Omega 3 / DHA

Ein bis zwei Eßlöffel täglich Lein Öl, natives Raps Öl oder Walnuß Öl reicht nicht aus, weil das zuständige Enzym nur einen Teil DHA und EPA erzeugen kann.
Die DART2 Studie bewies an 3000 Männern, dass Fischöl ein höheres Herztod-Risiko bewirkt.
Die hochungesättigten Fettsäuren (deren Anteil steht heute auf jedem Produkt) sind "essentiell", was lebenswichtig bedeutet.
Ich empfehle seit den 80er Jahren Leinöl, welches zum Beispiel die Linolensäure enthält, aus der die Omega Fettsäuren entstehen:.
Ein Überangebot an Omega 6 - Fettsäuren wie heutzutage (Sonnenblumenöl, ...) fördern Entzündungen (Arachidonsäure, Linolsäure), und damit viele Krankheiten.
Omega 3 - Fettsäuren reduzieren Entzündungen: Alpha-Linolensäure (ALA) --> DHA, EPA.
Die tierische Quelle ist nicht zu empfehlen: Tierisches hat generell schädigende Wirkung, dazu kommen PCBs, Schwermetalle, Mikroplastik.
Algen die die Nahrung der Fische sich aber schon
Das Verhältnis der Fettsäuren ist wichtig.
Höchsten sollte man viermal so viele Omega-6 wie Omega-3 Fettsäuren (ein Verhältnis von 4:1) zu sich nehmen. Am besten ist ein Verhältnis von 2:1 oder besser.
In unserem heutzutage typischen Speiseplan ist das leider anders: Im Schnitt nehmen wir über die Nahrung etwa zehn bis zwanzig mal mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren (ein Verhältnis von 10-20:1) auf.
Das ist deshalb problematisch, da beide Fettsäuren das gleiche Enzym benötigen und dort miteinander konkurrieren.
Wenn also Omega-6 vom Körper verarbeitet wird, kann gleichzeitig weniger Omega-3 aufgenommen werden.
So liegt das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 bei nativem Olivenöl bei 8:1, bei Sonnenblumenöl dagegen leider sogar bei 120:1.
Wer anti-entzündlich essen muss, sollte also kein Omega-6-reiches Öl wie Sonnenblumenöl, Distel Öl und Sojaöl zu sich nehmen.
Da Omega-3 sehr wichtig für die Hirnentwicklung ist, sind Säuglinge verstärkt fähig, Omega-3 umzuwandeln.
Dennoch sind auch Omega-6 Fettsäuren wichtig für Wachstum, Wundheilung und Infektionsabwehr.

Die Verwendung von billigen Pflanzenölen in der Nahrungsherstellung, sowie die Fütterung der Tieren mit Sojaschrot schaffen erst das massive, große Ungleichgewicht.
Wir sollten eine natürliche Mischung aller Öle (gesättigt, einfach und mehrfach gesättigt) zu uns nehmen.
Da wir schon so viel Omega 6 und 9 zu uns nehmen, muss auf die Ausreichenden Zufuhr an Omega-3 Ölen - notfalls mit DHA Algen -Kapseln - geachtet werden.
Was ist natürlich? Anthropologen schätzen neuerdings, dass unsere Vorfahren die Fettsäuren im Verhältnis 1:1 aufgenommen haben.
Bei Gesunden sollte daher die Aufnahme von Omega 3-Fettsäuren 0,6 Gramm täglich sein, bei Kranken 3 Gramm.

Omega 3 muss verstärkt konsumiert werden:
Leinsamen,
Kokosöl, Leinöl (enthält leider kaum Vitamin E), Walnuss, Raps (nativ, kaltgepresst - mit kaltgepressten Ölen, Hanf.
Konkret 2 Gramm Omega 3 Fettsäuren oder 1-2 Eßlöffel pro Tag.

