Gemüse !

Kaiser Permanente, die größte Gesundheitsorganisation der USA, schreibt:
"Wenn die Menschen beginnen, sich pflanzenbasiert zu ernähren, während sie weiterhin ihre Medikamente einnehmen, ist es möglich, dass ihr Blutdruck oder Blutzucker so stark absinkt, dass die Ärzte die Medikation anpassen oder die Medikamente ganz absetzen müssen."

"The Lancet" veröffentlichte 2012 die Global Burden and Disease Study, wo
500 Wissenschaftlern aus 50 Ländern 100.000 Datenquellen überprüften
:
Nicht nur leere Kalorien (Weißmehl, Zucker, ...) bereiten den frühzeitigen Tod; noch tödlicher sind Speck, Fleischwurst, Schinken, Hot dogs.
Industriell verarbeitete Fleischprodukte sind für den Tod von 0.8 Millionen Menschen pro Jahr verantwortlich = 4x mehr als durch Drogen sterben.
Und "Nur" 0.3 Millionen durch Erfrischungsgetränke (leere Kalorien);

Diese umfassendste medizinische Untersuchung zu Todesursachen JEMALS stellte fest: jedes Jahr könnten
1,7 Millionen Menschen durch den Verzehr von mehr Vollkorn gerettet werden;
2,5 Millionen durch Samen und Nüsse
1,8 Millionen durch Gemüse
4,9 Millionen Menschen durch mehr Obst
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In einer der "Blue Zones" (=Gebiete mit den meisten und gesündesten 100-Jährigen), isst man eine handtellergroße Portion Fleisch pro WOCHE.
Das macht ein Verhältnis von mehr als 1 zu 40 zu Gemüse und Obst aus. Bei uns sind das 1 zu 3: immer mehr wird Fleisch zum Gemüse des modernen Menschen. Fatal !

Drei Viertel der Deutschen essen nicht täglich Gemüse. Welche Konsequenzen dies hat erklären folgende Studienergebnisse:
Die Todesraten für die häufigen Erkrankungen (Herz, Krebs, ...) weichen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und in der Welt hundertfach voneinander ab.
Wenn Menschen in ein Hochrisiko - Land umziehen passt sich auch ihre Todesrate an ihre Umgebung an.
Wenn ein Amerikaner nach Japan zieht und wie ein Japaner lebt und ißt, sinkt sein Herzinfarktrisiko von 5 auf 1 % (für 5 Jahre).

Wir verleben immer weniger gesunde Jahre als früher und werden immer abhängiger von Ärzten und einer immer teureren Medizin. Wir leben länger, haben aber weniger funktionale Jahre. Unsere Jugendlichen werden sogar ein kürzeres Leben führen.

Viele Patienten kennen den Begriff der "degenerativen Erkrankungen" nicht = durch unsere Lebensweise selbst gemachte "Zivilisationskrankheiten", wie Schlaganfall etc. Das ist komplett verdrängt, um einfach noch ein wenig weiter zu machen wie bisher.

Um 1900 waren die häufigsten Krankheiten noch Lungenentzündung, Tuberkulose und Durchfall. Heute sterben wir an Krebs, Herzerkrankungen und chronischen Lungenerkrankungen, an Bluthochdruck und damit Überernährung (Fleisch, Milch, Eier, Zucker, raffiniertes Getreide).
Beim Vergleich von Frauen mit Brustkrebs mit gesunden Frauen erkannten Wissenschaftler am geringeren Kalorienanteil ("Qualitätsindex 1 bis 100") ein sinken des Risikos um mehr als 90%.
Wir essen so, als gäbe es kein Morgen.
Indien: Auch Vegetarier leiden an mehr Erkrankungen, wenn sie mehr verarbeitete Produkte essen und weniger vollwertige (weißer Reis statt brauner, Snacks und Fastfood statt Linsen, Gemüse, Obst , Vollkorn, Nüsse, oder Samen.
Nüsse haben viel Kalorien führen aber nicht zu einer Gewichtszunahme.
Sowohl für China als auch für Indien gibt es großangelegte Untersuchungen (jeweils 500.000 Teilnehmer über 5 Jahre) und Bevölkerungsgruppen (jeweils eine halbe Milliarde Menschen), die vegetarisch leben (oder lebten) und dann in eine westliche Ernährungsweise wechselten und deutlich kranker wurden. Schon einmal die Woche Fleisch essen erhöhte die Herzinfarktquote um 146%, Schlaganfall 152%, Diabetes um 166%, Übergewicht 231%.
Nach nur 12 Jahren nach einem Wechsel von vegetarisch zum Alles-Esser errechneten sich schon 3,6 Jahre geringere Lebenserwartung.

Einer anderen Studie nach reichten drei gesunde Ess-Gewohnheiten aus, um das Sterblichkeitsrisiko so zu verändern, dass es einem 14 Jahre jüngeren Alter entsprach. Messbar wird dies auch an Telomere, den Kappen auf den Chromosomen, die schon ab der Geburt kürzer werden können. Mit ihnen können in der Gerichtsmedizin die Todesalter bestimmt werden.
In einer 4800 Jahre alten Grannenkiefer wurde ein Schutzenzym für die Telomere gefunden, die Telomerase.
2009 gab es dafür den Medizin-Nobelpreis. Die Forscher fanden allerdings (auch finanziert vom Verteidigungsministerium) heraus, dass eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung die Aktivität dieses Enzyms deutlich steigern kann. Fünf Jahre später ergab sich bei den vegetarischen Probanden sogar eine Verlängerung der Telomere und damit eine Umkehrung des Alterungsprozesses. Eine Kalorienbegrenzung oder ein hartes Trainingsprogramm führten nicht dazu. Also ist die Qualität und nicht die Quantität des Essen entscheidend.

Sterblichkeit (in Tausend/pro Jahr, in den USA) :
KHK (koronare Herzkrankheit) 375
Lungenkrankheiten, wie COPD und Krebs 300
Iatrogene = durch Ärzte: 225
Hirnkrankheiten (Schlaganfall, Alzheimer): 214
Krebs des Verdauungstraktes: 106
Infektionen 95
Diabetes 76
Bluthochdruck: 65
Leber: 60
Blutkrebs 56
Nieren 47
Brustkrebs 41
Suizid 41
Prostatakrebs 28
Parkinson 25
Ärzte werden dafür bezahlt Symptome zu behandeln. Für anderes sind sie nicht ausgebildet. Die Lebensmittel- und Pharmaindustrie kämpft hart darum, dass das so bleibt.

Die größte Gesundheitsorganisation der USA, eine Versicherung, veröffentlichte in einer Fachzeitschrift, dass gesunde Ernährung, pflanzenbasiert und ohne Fleisch, Milchprodukte, Eier und industriell verarbeitete Produkte erreicht wird ("...ihre Erkrankungen zunächst mit einer pflanzenbasierte Ernährung zu kurieren, ...." ).
Diese Versicherung teilte dies außerdem 15.000 Ärzten mit und gab zu bedenken, dass im Zuge einer Ernährungsumstellung Medikamente reduziert oder ganz abgesetzt werden müssten.

Der Hauptgrund für familiär auftretenden Krankheiten sind wahrscheinlich Eßgewohnheiten.
In den 1950er Jahren entsprach die Darmkrebs-Sterblichkeit in Japan weniger als 1/5 der USA.
Heute ist diese in Japan genau so hoch, denn der Fleischkonsum wurde in dieser Zeit in Japan verfünffacht.
Die American Heart Association verglich 500 eineiige Zwillinge und konnte beweisen, dass die Ernährungsgewohnheiten die Genetik "eindeutig übertrumpften". Die Epigenetik befasst sich mit der Kontrolle unserer Gene, welche sie laut der Epigenetik mit ihrem Lebensstil und anderem selbst in der Hand haben.
Eine Bienenkönigin lebt bis zu drei Jahre, eine Arbeiterin, die die gleichen Gene hat, manchmal nur 3 Wochen. Der Unterschied liegt in der Ernährung. Möchten Sie die Arbeiterin sein?
Eine Tasse Brokkoli-Sprossen schaltet nach drei Stunden ein Krebsenzym gleich effektiv aus wie ein Chemotherapeutikum - nur ohne Nebenwirkungen.
Nach 3 Monaten einer anderen Lebensweise zeigten Gewebeproben bei Patienten mit Prostata- oder Brustkrebs eine Verbesserung bei 500 Genen, denn die Onkogene wurden unterdrückt.
Herzerkrankungen:
Es gibt eine Vielzahl von Beweisen dafür, dass diese früher schlichtweg nicht vorkamen. Im China-Cornell-Oxford-Projekt wurden hunderttausende Chinesen untersucht: In Guizhou konnte in einem Gebiet mit einer halben Million Einwohnern in 3 Jahren kein einziger Herztodesfall gefunden werden.
In den Zeiten vor dem Einfluss westlicher Ernährung konnten in Uganda vom Netzwerk der Ärzte Todesfälle durch bestimmte Zivilisationserkrankungen des Westens bei mehreren Millionen Einwohnern als "fast nicht existent" beschrieben werden.
Bei Autopsien gleichalter Toten zeigte sich danach das gleiche erstaunliche Bild:
USA 136 Herzinfarkte bei 632 Personen,
Uganda 1 auf 632.
Deshalb wurden weitere 800 Autopsien gemacht und es gab nur eine einzige kleine verheilte Herzschädigung. Dank Getreide und Gemüse.
Menschen vor 10.000 Jahren hatten außerdem keine Karies-Löcher in ihren Zähnen.
Entstehung in der Kindheit: 300 Autopsien an jungen Menschen (22 Jahre) zeigten: bereits 77 % der Amerikaner hatten eine koronoare Sklerose (Herzverkalkung), teils 90% und mehr verstopft. Eine andere Studie fand fatty streaks bei fast allen 10-jährigen Kindern (Unfallopfer), die Frühform der Herzverkalkung. Im Schnitt kommt der Herzinfarkt dann mit 50.
In den Jahrzehnten vorher sehen wir schon nachlassende Leistungsfähigkeit und 10 Jahre vorher (mit 40 Jahren) Potenzstörungen - dank Fleisch und anderer tierischer Produkte. Natürlich klärt darüber keine einzige Fortpflanzungs-Klinik auf. Man möchte ja keine Kunden oder die Industrie verärgern.
Italienische Forscher untersuchten die Arterien von Frühchen und Fehlgeburten: Wenn die Mütter ein hohes Cholesterin hatten, fanden sie bereits in diesem Alter Läsionen in der Autopsie der Ungeborenen.

Die Ursache ist LDL-Cholesterin in:
Transfette (industriell verarbeitete Lebensmittel UND Fleisch und Milchprodukten),
gesättigte Fette in tierischen Produkten und Junkfood;
in geringem Maße LDL -Cholesterin aus tierischen Produkten wie Eiern.
Optimal sind 50-70 mg/dl LDL Cholesterin im Blut.
Statine (Medikamente gegen Cholesterin) funktionieren nicht halb so gut wie die Studien es Ärzten Glauben machen konnten.
Von den Nebenwirkungen ganz abgesehen.
140 Milliarden Dollar Umsatz wurden alleine mit einem einzigen Cholesterinsenker aus der Familie der Statine (Atorvastatin) erzielt. Manche Gesundheitsinstitutionen befürworteten sogar es neben Florid dem Trankwasser beizugeben. Neben Ketchup sollten auch McStatin Beutelchen stehen. Passend zum fett gezüchteten Huhn von heute.
Dann kamen Sammelklagen wegen zahlloser Todesfälle durch Cholesterin-Senker (Natürlich nicht in Europa) ... und große Entschädigungszahlungen.
Dabei auch Berichte über Leber- und Muskelschäden: Patienten leiden trotz ärztlicher Betreuung (oder gerade wegen ?) unter schmerzenden, schwachen Muskeln - bis hin zu Fall- und Verletzungsrisiko und Konzentrationsschwäche. Manche Betreuung eines alten Menschen wurde unter Statinen notwendig.
Gewebeproben zeigen Muskelschäden durch Statine auch ohne Anzeichen von Muskelzerstörungen im Blut oder ohne Symptome.
Aber Statine sind eine der am meisten verschriebenen Medikamente seit Jahrzehnten.
2012 wurden von der Zulassungsbehörde der USA deshalb neue Sicherheitshinweise zu Statinen angeordnet: Gedächtnisverlust, Verwirrung, Diabetes.
2013 meldete eine Studie an tausenden Brustkrebspatienten Statine verdoppeln das Risiko an einem invasivem Brustkrebs zu erkranken.
Aber es gibt ja jetzt "neue" Statine, die viel besser sein sollen. Mörder im Gefängnis bezeichnen sich auch oft als unschuldig.
Verzichten können viele Patienten auf Statine nur, wenn sie sich anders ernähren. Gemüse senkt nachweislich ebenso effektiv wie First-Line-Statine.

Pioniere wie die Mediziner Rithkin, Ornish und Esselstan setzten Patienten auf eine pflanzenbasierte Ernährung und Herzerkrankungen entwickelten sich sogar zurück, Plaque-Ablagerung wurden aufgelöst, sogar bei einer schweren Drei-Gefäß-Erkrankung.
Gewöhnliche Mediziner erklären einen für so eine Aussage seit Jahrzehnten als verrückt.
Im Studium haben wir doch alle gelernt, dass wenn ein Raucher mit dem Rauchen aufhört 10 bis 15 Jahre später das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken einem Nicht-Raucher gleicht.

Untersuchungen zeigten: eine einzige Fastfood-Mahlzeit macht ihre Arterien innerhalb von Stunden steif, die Möglichkeit der Gefäßwände sich zu entspannen wird auf die Hälfte reduziert. Kurz vor der nächsten Mahlzeit kehrt der "Normalzustand" ein.
Fleisch enthält Bakterien. Auch durchgegartes Fleisch enthält tote Bestandteile der Bakterien, Endotoxine, die auch durch Magensäure und Verdauungsenzyme nicht beseitigt wird. Diese nutzen gesättigte Fette als Träger um in die Blutbahn zu gelangen, wo sie Entzündungen auch an den Arterien auslösen.
Innerhalb weniger Wochen einer Ernährungsumstellung konnte Dr. Ornish eine Reduktion der Angina pectoris - Anfälle um 91 % beobachten - auch ohne Sport. Bereits 1977 gab es im American Heart Journal eine Veröffentlichung "Angina und vegane Ernährung". Ein Patient, der nach 10 Schritten wegen Brustschmerzen pausieren musste, gab nach wenigen Tagen einer veganen Ernährung an weniger Schmerzen zu haben und konnte nach mehreren Monaten angeblich schmerzfrei Berge besteigen.
Nur 4 Paranüsse konnten nach 9 Stunden den LDL-Cholesterin-Spiegel um 20 Punkte senken. Nicht einmal Medikamente wirken so schnell. Das ergab eine kleine brasilianische Studie 2013. Verrückt: Sogar nach 30 Tagen blieben die Werte weiterhin niedrig.
Essen sie keine wesentlich größere Menge, denn schon 2 Paranüsse enthalten den "Tagesbedarf" an Selen, so eine australische Ernährungs-Wissenschaftlerin 2018.

Folgen Sie dem Geld:
Dr. Greger: Geld hat einen enorm korrumpierenden Einfluss auf die Medizin, besonders in der Ernährung.
(Dr. Gregers Seite: www.nutritionFacts.org, von Dr. Greger und seinem 200 Personen starken Team)
Passanten auf der Straße - so eine Studie - wussten teils mehr über Ernährung als ihre Ärzte.
Medizinabsolventen sahen das Unwissen ihrer Lehrer in einer weiteren Studie ebenfalls so (86 % der Befragten).
Als Reaktion darauf gab es in Kalifornien einen Gesetzentwurf für entsprechenden Weiterbildungen.
Die Ärzteverbände sprachen sich aber gegen diesen Entwurf aus.
Das bedeutet weiterhin: one doctor a day - keeps the appel away.
Als 1977 ein US Senats Comitee/McGovern Komitee versuchte den Amerikanern weniger Fleisch ans Herz zu legen waren die Produzenten der Industrie extrem aufgebracht, so erinnert sich ein Gründungsmitglied des Instituts der Harvard Universität: das Komitee wurde unter dem Druck der Industrie aufgelöst, mehrere prominente Unterstützer, Senatoren, verloren die Wahlen. Ihre Gegner in anderen Komites/US Beratungsausschuss hatten finanzielle Unterstützung durch McDonald, CocaCola, Süßwarenhersteller und warben ganz offen für Kuchenfertigmischungen/Duncan, Margarine und Fetthersteller/Crisco.

