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Bis auf Mais, Reis und Hirse haben alle Getreide Gluten. Scheingetreide auch nicht.
Buchweizen darf nicht täglich gegessen werden. Das Rutin wird therapeutisch genutzt ( Venenschwäche).

Weizen ist am meisten hochgezüchtet und hat deshalb das meisten Gluten.
Sauerteig, der Zeit gelassen bekommt lange zu gehen nicht ganz so viel (wie in gutem Roggenbrot). Ein Brot ohne den Kleber Gluten zu backen ist schwierig.
In einer Karenzzeit sollte man eher auf Getreidebrei zurückgreifen: Porridge, Vollkornreis oder Hafer aufkochen oder mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen;
Dinkel hat leider etwas Gluten.

Eine Zöliakie (Autoimmunerkrankung) ist als erstes auszuschließen (Autoimmunkörper im Blut, Biopsie eventuell), denn diese klassische Glutenunverträglichkeit zerstört die Darmzotten (1% der Bevölkerung). Letzlich kann sie nie ganz ausgeschlossen werden. Therapie: Chinoa und Amaranth (enthält Eisen), Einkorn (enthält Lutein).
Die klassische Weisenallergie ist das Bäcker-Asthma (Prick-Test).

Eine Weizensensitivität (erhöhte Empfindlichlkeit)(früher Gluten-Sensitivität) entsteht laut Leitlinien durch FODMAPS, andere Weizeneiweiße, ... Zu dieser Diagnose gelangt man nur durch Ausschluß der oben genannten Zöliakie und Allergie.
Ich denke, dass die vielen Pestizide, Fungizide und Herbizide die dem Weizen beigegeben sind (bauen sich nicht ab!) und die Überzüchtung auf höhere Erträge und mehr Klebereiweiß der Grund ist.
Therapie: 1. Weglassen von Weizenprodukten (überall reingemischt, ähnlich Zucker) , besonders Brötchen.
2. Haferschleim (ist gut gegen die Entzündung, hohes Cholesterin, Diabetes), Müsli, Porridge.
Auch wirksam direkt gegen den Durchfall und die Bauchschmerzen mit denen die verschiedenen Weizenunverträglichkeiten einhergehen.
(Eine Haferschleim-Packung kann auch eine gereizte Haut beruhigen, bei Psoriasis, trockener Haut, diversen Entzündungen)

Durch eine 3 Tage Haferkur konnte der Insulinverbrauch bei Diabetikern halbiert werden (Haferkur Prof. Remppis).

Bei den Ernährungsdocs (NDR)
erhielt eine Hashimoto - Patientin (Schilddrüsenentzündung) eine glutenfreie Diät: keine Nudeln, kein Weizen, Roggen oder Dinkel.
Dafür durfte sie folgendes essen: Hirse, Chinoa, Amaranth, Buchweizen, Reisbrot, Vollkornreis, Maisflocken, Hafer, Lactosefreie Milch, Zimt, Probiotika und Nahrungsmittel mit Milchsäurebakterien, wie Miso-Suppe, Sauerkraut, weißen Joghurt, ...

Bei verschiedenen Erkrankungen des Verdauungstraktes oder des Immunsystems spielt das Thema eine immer wichtigere Rolle.

Zu » Zöliakie und Sprue, sowie glutenfreies Leben (Glutenfrei unterwegs).
Oder http://www.zoeliakie.ch/
Etwa 1 % der Bevölkerung haben eine nachgewiesene Glutenunverträglichkeit.

Zu » Gluten und die Autoimmunerkrankungen.
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Brotweizen hat außerdem eine herausragende Rolle bei den Lektin-induzierten Nebenwirkungen.
Der moderne Weizen enthält eine neue Form von Weizenkeim-Agglutinin (WGA) - ein besonders belastbares und problematisches Lektin, wenn man bedenkt, dass es nicht durch Sprossung eliminiert wird und tatsächlich in höheren Konzentrationen in Vollkornbrot gefunden wird.

Das entzündungsfördernde WGA stimuliert die Synthese von pro-inflammatorischen Botenstoffen (Zytokinen) in Darm- und Immunzellen und es hat sich gezeigt, dass diese eine ursächliche Rolle bei chronischen Darmentzündungen spielen.
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Unser heutiges Brot und FODMAPS - freie Ernährung:
Brot hat heute nicht mehr Zeit 4,5 Stunden zu gehen und damit die FODMAPS abzubauen. Folge: Reizdarm und andere Verdauungsbeschwerden. Auch die Acrylamide könnten reduziert werden, wenn die großen Maschinen nicht optimal ausgelastet werden müssten. Dabei braucht das Brot einfach nur zu ruhen (mit etwas Wärme). Es wäre dann allerdings oft eins vorm Vortag, ....
Je länger ein Teig gehen kann, desto aromatischer ist er im Übrigen, man braucht wenger Salz, ....
Der Handel / die Bäckerei haben keine Zeit mehr.
Jetzt ist Slow Baking angesagt.

Vollkornbrot (aus dem vollen Korn gemahlen) - das hat nichts mit ganzen Körnern zu tun - hat das 2,5 fache an Ballststoffen und Mineralstoffen.

Brote werden am besten im Tontopf gelagert (oder Papier oder Kühlschrank in Tüte)


Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845