Rangliste Pflanzenöl/Fett Omega 3 zu Omega 6 Verhältnis im Öl (Schwankungen natürlich und Produkt bedingt möglich):
Gruppe "Gut gegen Entzündungen":
Granatapfelkernöl ca. 16:1
Leinöl ca. 3:1

Borretschöl ca. 1:2
Hanföl ca. 1:3
Rapsöl ca. 1:3
Walnussöl ca. 1:4

Auch ok - als Zugabe/Nahrung:
Weizenkeimöl ca. 1:7Sojaöl ca. 1:8
Avocado (im Fettanteil) ca. 1:10
Olivenöl ca. 1:10
Bei Entzündungen nicht interessant:
Margarine ("Normalfettanteil" und je nach verwendeten Pflanzenfetten) Siehe Artikel "Lieber Butter als Margarine?" ca. 1:16
Sesamöl ca. 1:22

Für andere Zwecke interessant, aber nicht "gegen Entzündungen":
Mandelöl ca. 1:48
Maiskeimöl ca. 1:52
Schwarzkümmelöl ca. 1:55 (viele sekundäre Pflanzenwirkstoffe; gut gegen Zecken abzuschrecken und gegen andere Parasiten im Darm)
Mohnöl ca. 1:73
Kürbiskernöl ca. 1:110, wie im "Schmuggleröl" mit enthalten
Sonnenblumenöl ca. 1:120
Traubenkernöl ca. 1:135
Distelöl ca. 1:160

Kokosöl besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren
Butter ebenfalls hauptsächlich gesättigte Fettsäuren mit bis zu 16 % Wasseranteil
Ghee überwiegend gesättigte Fettsäuren, Butterreinfett, sehr geringer Rest-Wasseranteil

Im Discouter gibt es regelmäßig 200 ml Flaschen mit Leinöl, Walnußöl oder Hanföl für 2 Euro, aber wer eine edle Marke sucht kann ja bei BrunoZimmer.de bestellen. (Hier auch das Schmuggleröl oder EnnaCare, eine praktische Mischung mit Weizenkeim, Leinöl und DHA&EPA aus der Alge Schizochytrium, leider für 28,50 Euro bei 16 Tagesbedarfportionen à 20 ml.
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Moderne Ernährungsberater und Wissenschaftler nehmen selbst regelmäßig Omega 3 Präparate ein und empfehlen diese.
Nebenbei bemerkt: Biofleisch (Weidefütterung) enthält mehr Omega3 als Fleisch von Tieren, die mit Mais, Getreide und Soja gefüttert werden und auch häufiger krank sind.

Bei Kapseln (und besonders bei Öl in Flaschen) ist die Frische wichtig, die Präparate sollten nicht schon länger im Regal stehen und ranzig geworden sein. In so einem Fall stößt ihnen das Öl auf. Besser ist die Kapseln/das Öl kurz vor dem Essen einzunehmen. Wenn sie aber deutlich ranzig sind oder zum Aufstoßen führen - wegwerfen! Fragen Sie mich nach den richtigen Präparaten.

Problem Fisch: 1. Tierisches ist nicht gesund.

2. einige Fischsorten sind aus toxikologischen Gründen bedenklich, z. B. Schwertfisch schon beim Verzehr von 114 g.
Wenn Hering in der Ostsee gefangen wurde, ist er pestizidbelastet, .... der langlebige Heilbutt hält sich zu lange am Boden auf und ist deshalb schwermetallbelastet.
Sardinen waren in Tests extrem belastet, Hering aus der Ost-, oder Nordsee (Verklappung von Munitionsresten) auch.
Die beste Quelle für Omega3 Öle sind wenn Sie unbedingt Fisch essen müssen fette kurzlebige Kaltwasser-Tiefseefische, wie Makrelen aus dem Südpazifik, auch der in Dosen, denn Konserven-Dosen sind vom Gehalt etwa gleich mit frischen Fisch und so kommt man leichter dazu den Fisch auf einem Brot oder mit Kartoffeln zu essen.
"Frisch-Fisch", über eine lange Kühlkette auf Eis gelagert ist einer guten Konserve nicht überlegen, die direkt auf dem Schiff hergestellt wurde.
Hinzu kommt, dass durch die Überfischung der Gewässer viele Fischbestände, die als "Frisch"-Fisch auf den Teller kommen gefährdet sind.

3.
Zuchtlachs enthält oft kaum noch Omega Öle, je nach Fütterung:
bei der Fütterung mit Soja, welches immer billiger produziert wird, und außerdem Pestizide enthält, ist der Omega - Gehalt sehr gering.
Früher wurde nur Mehl aus Makrelen gefüttert, was wohl zu teuer ist. Jetzt verspricht Soja noch mehr Profit in der Fischzucht.

