Homöopathie

Die Homöopathie stellt ein eigenes System der Behandlung von Krankheiten dar und benötigt, wenn richtig angewandt oft keine weiteren, aufwändigen Behandlungen.
An so einem Punkt angekommen, erkennt man die Vorteile dieser Methode.

Aber vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, was hier heißt:
ausführliche Anamnese (Gespräch mit dem Kranken), genaue Untersuchung und Beobachtung des Patienten unter homöopathischen Gesichtspunkten, aber auch fortwährende Schulung des Homöopathen, Umbau einer 100 qm großen Praxis mit einigen Angestellten und diversen Behandlungsräumen und Technik in eine kleine "sprechende" Praxis, sowie das Freimachen von anderen Aufgaben, die anders spezialisierte Ärzte übernehmen können.

Hinweise, wie die homöopathischen Arzneimittel eingenommen werden und weitere Hinweise finden Sie unter "Merkblatt".

Eine Weiterführung Ihrer schulmedizinischen Behandlung (fürs Erste) ist meine übliche Vorgehensweise.

Wenn Sie in Behandlung mit Cortison, einem Anti-Rheumatikum, Antibiotika oder anderen "starken" Arzneimitteln sind, schließt das eine homöopathische Behandlung NICHT aus.


Erst nach einer Verbesserung ihrer Gesundheit und einem klaren Ansprechen auf die homöopathischen Arzneimittel überlegen wir gemeinsam eine eventuelle Reduktion ihrer Medikamente.

Erwähnen Sie Ihrem schulmedizinischen Behandlern (auch Psychotherapeuten) gegenüber bitte NICHT Ihre Behandlung beim Homöopathen.
Ansonsten kann es sein, dass Angst vor der Homöopathie gemacht wird oder Angst wegen Krankheiten oder der Patient anderweitig manipuliert wird, mit unnötigen Untersuchungen/Therapien "beschäftigt" oder beeindruckt wird (die dem Patienten vorher vorenthalten wurden), oder offen vor die Wahl gestellt wird (entweder Homöopathie oder meine Therapie) ...

Laut der Weltgesundheitsorganisation, der WHO,ist die Homöopathie die am meisten nachgefragte Methode (so die Statistiken vieler Jahre - inzwischen werden diese nicht mehr veröffentlicht), noch vor Akupunktur (TCM /chinesische Medizin), vor der Phytotherapie (Kräuter und andere traditionellen Zubereitungen, welche nicht homöopathisch potenziert werden).
Erst als vierte Methode führt die WHO die "Schulmedizin" auf. (Anzahl der Patienten weltweit)

Das liegt meines Erachtens nicht am Unwissen der Menschen in aller Welt, sondern daran, dass die Homöopathie eine tief und nachhaltig wirkende und preisgünstige Methode ist, die noch immer keine Facharztstatus genießen darf und in einer Kassenpraxis nur als "Zusatz" ausgeübt werden soll und auch dann so ausgeübt wird.

Nach drei Jahren Ausbildung und abschließender Prüfung vor der Ärztekammer für die Bezeichnung "Homöopathie" äußern vorher skeptische und eingefleischte Kassenärzte oft, dass es für den Erfolg als Homöopath wohl besser sei, wenn sie ihren Kassensitz abgeben und privatärztlich tätig werden könnten.

Das Qualitätsmerkmal des Ärzteverbandes deutscher Homöopathen (dem ältesten Ärzteverband der Welt) ist denn auch 90 % seiner Zeit der Homöopathie widmen zu können ( = "Schwerpunkt" Homöopathie).
In eine Kassenpraxis passen 90-minütige Erstgespräche auch laut vieler Kassenärzte bei der sonst üblichen 7-Minuten-Medizin nicht hinein. Das "Nebenbei-Homöopathie-machen" wird auch wie die "So-tun-als-ob-Verträge" schnell wieder verlassen und bleibt dann nur noch zum "Gewinnen neuer Patienten".

Der deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (seit 1839) hat über 5000 Mitglieder.

Fischer und Ward, 1994: "30 Prozent der französischen Ärzte nutzen regelmäßig homöopathische Mittel, und über 40 Prozent der britischen Ärzte überweisen ihre Patienten regelmäßig an Homöopathen".

Etwa die Hälfte der niederländischen Ärzte hält die homöopathischen Arzneien für wirksam (Kleijnen, Knipschild und Reit 1991).


Neben den objektiv feststellbaren Befunden werden auch persönliche Beschwerden aufgenommen, eben Körper, Seele und Geist.

Je nach Alter und Krankengeschichte dauert die Konsultation ein bis zwei Stunden.
Durch die Mittelgaben können nicht nur akute Beschwerden sofort gebessert werden, der Heilungsimpuls eines individuell gewählten Einzelmittels kann auch in der Folge noch Monate später dem Organismus zu gute kommen.

Es ist wichtig, dass Sie zur Folgekonsultation kommen (halbe Stunde), damit ich erkenne, ob die Genesung weiter voranschreitet, eine Mittelwiederholung angezeigt ist oder ob ein weiteres Mittel (Folgemittel) notwendig ist.

Im Prinzip können alle Erkrankungen behandelt werden, oft mit Erfolg auch so genannte "nicht behandelbare" Erkrankungen.

Hahnemann Statue in Washington, USA

Hahnemann Statue in Washington, USA

Nebenwirkungen wie in der Schulmedizin gibt es nicht, daher eignet sich die Methode besonders gut für Schwangere und Kinder.
Nur gelegentlich kommt es zu einer kurzen "Erstreaktion", manche sagen auch "Heilverschlimmerung".
Diese ist eine Frage der Dosierung und Empfindlichkeit des Patienten. Außerdem zeigt sie dem Behandler an, dass das Mittel gut gewählt wurde.

Falls Ihre Behandlung ganz gleich welcher Beschwerden (Asthma, Depression, Infekt-Neigung, Hypertonie, .... ) nicht in Richtung Heilung fortschreitet, muss ich, wie jeder ganzheitliche Therapeut auch an Heilungsblockaden denken.
Ein Kind, dessen Eltern dauernd wegen einer Scheidung im Streit liegen, erleidet vielleicht deshalb zu schnell einen Rückfall, trotz anfänglich guter Wirkung des homöopathischen Mittels (einmalige Gabe) - ein Beispiel für ein Heilungshindernis, ein psychologisches Antidot.
Weitere im Verlauf einer Heilung auftreten könnende Heilungshindernisse finden Sie hier.

Einige meiner Patienten brauchen nach einer guten homöopathischen Behandlung manche ihrer Medikamente (Schilddrüse, Blutdruck, Fettwerte, ... ) nicht mehr.
Nach einem Auslassversuch oder einem Aus - schleichen der Medikation sieht man oftmals normale Blutwerte etc.

Es gibt mehrere tausend Mittel, die von homöopathisch arbeitenden Ärzten weltweit in "Arzneimittelprüfungen" geprüft worden sind.

Videos zur Homöopathie können Sie betrachten unter: www.homoeopathie-tv.com

Ein Video zu Wasser als Träger komplexer Information http://www.spirii.de/de/Wissen/Wissenschaft/V_-_Wasser_und_Information.html