Homöopathie in der Kritik

Barbara Steffens, grüne Gesundheitsministerin, ist laut Wikipedia von der Homöopathie persönlich überzeugt.
Die Hetz-Kampagnen-Presse fragte "darf die das?"
Man lese nur www.ruhrbarone.de/homoeopathie-impfskepsis-reiki-wie-gefaehrlich-ist-nrw-gesundheitsministerin-barbara-steffens/ und erhält einen Eindruck vom unversöhnlichen Hass gegen alles, was diese Journalisten und andere nicht verstehen (wollen)?
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Nach wie vor ist eine öffentliche Äußerung eines Politikers pro Homöopathie "karriereschädlich", wie es eine englische Politikern (Staatsekretärin im Gesundheitsministerium) bereits treffend formulierte.
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Wie kommen gerade dann Hetz-Studien gegen die Homöopathie heraus, wenn es eine Veröffentlichung einer handwerklich guten pro-Homöopathie-Studie gegeben hat (Uni Bern /ADHS-Kinder)? Wieso haben diese handwerklich oft völlig unzureichenden Hass-Studien gegen die Homöopathie solchen Erfolg bei Politikern, etc. (englisches Unterhaus/gesamte Presse)? Wegen der Lobby.
Die Folgen sind in England die Schließung von Abteilungen in Krankenhäusern.
Damit die Aufmerksamkeit sowohl der Patienten als auch der verantwortlichen Entscheidungsträger von der guten Studie abgelenkt wird! Wer die Hetz-Studien finanziert, brauche ich Ihnen nicht zusagen - es ist ja jeweils sogar nachzulesen. Aber kann ich einer Auftragsstudie vom Dachverband der pharmazeutischen Industrie besonders wenn sie ihren Mitwettbewerber schlecht machen möchte denn derart vertrauen?
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"SPD fordert Rolle Rückwärts im Gesundheitswesen:
eine unfassbare Kampagne gegen Heilpraktiker und Homöopathie"

SPD und Spiegel im Zuge eines Artikels im Spiegel, Ausgabe 12.07.2010:
Unter der Überschrift "Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen" wird in dem Artikel die Frage aufgeworfen:
"Deutschlands Krankenkassen wirtschaften am Rande des Bankrotts - kann sich dieses System noch Zuschüsse für homöopathische Behandlungen leisten?"
Holger Lüttich (ddp) bezeichnete diese Frage als dreiste Tatsachenverdrehung. Er stellte stattdessen die Gegenfrage:
"Wie soll die Homöopathie, die mit nur 2 % der Ausgaben für Behandlungen ins Gewicht fällt, für die finanzielle Schieflage im Gesundheitswesen verantwortlich sein?"
Das Problem für die rasant steigenden Kosten sei der drastische Anstieg der chronischen Zivilisationskrankheiten, verursacht durch die von allen Großparteien mit verantwortete Chemikalisierung der modernen Lebenswelt. Außerdem werde ein Großteil des Gesundheitsbudgets für unwirksame und enorm teure schulmedizinische Behandlungen ausgegeben - mit immer weiter steigender Tendenz. Als skandalös bezeichnete Holger Lüttich besonders folgende Passage aus dem Artikel des Spiegel:
"Jürgen Windeler, der zum 1. September seinen Job als Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) antritt, nennt die Homöopathie im SPIEGEL ein "spekulatives, widerlegtes Konzept".

Spekulativ und widerlegt sind die Behandlungserfolge hunderttausender Patienten wohl kaum.
Lüttich verurteilte, wie die Bevölkerung hier auf fahrlässige Weise verunsichert werde. Möglicherweise greifen dann demnächst viele Patienten nicht mehr zu bewährten Mitteln und gehen so das Risiko schwerer Gesundheitsschäden ein.
Holger Lüttich sprach Lauterbach (SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestages), der laut Spiegelbericht den Kassen die Erstattung der Homöopathie künftig verbieten will, die Kompetenz zur Beurteilung der Alternativen Medizin ab.