Zuchtlachs völlig artfremd zu ernähren, so wie unsere Landtiere, mit billigen Soja, rächt sich dann beim Menschen, der es unreflektiert konsumiert und nur auf den Preis schaut.
Diese Lachse mit geringeren Omega-Gehalt werden schneller ranzig. Außerdem enthalten sie das (in der Landwirtschaft verbotene) Ethoxyquin, damit diese künstliche Aufzucht gelingt.
Grund ist der Befall mit Seeläusen, die zudem die Wildlachse anstecken (so noch in norwegischen Fjorden) und die Wildpopulation gefährden.
Lachs ist zudem sehr stark mit Dioxin belastet.
Das Abdecken des Tagesbedarfs durch den Verzehr von Fischen ist daher mit Sicherheit keine gute Idee.
Im Rhein gab es früher so viel Lachs, dass Dienst Verträge für das Hauspersonal bestimmten nicht mehr als drei mal pro Woche Lachs angeboten zu bekommen.
Auch Algen wurden im Rhein geerntet. Aber Gifte, wie Pestizide, die heute dank laxer Kontrollen auch in EU-Bio sind, spielten nicht die Rolle wie heute.
JEDOCH: Fischöle und Fischkapsel enthalten keine relevanten Mengen an Giften. Deshalb bekommen bestimmte an Land gezüchtete Mikro-Algen Öle (die Nahrung der Fische) eine immer größere Bedeutung, um den Tagesbedarf an Omega 3 Fettsäuren (DHA und EPA) zu decken. Tierisches macht krank !

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Langfristig kommt es bei einem Mangel an Omega - Fettsäuren zu einer Vielzahl von Problemen, da die Membran Fluidität jeder Zelle von einem Anteil dieser speziellen 3-fach-hoch-ungesättigter Fettsäuren abhängt.
Omega 3 heißt vom Omega-Ende 3 Stellen entfernt Doppelbindungen, und damit mehrfach (dreifach bei drei Doppelbindungen) ungesättigt, wie ich aus meinen Chemie-Prüfungen und der Biochemie Prüfung erinnere.

Omega-3 Fettsäuren schützen vor den im Restaurant Essen oft enthaltenden Geschmackverstärkern und vor Aspartam: www.zentrum-der-gesundheit.de/aspartam-glutamat-ia.html .
Aspartam zuzulassen war die allererste politische Maßnahme des "konservativen" Politikers Ronald Reagan.

Omega - 3 Fettsäuren für Vegetarier gibt es auch aus pflanzlichen Quellen, fragen Sie mich danach.
Diese essentiellen Fettsäuren, die auch täglich über Kapseln zugeführt werden können fehlen Kühen, die keine Frischnahrung erhalten (Wiese), weshalb diese öfter krank sind und mehr Antibiotika benötigen.
Die Bio Milch enthält dagegen mehr Omega-3- Fettsäuren. Hochleistungskühe sind meiner Meinung nach Qualzuchten und benötigen aufgrund ihrer hohen Milchproduktion diese sehr eiweißreiche nicht artgerechte und krankmachende ("Kraft"-) Nahrung.

Omega-3-Fettsäuren verringern im menschlichen Körper die Bildung von körpereigenen, entzündungsfördernden Stoffen. Zwar tritt die entzündungshemmende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren erst allmählich ein, da sie sich nur langsam im Körpergewebe anreichern und sich Zellen etwa im 7-Jahres Rhythmus teilen, dafür wirken sie aber meist nachhaltiger als chemische Arzneimittel und sind auch besser verträglich.

Was EPA und DHA bewirken können:
Ein kurzes Fazit aus rund 15.000 Studien zu Omega-3-Fettsäuren, speziell EPA und DHA, ist bei der "Stiftung Warentest" zu finden, wobei hier nicht auf spezielle Öle und ihre Unterschiede eingegangen wird: Forscher fanden eine positive Wirkung auf die Blutfettwerte und die Durchblutung:
EPA und DHA senken den Triglyzerid-Fett-Spiegel, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und machen es dünnflüssiger, wodurch die Gerinnungsgefahr verringert wird.
Ablagerungen an den Arterien werden stabilisiert, verstopfende Partikel können weniger leicht in die Blutbahn gelangen, sodass sich das
Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko verringern.
Die Blutgefäße werden erweitert und elastischer, sodass der Blutdruck sinkt.
Herzrhythmusstörungen treten seltener auf.
Die Omega-3-Fettsäure EPA ist eine Vorstufe von hormonähnlichen Regler Stoffen (Eicosanoide), die Entzündungen hemmen.
Das schützt vor rheumatischen Gelenkerkrankungen und lindert Schmerzen.
EPA und DHA machen klügere Kinder, denn Embryos und Neugeborene brauchen sie für die Entwicklung des Gehirns.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte deshalb ausreichend von diesen Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden.
Die Studien belegen auch eine günstige Wirkung auf das ältere Gehirn: Senioren werden schlauer, berichtet
Stiftung Warentest.
Denn Alzheimer und andere
Demenzerkrankungen werden mit zu niedrigen EPA- und DHA-Spiegeln im Blut in Verbindung gebracht.
Und zu guter Letzt das, was wir uns alle wünschen: gute Laune. EPA und DHA zeigen günstige Auswirkungen auf die Psyche.
Depressionen, aber auch Aggressionen und auch Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern, werden gemildert, .... so der Stiftung Warentest Artikel.