Auch die Mediziner ignorieren gerne alles, was gegen die konventionelle, vorherrschenden Meinung geht, der "Tomateneffekt" : Tomaten wurden Jahrhunderte lang für giftig erklärt, auch wenn es überwältigende Gegenbeweise gab.
In der Ärzteausbildung gibt es nicht einen Kurs zur Ernährung.
Aber schlimmer ist es, wenn im Fernsehen geradezu wie in einem heiligen Kreuzzug von Ärzten gegen Kollegen, die sich dafür interessieren vorgegangen wird - gerade gestern wieder von einem Pillenverschreiber/Psychiater, der eine ganze Sendung im WDR gestalten konnte.
Auch 2018 gehen die etablierten medizinischen Organisationen gegen Ernährungs-Studien vor und ziehen gegen eine Ausbildung in ernährungswissenschaftlichen Fragen bei Medizinern ins Feld - warum ? Folgen Sie dem Geld.
Diese führenden vom Staat bezahlten Organisationen verweisen statt dessen stolz auf eine Geschäftsbeziehung mit CocaCola/Pepsi/McDoof ....
Oder vor ein paar Jahren noch zur Tabakindustrie: nur einem von 5 Rauchern wird vom Arzt geraten aufzuhören.
Oder Psychiater verweisen stolz auf das Geld der Pharmaindustrie - so mein letzter Chef in einer "psychotherapeutischen" Klinik - im Vortrag zum Tag der offenen Tür.
Die ADA in ihrer Grundsatzerklärung: "... es gibt keine schlechten Nahrungsmittel ....". " Das Rauchen ist nicht schlecht, ... nur übermäßiges Rauchen".
Die Industrie zahlt ganz offen dafür wichtige Informationsblätter der Ernährungsberater selbst zu gestalten. Auch die Ausbildung von Ernährungsberatern (Pendant zu unserer "deutschen Gesellschaft für Ernährung") wird von der Industrie selbst vorgenommen - die (Fleisch,- Milch-, Eier-, Erfrischungsgetränke- und Zucker-) Industrie bildet den vom Arzt empfohlenen "zertifizierten" Ernährungsberater aus. Infos über Eier von der Eierindustrie etc.
Wegen dieser korrupten Durchseuchung der führenden Institutionen bildeten sich vor kurzen die "Dietitians for professional Integrity".

Lungenkrankheiten:
Forschungen legen nahe, dass schon wenige Portionen Gemüse mehr am Tag bei Kindern Asthmaanfälle reduzieren helfen.

Tausende Todesfälle pro Jahr werden dem Passivrauchen zugeschrieben.
1980 engagierte ein Tabakkonzern Ärzte, die ein vom Konzern zurecht gelegtes Forschungsergebnis unterschrieben das beweisen sollte Passivrauchen sei ungefährlich.
Bereits 20 Minuten nach dem Aufhören mit dem Rauchen sinkt ihr Puls und Blutdruck, innerhalb von Wochen verbessert sich ihre Lungenfunktion, nach Monaten regenerieren sich die Flimmerzellen, die die Lunge reinigen und das Infektionsrisiko fällt. Ein Jahr danach sinkt das Risiko eine KHK, eine koronare Herzkrankheit/Herzinfarkt, zu entwickeln.
Grünkohl senkt den LDL- und hebt den guten HDL-Cholesterin-Spiegel - außer bei Rauchern.

Das National Cancer Institute der USA hat über 1000 Substanzen auf ihre krebsverhindernde Aktivität getestet.
Curcumin ist unter diesen recht speziell, denn es ist sowohl
1. krebsverhindernd, als auch
2. erfolgreich dabei einen bestehenden Krebs im Wachstum aufzuhalten.
3. zudem wirkt es anti-mutagen auf krebserregende Substanzen: der Urin von Rauchern löst bei Bakterien in der Petrischale DNA-Mutationen aus, also auch Krebs. Curcuma reduziert das auf 38% (bei einem Teelöffel des normalen Gewürzes).
4. außerdem reguliert Curcuma den programmierten Zelltod (Apoptose), womit sich der Körper etwa jährlich neu (mit Stoffen aus ihrer Ernährung) aufbaut und reguliert Krebszellen neu sich rechtzeitig selbst zu zerstören (Reaktivierung der Todes-Rezeptoren).
5. tötet Krebszellen direkt ab (über Exekutionsenzyme/Caspasen) (bei Krebszellen der Lunge, Darm, Bauchspeicheldrüse, ...)
6. durch diese simultane Wirkung werden Krebszellen nicht so schnell resistent gegen Curcumin wie sie es gegen Chemotherapeutika werden.
7. es zeigt Wirkung gegen Krebs von Haut, Darm, Brust, Hirn, Blut, Niere, Leber und Lunge, ...
Warum gibt es noch immer keine klinischen Tests? Weil kein Profit winkt - Naturprodukte können nicht patentiert werden und kranke Kassen zahlen die auf dem Markt befindlichen Präparate grundsätzlich nicht.
Chemo´s werden schon bezahlt: Diese sind teuer (Tageskosten mehrere tausend Euro) und teils nur schädlich (verlängern das Leben nicht, quälen aber den Patienten).

Ein großer Teil der Lungenkrebsfälle geht wohl auf Dämpfe beim Braten und Frittieren zurück. Die Feinstaubwerte über einem Grill übertreffen alles.
Auch Pflanzenfett bringt mutagene Substanzen in die Luft, schon vor dem Rauchpunkt, was eine gute Durchlüftung der Küche nahelegt und die Dunstabzugshaube anzumachen.
Eine Studie aus China besagt, das Raucherinnen, die jeden Tag Fleisch braten/grillen ein drei mal so hohes Lungenkrebsrisiko haben (heterozyklische Amine + PAK´s).
Wird gegrilltes Fleisch im ersten Schwangerschaftsdrittel verzehrt bewirkt es ein geringeres Geburtsgewicht. Schon wenn die Frauen nur dem Grilldampf ausgesetzt waren. Zudem eine kleinere Kopfgröße/Hirngröße.
Eine andere Untersuchung bringt Luftverschmutzung mit PAK´s mit einem niedrigeren IQ der Kinder zusammen. Neben den Entlüftungsschächten von Restaurants mit einem Grill zu wohnen wurde als Krebsrisiko eingeschätzt.
Am schlimmsten ist brutzelnder Speck. Die University of California fand 4 x so hohe DNA-Mutationen, besonders durch Nitrosaminen.
Die sind auch in allen Wurstwaren - in Deutschland - in Frankreich nicht.
Gebratener Tempeh hat diese mutagenen Dämpfe 346 mal weniger als bei gebratenem Speck. Köche erkranken deutlich häufiger an den Atemwegen. Vegetarier eher selten (Thiébaud et al).
Eine COPD, wie eine chronische Bronchitis oder ein Emphysem verschlimmern sich mit der Zeit, es kommt starker Husten, Schleim, Keuchen und ein Engegefühl dazu. Eine Extraportion Obst am Tag reduziert die Todesrate an COPD um 24 %. Untersuchungen an Zwillingspaaren der Columbia und Harvard- Unis zeigten dass Wurstwaren, Schinken, etc das Risiko erhöhen.
Vermutlich durch das Nitritpökelsalz . Das läßt das Fleisch schön rosa aussehen. Totes Fleisch ist von Natur aus grau und wird dann nicht mehr gekauft - entfremdete Konsumenten).
Außerdem verdeckt Nitritsalz hygienische Mängel in der Produktion.
Nitrit wird auch dem Zigaretten beigegeben.
2010 konnte bei einer Gruppe von über 100 COPD-Patienten gezeigt werden, dass mehr Gemüse den Verlauf umkehrt.

Asthma:
hunderte von Millionen Menschen leiden schon teils seit der Kindheit daran.
Eine Internationale Studie beobachtete über eine Million Kinder in 100 Ländern. In manchen Ländern kam Asthma bis zu 60fach vor. Auch bei Allergien und Ekzemen. Warum gibt es Triefnasen und juckenden Augen bei Kindern in Indien 45 mal geringer? Luftverschmutzung erwies sich nicht als Hauptfaktor. Getreide, Nüsse und Gemüse erwiesen sich als Schutz. Das Risiko halbierte sich bei 1-2 Portionen Gemüse. Diese Megastudie konnte Pflanzennahrung generell als Schutz gegen Atemwegsbeschwerden identifizieren.

Eine andere Studie an über 100.000 Erwachsenen in Indien auch nur hin und wieder Fleisch verzehren ein beträchtlich höheres Risiko haben, an Asthma zu erkranken, als diejenigen, die auf Eier, Milchprodukte und Fleisch (oder Erfrischungsgetränke) verzichten. Der Verzicht brachte in 8 Wochen eine Verbesserung der gemessenen Lungenfunktion.
Die Fleischesser haben sogar eine andere Atemluft (mehr Oxidation). In einer australischen Studie wurde Gemüse in der Speisekarte auf das Durchschnittsmaß reduziert und die Symptome verschlechterten sich in 2 Wochen immens. Dann wurde die Menge erhöht. Das halbierte die Verschlechterungsrate.
Da fallen mir die Ärzte in den Medien ein, die vor den "Ernährungspäpsten" warnen. Sind 2 Portionen Gemüse am Tag etwa so gefährlich? Ja, für die Fleischindustrie, die dann weniger Umsatz macht. Mehr Gemüse führt automatisch zu weniger Fleisch.
Manche Gemüsehasser fragen mich, ob es nicht mit den Lifestyle-Pillen geht. Leider nein - bis auf wenige Ausnahmen.
Die große Krankenschwester- Studie aus Harvard zeigte, dass der Konsum von Nüssen das Asthma-Risiko halbieren (dank dem enthaltenen Vitamin E ? ). Vitamin E in Pillen brachte nichts. Diese sind in Deutschland immer Erdölprodukte ("wie in der Natur").

In Schweden wurde bei Patienten mit schwerem Asthma, denen es trotz aller medizinischen Behandlung nicht besser ging und hunderte Krankenhaus-Einweisungen mit Infusionen, sogar Herzstillstand etc. kannten, eine reine Pflanzen-Nahrung ausprobiert:
70 % ging es nach 4 Monaten besser, nach einem Jahr 90 %. Viele konnten danach ihre Cortison- oder anderen Präparate absetzen oder reduzieren.
Auch die gemessene Lungenfunktion war besser.
Nebeneffekt: 8 Kilo Gewichts-Abnahme durchschnittlich, sowie bessere Cholesterin- und Blutwerte.

Hirnkrankheiten:
Leise Schlaganfälle summieren sich oft nach und nach zu einer vollständigen Demenz. Ich habe in Kliniken hunderte solcher Patienten aufgenommen. Auch hier geht es um Blutdruck, Cholesterin und antioxidative Kapazität.
Ballaststoffe: verringern das Risiko an Darmkrebs, Brustkrebs, Diabetes, Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und frühzeitigem Tod und eben auch von Schlaganfällen. Nur wenige Prozent der Bevölkerung nehmen genug Ballaststoffe zu sich, dafür viel verarbeitete Lebensmittel oder welche die eine hohe Energiemenge besitzen (Zucker, Fleisch, Weißmehl, ...). Pflanzen haben Ballaststoffe. Meistens entfernen wir ihn, damit der Reis schön weiß ist. Dinkel wird geschält bis nur noch eine letzter brauner Rest vorgaukelt wir hätten Vollkorn-Dinkel vor uns - er ist jedoch sieben mal geschält, also Pseudo-Vollkorn oder züchten Sorten, die einen besonders ergiebigen großen Stärke-Kern haben - weit entfernt vom guten Rundkorn-Reis, ... oder schälen Möhren, Auberginen, Ingwer, .... und entfernen das Beste, die Wertstoffe und die Ballaststoffe in der Schale mit der sich schon die Pflanze gegen Fraß-Schädlinge gewehrt hat.
Schon 7 Gramm senken das Risiko um 7 % und sind in einer Schüssel Haferbrei mit Beeren oder einer Portion Bohnen (eine Portion ist immer =eine Tasse) enthalten.
Hunderte von Kindern wurden 24 Jahre lang begleitet: die mit geringem Ballaststoffverzehr hatten schon mit 14 Jahren eine Verhärtung von Arterien, die zum Gehirn führen. Geringer hieß in dieser Studie ein Apfel oder eine Handvoll Brokkoli oder nur 2 Eßlöffel Bohnen weniger. Ich empfehle BioGourmet schwarze Bohnen vom REWE aus der Dose. Sie können es nicht so schonend einkochen wie die Profis.
Lösliche Ballaststoffe (im Wasser löslich) erhalten wir durch Bohnen, Haferflocken, Nüssen, Beeren.
Unlösliche sind in Vollkorn, wie braunem Reis, Vollkornweizen, etc.

Kalium:
den größten Teil unsere Geschichte aßen wir so viele Pflanzen, dass wir 20 Gramm Kalium am Tag zu uns nahmen (oder mehr).
Heute erreichen nur 2 % der Menschen die Hälfte davon, da wir nicht vollwertig essen.
Eine um 1,6 Gramm erhöhter Zufuhr von Kalium (über die Ernährung !) führt zu 21% weniger Schlaganfall-Risiko.
Bananen schaffen es noch nicht einmal unter die 1000 Lebensmittel mit dem höchsten Kalium-Gehalt, sondern erst auf Platz 1611.
Ein hoher Gehalt ist in grünem Blattgemüse (Grünkohl im Glas gibt es nahezu überall und ist auch direkt verzehrfähig), Bohnen und Süßkartoffeln.

Zitrus-Früchte:
Hesperidin regt den Blutfluss an (während sich der Blutdruck verbessert).
In einer Studie ließen Ärzte Frauen mit chronisch kalten Händen, Füßen und Zehen und schlechter Durchblutung ein Getränk mit Zitrus-Phytonährstoffen trinken.
Die Vergleichsgruppe, die nur ein künstlich aromatisiertes Orangengetränk zu sich nahmen froren immer mehr.
Die Durchblutung ließ sich zudem mit dem Laser- Doppler-Fluxmeter messen und ergab 5 Grad weniger in dem stark klimatisierten Raum.
Die Frauen, die echten Zitrussaft getrunken hatten kühlten nur halb so schnell ab.
Wurden die Hände in Eiswasser getaucht erholten sie sich um 50 % schneller.

Schlafdauer:
Mangel an Schlaf und zu viel Schlaf führen zu einem Schlaganfallrisiko:
14 Jahre lang begleiteten japanische Forscher 100.000 Menschen: über 10 Stunden oder unter 4 Stunden Schlaf erhöhte das Risiko um 50 %.
In einen neueren Studie an 150.000 Menschen in den USA zeigte sich ein höheres Risiko bei unter 6 oder über 9 Stunden Schlaf. Das geringste Risiko lag zwischen 7-8 Stunden.
Weitere große Studien in Europa, China und anderswo bestätigten das.

Antioxidantien:
Die Batterien ihrer Körperzellen werden bei schlechter Pflege schnell älter ( zu viele Radikale - zu wenig Antioxidantien). Das führt zum Altern, Gedächtnislücken, Falten, Krebs, ... Ich gebe Zitronensaft über die angeschnittene Avocado (oder einen halben Apfel) und sie wird nicht so schnell braun.
Zu seinem Schutz konzentriert der Apfel seine Antioxidantien in der Schale (nicht schälen !).
Schwedische Wissenschaftler beobachteten über 30.000 ältere Frauen 12 Jahre: diejenigen, die die meisten Antioxidantien in der Nahrung hatten, hatten das geringste Schlaganfallrisiko.
Ähnliche Ergebnisse gab es auch in Italien bei jüngeren Menschen.
Oxidative Fette im Blut und harte Arterien, Blutgerinnsel, Blutdruck, Entzündungen werden vermindert.

16 Wissenschaftler veröffentlichten darauf hin die Konzentration von Antioxidantien bei über 3000 Lebensmitteln, Getränken, Kräutern, Gewürzen, Nahrungsergänzungsmitteln, ... :
http://bit.ly/antioxidantfoods .
Auf diesen 138 Seiten zeigen die pflanzlichen Lebensmittel 64 x mehr Antioxidantien als die tierischen:
Die Verlierer: Eisbergsalat am schwächsten da (nur 17 E. mod. FRAP-Essay). Auch Bananen sind relativ schwach.
frischer Lachs nur 3 Einheiten
Hühnchen 5
Milch oder Ei 4
Ei ohne Eigelb 0
Haferbrei 20, mit Zimt 120
Die Gewinner: Kräuter und Gewürze, Beeren und dunkelgrünes Blattgemüse.
Kirschen 714
Beeren bis 1000 E

