Magen-Darm-Erkrankungen

Auch hier steht die klassische Homöopathie im Vordergrund !
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Lesen Sie auch unter AIE s und Gluten weiter.
Auch wenn bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa durch Steroide und Vedolizumab in der Hälfte der Fälle eine Besserung eintritt (CRP fällt = Entzündungsmarker), sollte die klassische Homöopathie weiter eine große Rolle spielen. Denn durch Sie kann Heilung bewirkt werden !
Oft schlagen die schulmedizinischen Therapien nicht an oder nicht ausreichend an. Verlieren Sie keine Zeit - Homöopathie und Schulmedizin schließen sich auch hier nicht gegenseitig aus.
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CED s, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sprechen gut auf Homöopathie an.
Hier liegt zusätzlich eine deutlicher Entzündung vor (Fieber, Leukozytose).
Eine dauerhafte Heilung ist eindeutig möglich. Im Laufe der Therapie müssen Corticosteroide (Cortison) und Salazosulfapyridin abgesetzt werden damit Symptomenklarheit entsteht. Eine jahrelange Nachbehandlung ist wichtig.
Auch wenn der Patient auf das richtige Arzneimittel schnell angesprochen hat.
Kontrollen nicht erst im nächsten Schub sind zu planen.
Anamnese: Stuhl, Nahrung, Bauchbeschwerden (Modalitäten, Zeiten), mögliche Ursache:
unterdrückte Hautausschläge, Trauma, Vermögensverlust, ... , Schlaf, Träume, Verhalten während des Schubs, Ängste, Zwänge, Tics, auch in der Kindheit.

Colitis ulcerosa:
Wegen der Nebenwirkungen des Cortisons muss langfristig eine andere Therapieschiene gefahren werden !!
Homöopathie +
Ernährungsumstellung:

In der Remission: leichte Vollkost + mit Ballaststoffen (quellen auf: Gemüse, Vollkorn, Obst, Hülsenfrüchte)
# Regulierend auf dem Stuhlgang wirken: Zucchini, Brokkoli, Fenchel (gegart).
# Gut: grüne Smoothie mit Apfel, Birne, Banane, Spinat, Salat und Heidelbeeren).
Auch pürierte Suppen aus mildem Gemüse wie Kartoffeln, Blumenkohl, Brokkoli oder Zucchini.
Probiotische Nahrung: Joghurt (weiß, Natur, ohne Zucker), , Kefir, Quark.
Anti -entzündlich: Leinöl, Walnußöl, Weizenkeimöl: 1-2 Eßlöffel (NICHT erhitzen !)
# Leicht verdaulich sind die Kohlenhydrate aus gut ausgemahlenes Brot (keine Körner) frischer Sauerteig, Hefe bläht
oder ungeschältem (Vollkorn/ Rundkorn-) Reis - lange quellen lassen: einmal aufkochen in etwas mehr als doppelt so viel Wasser, Deckel drauf lassen, 2 Stunden ziehen lassen.
Haferschleim (in Wasser gequollene Haferflocken) schont ebenso wie ein Brei aus Hirseschmelzflocken den Darm und liefert wichtige Nährstoffe.
# Fisch, Fleisch und Eier beugen Eiweißmangel vor. Besser nicht aus der Bratpfanne, sondern gekocht oder im Ofen gegart.
# Nehmen Sie etwa 6-7 kleine Mahlzeiten pro Tag zu sich.
# Essen Sie in Ruhe, und kauen Sie lange und gründlich.

Meiden Sie frittierte und fette Speisen wie Pommes frites, Geräuchertes, paniert Gebratenes, zu stark gewürzte Speisen, zu heiße und zu kalte Speisen.
Meiden blähender Speisen: Paprika, besonders Paprika- und Tomatenhaut (schälen), Zwiebeln, Knoblauch, Zitrusfrüchte, Pflaumen.
Unterstützend: Gerstengras, ...

Das Lektin aus dem modernen Weizen stimuliert die Synthese von entzündungsfördernde Botenstoffen (Zytokinen) in Darm- und Immunzellen und es hat sich gezeigt, dass diese eine ursächliche Rolle bei chronischen Darmentzündungen spielt. WGA = Weizenkeim-Agglutinin kommt in höheren Konzentrationen in Vollkornbrot vor.

Im Schub:
# Entlasten Sie den Dickdarm, indem Sie in der Akutphase wenig/keine Ballaststoffe essen.
Im Schub keine Vollkornprodukte.
# Häufig kommt es zu einer schubbedingten Zuckerunverträglichkeit (Laktose, Fruktose, Sorbit), sodass Milchprodukte, Gemüse mit Schale und manche Obstsorten schwere Blähungen auslösen.
# Bei häufigen Durchfällen: kommt es zu starkem Flüssigkeitsverlust - trinken Sie zwei bis drei Liter am Tag: am besten milde, ungesüßte Kräutertees (Kamille, Fenchel) oder stilles Mineralwasser.
Auch Heidelbeer-Muttersaft wird empfohlen.
# Durch die Gabe von 1-2 Esslöffeln Traubenzucker und 3 Gramm Kochsalz auf einen Liter Wasser oder Tee können Sie bei starkem Durchfall dem Elektrolyt-Verlust entgegenwirken.
# Während eines Schubs kann es zu einem Nährstoffmangel kommen, vor allem an Kalzium, Eisen, Folsäure oder den Vitaminen D und B12.
Nach Rücksprache mit mir können Nahrungsergänzungen sinnvoll sein.