Nicht nur eine Beeinträchtigung des Denkvermögens und Verhaltensveränderungen sind unter einem Mangel an Omega3 Fettsäuren verbunden worden, auch ein Mangel an Gefühlen und Emotionen. Fisch enthält 20 x weniger dieser Fettsäuren als Leinöl.

Versuche bei Alzheimer Patienten zeigen eine Besserung der Kognition und Demenzentwicklung durch erhöhte Zufuhr von Omega-3.
Ein Omega-3 Mangel begünstigt
Bipolare Störungen und Depressionen profitieren.
Schizophrene Patienten weisen einen tendenziell niedrigen Omega-3 Fettsäurespiegel auf.
Bei hyperaktiven Kinder und bei Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann man niedrigere Omega-3 Fettsäurespiegel feststellen als bei gesunden Kindern.
Wissenschaftler machen heutzutage die steigende Menge an ungesättigten Fetten, meist tierischer Herkunft oder auch Margarine und andere gehärtete Fettsäuren, die wir zu uns nehmen, für eine Vielzahl an Krankheiten verantwortlich: Alle entzündungsbasierten Krankheiten können hier gelistet werden. Von
Übergewicht, Herzerkrankungen, Insulinresistenz bis hin zu Krebs.
Weitere Wirkungen:
Senkung der Blutfettwerte (Triglyzeriden)
Langfristige Verminderung von Cholesterin
Erhöhung von HDL-Cholesterin (umgangssprachlich gutes Cholesterin genannt, da es überschüssiges Cholesterin aus dem Gewebe zur Leber zurückbringt. Dem HDL-Cholesterin wird eine gefäßschützende Wirkung zugeschrieben)
Senkung von erhöhtem Blutdruck
Besserung der Fließeigenschaften des Blutes
Gefäßerweiterungen
Reduktion von Herzrhythmusstörungen
Krankheiten die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen sind beispielsweise Diabetes, Arteriosklerose, Tinnitus, Asthma, Multiple Sklerose sowie Alzheimer, Parkinson und verschiedene Krebsarten.
Bei Schwangerschaften sinkt durch mehr Omega 3 und weniger Omega 6 das Frühgeburtenrisiko, die Gehirnentwicklung der Babys verläuft günstiger und Wochenbettdepressionen treten seltener auf.

Studienteilnehmer in Holland, die Margarine, die lediglich mit Omega-3-Fettsäuren angereichert war 3 Jahre zu sich nehmen mussten, hatten keine Minderung des Herzinfarktrisikos.
Margarine ist eh schädlich. Wie wurde die Studie dennoch "verkauft"? Omega 3 sei schlecht hieß es. Kaum jemand erfuhr, dass in der Studie nur Margarine verwendet wurde. Kein Krill, kein Lein, kein Fisch, ...
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2 Gramm Omega3-Öl am Tag ist mindestens notwendig.
Wenn Sie Fisch essen wollen: 3 mal die Woche Fisch wie Makrele (nicht in Sonnenblumenöl)
und an den anderen Tagen: DHA aus Algen (die das Futter dieser Fische sind):
oder bestimmte Krill-Öl Präparate - lesen Sie unter "Anti-Entzündlich Essen" nach.
Weichgelatine Kapseln sind im Gegensatz zu modernen Kapseln nicht luftdicht, das Öl oxidiert und die Kapseln sind außerdem auch nicht geruchsfrei.
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250 mg DHA täglich sollten wir als Gesunde laut Professor Jereis zu uns nehmen. Da ein Mangel als Grund für Depressionen, ADHS, ... gesehen wird ist der Markt - auch durch Anreicherung von Lebensmitteln mit Omega3 - auf 2 Milliarden Euro jährlich gewachsen.
Krill - Öl enthält eine hohe Konzentration der richtigen Omega Säuren:
vorklinische Studien zeigen, dass Krill-Öl Menstruationsbeschwerden (PMS), chronische Entzündungen und Gelenkschmerzen (rheumatoide Arthritis) deutlich verringern kann.
Es schützt Herz und Blutgefäße, kann den Cholesterinspiegel senken, den Zustand von Müdigkeit, Niedergeschlagenheit sowie Reizbarkeit verbessern.
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In der Steinzeit aßen die Menschen Wildtiere, die im Winter gerne Flechten und Moose verspeisen, die die Omega-Quelle der Wildtiere war.
Das Fleisch der modernen Zuchttiere enthält im Vergleich zur früheren Landwirtschaft nur noch ein Zehntel der gesunden Omega-3-Fettsäuren.
Früher bekamen die Tiere noch frische Gräser und Blätter zu fressen heute dagegen Mastfutter, das kaum noch Omega-3-Fettsäuren enthält.