Alzheimer ist vermeidbar: die Fachzeitschrift " Neurobiology of Aging" schrieb 2014: "Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Vollkorngetreide sollten Fleisch und Milchprodukte ... ablösen".
Pro Minute fließt ein Liter Blut durchs Gehirn. Das nimmt ab dem Beginn des Erwachsenenalters um 0,5 % jährlich ab, mit 65 Jahren fließen also nur noch 80% von einem Liter/Minute.
Autopsien haben wiederholt gezeigt, dass "Alzheimer" Patienten deutlich mehr artherosklerotische (cholesterinhaltige) Plaqueablagerungen und verengte Arterien im Gehirn aufweisen ("kardiogene Demenz").
Experten schlagen deshalb vor Alzheimer als Gefäßerkrankung einzustufen.
Die Behandlung von Gefäßrisiken wie hoher Blutdruck oder Cholesterin kann diese nur verlangsamen und damit auch die Entstehung der amyloiden Plaque, die wie wir heute wissen durch Cholesterin im Blut ausgelöst wird: die Amyloidfasern befinden sich um die Cholesterinkristalle herum. PET Scans haben einen Zusammenhang zwischen Cholesterin im Blut und Amyloid im Gehirn sichtbar gemacht.
Statine können selbst kognitive Störungen verursachen, wie Verlust des Kurzzeit-und Langzeitgedächtnisses.
Weltweit unterscheiden sich die Alzheimer-Raten bis zu zehnfach. In Indien (auf dem Land) erkranken nur 3 von 100 älteren Menschen in den nächsten 10 Jahren. Ist die Genetik schuld? Nein, Migrationsstudien sagen japanische Männer, die in die USA ziehen bekommen deutlich häufiger Alzheimer. In Afrika ist die Rate 4x geringer als bei Afroamerikanern. Da immer mehr Japaner sich "westlich" ernähren steigen unter anderem auch die Alzheimer-Raten. Vermutlich da heute in Japan 3x so viele Milchprodukte und 6x so viel Fleisch verzehrt wird. In den letzten 47 Jahren ist der Konsum von tierischen Fetten um 600 % gestiegen. So erwartet man auch in China eine massive Steigerung. Die komplett Lactose-Intoleranten Asiaten werfen bizarrer weise zu Milch und Milchprodukten immer Lactase - Tabletten ein. Die niedrigsten Alzheimer-Raten wurden im ländlichen Indien gefunden, wo die Menschen sich traditionell vegetarisch ernähren (Getreide, Gemüse). In den USA bewirkt der Verzicht auf Fleisch, einschließlich Geflügel und Fisch ein halbiertes Risiko und wenn schon über 30 Jahre vegetarisch gelebt wurde ergibt sich nur ein Drittel des "normalen" Risikos für Alzheimer.
Dennoch: der Besitz des ApoE4 Gens bewirkt ein bis drei mal so hohes Risiko. Wenn beide Eltern es vererbt haben 1-9 x.
Ausnahme: Nigerianer, die dieses Gen oft in sich tragen haben aufgrund sehr geringer Cholesterin-Blut-Werte (wenig tierische Fette) die geringsten Alzheimer Risiken. Nigerianer in Deutschland sind erstaunt, wenn ich mir kein Fleisch auf den Teller tue. Ihre Zukunft ist klar: ApoEGen + westliche Ernährung = sehr häufige kognitive Störung im Alter. In Deutschland ist das mit billigem Fleisch dank Subventionen, möglich, ... tja trotz "Kampf gegen Alzheimer".
Alzheimer entwickelt sich wie viele Krebsarten oder Herzkrankheiten über Jahrzehnte hinweg. Die Hälfte der über 50-Jährigen und 10% der Menschen in den Zwanzigern haben die Neurofibrillen der Alzheimer- Krankheit bereits in sich.
Die amerikanischen Alzheimer Richtlinien und auch die Harvard Womens Health Study fordern zum Verbessern der Hirnfunktion zu Pflanzennahrung auf und zum Vermeiden industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Die Gruppe mit dem geringsten Verzehr von gesättigten Fetten glich in der Hirnleistung sogar 6 Jahre jüngeren Frauen.
Einige der pflanzlichen Antioxidantien können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und dann neuroprotektiv wirken.
Das Hirn verbraucht bis zu 50 % ihres Sauerstoffes, was eine hohe Belastung mit freien Radikalen mit sich bringt.
Spezielle Pigmente in Beeren und dunkelgrünem Blattgemüse fangen dieses auf (Brain Foods).
2010 wurde die erste Humanstudie zum besserem Erinnerungsvermögen unter Heidelbeeren veröffentlicht.
2012 konnte die Harvard University anhand der Nurses Health Study bei 16.000 Frauen sehen, dass eine Portion Heidelbeeren oder zwei Portionen Erdbeeren pro Woche einen langsameren geistigen Verfall zeigten. Ich empfehle eine Handvoll täglich ins Müsli - aus der Tiefkühleinheit ins Müsli und warmes Wasser drauf.
Eine weitere Studie fand heraus, dass das Trinken von Gemüsesaft oder bestimmten Obstsäften bei 2000 Personen über 8 Jahre eine um 76 % verzögerte Entwicklung zu Alzheimer bedingte. Sollte es an den Polyphenolen liegen sind dunkle Trauben zu empfehlen (am besten die ganzen Früchte, die aber nicht immer Saison haben). Alternativ Cranberries, auch gefroren. In-Vitro verhinderten Polyphenole Neurofirillen.
Theoretisch können sie Metalle herausziehen, die bei Hirnerkrankungen eine Rolle spielen.
Im Gegensatz zu vielen patentfähigen Pharmaka, die gegen Alzheimer angeboten werden, wirken manche nicht-patentfähigen aus der uns allen gehörenden Natur gegen Alzheimer: Kurkuma vielleicht, Safran ist jedoch durch eine Doppelblindstudie wissenschaftlich belegt (als Kapseln).
Eine weitere Studie verglich Safran dann mit Donezepil (gegen Alzheimer, Nebenwirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) und fand eine gleichartige Wirkung heraus.
Sirtuine entwirren ihre DNA und verhindern Gewebesteifheit und Entzündungen, Kataraktbildung und Makuladegeneration, Schäden, von Knochen, Nieren und Herz, sowie Leber und ein Schrumpfen des Gehirn. Hohe Blut oder Urinwerte von AGE = Gerontotoxine (englisch "Alter") gehen mit einem beschleunigten Verlust dieser Funktionen einher. AGE´s entstehen durch Zigaretten, Fleisch, wenn Fett-und Eiweißreiche Lebensmittel bei hohen Temperaturen zubereitet werden. Als 500 Lebensmittel darauf getestet wurden hatten diese und industriell verarbeitete Lebensmittel, Hühner, Pute den höchsten Gehalt und Getreide, Bohnen, Gemüse und Obst den geringsten. Ein gebratener Hotdog oder Apfel dreimal so viel wie die gekochte Variante.
Also besser Dämpfen und Schmoren, nicht zu große Hitze ! Fleisch, besonders Geflügel ist am schlimmsten.
Eine Stunde aerobes Training 4x die Woche verbesserte die geistige Situation gegenüber Dehnungsübungen einer Kontrollgruppe - nach 6 Monaten gaben sie bessere Testantworten.
MRT-Scans bewiesen später dass das altersbedingte Schrumpfen der Gedächtniszentren rückgängig gemacht werden konnte. Auch das Gehirn kann neue synaptische Verbindungen bauen und umlernen. Unsere Neurologen: "Nervenzellen können nicht wachsen oder sich teilen" -beides ist schon lange widerlegt.
Ein Wutanfall erhöht das Risiko für einen Schlaganfall ums Vierfache.

Krebsarten des Verdauungssystems:
Ausgebreitet ist die Fläche des Darms größer aus die der Haut + der ausgebreiteten Fläche der Lunge, daher ist der Darm die größte Schnittfläche mit der Umwelt, mehrere hundert Quadratmeter und damit auch das was sie essen. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ist 1:20.
Sie sollten ab dem 55. Jahr jährlich eine Stuhlprobe abgeben, alle 3 eine kleine Darmspiegelung und alle 5 eine große machen.

Frauen in Indien erkranken 10x seltener als Frauen in den USA (aber auch 7x weniger an Lungenkrebs, 9x weniger als Gebärmutterkrebs und Melanomen, 12x weniger als Nierenkrebs, 8x weniger an Blasenkrebs, 5x weniger an Brustkrebs, Männer 23 x weniger an Prostatakrebs. Kurkuma wurde als möglicher Grund angeführt. Und natürlich die halbe Milliarde Vegetarier, die Hindus.

Abnorme Zellklumpen, ACF, konnte Kurkuma in 30 Tagen um 40 % verringern.
Zahl und Größe von Polypen konnten in 6 Monaten halbiert werden mit Curcumin + Quercitin (rote Zwiebeln, Trauben) - bei Patienten mit einer erblichen Form von Darmkrebs.
Bei Patienten, die mit fortgeschrittenem Krebs nicht auf eine Chemo ansprachen, auch nicht auf Bestrahlung, verabreichten Onkologen einen Kurkuma-Extrakt. Bei einem Drittel konnte es das Fortschreiten noch aufhalten. Aber es läßt sich ja wieder einmal nicht patentieren, sonst würden die Pharmareferenten schon längst die Praxen stürmen, die Medien, auch Comedy und Kabarett / Berufszyniker wären voll davon und alle Ärzte wären Experten darin.

Es ist nicht nur Kurkumin was in Indien die Krebsrate niedrig hält, .... Nur 7% der Bevölkerung essen täglich Fleisch. Täglich wird dunkelgrünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte (Phytate) gegessen.
Je öfter und größer sie Stuhl haben, desto gesünder sind sie wohl. Wiegen sie sich einmal vor und nach dem Stuhlgang und sie haben das Gewicht des Stuhls. Eine Untersuchung in 12 Ländern zeigte eine dreimal höhere Darmkrebsrate bei niedrigem Gewicht. Man kann täglich Stuhlgang haben und trotzdem verstopft sein. So ist die Transitzeit vielleicht über eine Woche. Solange liegen die Bakterien (der Stuhl besteht zum großen Teil aus Bakterien) im Darm. Bei einer Pflanzen-Nahrung 1-2 Tage, bei normalen Ernährung 4-5 Tage. Essen sie einmal reichlich rote Beete (oder den Saft - milchsauer vergoren bei DM) und achten darauf wann die Rotfärbung ankommt. Verstopfung führt jährlich zu Millionen von Arztbesuchen. Sie führt außerdem zu Zwerchfellbruch, Krampfadern, Hämorrhoiden, Afterriss, ... Es fehlen die Ballaststoffe der Pflanzennahrung.
Phytate:
Die niedrigsten Darmkrebsraten liegen in Uganda vor, die höchsten in der westlichen Welt. Auf der Suche nach dem Grund verbrachte der angesehene Chirurg Denis Burkitt 24 Jahre in Uganda: Viele Krankenhäuser kannten gar keinen Darmkrebs. Nicht nur Ballaststoffe sind die Grund, auch Phytate, die in Samen, Vollkorngetreide, Bohnen und Nüssen vorkommen und können das Blut von überschüssigem Eisen befreien: Fleisch enthält dem Häm-Eisentyp, der besonders mit Krebs in Verbindung gebracht wird. In stark verarbeiteter Pflanzennahrung fehlt es an Phytaten, die Radikale durch Häm-Eisen gebildet auszuschalten. Jahrelang wurden Phytate verteufelt, Nüsse sollten geröstet werden, eingeweicht oder zum keimen gebracht werden. Heute haben wir Daten, die nicht nur aus Tier-Experimenten stammen, .... Das Gegenteil erweist sich als die Wahrheit: Phytate schützen den Knochen, gleichwertig mit Anti-Osteopose-Medikamenten (die gefährliche Nebenwirkungen haben).

Rotes Fleisch galt als besonderes Risiko für Darmkrebs, einer Verdoppelung. Weißes Fleisch ergab eine Untersuchung an 30.000 Kaliforniern jedoch eine Verdreifachung: Fisch und Hühnchen. Wenn wenig Fleisch und viel Gemüse konsumiert wird haben sie nur ein Achtel des Risikos im Vergleich zu viel Fleisch: schon alleine eine Viertel Tasse Bohnen reduziert das Risiko für präkanzeröse Polypen um 65%, so das National Cancer Institut der USA. Die früher verteufelten Phytate verringern das Wachsen bisher aller getesteten Krebszellen in der Laborschale. Phytate-Scans werden sogar genutzt die Ausbreitung von Tumoren zu verfolgen. Phytate haben alle Strategien der Krebsbekämpfung drauf: gegen Entzündungen, Killerzellen aktivieren, Blutversorgung von Krebszellen unterbinden, ... Es gibt sogar Strategien, die bislang noch nirgends nicht bekannt waren: Krebszellen zurück verwandeln in normale Zellen. Nebenwirkung: weniger Herzerkrankungen, weniger Diabetes und Nierensteine.

Beeren:
In Laborschalen auf Krebszellen getropft gewannen Beeren den Vergleich der Wirksamkeit, besonders die biologisch erzeugten. Bei einer erblichen Darmkrebsart (FAB), wo der Dickdarms frühzeitig prophylaktisch entfernt wird halbierten sich in einer 9 -monatigen Behandlung mit schwarzen Himbeeren die Polypen.

Eisen:
Die Nurses Health Study an 120.000 Frauen seit 1976 und die Health Professionals Follow up Study an 50.000 Männern wurden 2012 von der Harvard University veröffentlicht: rotes und auch verarbeitetes Fleisch ist ein Risiko an Herzkrankheiten oder Krebs zu sterben.

Die NIH-AARP-Studie war 5x größer: 545.000 Personen wurden über 10 Jahre begleitet: Fleisch macht Herzkrankheiten, vorzeitigen Tod und Krebs.
Veröffentlicht wurde es als "Reducing Meat has multipel benefits, ..." und forderte eine "deutliche Reduzierung des Fleischkonsums".

Der Grund davon liegt auch im Häm-Eisen des Fleisches (es gibt im Übrigen Pflanzen, die genug Eisen anbieten, voraus gesetzt sie werden verzehrt und nicht Kuchen, weißer Reis und Nudeln haben schon vorher satt gemacht.
Zu wenig Eisen belastet natürlich auch ihr Herz.
Pflanzliches Eisen (Nicht-Häm) hat ein wunderbares Regulativ: es wird nur dann vermehrt aufgenommen, wenn zu wenig im Körper vorhanden ist. Es wird 5x besser reguliert, als die schädliche Aufnahme von tierischem Häm-Eisen, welches auch mit Diabetes in Verbindung gebracht wird. Deshalb reduzieren Blutspender(= Eisen-Verlust) ihr Risiko an Darmkrebs zu erkranken in 5 Jahren auf die Hälfte (Journal of National Cancer Institut dazu: "... fast zu gut, um wahr zu sein"). Vegetarier verzehren mehr Eisen. Das wird weniger gut resorbiert, aber wenn der Körper bei einem Mangel die Aufnahme wieder aufdreht? Ich erlebe in der Praxis, dass ein Eisenmangel unter pflanzlichen Präparten schnell verschwindet. Ein Drittel der menstruierenden Frauen verlieren zu viel Eisen und sie leiden unter einer Anämie (Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Herzkrankheiten, ....) Die Vegetarier unter diesen Frauen leiden eher selten an einer Anämie !
Gut für ihre Kinder, wenn sie schwanger werden. Jetzt wird schon erkannt, dass eine Anämie ein Grund dafür sein kann, nicht schwanger werden zu können oder Probleme in Schwangerschaft und Geburt zu haben, sowie Minderintelligenz bei den Kindern (siehe in meinem Eisenkapitel und unter "Frauen --> Schwangerschaft").
Die dagegen verschriebenen Präparate (Häm Eisen) erhöhen den oxidativen Stress. Warum wird kein Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Trockenobst oder dunkles Blattgemüse empfohlen? Zu unbeliebt.
Keinen (schwarzen oder grünen) Tee trinken zum Essen! Das blockiert die Eisen-Aufnahme.
Vitaminreiche Lebensmittel zum Essen erhöhen die Eisenaufnahme. Die Pharmaindustrie verbreitete zeitweise sogar die Legende Vitamin C würde die Aufnahme verhindern - das Gegenteil stellte sich nachher als die Wahrheit heraus. Das Vitamin C einer Orange erhöht die Aufnahme um das 3-6 fache.

Bauchspeicheldrüsenkrebs:
Nur 6 % überleben ihn. (Rauchen, Fettleibigkeit, Alkohol sind bekannte Ursachen). Auch als Kind in Asbest belasteten Schulen sitzen zu müssen (noch heute der Fall).
Die NIH-AARP Studie konnte zeigen: tierische Fette aus Fleisch und Milch sind auch hier eine Ursache.
Menschen, die in der Geflügelverarbeitung tätig sind tragen ein Risiko (Viren der Hühner).
30.000 Personen wurden in einer weiteren Studie auf den Zusammenhang von Hühnerfleisch und Leber-, sowie Bauchspeicheldrüsenkrebs untersucht: 9-faches Risiko. 50 Raucherjahre verdoppeln "nur".
Die europäische EPIC-Studie an 477.000 Menschen widmete sich dem Hühnerverzehr (Investigation into Cancer and Nutrition) über ein Jahrzehnt lang: Nur 50 Gramm (auf den täglichen Verzehr gerechnet) erhöht das Krebsrisiko um 72 %. Das ist ein Viertel einer Hühnerbrust.
Als bezüglich Lymphomen und Leukämie ähnliches herauskam bestätigten die Wissenschaftler, dass es nicht nur mit den wachstumsbeschleunigenden Hormonen zusammenhängen kann, die Puten und Hühner ins Futter gegeben werden, sondern auch die Krebsviren im Fleisch. Immer mehr Fleisch bedingte spezielle Krebsarten tauchen als erstes in der Fleisch-Verarbeitungs-Industrie auf, wie die Salami-Bürster-Krankheit. Meistens wird der Krebs dem Rauchen etc. in die Schuhe geschoben.
Curcumin erwies sich als gleich wirksam wie Chemo. Die Prognose ist aber dennoch sehr schlecht. Bitte vermeiden Sie raffiniertes Getreide, Zucker und Fleisch.