"Er hat keinerlei fachliche Qualifikation auf diesem Gebiet erworben und betet nur die Propagandaparolen aus den Chefetagen der Pharma-Konzerne nach"
.
Statt Patientenbelange im Auge zu haben, habe sich Lauterbach schon immer mehr um das Wohl der Krankheitsgewinnler in den Chefetagen (er ist ja im Vorstand der Krankenhausgesellschaft) gekümmert.
Ja zur Therapiefreiheit - Nein zu einer patientenfeindlichen Rolle Rückwärts gegen die Homöopathie und Heilpraktiker!
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Februar
Prof. Robert G. Hahns Übersichtsarbeit zeigt, dass der größte Teil der Homöopathie-Studien signifikant positive Effekte hat und die Qualität der Studien gut ist.
Zur Schlussfolgerung, dass Homöopathie klinisch nicht wirksam sei, kann man nur kommen, wenn man 90 Prozent alle klinischen Studien ignoriert und nicht auswertet.
Bundeskanzlerin Merkel findet auf dem Kleinen CDU-Parteitag mutige Worte für die Homöopathie und fordert ihre Partei auf "Lassen Sie uns doch auch ... über Homöopathie sprechen."
März
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant den Ausschluss traditioneller pflanzliche Arzneimittel aus der GKV-Erstattung für Kinder.
April

Prof. Dr. Michael Frass, Medizinische Universität Wien, spricht im EU-Parlament über Homöopathie als Alternative zu Antibiotika.
CDU-Verbraucherexpertin Mechthild Heil startet eine "Ekel-Kampagne" gegen homöopathische Arzneimittel, die nach Protesten schnell wieder eingestellt wurde.
Der DZVhÄ beschwert sich beim Deutschen Presserat über die entwürdigende Online-Berichterstattung zum Freitod (eben wegen derartiger Verunglimpfungen) des Journalisten Claus Fritsche, der mehrere Jahre das Homöopathie-Blog des DZVhÄ betreut hat.
Das KIKOM-Team der Universität Bern erhält einen Forschungspreis für seine Studie zur "Behandlung mit Homöopathie bei Kindern mit AD(H)S".
Mai
In der Schweiz soll die Komplementärmedizin anderen Fachrichtungen gleichgestellt werden.
Juni
Entscheidung des Bundesfinanzhofes: Kosten für homöopathische, anthroposophische oder phytotherapeutische Behandlungen und Heilmittel können als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend gemacht werden, wenn sie von einem Arzt verordnet wurden.
Der Deutsche Presserat folgt der Beschwerde des DZVhÄ und spricht eine Missbilligung gegen das Online-Medium Ruhrbarone aus wegen des "schwerwiegenden Verstoßes gegen Ziffer 1 des Pressekodex zur Achtung der Menschenwürde". (denn auch hier wurden die homöopathischen Ärzte beschimpft. In der Folge gewannen die Ruhrbarone knapp vor den Homöopathen einen Preis)
August
Gesundheitsmonitor 2014 der Bertelsmann Stiftung und Barmer GEK: Das Vertrauen in homöopathisch tätige Ärzte ist größer ist als bei rein schulmedizinisch tätigen Ärzten.
Dass Homöopathie konkret hilft, wo Schulmedizin versagt, glauben bis zu 87 Prozent ihrer Anwender.
Mehr als 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Krankenkassen von Ärzte- und Patientenverbänden feiern in Berlin die Eröffnung des neuen "Hauptstadtbüro Komplementärmedizin"(Alternativmedizin)
Forsa-Umfrage: Homöopathie ist für die Hälfte aller Deutschen ein wichtiges Thema.
Zweidrittel der Befragten halten die Medienkritik an der Homöopathie für überzogen.
Oktober
Der Protest gegen die Homöopathie-Seiten auf Wikipedia hält an. Der prominente US-amerikanische Autor Dana Ullman fordert Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales persönlich zum Handeln auf.
November
Ebola/Liberia: ein vierköpfiges internationales Ärzteteam beendet wie vorgesehen seine dreiwöchige Hilfsmission in einem Krankenhaus in Liberia. Organisiert wurde der Einsatz vom der LMHI, mit Unterstützung durch den DZVhÄ. WHO-Mitarbeiter verweigern den vier Fachärzten den Zutritt zur ETU-Unit (nachdem Regierungsvertreter diese willkommen geheißen hatten). "Der Spiegel" zitiert die Homöopathen in frei erfundener Form und muss nach Gerichtsentscheidung eine Gegendarstellung drucken.
Die DZVhÄ-Managementgesellschaft bestätigt: homöopathische Medikation ersetzt budgetrelevant eine konventionelle Medikation.
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Zum Fundamentalismus der Homöopathie-Gegner "Skeptiker-Bewegung".
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Kritische Berichte zur Homöopathie in den Medien waren Thema einer Forsa-Befragung.
Für überzogen halten die Kritik 60 Prozent der Deutschen insgesamt und 69 Prozent der Homöopathie-Verwender.
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Anfang 2013 wurde wieder der alte Hut in den Medien reproduziert, Homöopathie könnte ja nur "eine Form von Psychotherapie" sein.
Wie denn das funktionieren bei Komatösen, Babys, Pflanzen, Nutztieren und Arzneimitteltests (seit der Mitte des 19. Jahrhunderts), die mehrfachblind gegen Placebo durchgeführt werden, Arnica bei Wunden in zig chirurgischen Abteilungen, ... ?
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Wir Homöopathen dokumentieren seit 200 Jahren bemerkenswerte Heilungen, aber die Kritiker äußern sich gebetsmühlenartig: "das ist nicht bewiesen, das kann nicht funktionieren, das müsste verboten werden" (was ja teilweise geschieht).