Fische aus Aquakultur neigen dazu bei ungünstiger Fütterung (Sojamehl!) und wenig Bewegung auch weniger der Omega 3 Fettsäuren im Muskelfleisch aufzunehmen.

Je schonender die Verarbeitung (vor allem unter Ausschluss von Sauerstoff), umso besser ist das Produkt.
Oxidierte (ranzige) Omega 3 Fettsäuren sind eher schädlich.
An einem einfachen Geruchstest kann man erkennen, wie hochwertig das Fischöl ist oxidierte und verdorbene Öle riechen unangenehm (Fischgeruch) und können nach der Einnahme zum Aufstoßen führen.
Je geringer ein eventuell angegebener TOTOX-Wert ist (EU- Richtwert von unter 26), umso schneller wurde der Fisch verarbeitet und umso weniger Sauerstoff ist an das Öl gekommen.

Man kann zudem unterscheiden zwischen einem natürlichen Fischöl (aus Wildfang) und einem Fischölkonzentrat. Fischölkonzentrate sind eine Art Etyl-Ester und entfernen sich immer mehr von vom natürlichen Zustand der Fettsäuren. So war vor kurzem ein Konzentrat sogar der "Testsieger".

Bei DM erhalten Sie "Omega- 3, Leinöl 1000, Kapseln". Diese enthalten auch Folsäure (600 yg), Vitamin B6 und B12 zur Senkung von Homocystein (= ein Risikofaktor etwa wie Cholesterin, hoher Blutdruck, etc.:
siehe unter Risikofaktoren
Pro Kapsel sind in 1000 mg Leinöl 500 mg Linolensäure enthalten. Die Senkung von Homocystein ist in vielen Studien nachgewiesen. Aber warum nicht gleich Leinöl oder Walnuß Öl (1-2 Eßlöffel) in der regelmäßigen Nahrung integrieren?
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Beim Antientzündlichen Essen kombinieren Sie Omega3 Öle mit einer natürlichen Vitamin E - Quelle (Anti-Oxidant, wie Vitamin C, Selen und Co.), wie nativem Rapsöl, Hanf oder Weizenkeimöl. Dieses Öl darf aber nicht zu viel Omega6 enthalten, weshalb Sonnenblumenöl als Vitamin E Quelle insgesamt gesehen leider schlecht ist.
Somit hätten Sie auch die zweite anti - entzündlich wirkende Komponenten in ihrer Ernährung, was bei den meisten Erkrankungen heute endlich als wichtig erkannt wird.
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Um den negativen Prozess der Oxidation (Teil des Entzündungsprozesses) zu stoppen, benötigen wir Antioxidantien, die aber in raffinierten Pflanzenöl leider kaum vorhanden sind. Die billigen Pflanzenöle sind raffiniert, um sie von jeglichen Begleitstoffen zu entfernen:
wie falsche Farbe, ein "böser" Eigengeruch, Schwebstoffe, oder von toxischen Begleitstoffen, wenn billiges Fusel- oder Lampen Öl reingemixt wurde.
Wichtige anti-oxidative Stoffe wie Vitamin E fehlen in relevanten Mengen. Vitamin E ist ein natürlicher Schutz der Pflanze um die enthaltenen Fettsäuren vor der Oxidation zu schützen. Bei billigen Pflanzenöl beginnt der Oxidationsprozess der Fettsäuren, also die Entstehung von Radikalen bereits in der Produktion und im Supermarktregal. Wenn man dieses Fett beim Kochen dann erhitzt, gehen die wenigen übrig gebliebenen Antioxidantien auch noch verloren.
Wir essen damit das schlechteste verfügbare Fett und zwar in Massen - aber profitabel für die italienische Mafia, der diese Produktionskette gehört und die es immer wieder schafft billiges, toxisches Lampen Öl in unsere Regale zu stellen.
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Einfach ungesättigte Fettsäuren verbessern Blutdruck und Cholesterinwerte und reduzieren damit die Gefahr von Herzkrankheiten: Avocados und Avocado Öl, Haselnüsse und Macadamia Nüsse, natives Olivenöl und Oliven.
Auch gesättigtes Fett (Eier, Fleisch, Kokos und Butter) darf zu unserer Ernährung gehören, schadet nur wenn im Übermaß genossen und nur, wenn deshalb essentielle Fettsäuren nicht mehr konsumiert werden, weil man ja schon satt ist vom gesättigten Fett.
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Native Extra bedeutet NICHT kaltgepresst und kann auch raffiniertes Öl sein! Lediglich die Oliven müssen "jung" sein und bestimmte Grenzwerte müssen eingehalten werden.
Öle sollten nicht hitzebehandelt sein, wenn sie in der kalten Küche verwendet werden.