Speiseröhrenkrebs:
Rauchen, Alkohol (sogar leichtes Trinken), Säure-Reflux führen dazu. Prognose 20 % Überleben.
Eine weitere Ursache: Säure-Reflux - dazu gehört auch das Hochschwulken von Mageninhalt nach einer schwer verdaulichen Mahlzeit. Fleisch liegt lange im Magen. Dieser Reflux= Hochfließen verursacht Millionen von Arztbesuchen und kann zur Barrett-Ösophagus und Adeno-Krebs führen. In 30 Jahren versechsfachte sich dieser Krebs. Eine von 4 Personen leidet an Sodbrennen/saures Aufstoßen einmal pro Woche. In Asien nur ein Fünftel davon (28 vs. 5%). 45 Studien klagten Fleisch und fettreiche Mahlzeiten an. Geflügel macht gerne eine Krebszellbildung an der Grenze zwischen Mangen und Speiseröhre. Nach Wurst, Ei und Käse verspürten die untersuchten Personen mehr Säure hochkommen. Diese Nahrungsmittel setzten das Hormon Cholezytokinin frei und das entspannt leider den schützenden Muskel des Mageneingangs. Deshalb haben Vegetarier nur das halbe Risiko. Statt Ernährungsberatung werden viel lieber Milliarden für Medikamente (Säureblocker, etc) ausgegeben, die wie wir heute wissen schlimme Spätfolgen machen: Demenz, Nährstoffmangel, Lungenentzündungen, Infektionen, Knochenbrüche, Osteoporose.
Antioxidantienreiche Lebensmittel halbieren das Risiko.
Dunkles Blattgemüse, Beeren, Äpfel und Zitrusfrüchte ebenfalls: Ballaststoffe, also naturbelassene Lebensmittel, verringern es auf ein Drittel.
Jeder 5. leidet an einer Hiatushernie, einem Zwerchfellbruch - bei Pflanzenessern unbekannt (1:1000). Wenn beim Stuhlgang Pressen notwendig ist ( dank Fleisch, Zucker, Weißmehl) drücken sie den Mageninhalt oder sogar den Magen in die Speiseröhre.
Auch der Darm selbst kann herausgedrückt werden, auch als Divertikulose.
Zudem wird der Blutfluss der Venen um den After erhöht, was zu Hämorrhoiden führt oder bis in die Beine = Krampfadern.
Ballaststoffe vermindern das in beiden Richtungen: Pflanzenesser haben weichen, häufigen mühelosen Stuhlgang. In einer randomisierten klinischen Studie mit Erdbeerpulver bei Krebsvorstufen der Speiseröhre konnte die Erkrankung, die normalerweise nach spätestens einem Jahr zum Tod führt, bei 80% der Erkrankten aufgehalten oder ganz zurück gebildet werden. Die mit der höheren Erdbeerdosis waren zuletzt beschwerdefrei. Durch die Evolution brauchen wir hohe Ballaststoffmengen (bis 100Gr täglich). Sie binden Blei, Quecksilber, überschüssiges Cholesterin und Östrogen und helfen diese auszuscheiden (Zhang "dietary elements and four toxic elements... 2011).
Nur 3 % der Menschen im Westen erreichen auch nur die Mindestmenge an Ballaststoffen.

Infektionen:
Da die Fleischindustrie über Jahrzehnte das Fleisch, auch das Nervengewebe, kranker Tiere verfüttert hat sind in England "nur" wenige hundert Menschen an Rinderwahn gestorben.
An der Schweinegrippe sind alleine in den USA 12.000 Menschen verstorben.
Fast 3/4 aller neuen und wieder auftauchenden menschlichen Krankheiten lassen sich ins Tierreich zurück verfolgen. Viele waren unbekannt, bevor die Domestizierung der Tiere begann: Tuberkulose hat scheinbar durch Ziegen 1/3 aller Menschen befallen. Masern und Pocken könnten von mutierten Rindviren stammen. Schweine haben uns Keuchhusten eingebracht, Hühner Typhus, Enten die Grippe (1919 mehr Tote als der erste Weltkrieg), Lepra vom Wasserbüffel, Erkältungsviren von Pferden, HIV durch das Schlachten von Affen.
Mit jedem Atemzug inhalieren sie tausende Bakterien, mit jedem Bissen Essen Millionen. Wichtig auch um das Immunsystem zu trainieren. Jedes Jahr sterben mindestens eine halbe Million Menschen an der Grippe.
Auch Infektionen, die sie bereits lange in sich tragen können bei einem durch Nahrung oder Verhalten gestressten Immunsystem ausbrechen.
Schützen sie andere und husten oder niesen in die Armbeuge und ihre Hände bleiben keimfrei. Die schlimmsten Ansteckungsrisiken sind unsere Finger. Wenn Sie nach Hause kommen zuerst Hände waschen. Und zwar nicht "wischi-waschi" sondern gründlich die Fingerspitzen in der anderen Hand drehen, sonst schmieren sie alles in das Handtuch. Grippeviren befinden sich auf 50% aller Oberflächen. Desinfektionsgels mit etwa 70% Alkohol sind sogar besser als Händewaschen mit Seife und eignen sich zum Mitnehmen.
Zwei Portionen (eine Portion ist immer =eine kleine Tasse) Gemüse und Obst mehr zu essen brachte eine 82 % höhere Antikörperreaktion auf einen Impfstoff bei Rentnern.
Ein Millionstel Gramm Grünkohl auf weiße Blutkörperchen getropft ergab eine Verfünffachung der Antikörperproduktion. Sogar ein 30-minütiges Kochen von Grünkohl schwächt die Antikörperproduktion nicht ab, er schien sogar noch besser zu funktionieren. Statt die Zellwände mit Öl und Gewürzen zu massieren und damit aufzubrechen nachdem sie vorher mühsam die holzigen Stile herausgezupft haben, kaufen sie einfach fertigen Grünkohl im Glas. Eine klinischen Studie mit Menschen wird natürlich nicht finanziert.
Es gibt aber Brokkoli- Studien am Menschen: Dieser Kreuzblütler schützt uns vor Schadstoffen, Zigarettenrauch, Autoabgasen, Ofenrauch, Dioxinen und vor anderen Giftstoffen im Fleisch, Fisch, Milchprodukten.
Auch andere Pflanzennährstoffe können die Wirkung von Dioxinen zumindest in vitro unterbinden: drei Äpfel oder ein Eßlöffel roter Zwiebeln am Tag kann ausreichen, um die Giftigkeit von Dioxin zu halbieren.
Dass der Urin rot wird, wenn Sie rote Beete essen (Beeturie) zeigt, dass Phytonährstoffe ins Blut übergehen und alle Organe positiv beeinflussen, so auch Tomaten (Lycopin) oder beta-Carotin-haltige Nahrungsmittel.
Auch Knoblauch oder Zwiebeln durchspülen den ganzen Körper bevor sie über die Schleimhäute und andere Ausscheidungswege nach außen teilweise verloren gehen. So hilft Knoblauch dabei Lungenentzündungen schneller zu bekämpfen, da er in der Lunge Bakterien eliminiert.
Beeren steigern die Aktivität von Killerzellen (schnelle Reaktion gegen Viren und Krebs): In einer Studie aßen Langstreckenläufer über 6 Wochen jeden Tag 1 1/2 Tassen Heidelbeeren, die den oxidativen Stress des Leistungssports deutlich reduzierten. Nach einem langen Ausdauertraining nehmen normalerweise die Killerzellen ab (auf eine Milliarde). Durch die Beeren wurden diese statt dessen auf 4 Milliarden erhöht.
Kardamon ist in der Lage die Zellaktivität der Killerzellen zu verbessern: in ihrer Wirkung auf Lymphom-Zellen konnte die die Wirkung verzehnfacht werden.
Probiotika:
Babys, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen haben ein höhere Risiko für Allergien (allergischen Schupfen, Asthma, Lebensmittelallergien), da eine normale Geburt die schützenden Bakterien der Vagina auf das Kind überträgt, auch auf seine Darmflora. Eine Störung der Scheidenflora in der Schwangerschaft wie durch Spülungen führt zu mehr Asthma bei den Säuglingen.
Noch drei Wochen nach der Einnahme von Probiotika war die Aktivität der Killerzellen gesteigert.
Erst 10 Jahre nach diesen Ergebnissen finanzierte jemand eine klinische Studie (randomisiert, doppelblind, Placebo-kontrolliert) zur Überprüfung dieser Ergebnisse am Menschen: weniger Erkältungen, Krankheitstage und weniger Symptome, das Risiko von Infektionen der oberen Atemwege wird verringert (wenn ihre Flora gestört ist).
Durch Obst und Gemüse gelangen Pro- und Präbiotika von selbst in ihren Darm, denn sie transportieren Millionen von Milchsäurebakterien - vorausgesetzt sie sind nicht pasteurisiert worden oder todgekocht worden. Auf Kohlblätter kommen diese bereits natürlich vor, weshalb Sauerkraut von selbst entstehen kann. Eine Portion rohes Gemüse jeden Tag (ein Stück Kohlrabi) ist zu empfehlen.
Sport und das Immunsystem:
Wenn es ein Medikament gäbe mit dem die Krankheitstage bei einer Infektion halbiert würden brächte es der Industrie Milliarden ein. Bereits 6 Minuten laufen erhöht die Zahl der Immunzellen im Blut um 50%. Regelmäßige Bewegung verhindert den altersbedingten Abbau der Immunfunktion. Eine weitere Untersuchung ergab, dass altere, wenig aktive Frauen ein bis zu 50 % höheres Risiko haben im Herbst eine Erkrankung der oberen Atemwege zu erleiden, während die Frauen, die begannen täglich eine halbe Stunde zu laufen ihr Risiko um 20 % senkten. Ausdauersport machte da Immunsystem 5x so effektiv. Schon eine moderate körperliche Aktivität erhöht die Zahl der IgA in der Schleimhaut de Atemwege: im Vergleich zu einer Kontrollgruppe 50 % mehr IgA im Speichel (nach 30 Minuten Aerobic über 12 Wochen).
Eine ständige Überbelastung, übermäßiges Trainieren oder Stress hat den gegenteiligen Effekt: noch Wochen nach einem Marathon berichten die Sportler über bis zu einer Versechsfachung der Infektionen. Auch Elite-Fußballspieler zeigten am Tag nach dem Wettkampf eine deutliche IgA -Verringerung. Eine weitere Untersuchung zeigte das bereits nach einem herausforderndem Training. Die Sportmedizin empfiehlt Grippe-Impfungen. Vielen Dank ! Die Infektion geht oft über Reaktivierung bereits im Körper vorhandener Erreger/Viren an (Epstein-Barr, ...) . Sobald ihr Immunsystem gestresst ist (Impfung?) kommt es dann zur Infektion.
Chlorella /Algen:
Japanische Wissenschaftler waren die ersten die zeigten, dass Mütter die Chlorella zu sich nahmen, eine erhöhte IgA -Konzentration in der Muttermilch aufwiesen.
2012 wurden bei Sportlern trotz hoher Belastung eines intensiven Trainings ein guter IgA Wert erhalten - dank Chlorella. In der Kontrollgruppe sank er beträchtlich.
Auch Nährhefe ist eine einfache Möglichkeit hierzu, sie schmeckt käseartig (Teelöffel)(Im Vergleich zum Placebo nur Hälfte der Infektionen). Normalerweise kam es bei den Marathon-Läufern vor und nach dem Lauf zu einer Stimmungsverschlechterung: Angespannt- Sein, Erschöpfung, Verwirrung, Ärger reduzierte sich dank der Nährhefe.
Pilze enthalten Mykonährstoffe: eine Tasse gekochte oder gebratene Champignons konnte in einer australischen Studie nach einer Woche eine 50% Steigerung des IgA -Wertes im Speichel der Vergleichsgruppe vorzeigen, auch noch eine Weile nach dem Experiment. Zudem scheinen sie einen entzündungshemmenden Effekt auch bei Autoimmunerkrankungen und Allergien zu haben und könnten somit bei Krebs helfen. 2014 bestätigte eine erste randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studie die antiallergische Wirkung bei Kindern mit wiederkehrenden Atemwegserkrankungen.

Lebensmittelvergiftungen:
In der westlichen Welt alleine ziehen sich einige hundert Millionen Menschen jährlich eine Lebensmittelvergiftung zu. Jeder mehrfach im Leben.
Gemessen an der Zahl der verlorenen Lebensjahre sind die wichtigsten:
Camphylobacter, und Salmonellen im Geflügel,
Toxoplasmen-Parasiten im Schweinefleisch,
Listerien in Aufschnitt-Wurst und Milchprodukten.
Meist von den Fäkalien der Tiere.
Gülle beim Düngen erhöht das Risiko eine e. Coli-Infektion zubekommen um das 50-fache (Beispiel Spinat). Gut erhitzen !
Salmonellen machen 12-72 Stunden nach der Mahlzeit Fieber, Durchfall oder starke Unterleibskrämpfe. Manche müssen ins Krankenhaus oder sterben daran oder werden symptomlose Träger und stecken anderen an. Als Dänemark Salmonellen-freie Hühner in den deutschen Markt bringen wollte hat man das nicht zugelassen, um die eigene Industrie zu schützen. Studien zeigen: Salmonellen überleben auch in gewendeten Spiegeleiern. Seit 20 Jahren ignoriert die Industrie das. Öfter ist Hühnerfleisch der Grund für eine Salmonellose. Manchmal geht eine Epidemie von einem großen Geflügelfleischproduzenten aus, der trotz Ausbruch weiter produziert. In den USA wurden so wohl 10.000 angesteckt. Zuletzt kam heraus, dass jedes 4. Huhn Träger des recht virulenten Salmonellen-Stamms war. Grund: Fäkalien auf den Massenzucht-Tieren. Mexiko verbot die Einfuhr.
Als ein anderes Unternehmen solche Vorfälle in Folge hatte gelang es der Gesundheitsbehörde dank der guten Anwälte des Unternehmens nicht, die Fabrik zu schließen und es wurde weiterhin gegen die Standards verstoßen. Durch Kreuzkontamination kommen die Keime vor der Garung mit der Küche oder ihren Händen in Kontakt - wie gut sie garen ist deshalb meist belanglos.
Einige europäische Länder haben die Verunreinigung im Fleisch auf 2 % reduzieren können, denn in diesen Ländern sind Salmonellen in Hühnerfleisch illegal. Jedoch die USA, "Consumer Reports" von 2014: 97% der Hühnerbrüste waren kontaminiert, 38% mit resistenten Salmonellen. Die US-Gesundheitsbehörde aktuell: 90% mit Fäkalien verunreinigt. (91% bei Puten, 88% Rinderhackfleisch, 80% der Schweinekoteletts). Dagegen gehen E.coli auf Rindfleisch zurück.

Harnwegsinfektionen durch Hühnerfleisch?
Bakterien aus dem Enddarm gelangen - so Studien der 70er Jahre - in den Vaginalbereich. Später konnte die DNA-Technik beweisen, dass E.colis Blasenentzündungen machen.
Weitere 25 Jahre später fand man die Quelle dieser Erreger: Hühnerfleisch: Die McGill University fand diese Harnwegs-Infektionen auslösenden Colis in Schlachthöfen und konnten den Weg bis zum Verbraucher und den Harnwegen von Frauen verfolgen.
In Deutschland wird die Fleischindustrie subventioniert, was noch fehlt ist, dass der Cheflobbyist Landwirtschaftsminister wird. Warum darf die Regierung behaupten, sie wolle Krankheitskosten senken? Inzwischen sind die Erreger durch dieses "aggressive Zuwarten" resistent gegen viele starke Antibiotika geworden. Da die US-Amerikaner ihr Hühnchen in der Küchen-Spülbecken zubereiten, haben die dort mehr Fäkalbakterien als auf dem Toilettensitz (laut einer Studie). Trotz genauer Anleitung zur Hygiene fand man bei Testfamilien überall nach der Zubereitung Keime. In einem weiteren Versuch mit Bleichmittel Salmonellen und Camphylobakter in der ganzen Küche. Das Problem ist auch die Häufigkeit mit der Keime den Darm belasten.
Yersinien in Schweinefleisch:
100.000 US-Amerikaner erkranken jährlich an Yersinien. Die Quelle wird inzwischen als verseuchtes Schweinefleisch erkannt.
Mögliche Folge: Blinddarmentzündung, die zur Not-Operation führt.
Langzeitfolgen: chronische Entzündung der Augen, Nieren, Gelenke, Herz.
Eine Studie zeigte ein 47fach erhöhtes Risiko an einer RA/rheumatoiden Arthritis zu erkranken (eine Autoimmunerkrankung). Es gibt auch Hinweise auf Morbus Basedow.
Consumer Reports fand bei 2/3 der Proben Yersinien, wahrscheinlich aufgrund der Überbelegung der Ställe und der intensiven Mast. Eine Schweinzüchter-Zeitschrift empfahl die Schweine ganz eng zu stellen (61x91cm), auch wenn dadurch Gesundheitsrisiken entstehen ("zahlt sich aus"). Die Schweine werden durch Yersinien ja nicht krank.
Superkeime im Fleisch:
Clostridium difficile/C. diff: 250.000 US-Amerikaner infizieren sich inzwischen jährlich damit, tötet Tausenden und verursacht eine Milliarde Kosten, da die entstehende pseudomembranöse Kolitis (chronisch, schmerzhafter, krampfartiger Durchfall). Erkrankte sind infektiös. 42% aller Stichproben abgepackten Fleisches (Schwein, Hühner, Pute, Rind) enthalten diese Toxin-bildenden Bakterien. Es wird an dem Problem der Durchseuchung bei Babyferkeln in der "modernen" Zucht gearbeitet.
C.diff lauert in ihrem Darm bis sie Antibiotika nehmen müssen oder eine andere Belastung des Millieus auftritt und kann dann plötzlich das "toxische Megakolon" auslösen. C.diff kann 2 Stunden Erhitzen bei der empfohlenen Gar-Temperatur überleben.
Hand-Desinfektionsgels geben an 99,99 % der Keime abzutöten. C.diff nicht. Sporen werden mit einem Handschlag übertragen.
Forscher, die sich mit MRSA beschäftigen sprachen die Empfehlung aus Handschuhe zu tragen, wenn mit rohem Fleisch umgegangen wird.