Stattdessen sehen wir in Ländern mit einer starken Chemie-Industrie (Deutschland) oder in autoritär regierten Ländern immer mehr Hetz-Kampagnen in den so genannten "freien Medien" der Industrienationen mit einer starken Pharmalobby:
Joachim Bublath wurde gerichtlich gezwungen eine Berichtigung seiner Verunglimpfung der Homöopathie in der "Wissenschaftssendung des ZDF" und der Verunsicherung unserer Patienten zu verlesen.
Mein Kommentar frisch am Tage nach der Sendung des ZDF gegen die Homöopathie war:
Die übliche Patientenverunsicherung ist auch in diesen Herbst mal wieder angerollt, dieses Mal wieder in einer ZDF-Sendung von Joachim Bubbel , in seiner üblichen mit teuren Animationen aufgemachten Art, ... aber inhaltlich, na ja, ... so was hat der schon vor 10 Jahren meiner Erinnerung nach reproduziert.
Wofür bekommt das ZDF so einen Batzen an "öffentliche Gebühren" ? Für "ausgewogene Berichterstattung" ?
Der größte Patientenverband, der der Homöopathie-Patienten, wird sich freuen.
Ein Patientenverband übrigens, der ohne massive "Unterstützung" der Pharmaindustrie existiert.
Diese teils sich in Behandlung befindenden Menschen werden sich mal wieder über eine Verunglimpfung freuen dürfen.
Aber auch über eine Verunsicherung derjenigen, die sich gerade für diese Heilmethode entscheiden wollten.
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Ich erinnere auch an die "Veröffentlichung", oder besser gesagt an die "Produktion einer Veröffentlichung" durch
"Stiftung Warentest" und die krasse Abnahme von Neuanmeldungen in unseren Praxen danach.

Der älteste Ärzteverband der Welt, also unser Verband von Ärzten für Homöopathie weiß ziemlich genau, wie die einzelnen Produktionsschritte dieser Propaganda waren: man nehme fast hauptberuflich tätige Kritiker der Homöopathie und mache einen "Test".
Ebenfalls nach Gerichtsentscheid mussten die Bücher der "Stiftung Warentest" vernichtet werden, als vor dem Richter die Wahrheit offen gelegt worden war.
Der Schaden war aber schon entstanden. Ich weiß, dass damals junge Praxen wieder schließen mussten.

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Nicht das, was in euren Mund kommt vergiftet euch, sondern das was herauskommt (Jesus)

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Adolph Lippe, einmal sehr witzig, in einem Artikel vor fast schon 150 Jahren (1866):

Der Indianer, der den Telegraphendraht zum ersten Mal gesehen hat, hörte die Erklärungen seines weißen Bruders über dessen Nutzen mit Skepsis an;
und sogar als er die laufende Maschine im Büro gezeigt bekam, erklärte er:
Lächerlich! Unmöglich!
Doch er akzeptierte eine Einladung, den Wert dieses mysteriösen Apparates zu testen. Er sendete eine Nachricht an den Häuptling seines Stamms, der zu dieser Zeit den Großen Vater in Washington besuchte, und bekam nach kurzer Zeit eine Antwort. Dann glaubte er es; auch wenn er die Naturgesetze nicht verstehen konnte, die mit dem Telegraphensystem in Verbindung stehen.

Wenn doch die Professoren der Allopathie dazu veranlasst werden könnten, eine Lektion der Fairness von einem Sohn der Wälder zu lernen und die Homöopathie einer fairen, praktischen Prüfung zu unterziehen. Dann würden wir keine Verhöhnungen mehr hören. Weil sie dann wie der Indianer gezwungen wären, an die Realität des Systems zu glauben, selbst wenn sie die Prinzipien nicht vollständig verstehen, auf denen es gegründet ist.

Goethe schrieb an seinen Freund Willemer:

"Ich glaube jetzt eifriger als je an die Lehre des wundersamen Arztes (Dr. Hahnemann) seitdem ich die Wirkung unserer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und wieder empfinde".