Die Paleo-Regel sagt Sonnenblumenkerne sind ok, aber nicht das Öl, denn es ist raffiniert worden und enthält ein denkbar ungünstiges 120:1 Verhältnis von Omega 6:3. (High Oleic ist ok)

Wenn kaltgepresste Öle bitter schmecken, sind sie bereits oxydiert (waren nicht im Kühlschrank oder sind zu alt geworden). Kippen Sie sie weg !
Kalte Küche: Olivenöl vor allem, manchmal Raps nativ, Leinöl, Hanföl. Olivenöl kann auch bei der leichten Erhitzen eingesetzt werden und verbindet sich mit den Aromen der Gemüse. Extra Vergine oder nativ extra garantiert eine gewisse Qualität. Gutes Olivenöl schmeckt fruchtig und leicht bitter.
Fischölkapseln, die nach dem Verzehr aufstoßen wegwerfen. Sie sind alt und damit ranzig geworden.

Zum Kochen und Braten (über 120 Grad): Kokos, Butterschmalz (enthält Lactose, Casein) oder ein anderes tierisches Fett, Gänseschmalz (ohne Grieben bei Gluten-Unverträglichkeit), aber kein gehärtetes Palmin !
Palmöl (auch rotes nicht raffiniertes) sollte dem Regenwald und dem Klima zu liebe nicht gekauft werden.
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Am besten Fisch dünsten oder niedertemperaturgaren (60 Grad für 1,5 Stunden) - wegen der empfindlichen Fettsäuren.

Echter Wildlachs ist rot - das hat etwas mit den Fettsäuren zu tun. Der echte gesunde Wildlachs ist jedoch nicht bezahlbar und daher kaum 3 mal die Woche in der Speisekarte.
Wildfische werden nicht mehr nachhaltig gefangen.
Die Hälfte der Spezies ist bedroht.
Über 50 % sind schon Zuchtfische: gefüttert mit Soja, Weizen, Abfällen aus der Fleischproduktion und Antibiotika boomt diese Sparte in der Gesundheitswelle.
Bitte lassen sie nicht schmeckende Fake-Fische weg und fragen mich nach einer bezahlbaren und ehrlichen Alternative für Omega3-Fettsäuren.
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Andreas Kieling, Naturfilmer:
"Man kann faktisch schon keinen Fisch mehr essen, weil nicht nur Schwermetalle und andere Gifte, auch Plastik (mit Weichmachern und PCB s) in jedem Fisch gefunden werden, wovon besonders alt werdende große Fische betroffen sind, die die Giftstoffe im Fettgewebe einlagern und nur über die Placenta oder die Muttermilch "loswerden" können. .... Auf den abgelegensten Inseln sind die Strände schon voller Berge von Plastikmüll." ... "In meinen Naturfilmen werde ich den Missstand nicht mehr rausschneiden".
Und weiter dazu Andreas Kieling: "75 % des Getreides wird an Vieh verfüttert" (Anmerkung: wenn es nicht zu Bio Sprit oder Fischfutter umgetauft wird), ... " Huftiere im Wald fressen Plastik und sterben daran, da es nicht aus ihrem Pansen weg geht".
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Fisch-Siegel: Der MSC ist komplett auf die dunkle Seite gewechselt, so manche Gründer des Siegels. Es gibt ehrliche Siegel, die Kunden beim Kauf für ihre Ehrlichkeit belohnen sollten. Kaufen Sie keine Fake-News.