Die Generaldirektorin der WHO warnte vor dem Ende der modernen Medizin, wenn wir so weiter machen. Ihr Rezept war ein Verbot von Antibiotika im Tierfutter zur Mastbeschleunigung (schneller mehr Fleisch) und Antibiotika nur zur Behandlung kranker Tiere einzusetzen. Weiterhin werden jedoch tausende Tonnen verfüttert, um Wachstum zu fördern und Krankheiten "vorzubeugen" - so das Versprechen der pharmazeutischen Industrie.
Die FDA: 80% der Antibiotika werden als Mastmittel eingesetzt. Dadurch sind Antibiotika wie Bactrim, Ciprofloxacin oder Enrofloxacin im Urin von Menschen, die Fleisch oder Milchprodukte essen. Wenn diese vom Speiseplan gestrichen wurde, verschwand der hohe Antibiotika-Spiegel nach 5 Tagen aus dem Urin.
Fast jede Gesundheits-Einrichtung hat sich bereits gegen diese Praxis in der Tiermast ausgesprochen, aber die Macht der Massentierzüchter und Pharmaindustrie konnte Regulierungsmaßnahmen vereiteln, auch wenn der Profitverlust nur 1 Cent pro Pfund Fleisch bedeutet hätte.

Diabetes:
Ursache: Werbung und Anreize für eine ungesunde Lebensweise, Tendenz: eine von drei Personen hat Diabetes mit den Folgen: Nierenversagen, Amputationen, Sehverlust/Blindheit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nervenschäden im ganzen Körper mit Taubheit, Schmerzen, Knochenbrüche, Demenz, Mangeldurchblutung im Hirn- oder Geschlechtsorganen, Wundheilungsstörung, oder direkt zu Todesfällen, ...
Studien machen Kuhmilch, Umweltfaktoren und die Gene verantwortlich.
Bei Typ2 Diabetes beeinträchtigt die Ansammlung von Fett im Inneren der Muskeln und Leberzellen die Wirksamkeit des Insulins. Gesättigte Fette kann man sich hier wie einen Kleber vorstellen, der die Zellen von Innen verschließt.
Die Krankheit ist oft durch einen Wechsel der Ernährungs- und Lebensweise möglich, auch nach Jahrzehnten und auch bei bereits vorhandenen Komplikationen. Wird Fett in die Blutbahn gespritzt schießt die Insulinresistenz hoch und umgekehrt. Dank MRT kann die Menge an Fett im Muskel sichtbar gemacht werden. Bereits Prädiabetiker können Schäden an Nieren, Augen, Blutgefäßen und Nerven aufweisen, so zahlreiche Untersuchungen.
Bereits Kinder mit "Ernährungs-bedingtem Altersdiabetes" erleiden als junge Erwachsene Amputationen, Blindheit, Nierenversagen oder Todesfälle.
Kinder, die mit 6 Jahren übergewichtig sind, sind es später wahrscheinlich auch noch und tragen somit das Risiko für Diabetes in sich: 80% der fettleibigen Kinder werden es auch als Erwachsene sein, ein Vorzeichen für Krankheit und Tod: doppelte Risiko später an einer Herzkrankheit zu sterben, Darmkrebs, Gicht, Arthritis. Das diabetische Kind hat eine um 20 Jahre reduzierte Lebenserwartung.
2010 veröffentlichte die Loma Linda University, dass der Verzicht auf Fleisch ein effektiver Weg sein.
Fleischesser haben einen BMI von 28,8 (im Schnitt),
Flexitarier (Fleisch 1x/Woche) 17,3,
Pesco-Vegetarier26,3,
Vegetarier 25,7 (leichtes Übergewicht),
Veganer23,6.
Dennoch glauben die Menschen pflanzenbasiert essende Kinder würden dadurch im Wachstum gehemmt. Dabei sind vegetarische Kinder 2,5 cm größer.

Blähen sich Fettzellen zu weit auf fließt das Fett wieder in die Blutbahn. Fettleibige haben einen mehr als doppelt so hohen Blutfettwert, auch schlanke Menschen, die sich fettreich ernähren. Ein Fettleibiger wiederum gibt auch bei gesündester Ernährung ständig Fett in die Blutbahn ab.
Eine Untersuchung an 89.000 Kaliforniern zeigte, dass
Flexitarier ein 28% geringeres Risiko für Diabetes haben,
Pesco-Vegetarier (nur Fisch) 50%,
kein Fleisch + kein Fisch 61%,
auch keine Eier und Milchprodukte ein um 78% reduziertes Diabetes Risiko.
Es liegt nicht nur am geringeren Gewicht der Vegetarier, denn wenn sie genau so viel wiegen wie Omnivoren (Fleischesser) haben sie dennoch nur die Hälfte des Risikos. Das liegt am Unterschied zwischen Fett aus Pflanzen und aus Tieren:
Palmitat (in Fleisch, Eiern, milch) eine gesättigte Fettsäure führt zu Insulinresistenz, diversen Zellschäden, Entzündungen, ... "Lipotoxizität"
Oleat (einfach ungesättigt, in Nüssen, Oliven, Avocado) schützt.
Bei einer pflanzlichen Ernährung wird Fett aus den Muskelzellen gezogen.
Viele Bevölkerungsstudien zeigen: Esser von Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Spalterbsen) wiegen weniger, haben schlankere Taillen, haben einen niedrigen Blutdruck und sind seltener fettleibig.
Anstatt zu hungern oder Kalorien zu beschränken (endet meist in noch höherem Gewicht) sollte die Taktik sein richtig zu essen. Von den Pflanzen können sie so viel essen, wie so wollen. in einer Studie wurde die Gruppe die Hülsenfrüchte aß gesünder (besserer Blutzucker- und Cholesterinspiegel , weniger Kalorien, ... ).
Wenn ein Typ2 Diabetes diagnostiziert wird sind schon die Hälfte der Beta-Zellen abgetötet (Insulin produzierende Zellen). Werden diese Zellen in einer Laborschale gesättigten Fetten oder LDL-Cholesterin ausgesetzt beginnen sie abzusterben, nicht bei anderen Fetten. Nüsse sind Kalorienbomben, machen aber nicht dick. Verzehren sie gesättigte Fette wird in wenigen Stunden die Insulinwirkung, als auch -produktion beeinträchtigt.
Eine weitere Untersuchung zeigt: der Blutwert für gesättigtes Fett geht einher mit dem Risiko für Diabetes.
Pflanzenesser brauchen keine Kalorien zu zählen. Obst und Gemüse enthalten 80-90 % Wasser, Ballaststoffe und viele Nährstoffe, sowie wenig Kalorien. Dehnungsrezeptoren im Magen senden so immer rechtzeitig Sättigungssignale.
Zusätzlich verbessert eine pflanzenbasierte Ernährung die Stimmung, Lebensqualität und das allgemeine Gefühl wie es einem geht, so verschiedene randomisierte klinische Studien: die Patienten fühlen sich weniger eingeschränkt und die Enthemmung (Freßattacken) ging zurück, auch das Gefühl des Hungers , das bei anderen Diäten aufgetaucht war.

Schadstoffe, die Diabetes fördern:
Adipogene (fettmachende) Schadstoffe befinden sich zu 95% in tierischen Fetten.
Menschen mit hohen Schadstoffwerten im Blut haben ein 38x höheres Risiko für Diabetes. In einer weitere Studie konnte die Harvard University Hexachlorbenzol als Diabetesrisikofaktor identifizieren, enthalten in Sardinen-Konserven und besonders in Lachs. Insgesamt fanden sich in Lachsfilets 20 verschiedene Pestizide. Zuchtlachs dagegen enthält nochmal 10 x mehr PCB- Chemikalien wie Wildlachs. Das ist ein verbotener Stoff, der aber in unseren Fettdepots/ Speckgürteln abgespeichert wird. Leider dauert es 50-75 Jahre um dieses PCB wieder loszuwerden.

Vegetarier nehmen ohne sich zu beschränken automatisch 364 Kalorien weniger zu sich. Das entspricht das Menge, die einer Diät entspricht. Vegetarisch essen ist damit eine "Sie können so viel essen wie sie wollen" Diät.
Auch der Ruheumsatz ist dann um 11 % höher. Sie verbrennen also auch im Schlaf 11 % mehr Kalorien. Das liegt an der höheren Gen-Expression von Carnitin-Palmitodyltransferase, welches Fett in die Mitochondrien schafft.
Hunderttausende Männer und Frauen wurden in europäischen EPIC-PANACEA Studie begleitet, die größte Studie zu Fleischverzehr und Körpergewicht bislang: Fleisch=Gewichtszunahme. Bei unseren Vorfahren war das ein schönes Gutzi, aber heute verringert es die Lebenserwartung und verlängert gleichzeitig die Jahre der Krankheit.

Eine große Studie zu Diabetes-Therapien wurde im renommierten New England Journal of Medicin veröffentlicht. Ergebnis: eine intensive Blutzucker-senkende Pharmako-Therapie erhöht die Sterblichkeit. Die Medikamente waren gefährlicher, als die Krankheit selber schon war. Insulin beschleunigt zudem das Altern, verschärft den diabetischen Sehkraftverlust und fördert Krebs, Fettleibigkeit und Arteriosklerose, löst Entzündungen in den Arterien aus, besonders in der intensiv behandelten Gruppe der Diabetiker, was die erhöhte Todesrate erklärte und zum Abbruch der Studie aus ethischen Gründen führte.
Die Behandlung mit Insulin kann das Altern beschleunigen, den diabetischen Sehkraftverlust verstärken, Fettleibigkeit, Krebs und Artherosklerose verstärken, Entzündungen in den Arterien auslösen, was die Todesrate unter Insulintherapie erklärt.
Eine Operation zur Magenverkleinerung geht mit einer strengen Diät einher. Als untersucht wurde wie die Diät alleine wirkt, zeigte sich dass diese ohne Operation besser wirkt.

Die Studie, die herausfand, dass Fleisch dick macht - unabhängig von der Menge an Kalorien identifizierte Geflügelfleisch als am stärksten dich machend. Eine weitere Studie bestätigte: nur 2 Chicken Nuggets täglich führten nach 14 Jahren zu einem deutlichen höheren BMI.
In 100 Jahren sind durch "Zuchterfolge" die Zahl der Fettkalorien bei einer Portion Huhn von 16 auf 200 gestiegen, also 10 x so viel Fett - Arterien-verstopfendes Fett.
Bereits als die Deutschen 1870 Paris aushungerten verschwand Diabetes aus der Stadt. Patienten, die bis zu einem Fünftel ihres Körpergewichtes verlieren haben keinen Diabetes mehr. Als Patienten sich im Rahmen einer Studie vollwertig und pflanzlich ernährten fiel ihr HbA1c von 8,2 auf 5,7 - nach 6 Monaten, ein Wert wo Medikamente unnötig geworden waren (5,7 bis 6,4 gilt als prädiabetisch; Ziel der ADA ist 7,0; in der abgebrochenen Studie wurden Patienten medikamentös auf 6,0 gesenkt und umgebracht).

Die Probanden, die viel Gemüse essen durften nahmen genau so schnell ab, wie die die hungern mussten. Warum werden Diät-Shakes empfohlen, die hauptsächlich aus Zucker, Milchpulver, Maissirup und Öl bestehen? Auch die Pflanzenesser, die nicht abnahmen verbesserten ihren Diabetes. Schon vor 35 Jahren wurden Typ2-Diabetiker gezwungen möglichst viel Gemüse zu essen: sogar ohne Gewichtsverlust konnten die Probanden ihren Insulinbedarf um 60% senken, die Hälfte der Teilnehmer konnte das Insulin ganz absetzen - ganz ohne Gewichtsreduktion - bereits nach durchschnittlich 16 Tagen !
Die Hälfte der Diabetiker entwickelt eine schmerzhafte Neuropathie, die resistent gegenüber konventionellen Schmerztherapien ist.
Patienten, die 10 Jahre unter Neuropathie gelitten hatten wurden auf eine vegetarische Ernährung umgestellt: 90% berichteten innerhalb von Tagen, dass die sich schmerzfrei fühlten, auch die Taubheitsgefühle ließen nach. Neurologenbehaupten geschädigte Nervenzellen könnten sich nicht regenerieren. Als Nebenwirkung kam es zu 5 kg Gewichtsabnahme, der Blutzucker sank und der Insulinbedarf halbierte sich, der Blutdruck sank bei den meisten auf Normalwerte, ebenfalls Cholesterin und die anderen Fettwerte.
Nachdem sie 20 Jahre als Diabetiker geführt wurden konnten alle ihre Medikamente nach einem Monat absetzen. Pech für die Pharmaindustrie und ihre Ärzte. Diese noch zu kleine Studie wurden nicht weiter finanziert bzw. im größeren Rahmen wiederholt.
Probieren Sie das nicht ohne ärztliche Begleitung aus, denn Ihre Medikamente müssen schrittweise reduziert werden.
In ein paar Tagen waren 3/4 der chronisch Schmerzkranken von den Schmerzen befreit. Schlagzeilen gab es für diese stationär durchgeführte Studie nicht.
Wieso konnten die Schmerzen bereits nach 4-9 Tagen verschwinden, wenn der Blutzucker sich erst nach 10 Tagen normalisierte? Transfette aus Fleisch und Milch machen bei vielen Menschen bereits den Großteil ihrer Unterhautfette aus. Bei Pflanzenessern können keine im Gewebe nachgewiesen werden. Nach einer Umstellung auf Pflanzen/Vollwert verschwanden Transfette in 9 Monaten. Der eigentliche Grund der schnellen Besserung nach wenigen Tagen liegt in der Durchblutung der winzigen Blutgefäße der Nerven, die bei neuropathischen Diabetikern verstopft sind (Nervus Suralis Biopsien). Eine weitere Studie zeigte bereits vor 50 Jahren (1965) eine Verbesserung der Sehkraft bei Diabetikern um 30 % durch vegetarische Ernährung.
Wenn Pflanzen in eine Pille gesteckt und patentiert werden könnten und von BAYER und Konsorten beworben würden, wären diese Erkenntnisse stark verbreitet.
Ein Arzt dazu: "Die Vernachlässigung dieser Erkanntnisse seitens des Großteils der Ärzteschaft grenzt an Skrupellosigkeit".

Bodybuilder können einen zu hohen BMI haben - alleine aufgrund ihrer Muskeln (sind schwerer als Fett).
Eine Apfelfigur/Bauchfett hat die geringste Lebenserwartung. Das Taille/Körperhöhe-Verhältnis (Waist-to-Height-Ration; WtHR) ignoriert diese Erkenntnis nicht wie es der BMI tut.
Ihre Taille/ Bauchumfang sollte maximal die Hälfte ihrer Körperhöhe betragen.

Tragisch: Diabetes Patienten suchen sich immer wieder eine Spezialpraxis (Schwerpunkt Diabetes; mit Ernährungsberatung auf dem Schild) und werden in keiner Weise irgendwie bezüglich Ernährung beraten, es wird sogar Diabetes Typ 1 als 2 falsch diagnostiziert.
Nur einer von drei Patienten mit Prädiabetes in den USA gibt an von seinem Arzt angehalten worden zu sein sich mehr zu bewegen ODER die Ernährung zu ändern. Hilfe zur Selbsthilfe zahlt sich nicht genug aus.

Bluthochdruck überlisten:


Als größten Risikofaktor wurde hoher Blutdruck identifiziert, der weltweit jährlich 9 Millionen Menschen tötet, vermittelt über Aneurysmen, Herzinfarkte, Herzversagen, Nierenversagen, Schlaganfälle.
Ursachen:
Natrium / Salz / Kochsalz / Natriumchlorid:
Durch zu viel Kochsalz scheinen knapp 4 Millionen Menschen weltweit jährlich zu sterben.
90% der Evolution nahmen wir weniger als einen Viertel Teelöffel zu uns , über Gemüse. Erst mit dem Konservieren mit Salz (Pökeln) wurde es gefährlich. Die American Heart Association empfiehlt weniger als 1,5 mg zu verzehren (Dreiviertel eines Teelöffels, TL). Wenn wir davon 1/2 Tl weglassen können wir 22% der Schlaganfälle und 16 % der Herzinfarkte vermeiden.
Mit Pillen ist das laut Dr. Greger nicht zu schaffen. (über 110 Seiten des Buches von Greger "How not to die" sind nur Quellenangaben von wissenschaftlichen Studien).
In Placebo-kontrollierten Studien konnte mit einer salzarmen Diät der Blutdruck klar gesenkt werden. Wenn diesen Patienten Pillen mit Placebo-Salz gegeben wurde stieg er nicht wieder an, wenn ihnen aber heimlich echtes Salz gegeben wurde, stieg er wieder an, je mehr Salz, je höher der Blutdruck. Schon eine der üblichen Fertigsuppen reicht, um den Blutdruck für die nächsten 3 Stunden ansteigen zu lassen. Besonders der chronische Verzehr führt zu einem Anstieg.
Yanomami- Indianer, die keine Chips essen, nie salzen oder essen gehen hatten im hohen Alter den gleichen Blutdruck wie die Jungen: 100/60.
Bei maligner (=tödlicher) Hypertonie werden Sie durch Blutungen in den Augen blind, Nieren und Herz versagen.
Dr. Walter Kempner schaffte es in den 40ern alleine mit dem richtigen Essen Patienten von RR 240/150 (nach 6 Monaten tödlich) auf 105/80 zu senken - ganz ohne Medikamente - in 70 % der Fälle.
Salz erhöht bei manchen Menschen den Blutdruck allerdings nicht. Aber, ....
Mit der Dopplermetrie kann die Durchblutung kleiner Gefäße gemessen werden: ein salzreiches Essen verringert die Durchblutung deutlich. Gegenmittel Vitamin C Injektionen: also scheint Natrium freie Radikale zu bilden.
Natrium, Na, unterdrückt die Superoxid-Dismutase, die Arterien verhärten sich bereits nach einer Mahlzeit und werden beschädigt. Der Klassiker des Gelben Kaisers schrieb vor tausenden von Jahren: " wird zu viel Salz im Essen verwendet versteift sich der Puls".
Die PR- und Lobbyfirmen der Salz-und Käse-Industrie spielten nach dem Muster der Tabakindustrie alles herunter: "voreingenommen".
(Industrie-) Junk-Food schmeckt nur gut mit viel (billigem) Salz und Zucker. 3/4 des Salzes sind in Fertignahrung. Extrem süße oder salzige Speisen stumpfen den Geschmackssinn ab und natürliche Lebensmittel schmecken deshalb nach Pappe. Die Strategie der "Lebens"mittel-Industrie geht auf.

