Allgemeines zum Fasten

Varianten: Intervall Fasten, 2/5 Tage-Fasten, Fasten mit Brühe/Gemüsesaft oder klassisch Wasser-Heilfasten, ....
Vor dem Fasten empfehle ich eine Vorbereitung mit Diagnostik, Beratung und Homöopathie in meiner Praxis.
Das wird Ihr Fasten erleichtern.
Ich begleite Patienten schon seit den 80er Jahren beim Fasten.
Zur Zeit kann ich das Buch von Prof. Michalsen (Charité Berlin), "mit Ernährung heilen - einfach Fasten" empfehlen.
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In der Praxis können wir Fragen klären wie:
Woher kommt der Begriff Fasten und was bedeutet er.
Warum wird gefastet und warum geht das so einfach?
Welche Konsequenzen hat es auf Eiweiß zu verzichten?
Wasserfasten?
Einlauf oder Glaubern (mit Glaubersalz)?
Was sind Fastenkrisen und wann treten sie auf?
Sind Vitamine erlaubt oder nützlich?
Wie lange wird gefastet?
Wie Fastenbrechen?
Möchten Sie telefonisch beim Fasten begleitet werden?
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Nach 5-10 Tagen Fasten ergeben sich positive Resultate. Zwei oder drei Wochen sind optimal. Vier Wochen können gefährlich werden.
In unserer Biologie, nämlich die in der Steinzeit entstandenen Biologie, sind Fastenperioden einfach vorgesehen.

Ich selbst faste seit den 80er Jahren und seit dem gehört es für mich dazu mich zu "festigen" (Wort Verwandtschaft mit "Fasten"?).

In allen Weltreligionen wird gefastet, als Zeichen den Einkehr, Demut und Besinnung. Die Sinne werden geschärft, der Körper wach und klar in einen euphorischen Zustand versetzt - evolutionär sinnvoll, damit die Nahrungssuche konzentrierter vonstatten gehen konnte.
Orthodoxe Christen fasten bis zu 200 Tage im Jahr, Juden 25 Stunden vor den Feiertagen, der Prophet Mohammed und Jesus fasteten. Im Buddhismus gibt es eher Intervall-fasten, wo nur einmal am Tag gegessen wird. Hippokrates empfahl nur eine Mahlzeit am Tag bei Übergewicht.
Spartaner und Perser hielten ihre Soldaten so wehrfähig, die Makkabäer fasteten 3 Tage vor dem Kampf,
Kaiser Otto I. verweigerte seinem Heer vor der Schlacht gegen die Ungarn (Entstehung Deutschlands) das Essen.
Plutarch sagte: "Statt Medizin zu nehmen, faste heute lieber"-ähnlich wie Platon und Aristoteles.
Mark Twain: "Etwas Hunger kann mehr tun, als die besten Arzneien und Ärzte",
für Upton Sinclair war es die persönliche Rettung, der er ein ganzes Buch widmete.
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Der Prozess der Autophagie in der beschädigte Zellbestandteile abgeräumt werden und "Mikroschrott" recycelt wird hilft der Zellreinigung - gut gegen Demenz und Infektionen.
Zellen gehen in den Winterschlaf - gut für die Abwehr von Bakterien und Giften, wie bei einer Chemo.
Fasten ermöglicht eine Erholungsphase für den Darm und normalisiert die Darmflora, gut bei Autoimmunerkrankungen. Der Mikrobiom-Tagesrhythmus ist bei adipösen Menschen gestört, was durch Intervall-Fasten wieder her gestellt werden.
Fasten fördert das Selbstvertrauen und die Stimmung durch Erleben der Selbstwirksamkeit - etwas selbst für die Gesundheit tuen zu können.