Apotheker als Therapeut

Im Land der Apotheken:
Es gibt fast doppelt so viele Apotheken wie Tankstellen in Deutschland:
rund 3800 Deutsche teilen sich eine Apotheke, in Dänemark 16.800 (4,4 x so viele Bürger).

Vor allem die stets Marktwirtschaft predigenden Liberalen gehören zu den größten Beschützern der Branche, die zur "Planwirtschafts-Insel Medizin" gehört.
Bei den meisten Apothekern ist das Hungertuch aus Kaschmir.
Ihr Mott ist scheinbar: lerne klagen ohne zu leiden.

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"Schüssler-Salze" eignen sich leider gut dazu Umsatz mit der Homöopathie zu machen.

Hahnemann, der Erfinder Homöopathie, nannte jedoch den einzig unheilbaren Patienten, den, der zu viel falsche Vorbehandlungen durch Homöopathika hatte.

Patienten nehmen meiner Erfahrung nach und nach dem jährlichen Umsatz von Homöopathika durch Selbstmedikation unglaubliche Mengen zu sich.

Dabei werden Arzneimittelprüfungen am Gesunden mit Homöopathika nach wenigen Gaben abgebrochen, da neue (Arznei-bedingte) Symptome auftreten.

Der typische Apotheker "behandelt" mehr "Patienten" homöopathisch als ein gut ausgebildeter Arzt für Homöopathie.

Er/Sie streut Globulie unter die Menschheit als wären es Vitamine, darf aber eigentlich gar nicht selbst behandeln, schwatzt sogar, wie ich es erlebt habe im Beisein des Arztes aus Geltungssucht diesem Patienten ab.

Oder er schickt seine Kunden zu Ärzten, die am Umsatz der Apotheke beteiligt sind und oft im "Apotheken- und Ärztehaus" zur Miete beim Apotheker hineingeholt werden da sie richtig Umsatz versprechen.

Ein Apothekerin sagte zu mir: "Ich mache mir Sorgen, ich mache nur 1,7 Millionen Umsatz im Jahr, ....
und: ..... in die Praxisräume, die ich neben meiner Apotheke vermiete (das ist so in vielen "Apothekenhäusern") muss ich unbedingt einen "umsatzstarken" Arzt bekommen". - Sicher keinen Arzt für Homöopathie.

Was nützt es dann , wenn der Apotheker damit Werbung macht ein (kurze) Ausbildung in Homöopathie gemacht zu haben, wenn es nur darum geht Symptome am Kassentresen der Apotheke kurzzeitig zu unterdrücken.
Das geht mit der Homöopathie leider sehr gut.
Wird aber von den ausbildenden Ärzten als der Weg, der in der entgegengesetzten Richtung zur richtigen Heilrichtung steht den auszubildenden Ärzten beschrieben und 3 Jahre lang geübt genau das nicht zu tun - nur Symptome mit den Homöopathika zu behandeln.
Eine derartig kurze Beratung in der Apotheke muss zwangsläufig dazu führen.

Wenn der "Patient" des Apothekers dann die Mittel alle in oftmals 100-1000 - facher Überdosierung genommen hat - erinnern sie sich: es geht um den Umsatz - gilt er wie schon gesagt nach Meinung schon der berühmten Homöopathen des 19. Jahrhunderts als der einzig nicht mehr heilbare Patient, da die vielen Therapien durch homöopathische Mittel der schnellste Weg in die Regulationsstarre sind.

Für dieses Problem wird er in der Apotheke wieder zahllose Mittel zum Ausprobieren finden.