Wenn Fleisch industriell verarbeitet wird kann durch Salz das Gewicht um 20 % erhöht werden.
Warum stehen in Bars kostenlose gesalzene Nüsse oder Salzstangen herum? Weil dann mehr Geld ausgegeben wird. Aus diesem Grund ist der Produzent der Snacks oft derselbe, wie der der Erfrischungsgetränke (Pepsi und seine Chips = eine Lobbystrategie, ein Mutterkonzern).
100% "natürliches" Huhn in den USA ist extrem mit Salz aufgepeppt und ist am Fließband mit einer in einer Spritzen-Batterie in einer Sekunde voll gepumpt.
Ein einziges Stück Salami-Pizza von Pizza Hut enthält die Hälfte der erlaubten Menge. Meine selbst gemachten Pizzen brauchten keinerlei Brot, weil die Zutaten nicht derartig billig waren- mir fällt in diesem Moment erst auf, dass ich nie daran gedacht habe sie salzen zu müssen, um den Geschmack aufzupeppen.
Bei den Konsumenten über 50 ist es Brot, bei den über 20 nicht Dosensuppen, Brezeln, sondern "Hühnerbrüste".
In nur ein paar Wochen (2-4) können Sie Ihre Geschmacksnerven um-trainieren. In Studien hierzu wurden nach und nach salzfreie Suppe bevorzugt, die salzigen von früher abgelehnt. Das gleiche gilt für Fett und Zucker. Je empfindlicher die Zunge wieder wird, desto weniger Salz, Zucker, Fett, Butter, Milch, Fleisch werden gebraucht. Umgekehrt geschieht dies auch bereits nach wenigen Wochen.
Als ich vor kurzem Vollmilch-Schokolade essen wollte fand ich sie viel zu süß.
Nach einem dreiwöchigen Fasten konnte ich kein normales Brot mehr essen - zu salzig.

Eine Wissenschaftlerin in Deutschland hat Brot mit weniger Salz entwickelt: wenn das Salz gröber (größere Kristalle) rein kommt, schmeckt man es deutlicher und die Salzmenge kann stark reduziert werden.

Würzen kann man auch mit Kräutern, besseren Lebensmitteln, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Sellerie (die letzten Vier sind "natürliche" Geschmacksverstärker), Gemüsepaprika, Basilikum Petersilie, Thymian, Limette, Chilipulver, Rosmarin, Paprikapulver, Curry, Koriander, Zitrone, ...

Auch Restaurants, die kein Fast Food servieren salzen reichlich. Verwenden Sie keine industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Bei einer Portion von 100mg sollte weniger als 100 mg Natrium enthalten sein.
Wenn Sie nur Lebensmittel ohne Etiketten kaufen (Obst, Gemüse und andere naturbelassene Nahrungsmittel) nehmen Sie nicht mehr als 1,5 Gramm täglich auf.

Vollkorn:
Blutdruckmedikamente reduzieren den Blutdruck um 15% und das Schlaganfall-Risiko im Schnitt um 25 %. Jedoch in einer randomisierten Studie konnten drei Portionen Vollkorn am Tag die gleiche Wirkung zeigen.
Die Nebenwirkungen der Medikamente traten nicht auf: Blutkrebs (Kalziumkanalblocker), Mineralverlust durch "Wassertabletten", Lethargie, Impotenz/Erektionsstörungen (beta-Blocker), plötzliche lebensgefährliche Schwellungen (ACE-Hemmer), Stürze, Erschöpfung, Wadenkrämpfe..
Auf der anderen Seite reduziert Vollkorn Diabetes, koronare Herzkrankheiten, Gewicht, Darmkrebs.
Die Harvard University fand heraus, dass brauner Reis den Typ II Diabetes verringert und weißer Reis dieses Risiko erhöht (um 17% bei täglichen Verzehr). Durch das Ersetzen von weißem Reis mit Vollkornhaferflocken oder -Gerste konnte das Risiko um 36 % gesenkt werden.
Beriberi: Schon vor 150 Jahren wurden die Menschen in großer Zahl krank, weil die Engländer das Schälen von Korn einführten und aus braunem Naturreis weißen Reis machten.
Schon bei Untersuchungen der Koronararterien des Herzens und der Halsschlagader hatten Personen, die am meisten Vollkorn verzehren deutlich geringere Verengungen.

DASH-Diät:
Alle Gesundheitsinstitutionen empfehlen Abnehmen + Salz und Alkohol reduzieren, mehr Sport und gesündere Ernährung bei hohem Blutdruck.
110/70 ist de durchschnittliche Blutdruck von Männern im ländlichen Afrika, die eine traditionell pflanzenbasierte Ernährung gewöhnt sind. Ebenso im ländlichen China. Auch hier gibt es keine Steigerung des Blutrucks im Alter, wie in Afrika. Im Westen weisen nur Vegetarier so einen niedrigen Blutdruck auf.
Dr. Frank Sacks und Kollegen haben in den 70er Jahren herausgerechnet, dass Fleisch mit hohem Blutdruck "sehr deutlich" zusammenhängt. Dr. Sacks durfte dann bei der Erarbeitung der DASH Diät den Vorsitz übernehmen. Die Arbeit wurde an der renommierten Harvard Universität durchgeführt: "einige der niedrigsten Blutdruckwerte bei strengen Vegetariern dokumentiert wurden ..."
Leider erlaubt die DASH Diät Fleisch und Milch und streut den Menschen weiter Sand in die Augen. Sie deutet nur an möglichst wenig davon zu essen. Dabei hatte Dr. Sacks doch gezeigt, dass der Blutdruck mit der Mengen an Milchprodukten gesteigert werden konnte. Aus Angst darüber, dass Fleischliebhaber komplett das Handtuch werfen. arbeitet man wieder Fleisch und Milch in die Empfehlung ein. Warum sagt man nicht kurz die ganze bittere Wahrheit und überläßt dem Patienten einfach wie weit er geht mit seiner Ernährungsumstellung? Diese Angst wurde auch bei der DASH Diät diskutiert und auch bei vielen anderen Untersuchungen zur Ernährung.

In den 20er Jahren bereits sahen Mediziner: dem Hinzufügen von Fleisch zu einer pflanzenbasierten Ernährung folgte innerhalb von Tagen ein deutlich erhöhter Blutdruck. Seit 100 Jahren klären Ärzte ihre Patienten nicht darüber auf, nicht in der Praxis, nicht an der Universität, nicht in Kliniken, nicht im TV.

Statt vegetarisch kochen zu lernen akzeptieren die meisten Patienten lieber die Nebenwirkungen der medikamentösen Blutdruck-Senkung mit Erektionsstörungen, Wadenkrämpfen, Erschöpfung oder einer verringerten Lebenserwartung durch manche Diuretika und einer meist nicht zu 110/70 führenden Senkung des Blutdrucks - trotz Medikamenten liegt der Druck oft bei 150/80.

Eine Meta-Analyse von 2014 zeigt dass vegetarische Ernährung den Blutdruck besonders gut senkt: "Schutz gegen Herz-Kreislauferkrankungen, ... einige Krebsarten und die Gesamtsterblichkeit", ... vollständig pflanzenbasierte Ernährung "scheinen einen zusätzlichen Schutz vor Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes und kardiovaskuläre Sterblichkeit zu bieten".
89000 Kalifornier wurden untersucht und die die gar kein Fleisch oder Fisch aßen hatten ein 55% geringeres Risiko für hohen Blutdruck, Fischesser 38% und Flexitarier 23%. Menschen, die auf Milch zusätzlich verzichten 75% geringer als die Normalbevölkerung.
Vegetarier sind im Schnitt 15 kg leichter. Vegetarier die keinen Sport machen haben 104/62, besser als Menschen, die 2 mal die Woche einen Marathon laufen /Spitzensportler.
Nahrungsmittel, die besonders gut den Blutdruck senken: Vollkorn, Hibiskustee und Nitratreiches Gemüse
# wenige Esslöffel gemahlener Leinsamen/Tag sind wirksamer als ein aerobes Ausdauertraining.
In einer randonimsierten Doppelblind Studie (aus "Hypertension") senkte der Leinsamen alleine 2-3 mal v´wirksamer als die gewöhnlichen Medikamente. "Nebenwirkung": Krebsvorsorge(Prostatakrebs und Brustkrebs), Cholesterin - und Blutzuckersenkung, Entzündungsminderung, Verstopfungen verschwanden.
# Rohes Gemüse ist etwas besser als gekochtes.
# Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen
# Alkoholfreier Rotwein (Resveratrol oder roter Traubensaft)
# Hibiskustee (besser als grüner Tee und andere 280 getestete Getränke bez. Antioxidantien; CholesterinSenkung 12% bei 2 Tassen täglich- jedoch sprechen nur 50% der Probanden an; Max. ein Liter wegen des Mangan)
# NO= StickstoffmonOxid läßt Gefäße sich entspannen und weiten(NitroPillen/Spray/Viagra). Antioxidantien lassen die NO-Synthase unbehelligt ihre Arbeit machen, es erleichtert die Durchblutung (auch bei Erektionsstörungen). Also statt Bananen Beeren und statt helle dunkle Schokolade bewirken in nur 2 Wochen eine Besserung der per Ultraschall gemessenen Gefäßsituation. Ebenfalls reich an natürlichen Nitraten: rote Beete und dunkelgrünes Blattgemüse. Wissenschaftler konnte durch das Trinken lassen von rote Beete Saft den systolischen Blutdruck um 10 Punkte senken. Warum wurde das nicht veröffentlicht? Wegen der 10 Milliarden Dollar Gewinn jährlich? Nach einigen Jahren wurde eine karitative Stiftung gefunden, die Geld dazu hergab.
Vier Wochen wurde eine Tasse rote Beetesaft täglich getrunken. Im Vergleich zur Placebo -Gruppe sank der Blutdruck bei den Blutdruckkranken um 8 Punkte, von Woche zu Woche besser. Leider wurde nach 4 Wochen abgebrochen - die Kosten vermutlich, .... Optimal scheint eine halbe Tasse zu sein . Bei DM gibt es angesäuerten Saft, der länger hält. Die beste Quelle für NO ist jedoch dunkelgrünes Blattgemüse (Grünkohl aus dem Glas so essen oder die tiefgekühlten kleinen Stücke ins Pfannengericht drunter geben); Mangold, Basilikum, Koriander, eine Tasse gekochter Spinat ... Rucola steht auf Platz 1 (4x so viel wie rote Beete Saft) - Veggie-Viagra (auch das Gehirn wird besser durchblutet) . Gemüsesaft hat kaum Nitrat. Freitauchern half rote Beete Saft ihren Atem eine halbe Minute länger anzuhalten, Radfahrer verbrauchten 19% weniger Sauerstoff als die Vergleichsgruppe und waren deutlich später erschöpft. Kein Steroid oder Doping, kein Ergänzungsmittel konnte jemals die gleichen Ergebnisse erreichen. Auch gebackene rote Beete 2-3 Stunden vor dem Wettkampf verbesserte bei einer anderen Gruppe von Läufern die Leistung.

Lebererkrankungen:
Alkoholische Lebererkrankungen:
im Artikel "tatsächliche Todesursachen" wurde Tabak, Ernährung, Inaktivität und Alkohol als Haupttodesursachen genannt. Die Hälfte der Alkoholbedingten Todesfälle hing mit Unfällen zusammen, die andere Hälfte am meisten über eine Fettleber bedingt, welche Ärzte nun da dies bekannt ist immer häufiger im Ultraschall finden. Alkoholkonsum kann in drei Wochen zu einer Fettleber führen, die sich in 4 Wochen zurückbilden kann. In 10% der Fälle vernarbt die Leber aber trotz Alkoholabstinenz. Auch eine durch Alkohol entstandene Hepatitis endet trotz Abstinenz zu 18 % in einer Zirrhose (Vernarbung, oft mit Krebs oder einer anderen tödlichen Krankheit als Folge). Gehen Sie zu den Anonymen Alkoholikern !
Schon leichter Alkoholgenuss erhöht das Krebsrisiko. 10.000 Menschen wurden 17 Jahre beobachtet. Ergebnis: Alkohol bietet keine Vorteile (nur Couchpotatos profitieren ein wenig von der zusätzlichen Flüssigkeit).
Früher dachte man eine Fettleber entsteht nur über Alkohol. Heute wissen wir, dass schon ein "Experiment" in den Medien wo jemand einen Monat falsch ißt und sich nicht bewegt zu einer Fettleber führt (mit eventuell letalen Folgen). In einer schwedischen Untersuchung hierzu (2x am Tag eine Fastfood Mahlzeit) waren nach einer Woche die Leberenzyme im Blut erhöht, was auf eine Leberzell-Schädigung hinweist. Daher betrifft die NAFLD=nicht -alkoholische Fettleber bereits jeden Dritten Erwachsenen, bei starkem Übergewicht jeden. Als Auslöser werden Fleisch und Erfrischungsgetränke genannt (eine Dose pro Tag). Zu wenig pflanzliche Fette führen zur Fettleber. Das Cholsterin in Milchprodukten oxidiert und führt zu kristallisierendem Cholesterin in der Leberzelle, wie Harnsäure Überschuß Gicht verursacht. Wenn weiße Blutkörperchen versuchen diese Kristalle zu beseitigen sterben sie und entzündliche Substanzen frei. So kann aus einer milden Fettleber eine Leberentzündung werden (Hepatitis).
9000 Erwachsen wurden hierzu über 13 Jahre untersucht: Cholesterin/tierische Fette ist ein wichtiger Vorhersage-Faktor /Prädiktor für Leberzirrhose und Leberkrebs. Täglich 2 EggMuffins verdoppeln das Risiko für einen entsprechenden Krankenhausaufenthalt oder vielleicht sogar daran zu sterben.
Also Vermeiden Sie Zucker, gesättigte Fette und zu viele Kalorien !

Virale Hepatitis:
Hepatits A können Sie über schlecht gegarte Meeresfrüchte oder ungewaschene Hände, die zum Beispiel Essen zubereiten bekommen.

Chlorella ist interessant für die Behandlung von Hepatitis C: 2 Teelöffel am Tag hilft den natürlichen Killerzellen. Statt das weiter zu untersuchen werden in den Medien neue Medikamente, die 1000 Euro pro Tablette kosten heiß diskutiert. Keine Zahnbürsten oder Rasierer teilen !

Hepatitis E wird mittlerweile als Zoonose angesehen: Schweine sind die häufigsten Wirte. Bereits 2003 fanden japanische Wissenschaftler HEV in gegrillter SchweineLeber. Tests ergaben dass 2 % der Fleischproben verseucht waren. In den USA waren es 11%. Da es unter den Blutspendern bereits ein hohes Vorkommen von HEV gibt wurde geschätzt, dass das vom Fleischverzehr kommt. Der Zusammenhang zwischen nationalem ProKopfKonsum von Schweinefleisch und Todesfällen durch Lebererkrankungen ergab sich als genau so deutlich wie der bei Alkohol !
Schweinefleisch wird bei uns massiv subventioniert. Die Sterblichkeitsrate, die sich rechnerisch durch 2 Bier ergibt kann mit der von einer Schweinshaxe verglichen werden. Zuletzt bezahlt die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten die Kosten von einer Tablette für 1000 Euro täglich.
Bei "blutiger Zubereitung" oder "innen schön rosa" überlebt das Virus. Anschließend Küchenoberflächen mit Bleiche behandeln. Das Virus kann Schwangere im 3. Trimenon zu 30% töten.
Arzneimittel bedingte Leberschädigung wurden HerbaLife, Metabolife, Mangostensaft oder NoniJuice nachgewiesen. Leider ist die Industrie pflanzlicher Präparate multi-milliardenschwer.

Leber-schützende Ernährung: Haferbrei (auch gekochte HaferbreiKörner, die dann gebraten werden, ...), Porridge, ... Vollkorn - wie brauner Reis statt weißer - schützt vor einer Reihe von Dingen. PlaceboEssen herzustellen ist recht schwierig, aber 2013 konnte in einer placebokontrollierten Doppelblindstudie nachgewiesen werden, dass Leberentzündungen zurückgingen unter Haferkost. In einer Folgestudie wurde vor raffiniertem Getreide (Weißmehl) gewarnt.
Anthocyanin (in Beeren, Weintrauben, Pflaumen, Rotkohl, roten Zwiebeln, violette Süßkartoffeln) konnte die Anhäufung von Fett in menschlichen Leberzellen verhindern.
Leberkrebszellen werden durch viele Obstsorten unterdrückt, besonders Cranberries, die so auch im Hirn wirken, bei Brust-, Darm, Mund, Eierstock, Prostata-und Magenkrebs. Studien bei Patienten fehlen immer noch. Chemo ist wohl zu profitabel und zu wenig wirksam um damit verglichen zu werden. Extrakte haben nicht die Wirkung. Eine Tasse gefrorener Cranberrys entspricht 16 Tassen Saft oder 7 Tassen getrockneter Cranberrys oder 26 Gläser Preiselbeersoße.
Der fructosereiche Mais-Sirup der fast immer zugesetzt wird hebt die Vorteile wieder auf.

