Hunde und Leishmanien

Im Bonner Zentrum (ParasitusEx) der Uni vergeht seit wenigen Jahren kaum ein Tag ohne Alarmmeldungen.
Als Grund wird unter anderem genannt: die Mittelmeerimporte von Haustieren.

400 Millionen Menschen können sich täglich mit einer Leishmaniose anstecken. Einige Millionen sterben jährlich weltweit dieser Erkrankung - nun auch bei uns.
Da Sandmücken sich unterhalb der 10 Grad Isotherme verbreiten und damit auch in der Kölner Bucht gefunden werden, sind auch die heimischen Hunde immer öfter Träger von Leishmanien.
Sandmücken beeinflussen Hunde, sie enthaaren sie.
Viele Haustiere fallen den Tierärzten mit neuen Krankheiten auf:
Mit Leishmaniose infizierte Tiere (herumstreunende Hunde aus dem Mittelmeergebiet) werden täglich zu Hunderten nach Deutschland eingeflogen und nur auf ihre Tollwut - Papiere kontrolliert.
In ihrer Heimat fallen die Sandmücken über die Hunde her und stechen ihnen nachts in die Nase - ein Todesurteil.
Sandmücken sind sandfarben und kommen überall vor. Mit ihren großen Augen können sie nachts gut sehen.
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Außerdem folgt die "braune Hundezecke" dem Träger (dem Hund) nach Deutschland und damit auch das Mittelmeerfieber, das nun ebenfalls den heimischen Hund befällt.