Wechseljahre / Menopause

Auch hier stellt die Homöopathie den idealsten Therapieansatz dar.

Bei den "Wechseljahren" können begleitend Blasenschwäche, Scheidentrockenheit, Haarausfall, Schlaflosigkeit, Depression, Ängstlichkeit, Schwitzen bis die Wäsche komplett nass ist und viele andere Beschwerden auftreten, die dazu führen können, dass die Patientin monatelang nicht arbeitsfähig ist. Auch bereits während der "Perimenopause", welche durch einen unregelmäßigen Zyklus und Zwischenblutungen gekennzeichnet ist. Auch hier kann laut Prof. Kazkin-Bettag aufgrund des Brustkrebsrisikos keine Hormontherapie empfohlen werden.

Es gibt Alternativen zur Hormonersatztherapie, die auch ein hohes Risiko für Thrombosen verursacht und mit einer deutlichen Gewichtszunahme einhergeht. Bei Frauen nimmt die Bereitschaft Hormone zu nehmen mit Recht seit Jahren ab, da das Risiko für Brustkrebs nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Nur selten sind neben der klassischen Homöopathie in meiner Praxis ergänzende Maßnahmen notwendig:

# Sibirischer Rharbarber (Rheum raponticum) kann nach Studienlage bereits nach 4 Wochen sogar schwere Beschwerden effektiv lindern, manchmal bereits nach 2 Wochen - die Wirkung nimmt im Laufe des Jahres weiter zu. Er kann auch in der Post-Menopause und bei bereits vorliegender Östrogen-abhängiger Tumorerkrankung angewendet werden.

# Sojabohne

# Rotklee


Wovon ich als Homöopath abrate ist die Einnahme von Traubensilberkerzen oder anderer "pflanzlicher" Präparate wie Cimicifuga, die oft homöopathische Aufbereitungen sind (zu erkennen an den Endungen D6, C6, D12, ...) und zwar wegen der drohenden Nebenwirkungen.

Nachdem jahrzehntelang die Gabe von Östrogen und Progesteron in schulmedizinischen Kreisen unumstritten war gibt es seit 2002 einen 68 % Rückgang dieser Arzneimittel gegen Wechseljahrsbeschwerden da eine Studie zeigen konnte, dass nicht nur Brustkrebs ein nicht mehr weg zu diskutierendes Probleme als Nebenwirkung darstellt, sondern auch Schlaganfälle als Folge aufgetreten waren sowie Demenzen durch Östrogene ausgelöst worden waren.

Bitte schauen Sie hier auch unter Risikofaktoren,Ernährungsmedizin, Vitalstoffbehandlung und Schlafstörungen nach.

Eisenmangel überprüfen lassen (Ferritin, Transferrin) !
Laut Bundesärztekammer leidet die Hälfte der Frauen an einem Eisenmangel. Eine Blutarmut = Anämie resultiert oft.
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2016, aus "der Gynäkologe - Privatarzt":
Eine internationale Forschergruppe hat 62 Studien zur Behandlung von klimakterischen Beschwerden mit alternativen Kräutern (nicht Homöopathie) untersucht:
Isoflavone aus der Sojabohne und Rotklee verminderten Hitzewallungen (1,3 Attacken täglich weniger) und die vaginale Trockenheit, jedoch nicht nächtliche Schweißattacken.
Traubensilberkerze und chinesische Kräuter konnten aufgrund der Unterschiedlichkeit der Studien keine einheitlichen oder positiven Ergebnisse vorweisen.
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Leinsamen und Sojabohnen schützen auch vor Wechseljahrsbeschwerden.