Rauchen + Hepatitis C erhöht die Leberkrebsrate zehnfach.

Kaffee:
Ein täglicher Genuss koffeinhaltiger Getränke kann zu einer Abhängigkeit führen und ein Koffeinentzug Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung und Stimmungsschwankungen verursachen.

Blutkrebs:
60.000 Menschen wurden 12 Jahre von Oxford University beobachtet mit dem Ergebnis pflanzenbasierte Ernährung bringt ein geringeres Krebsrisiko.
Den größten Schutz bietet diese vor Blutkrebs: Nur halb so häufig kommen Leukämie, Lymphome und multiple Myelome vor.
Sulphoraphan in Kreuzblütlern, wie Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Wasserkresse, Pak Choi, Kohlrabi, Kohlrübe, weiße Rüben, Rucola, Radieschen, Rettich, Meerrettich, Wasabi und anderen Kohlsorten tötet Leukämiezellen in Laborschalen selektiv ab.
500 Frauen mit Non-Hodgkin-Lymphom wurden 8 Jahre von der Yale University beobachtet: 3 Portionen Gemüse am Tag brachten eine 42 % bessere Überlebensrate (besonders durch dunkelgrünes Blattgemüse, Zitrusfrüchte, ..). Die Fachzeitschrift " Leukämie and Lymphome" : ... Ernährung verbessern".
35.000 Patienten wurden mehrere Jahrzehnte lang von der Iowa Womans´s Health Study beobachtet: Brokkoli und andere Kreuzblütler bedingen ein geringeres Risiko für Non-Hodgkin-Lymphom.
Die Mayo Clinic fand ähnliches: 5 Portionen grünes Blattgemüse pro Woche bedingt nur das halbe Risiko für Lymphome.

Bei Krebsarten des Verdauungssystems scheinen Vitamin-Präparate das Risiko für Krebs zu erhöhen. Das mag mit der künstlichen Herstellung zu tun haben (aus Erdöl, ... mit dem Werbeslogan "wie in der Natur", aus dem Klostergarten, ..etc. ).
Die Vielfalt der Stoffe in gesunder Nahrung wirkt synergistisch in einem komplexen Netzwerk hunderter Stoffe.
Die USDA Datenbank nennt Nelken, Zimt und Rotkohl als stark antioxidant, dahinter kommen Walnüsse, Äpfel, Cranberries und AcaiBeeren. Curcuma zeigt bei ersten Versuchen mit Krebskranken positive Ergebnisse.
Die europäische EPIC Studie beobachtete 400.000 Menschen in 10 Ländern über 9 Jahre: (Hühnerfleisch und Prostatakrebs - siehe oben) Hühnerfleisch bewirkt demnach ein Risiko für Blutkrebs wie Non-Hodgkin Lymphom oder follikuläre Lymphome (wie chronische lymphatische B Zell Leukämie).
Pro 50 Gramm Hühnerfleisch pro Tag erhöht es das Risiko um ca. 100-200 % (eine Hühnerbrust wiegt fast 400 Gramm). Erklärt wurde diese fatale Wirkung von etwas Huhn mit dem Antibiotika im Huhn und in Puten (Wachstumsbeschleuniger).
Krebs entsteht durch beschleunigtes Wachstum - verursacht alleine schon durch einen Protein-Überschuss, auch veganes Protein (so Prof. Long, Uni Southern California)!
Vielleicht auch wegen Dioxin in Fleischproben. Laut Wissenschaft aber wahrscheinlich aufgrund von krebserregenden Viren in Geflügelfleisch. Das würde mit anderen ebenfalls sehr großen Studien übereinstimmen (NIH ARRP).
Vogel-HerpesVirus, Retikulo-Endotheliose-Virus, das Leukose -Virus in Hühnerfleisch und ein weiteres Virus aus Putenfleisch erklären die Krebsraten bei Bauern, Schlachthofarbeitern und Metzgern. Die Viren schleusen die DNA in unsere DNA ein.
Es kommt zu "Fleischwarzen" genannte pustulöse Dermatitis durch den Kontakt mir rohem Fleisch oder Fisch. Sogar die Ehepartnerinnen von Metzgern haben ein höheres Risiko für Gebärmutterhalskrebs über diesen Warzenvirus. Arbeiter in Geflügelschlachthöfen haben höherer Krebsraten bei Krebs im Mund, Nasenhöhlen, Hals, Speiseröhre, Rektum, Leber und Blut. 20.000 Arbeiter auch aus der Verarbeitung wurden untersucht und in dieser vierten Untersuchung wurden die Ergebnisse bestätigt.

Die hohen Antikörper-Werte gegen Geflügelviren findet man auch bei Arbeitern, die gar nicht mit den lebenden Tieren in kontakt kamen. Die Wissenschaftler hierzu: "die Gefährdung der Allgemeinbevölkerung ist nicht unerheblich".
Erhöhte Blutkrebsraten können bis zu den Schlachthöfen zurück verfolgt werden: eine Analyse von über 100.000 Totenscheinen bewies, das der Kontakt mit Geflügel zu einem entsprechenden Risiko führt (besonders auf Geflügelhöfen aufzuwachsen ist mit einem Dreifachen Risiko behaftet).
Der Kontakt zu Rindern und Schweinen wurde mit dem Non-Hodgkin-Lymphom in Zusammenhang gebracht: die University of California fand bei 3/4 der Testpersonen Hinweise auf das bovine Leukämievirus, vermutlich durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten.
85 % des Milchviehbestands waren ebenfalls positiv (und 100% in industriell geführten Großbetrieben, so wie der deutsche Staat sie subventioniert).
2014 veröffentliche ein teils vom US Army Breast Cancer Research Program veranlasste Untersuchung dass die DNA dieser Viren in menschlichen Brustgeweben gefunden wurde, auch in den Krebszellen, was die Infektion der Menschen beweist.
Das Halten von Haustieren hat allerdings eine positive Wirkung auf unser Immunsystem.
Eine pflanzenbasierte Ernährung bewirkt die Hälfte der Brustkrebsraten, auch durch den Schutz von mehr Gemüse (Grünes gegen Non-Hodgkin und Curcuma gegen multiple Myelome).

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Nierenerkrankungen: Die Hälfte der Erwachsenen mittleren Alters erwartet eine chronische Nierenerkrankung im Laufe des Lebens. In der Folge kommt es zu Schwäche, Verwirrung, Herzrhythmusstörungen und Kurzatmigkeit.
Die Lebenserwartung eines Dialyse-Patienten liegt bei drei Jahren.
Als Ursachen für Nierenerkrankungen fanden Wissenschaftler tierisches Eiweiß, tierisches Fett und Cholesterin. Vor 150 Jahren beschreib Rudolf Virchow, der Vater der Pathologie die Verfettung die Nieren. Dass Cholesterin und tierisches Fett auf die Nieren giftig (nephrotoxisch) wird seit dem immer wieder bestätigt. Die Todesfälle haben sich in einer Generation verdoppelt. Es heißt wegen Fleisch/Fisch (Säure schwefelhaltiger Aminosäuren wie Methionin und Ammoniak) und Zucker: Haushaltszucker und Maissirup mit hohem Fruchtzucker Gehalt wir mit erhöhtem Blutdruck und Harnsäure in Zusammenhang gebracht. Beides schädigt die Nieren, auch tierische (gesättigte genauer gesagt) Fette, Transfette, Cholesterin und Junk Food.
Nierenfachärzte raten ihre Nierenpatienten dazu "weniger Eiweiß zu essen". Falsch ! Pflanzliches Eiweiß ist wichtig, Basen und nicht Säuren bildend und schadet nicht. So umfangreiche Untersuchung. Gerade bei Fachärzten erlebt man die größte Ignoranz. Tierisches Eiweiß dagegen ruft Hyperfiltration hervor. Dennoch ermöglicht es uns die Nierenreserve-Funktion zeitweilig wie ein Jäger und Sammler einmal im Monat eine große Menge Eiweiß (verdirbt sonst) auf einmal zu essen. Ich kenne Vegetarier, die ständig zu hohe Eiweißwerte haben (pflanzlich). Heute nimmt die Nierenfunktion je weiter ab je älter der Mensch wird (Daueressen von Tieren). Zuletzt müssen die Schleimhäute (Mund und Genital) den Harnstoff (riecht nach Pipi) ausscheiden.
Ein bisschen Thunfisch erhöht die Arbeit für ihre Niere um 36 %. Die gleiche Eiweißmenge über Tofu nicht. Eine Reihe klinischer Studien haben uns gezeigt, dass das Umschwenken von tierischem zu pflanzlichem Eiweiß sich an der Nierenfunktion bemerkbar macht. Dennoch wurde erst 2014 eine gute sechsmonatige Studie (randomisiert, Placebo-kontrolliert, doppelblind) durchgeführt mit Soja im Vergleich zu Milcheiweiß: das pflanzliche Eiweiß half dabei die Funktion geschädigter Nieren zu erhalten. Das tierische führt auch hier zu Entzündungen und löst Verlust/Ausscheidung von Eiweiß über die Nieren aus. Schulmediziner geben dann gerne Kortison statt sich selbst über die Ernährung kundig zu machen. Wozu haben viele Ärzte denn "Ernährungsberatung" als Publikumsmagnet auf dem Arztschild präsentiert?
2014 wurden 12.000 Menschen untersucht und die ernährungsbedingte Säurebelastung zeigte sich eng verbunden mit der krankhaften Eiweiß-Verlust-Niere.
Der urzeitliche Mensch ernährte sich größtenteils von Pflanzen (man braucht nur das Gebiß und die Länge des Darms anzuschauen) . Um überschüssige Säure (aus tierischen Nahrungsmitteln) zu beseitigen produzieren die Nieren Ammoniak, die als Base einen Teil der Säuren neutralisiert. Langfristig ist dieses Ammoniak aber giftig.
Mediziner werden täglich mit Werbung für patentierten, verschreibungspflichtigen Tabletten mit Natriumbicarbonat geradezu zugemüllt. So sollen die Patienten mit einem Säureüberschuß anhand dieser basischen Tabletten einen großen Gewinn ziehen. Was nicht verraten wird ist dass das Natrium dabei langfristig zu einem Nierenschaden führt. Genau wie Marcumar Vitamin K komplett wegnimmt und damit langfristig die Adern verstopft. Lernt man auch nicht im Studium, Facharztausbildung oder Fortbildung. Ist aber einfachste Logik. Hohes Cholesterin wird mit Statinen behandelt, die krank machen, ..etc. Hauptsache der Patient braucht von "seinem Arzt" jedes Quartal eine neues Rezept und läuft in die benachbarte Apotheke, die wieder Patienten schickt.
In der angesprochen Natriumbicarbonat -Studie gaben die Wissenschaftler den Patienten statt Pillen Gemüse und es funktionierte noch besser die Säuren auszugleichen, fanden aber gleichzeitig einen Schutz vor hohem Blutdruck, Cholesterin, etc: "Der Schlüssel ... scheint auf dem Obst- und Gemüsemarkt und nicht in der Apotheke zu liegen" so die Wissenschaftler.
Am meisten Säure unter den tierischen Nahrungsmittel hat übrigens Fisch. Säure führt zum Abbau der Muskeln. Schon in den 80er Jahren habe ich den ph-Wert des Urins mit ph-Meß-Streifen gemessen. Ich habe immer eine paar in der Praxis, um sie Patienten zu schenken.

Nierensteine:
die meisten Steinleiden profitieren von Pflanzen. Seit dem Beginn der Fress-Orgien in den 50er Jahren haben Steine extrem zugenommen. Fast jeder Zehnte ist von Nierensteinen betroffen. Schon bei einer Portion Thunfisch zusätzlich schossen bei den Probanden einer Studie die Nierensteinbildner Calcium, Oxalat und Harnsäure um 250 % in die Höhe.
Die Uni Oxford untersuchte 2014 erstmalig das Nierenstein-Risiko von Vegetariern: kaum vorhanden.
Ärzte empfehlen eine Calciumarme Diät, die sich allerdings als nur halb so effektiv erwiesen hat, wie der Verzehr von weniger Fleisch und Salz. Auch wenn Pflanzen Oxalate enthalten. Tierisches Eiweiß führt über die Harnsäure zu mehr Kristallen und damit Calciumsteinen und Harnsäuresteinen. Allopurinol und Nachfolger haben ernsthafte Nebenwirkungen. Ein kompletter Verzicht auf Fleisch führt in nur 5 Tagen zu einer Senkung von Harnsäure um 90%. Harnsäuresteine können durch Gemüse und Obst vollständig aufgelöst werden - auch ohne Operation. Auf Fleisch und Salz muss dabei verzichtet werden und 10 Gläser getrunken werden.

Flüssigkeit : wenn Sie nicht ausreichend trinken wird alles in der Niere konzentrierter und kann nicht ausgeschieden werden. Nieren spülen !

Phosphor - Konsum:
Zu viel Phosphor macht Nierenversagen, Herzversagen, Herzinfarkte, ... schädigt die Blutgefäße, beschleunigt die Alterung und den Knochenschwund und ist wie ein eigenständiger Risiko-Faktor (wie hoher Blutdruck, Zucker, Übergewicht, ...).
Tierisches Phosphor wird leider leichter aufgenommen (Phosphat; pflanzliche meist Phythat) - wie bei Eisen. Schlimmer noch als das tierische Phosphat ist aber das aus Lebensmittel-Zusätzen: Farben um Cola und Fleisch zu "verbessern" (Absorption 100 % im Gegensatz zu pflanzlichen mit 50%). Auch die Farbe von Hühnerfleisch wird über Injektionen "verbessert" und damit auch am Gewicht gefuscht - das billigste Huhn kann so das Schlechteste sein. Auch erkennt man altes Fleisch nicht mehr so, denn es tritt weniger Fleischsaft aus. Benini und andere Wissenschaftler: "Reale und heimtückische Gefahr für Nierenpatienten", da diese dieses Phosphat schlechter ausscheiden können. Diese "vaskulären Toxine" können unsere Arterien-Funktion innerhalb von Stunden einschränken. Wenn sie ein Huhn in den USA essen kann es Camphylobacter Millionen-fach erhöhen, denn dort hatten 9 von 10 Hühnern Phosphat-Zusätze.
Kaufen Sie nicht mehr Produkte mit "Phosphat", Pyrophosphat, Natriumtriphosphat, oft versteckt hinter dem Begriff Aroma oder "Brühe".

Lebensmittel-Sicherheit:
Die Einstufung "Safe" in den USA nimmt ausschließlich der Hersteller vor. Die amerikanische FDA nennt das "Selbsteinstufung".
Frau Merkel spricht ja auch immer sehr vertrauenserweckend von "Selbstverpflichtung".
Die CDC schätzte, dass 20.000 Herzinfarkte in den USA jährlich vermieden werden könnten, wenn nur gehärtete Fette und Öle entfernt würden. Diese oben erwähnten Transfette wurden erst nach langem Ringen durch Umstellung der Produktionstechnik deutlich verringert. 2015 galten sie noch als "safe".
Noch besser: In den USA werden Dinge zugesetzt ohne jemals den Verbraucher oder die Behörden zu informieren: über 1000 Veränderungen bei Zusätzen wurden so nie mitgeteilt. Wenn doch einmal wird ein (vom Hersteller bezahltes) Gremium damit beauftragt - nie waren die GRAS-Einstufungen (S=safe) unabhängig.
In Europa ist die Behörde von Hersteller-Angestellten "durchseucht", ... da muss niemand bestochen werden. Da sind schon die richtigen Leute "positioniert "worden. Allein Pepsi Cola gab in einem Jahr 9 Millionen Dollar für Lobby-Einfluss im US-Kongress aus. Dabei sitzen nur Millionäre im Kongress.

Nieren-Krebs:
64.000 US-Amerikaner erhalten jedes Jahr die Diagnose Nierenkrebs. Nitrosamine in Zigarettenrauch wurde (auch über Dritthand = Rückstandsrauchen aus Wänden und Oberflächen) auch hier als ein Hauptverursacher angesehen. 80 % dieser Nitrosamine bleiben im Raum, auch bei normalem Lüften. Also buchen Sie immer rauchfreie Hotelzimmer. Ein führender Wissenschaftler, Hecht, schreibt: Normalerweise würde solch ein Krebsverursacher sofort verboten. Aber neben der Tabak-Lobby ist auch die Fleisch-Lobby dazu zu mächtig. Ein einziger Hot-Dog hat so viel Nitrosamine (oder Nitroamide) wie vier Zigaretten. Und diese Nitrat-Verbindungen tauchen auch in frischem Fleisch auf.