Tees: Kamille, Fenchel, Löwenzahn, Schafgarbe.
Gemüsen essen; nicht braten ! Garen statt dessen!
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Morbus Crohn:
Homöopathie +
Schulmedizin +
Begleitend: Ernährungsumstellung:
Der NDR/Ernährungsdocs verzichten nicht ganz auf Fleisch, erlauben sogar Bockwurst, .... Bircher-Benner hat aber gute Erfolge mit einem Verzicht auf Fleisch (für eine gewisse Zeit) und sieht die sekundären Pflanzenstoffe und Gemüse im allgemeinen als einen wichtigen Teil der Heilung an. (Sogar zu viel pflanzliches Eiweiß kann zu einem Problem werden, genau wie zu wenig - Lesen sie weiter unter "Eiweißmast")
# gezielte präbiotische Ernährung mit gekochten und dann abgekühlten und dann wieder erhitzten Erbsen, Bohnen, Kartoffeln - die enthaltende Stärke wird dadurch in eine resistente Form umgewandelt, die eine schützende Mikroflora versorgt (Faecilibakt. prausnitzi ist schon bei Crohn Kindern verringert, gibt es aber nicht als lebendes Präparat).

# Die beschwerdefreie Zeit zwischen den Schüben wird verlängert durch:
Brot ohne Körner, Obst ohne Schale und Kerne, oder püriert, mildes Gemüse.
Meiden: Blähendes Gemüse, Hülsenfrüchte.
2-3 Liter pro Tag stilles Wasser und ungezuckerten Tee (nicht schwarz, grün; in Absprache mit dem Homöopathen Kamille, kein stimulierender Tee wie Pfefferminz) , verdünnten Obstsäfte,
fettarmen Fisch und Meeresfrüchte - 2 Portionen pro Woche
Mageres Fleisch
fettarmer Käse; Milchprodukte; Einer weichgekocht oder als Spiegelei, Rührei, Omlett,
Meiden: Streichwurst und fettes Fleisch

Antientzündlich Essen (Omega, Vitamin E, C ) ist wichtig, denn auch andere Organe können beteiligt sein: Hautveränderungen, Gelenkschmerzen und Entzündungen der Augen. Auch die Atemwege oder Organe wie Nieren, Bauchspeicheldrüse, Galle und Leber.
Hierzu kann ich Ihnen auch ein spezielles Kurkuma-Präparat nennen.

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Der Speichel vom Parasiten Ankylostoma heilt wohl M. Crohn und andere entzündliche Darmerkrankungen, wie Gluten-Allergien.
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Pseudomembranöse Kolitis mit Clostridium difficile - Befall - durch vorangehende Antibiotika - Therapien:
In einem Fall in meiner Praxis von einem pensionierten Neurochirurgen waren alle schulmedizinischen Therapien bereits jahrelang ausgereizt worden und ich konnte durch Probiotika und Homöopathie den sehr schlechten Zustand deutlich bessern (deutliche Gewichtszunahme, Gehfähigkeit, ... ).
Mal wieder war die Therapie nicht "gegen Bakterien" , sondern "mit Bakterien". (Diese bislang tödliche Erkrankung entsteht durch durch häufige Antibiotika-Gaben, ... )
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Logischerweise ist die neue universitäre Technik der Stuhlimplantation einer Stuhlspende eines Verwandten auch so erfolgreich bei schweren Durchfall, Fieber, Appetitverlust und Schmerzen durch diesen Erreger (schnelle Besserung bei 43 von 49 Patienten).
Super-Probiotika aus dem Brutkasten sind was eine Infektionen angeht sicherer, Patienten wurden sogar Clostridium diff. -negativ.

Übrigens konnte ein Beagle nach einem zweimonatigen Training eine komplette Krankenhausabteilung in 10 Minuten -Screening und dabei 50 Clostridium-diff.-positive Stuhlproben beispielsweise korrekt identifizieren.
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Bei Befall mit pathogenen E. Coli - Bakterien, Helicobacter oder sogar MRSA- Keimen ist in Kliniken öfter mit Erfolg Manuko - Honig eingesetzt worden, eine Teebaumspezies, die nur echt ist mit "Originalabfüllung Neuseeland und "MGO 550" .
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Hämorrhoiden: sollten homöopathisch behandelt werden, damit es nicht bei einer Unterdrückung der Symptomatik bleibt (Verödung, OP, Ligatur, Wegsalben, ... ).
Auslösende Faktoren sind offenbar u.a. thermische Expositionen, wie Kälte und schwülwarmes Wetter, (ungewohnte) körperliche Anstrengung, wie Joggen, Radfahren o.ä. mit gesteigertem intraabdominellen (im Bauch) Druck beim Husten, Heben, Pressen, bei der Defäkation (Stuhlgang), in der Endphase der Gravidität und beim Geburtsvorgang, wie auch Hormone (Menses, etc. )
Ernährung / Nutritive Einflüsse (z.B. Alkohol, Gewürze, keine Zitrone, kein Pfeffer, Verstopfung) können ebenso Auslöser einer Thrombose sein wie mechanische Faktoren (proktologische Eingriffe, Analverkehr).
Gelegentlich gehen einer Thrombosebildung Diarrhöen voraus, nicht selten aber ist keine Ursache erkennbar.
Prädisponierend für das Entstehen von Analthrombosen ist möglicherweise das Vorhandensein vergrößerter Hämorrhoidalpolster;
Bei häufig rezidivierenden Analthrombosen empfiehlt sich die Therapie der Hämorrhoiden.
Seit der Antike wurde die Myrrhe auf Hämorrhoiden aufgetragen und jeder griechische Soldat nahm sie als natürliches Wundreinigungsmittel mit in den Kampf.

Die französischen Fußball- weltmeister und die meisten Bundesligaärzte nutzen die Homöopathie, denn

"nach Ansicht der Sportler und ihrer Betreuer sind die Erfolge überzeugend" (Zitat, Kölner Stadtanzeiger)