fettsäuren führt zu einem Serotonin-Mangel, was depressive Störungen hervorrufen kann. Untersuchungen an der Harvard-Universität deuten auf eine stimmungsaufhellende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren hin.
Manisch depressive Patienten erhielten vier Monate entweder Fischöl- oder Olivenölkapseln. Nur das Fischöl konnte Symptome der Erkrankung mildern.
Diese "essentiellen" (lebenswichtigen) Omega - Fettsäuren bewirken genau wie das Ausgleichen eines eventuellen Folsäuremangels weniger Depressionen.
(Studien: geringeres Risiko, bessere Prognose und Verbesserung der Effektivität von Antidepressiva - wobei fraglich ist, was hier der wirkliche Wirkstoff ist)

Des Weiteren weisen Studien über ALA auf die Wirkung der Knochenstabilität und des Knochenschutzes hin (z. B. vor Osteoporose).

Zu viel Arachidonsäuren (Omega 6 aus fettigen Fleisch- und Wursterzeugnissen, Gegenspieler der gesunden Omega 6 Typ GLA) bringen die Verhältnisse in ein negatives Ungleichgewicht.

Fischölkapseln und bestimmte Mikroalgenöle bekommen eine immer größere Bedeutung, um den Tagesbedarf an Omega 3 Fettsäuren (DHA und EPA) zu decken.

Das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren sollte am besten ein Verhältnis von 2:1 bis 3:1 haben, das wohl unsere Vorfahren vorfanden, als sie noch Sammler und Jäger waren. Bei Leinöl liegt das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 bei 1:3 bis 1:6. Das liegt deutlich unter 4:1 und ist deshalb wohl einer der Gründe, warum Leinsamenöl so oft empfohlen wird.

In den hohen Mengen in denen heute Omega 6 Fettsäuren oft verzehrt werden, sind sie schädlich (z.B. entzündungsfördernd), sie unterdrücken auch die lebenswichtigen Aufgaben der Omega 3 Fettsäuren.
(Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, fettreiche tierische Lebensmittel wie Hühnerfett, Schweineschmalz, Eier, Schweinespeck und Würste, aber auch Margarine).

Deswegen ist unbedingt verstärkt auf die tägliche Versorgung mit Omega 3-reichen Lebensmittel Lein-, Rapsöl, Walnüsse, Avocado und so oft wie möglich Fisch zu achten.

Das Omega 3/6-Verhältnis ließe sich also beispielweise alleine schon durch eine verringerte Zufuhr von Sonnenblumenöl und dafür mehr z.B. Leinöl oder Rapsöl verbessern.
Auch Olivenöl (reich an Omega 9) kann das Verhältnis aufbessern, obwohl es selbst kaum Omega 3-Fettsäuren enthält, jedoch die Linolsäurezufuhr (Omega 6) verringert.

Raffiniertes (hitzestabil) Rapsöl ist neutral und eignet sich gut fürs Braten.

Omega 3-reiche Öle (Lein, Raps, Fisch) dienen hervorragend der nächtlichen Regeneration aller Zellmembranen (z.B. des Gehirns, des Herzen, des Darms usw.) werden dank des hormonellen Status abends optimal inkorporiert.

Omega 6-reiche Lebensmittel wie z.B. naturbelassenes Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Weizenkeimöl usw. können (am besten im Gemisch mit Omega 3 und Omega 9-reichen Ölen) bis zum Abend hin über alle Mahlzeiten verteilt werden, um den Stoffwechsel zu unterstützen. Gegen akute entzündliche Prozesse im Körper sind Omega 6 (Typ GLA)-reiche Lebensmittel wie Borretschöl oder Hanföl morgens zu verzehren, um somit am effektivsten entzündungswidrige und schmerzlindernde Hormone zu aktivieren.

Weiteres zu Fettsäuren:
Morgens gegessen hilft Bergkäse aus Rohmilch (also unpasteurisiert) bei der Produktion von Glückshormonen, die auch für unser Sättigungsgefühl zuständig sind.
Die natürlichen, gesättigten Fettsäuren (auch Cholesterin), zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge und Qualität gegessen, schränkt die körpereigene Fettproduktion ein, was auf Dauer zu einer schlankeren Linie und gesundheitsfördernder Cholesterinreduzierung im Blut führt.


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845