Nitrate:
verarbeitetes und geräuchertes Fleisch wie Wurst scheint besonders schädlich zu sein. In Europa hat die weltweit zweitgrößte Studie zu Ernährung und Krebs ergeben, dass die Reduktion des Fleischkonsums um eine Streichholz-Schachtel-große Portion (20 Gramm) schon 3 % ALLER Todesfälle verhindert.
Die größte dieser Untersuchungen mit 500.000 Personen (NIH-AARP), ergab dass es noch mehr sein könnten, wie 20 % aller Herzkrankheiten bei Frauen durch einen halben Streifen Schinkenspeck weniger. Das Krebsforschungsinstitut empfahl Schinken, Speck, Salami, Hot dogs und Würstchen zu meiden (verarbeitete, "prozessierte" Fleischprodukte).
Grund für das Desaster: Farb-Fixier-Mittel (Nitrite) in geräuchertem Fleisch aus "Gesundheitsgründen" (die in einer nicht genügend hygienischen Verarbeitung liegen ---> Botulin-Gefahr).
"Ohne Nitrite und Nitrate" werben manche Speck und Fleisch-Produkte. Doch jeder hat schon mal gelesen "kann spuren von Sellerie enthalten" - das ist die Mogelpackung, denn damit sind Nitrate aus Sellerie gemeint (die zu Nitrit werden). Sogar die Fleisch - Zeitschrift "Meat Science" schrieb dazu: "falsch", ..."irreführend".
Nitrite werden nur dann krebserregend, wenn Amide oder Amine aus tierischen Produkten dazu kommen.
Bei Pflanzen wird die Entstehung dieser Krebserreger durch Vitamin C oder anderen Anti-Oxidation blockiert: der ja besonders nitrathaltige Rucola oder Grünkohl sind somit nicht schädlich.


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Wie können SIE Brustkrebs verhindern oder behandeln ?
1. In dem Sie sich homöopathisch behandeln lassen.
2. Lebensstil:
Auch im Kapitel Krebs-Krebs-Prävention finden sie Hinweise.
Jedes Jahr erhalten 230.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Die Früherkennung ist oft eine Späterkennung. Ich empfehle Ultraschall, nicht Mammographie (zu viele Strahlen). Siehe Kapitel Frauen --> Vorsorge.
In Autopsien haben 20% der Frauen zwischen 20 und 54 Jahren, die an Autounfällen oder anderem starben, bereits versteckte Brustkrebs-Tumore.
Einige hängen mit der Ernährung der Mutter zusammen oder damit, dass wir heute nicht mehr richtig zu fasten wissen.
In jedem Fall können sie durch eine gesunde Lebensweise Wachstumsraten (von Tumorzellen) bremsen. Das heißt damit auch wenn bereits Krebs vorliegt, ob bereits erkannt oder nicht.
Mit nur 30 Verdoppelungen wird aus einer Krebszelle eine Milliarde. Eine Verdoppelungszeit kann einen Monat lang sein oder 4 Jahre, sodass es 100 Jahre dauern kann bis der Tumor relevant wird.
Früherkennung verhindert nicht die Entstehung von Krebs.
39% der Frauen in ihren 40ern haben bereits Brustkrebszellen, die zu klein sind, um in der Mammographie entdeckt werden.

Die amerikanische AICR entwickelte Empfehlungen: (wenn davon auch nur 3 von 10 eingehalten werden ---> 62% geringeres Risiko):
kein Tabak, auch nicht Tabak kauen.
vollwertige pflanzliche Lebensmittel

Frauen, die nur 14 Tage gesünder gelebt hatten wurde Blut abgenommen und auf Krebszellen gegeben: das gesunde Blut unterdrückte das Wachstum deutlich besser und tötete 25 % mehr Krebszellen - nach nur 2 Wochen anderer Lebensweise ! Die Wissenschaftler vermuten, das lag an weniger IGF1 wegen der geringeren Aufnahme von tierischem Eiweiß in den 2 Wochen.

normales Körpergewicht
tägliches Laufen.
Sport senkt den Östrogenspiegel tendenziell: 5 Stunden pro Woche können Östrogen und Progesteron um 20 % senken.
5x pro Woche bis zum Schwitzen gehen.
Auch moderates Training täglich eine Stunde geht mit einem geringeren Brustkrebsrisiko einher (2013: Hildebrand et al, Cancer Biomarkers).

Die WHO erklärte 2010 Alkohol zu einem definitiven Brustkrebserreger. Keinerlei Menge kann "als sicher angesehen werden".
2013 wurde eine Zusammenfassung von 100 Studien zu Brustkrebs und leichtem Alkoholkonsum veröffentlicht: ein klarer Anstieg des Risikos, außer vielleicht bei Rotwein.
WHO: weltweit jährlich 5000 Brustkrebs-Todesfälle durch leichten Alkoholgenuss.
Auch die Harvard Nurses Health Study ergab das.
Jedoch wenn nur Rotwein getrunken wurde ergab sich das Risiko nicht, denn die dunkle Schale von rotem Trauben (auch ohne Alkohol) hemmt Östrogen und damit die Tumore. Weißwein wird ohne Schale hergestellt. Die Wissenschaftler: "Rotwein mildert das Risiko des Alkohols ab". Also dunkle Trauben essen (oder dunklen Traubensaft trinken - am besten ohne Pestizid, also EU-Bio). Essen Sie die Trauben mit Kernen.
Erdbeeren, Granatäpfel, ... sogar Champignons können das Enzym unterdrücken.
Bereits das im Mund-behalten von einem einzigen Teelöffel Schnaps über 5 Sekunden vor dem Ausspucken führt zu einer krebserregenden Menge an dem Abbauprodukt des Alkohols Acet-Aldehyd (der eigentliche Verursacher). Auf Mundwasser sollte deshalb auch verzichtet werden.

Melatonin:
sehr lange waren unsere Vorfahren an 12 Stunden Dunkelheit am Tag gewöhnt und erst seit einer Million Jahre beherrschen wir das Feuer, seit 5000 Jahren Kerzen und elektrisches Licht seit 100 Jahren.
Die Epiphyse /Zirbeldrüse wird als drittes Auge beschrieben und sitzt mitten im Gehirn. Sie ist den richtigen Augen verbunden und produziert, wenn es dunkel wird das Hormon Melatonin und macht uns zur richtigen Zeit müde - nicht so bei künstlichem Licht.
Das dritte Auge ist der Zeiger der inneren Uhr der Organe, wie der Verdauung, wo zum Beispiel die Leber um 3.00 Uhr ihre Leistung hochfährt und uns entgiftet.
Also nicht künstlich dosieren - dann kommt die Organ-Uhr durcheinander. 5-HTP ist die Vorstufe und als Präparat erhältlich !
Zweitens unterdrückt Melatonin das Krebswachstum: Ärzte des Bringham and Woman Hospitals in Boston fanden bei blinden Frauen ein halbiertes Brustkrebsrisiko, weil sie permanent Melatonin ausschütten.
Umgekehrt haben Frauen in Nachtschichten ein höheres Risiko.
Sogar wenn sie nur an einer hell beleuchteten Straße wohnen. Das konnte auch über Satellitenaufnahmen bestätigt werden: hell=Risiko.
Also: Vorhänge zuziehen ! LED s abkleben. Nicht zu lange Fernsehen. Lampen aus.
Je mehr Melatonin im Morgenurin, je geringer die Brustkrebsrate (Basler et al in "Breast Care").
Japannische Wissenschaftler: mehr Gemüse - mehr Melatonin (1000 Frauen wurden über 38 Lebensmittelgruppen befragt). Fleisch verringert Melatonin.

Vitamin D Mangel ausgleichen (Labor!)
in den nördlichen Zonen, wo von Frauen verlangt wird sich weitgehend zu bedecken !

Patentierte Verfahren zu standardisierten Extrakten des Green Extracting:
Ein spezieller Extrakt aus Rotwein (das Präparat mit dem sich alle anderen Studien messen müssen)
Mikronisiertes Curcumin - nicht das Übliche aus dem Reformladen - fragen sie mich.
Experten empfehlen einen speziellen Weihrauch-Boswelia Extrakt mit Curcumin und Omega3 zu kombinieren. Folsäure, Selen, Lycopene, ...

Antientzündliches Essen, nur wenig Fleisch oder am besten keine tierischen Produkte. Lesen Sie auch "Krebsprävention".

Meiden Sie gebratenes Essen: HCA, Heterozyklische Amine sind seit 1939 als Krebs-erregend bekannt.
Das National Cancer Institut der USA warnte vor Garmethoden mit hohem Temperaturen: Rösten, Braten, Grillen, Backen, ... Gebratene Veggie-Burger enthalten dagegen kein HCA. Je länger diese hohen Temperaturen einwirken, also deutlich über 100 Grad, meist so um die 170 Grad, desto mehr.
Zhang und Lee in Nutrition and Cancer: dadurch mehr Brustkrebs, Darm-, Speiseröhren-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Magenkrebs.
Bis zu 47 % erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Rösten, Grillen und Räuchern von Fleisch laut Long Island Breast Cancer Study Project 2009.
Gut durch oder Medium? Die Iowa Woman s Health Study fand ein 5x geringeres Risiko bei Medium oder "blutig".
Bei operativem Brustverkleinerungen konnte Brustgewebe untersucht werden und die Menge der DNA-Schäden ging einher mit der Menge an gebratenen Fleisch. Eine Sorte HCA ist fast so stark wie Östrogen. HCA kommt auch in Zigarettenrauch vor. In der Muttermilch von Nichtraucherinnen wurde HCA gefunden (als PhIP), jedoch nicht bei Vegetarierinnen.
Auch in den Haarproben aller Fleischesser, aber bei keinem Vegetarier, außer bei Rauchern.
PhIP löst Krebs aus (Initiation durch DAN-Schäden), befeuert einen vorhanden Krebs (Promotion) und bringt ihn zur Streuung/ Metastasierung (Progression).
Besonders in Hühner-, Rindfleisch und Fisch ist PhIP.
Auch Spiegeleier wegen HCA nicht zu heiß machen ! Wenn es nur erhitzt wird bis es stockt, bleiben außerdem noch Vitamine erhalten.

Cholesterin scheint eine Rolle nicht nur bei Herzerkrankungen, sondern auch bei Brustkrebserkrankungen zu spielen. Das böse LDL-Cholesterin stimuliert Brustkrebszellen. Die Tumore fressen so viel Cholesterin, dass die Blutwerte von Krebspatienten manchmal stark sinken. Vermutlich benutzen diese es zur Produktion von Östrogen.
17% erhöhtes Risiko bei Werten von 240 im Vergleich zu 160 (über 1.000.000 Studienteilnehmer) - Statine sind nicht die Lösung, denn diese verdoppeln das Risiko (Studie über 10 Jahre von 2013).
Mit einer pflanzenbasierten Ernährung können Sie nicht nur Brustkrebskrankheiten vorbeugen, auch der (noch) häufigsten Todesursache Herzkrankheiten.
Dr. Michael Greger schreibt auf NutritionFacts.org : ".. mit Pflanzen vorbeugen und behandeln".
Auch seine Patienten wurden nicht über die Chancen einer anderen Ernährung informiert, auch wenn sie schon Krebs hatten.
Eine Untersuchung von 1500 Frauen konnte zeigen, dass schon einfache Veränderungen einen deutlichen Überlebensvorteil mit sich bringen. Nach der Diagnose halbierte sich das Risiko für die ersten beiden Jahre.

Ballaststoffe:
Uni Yale: Mehr als 6 Gramm pro Tag ergibt ein 62 % geringeres Brustkrebsrisiko als Patienten die nur 4 Gramm aßen. 6 Gramm entspricht einer Tasse schwarze Bohnen.
Die Yale-Untersuchung fand sogar ein um 85% geringeres Risiko an den schwierigen Östrogen-Rezeptor-negativen Tumoren zu erkranken (bei Frauen vor den Wechseljahren).
Das kann aber auch heißen, dass mit den Ballaststoffen andere Pflanzeninhaltsstoffe der Grund sind oder der damit verbundene Verzehr von weniger tierischen Produkten.
Ein Dutzend weiterer Studien ergab das gleiche zu mehr Gemüsen und Vitamin C.
Und zu mehr gesättigten Fetten (Fleisch, Milch, Industrie-Nahrung).
10 prospektive Kohorten-Studien ergaben ein 14 % geringeres Risiko je 20 Gramm Ballaststoff pro Tag. Im Schnitt wird weniger als 20 Gramm gegessen. (Vegetarier37, Veganer 46 Gramm). Reizdarmpatienten müssen zu viel Ballaststoffe meiden.
Grünzeug:
Annals of Oncology: "Hält ein Apfel den Onkologen fern?" Tägliche Apfelesser hatten ein 24 % geringeres Risiko für Brustkrebs (und Eierstock-, Kehlkopf- und Darmkrebs) . Auch nach Berücksichtigung der Indikatorwirkung. Die Stoffe liegen in der Schale des Apfels. Apfelextrakt unterdrückt in der Laborschale das Wachstum von Rezeptor-positiven und negativen Tumoren. Das aus der Schale 10x wirkungsvoller als das Fruchtfleisch. (Apfelschalen reaktivieren das schützende Maspin-Gen)

Studie Long Island 2007: 74 % höheres Risiko in der Gruppe mit mehr gegartes Fleisch und weniger Gemüse.
Kohlgemüse, wie Brokkoli steigern die Entgiftung von Leber-Enzymen. Auch Rosenkohl kann uns schneller Koffein abbauen lassen.
Als 50.000 Afroamerikanerinnen untersucht wurden, die tendenziell mehr grünes Gemüse essen als Weiße. Kohlblätter scheinen alle Altersgruppen zu schützen, Brokkoli mehr die prämenopausalen.
Die neue Stammzellen-Krebstheorie erforscht dieses Reparatursystem. Aber statt neue Milchdrüsen zu bilden können sie der Grund für Brustkrebs werden. Diese unsterbliche Zellen können Brustkrebs nach 25 Jahren wieder zurückkehren lassen. Die Wirkung von Chemotherapie wird an Labor-Ratten gemessen, die nur zwei Jahre leben. Tumore kurzzeitig schrumpfen zu lassen ist nicht Heilung.
Das Sulforaphan vom Kreuzblütler Brokkoli unterdrückt diese Stammzellen nachweislich (Li, Zhang, Korkaya in Clinical Cancer Research).
Das Trinken von Brokkoli-Sprossen-Saft (Bio-Supermarkt) führte zum Anstieg von Sulforaphan in der Brust. Das Kauen macht erst Sulphoraphan aus seinem Vorgängern.

Leinsamen: die Griechen nannten sie heilend, auch Hippokrates, sie ist die stärkste Omega3 Quelle und enthalten 100fach mehr Lignane als andere Pflanzen. Diese Phytoöstrogene dämpfen körpereigenes Östrogen (gut gegen Menstruations-Brustschmerzen) (1 EL->1 Tag längerer Zyklus-> weniger Östrogen-Exposition und Krebs).
Erst unsere Darmbakterien machen Lignane aus den Vorgängern. Bei jeder Antibiotika -Runde nach einer Blasenentzündung wird diese Fähigkeit gemindert -> höheres Brustkrebsrisiko (finnische Studie zu risk of breast cancer).
Auch in der Laborschale unterdrücken Lignane Krebszellen.
National Cancer Institut: nach einem Jahr weniger präcanceröse Veränderungen bei 2 Teelöffeln täglich. (Natürlich gemahlener Leinsamen).
Brustkrebsüberlebende mit höheren Lignan-Werten im Blut überleben länger.
Brustkrebs-OP s ergaben verringerte Tumoren in der Gruppe mit Leinsamen (und weniger aggressiven Krebs: C-erB2 gesunken): "alternative oder Ergänzung zu gegenwärtig eingesetzten Medikamenten".

Soja:
Die Bohnen enthalten Phytoöstrogene namens Isoflavone und docken wie alle Östrogene an den Ö-Rezeptoren an und blockieren sodass stärkere tierische Östrogen. Östrogen ist gut für die Knochen, kann aber Brustkrebs verursachen. Soja moduliert die unterschiedlichen Rezeptoren, verringert Krebs und menopausale Hitzewallungen !
Die Frauen mit Brustkrebs, die Soja aßen lebten länger (Chi, Wu, Zeng et al 2013 Asian Pacific Cancer Preview)
Eine Tasse Sojamilch -> 25 % weniger Krebs (Nechuta et al, 2012, Clin. Review).
Bei einer Untersuchung waren 90% mit Soja nach 5 Jahren noch am Leben, bei der ohne Soja (oder kaum) die Hälfte. Die Wächtergene BRCA 1 und 2 werden aktiviert, die auch die DNA reparieren.

Eine familiäre genetische Vorbelastung ist nur in 2,5 % der Fälle der Grund für Brustkrebs (die Frauen schätzen falsch 50%). Auch diesen Frauen kann Soja helfen.

Asiatische Frauen haben eine bis 5x geringere Gefahr an Brustkrebs zu erkranken.
Gründe: grüner Tee macht ein 30% geringeres Risiko. Bitte nehmen Sie nur das von mir empfohlene Green Tea, aus der Pille ist das Koffein von 18 Tassen Kaffee entfernt worden.
Soja wird seit dem Kindesalter konsumiert und halbiert das Risiko für sich alleine.
Pilze / Champignons: Forscher verglichen 1000 Frauen mit einem Konsum von einem halben oder mehr Pilzen pro Tag mit 1000 ähnlichen Frauen: 64 % geringeres Risiko. Pilze blockieren das Enzym Östrogen-Synthase.
Weitere Faktoren, die asiatische Frauen schützen, müssen gesucht werden !

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