Gemüse !

Kaiser Permanente, die größte Gesundheitsorganisation der USA, schreibt:
"Wenn die Menschen beginnen, sich pflanzenbasiert zu ernähren, während sie weiterhin ihre Medikamente einnehmen, ist es möglich, dass ihr Blutdruck oder Blutzucker so stark absinkt, dass die Ärzte die Medikation anpassen oder die Medikamente ganz absetzen müssen."
Diese Versicherung veröffentlichte in einer Fachzeitschrift, dass gesunde Ernährung, pflanzenbasiert und ohne Fleisch, Milchprodukte, Eier und industriell verarbeitete Produkte erreicht wird und gab die Empfehlung: "...ihre Erkrankungen zunächst mit einer pflanzenbasierte Ernährung zu kurieren, ...." .
Die Versicherung teilte dies außerdem 15.000 Ärzten mit und gab zu bedenken, dass im Zuge einer Ernährungsumstellung Medikamente reduziert oder ganz abgesetzt werden müssten.
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"The Lancet" veröffentlichte 2012 die Global Burden and Disease Study, wo
500 Wissenschaftlern aus 50 Ländern 100.000 Datenquellen überprüften
:
Nicht nur leere Kalorien (Weißmehl, Zucker, ...) bereiten den frühzeitigen Tod; noch tödlicher sind Speck, Fleischwurst, Schinken, Hot dogs.
Industriell verarbeitete Fleischprodukte sind für den Tod von 0.8 Millionen Menschen pro Jahr verantwortlich
= 4x mehr als durch Drogen sterben.
Und "nur" 0.3 Millionen durch Erfrischungsgetränke (leere Kalorien = nur Kalorien, ohne weitere Nährstoffe, wie B- Vitamine, die dadurch aus den Reserven dem Nervensystem "geraubt" werden);

Diese umfassendste medizinische Untersuchung zu Todesursachen JEMALS stellte fest: jedes Jahr könnten
1,7 Millionen Menschen durch den Verzehr von mehr Vollkorn gerettet werden;
2,5 Millionen durch Samen und Nüsse
1,8 Millionen durch Gemüse
4,9 Millionen Menschen durch mehr Obst
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In einer der "Blue Zones" (=Gebiete mit den meisten und gesündesten 100-Jährigen), isst man eine handtellergroße Portion Fleisch pro WOCHE.
Das macht ein Verhältnis von mehr als 1 zu 40 zu Gemüse und Obst aus. Bei uns sind das 1 zu 3: immer mehr wird Fleisch zum Gemüse des modernen Menschen. Fatal !

Drei Viertel der Deutschen essen nicht täglich Gemüse. Welche Konsequenzen dies hat erklären folgende Studienergebnisse:
Die Todesraten für die häufigen Erkrankungen (Herz, Krebs, ...) weichen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und in der Welt hundertfach voneinander ab.
Wenn Menschen in ein Hochrisiko - Land umziehen passt sich auch ihre Todesrate an ihre Umgebung an.
Wenn ein Amerikaner nach Japan zieht und wie ein Japaner lebt und ißt, sinkt sich sein Herzinfarktrisiko von 5 auf 1 % (für 5 Jahre).

Wir verleben immer weniger gesunde Jahre als früher und werden immer abhängiger von Ärzten und einer immer teureren Medizin.
Wir leben länger, haben aber weniger funktionale Jahre. Unsere Jugendlichen werden sogar ein kürzeres Leben führen.

Viele Patienten kennen den Begriff der "degenerativen Erkrankungen" nicht = durch unsere Lebensweise selbst gemachte "Zivilisationskrankheiten", wie Schlaganfall etc. Das ist komplett verdrängt, um einfach noch ein wenig weiter zu machen wie bisher.

Um 1900 waren die häufigsten Krankheiten noch Lungenentzündung, Tuberkulose und Durchfall. Heute sterben wir an Krebs, Herzerkrankungen und chronischen Lungenerkrankungen, an Bluthochdruck und damit Überernährung (Fleisch, Milch, Eier, Zucker, raffiniertes Getreide).
Beim Vergleich von Frauen mit Brustkrebs mit gesunden Frauen erkannten Wissenschaftler am geringeren Kalorienanteil ("Qualitätsindex 1 bis 100") ein sinken des Risikos um mehr als 90%.
Wir essen so, als gäbe es kein Morgen.
Indien: Auch Vegetarier leiden an mehr Erkrankungen, wenn sie mehr verarbeitete Produkte essen und weniger vollwertige (weißer Reis statt brauner, Snacks und Fastfood statt Linsen, Gemüse, Obst , Vollkorn, Nüsse, oder Samen.
Nüsse haben viel Kalorien führen aber nicht zu einer Gewichtszunahme.
Sowohl für China als auch für Indien gibt es großangelegte Untersuchungen (jeweils 500.000 Teilnehmer über 5 Jahre) und Bevölkerungsgruppen (jeweils eine halbe Milliarde Menschen), die vegetarisch leben (oder lebten) und dann in eine westliche Ernährungsweise wechselten und deutlich kranker wurden. Schon einmal die Woche Fleisch essen erhöhte die Herzinfarktquote um 146%, Schlaganfall 152%, Diabetes um 166%, Übergewicht 231%.
Nach nur 12 Jahren nach einem Wechsel von vegetarisch zum Alles-Esser errechneten sich schon 3,6 Jahre geringere Lebenserwartung.

Einer anderen Studie nach reichten drei gesunde Ess-Gewohnheiten aus, um das Sterblichkeitsrisiko so zu verändern, dass es einem 14 Jahre jüngeren Alter entsprach. Messbar wird dies auch an Telomere, den Kappen auf den Chromosomen, die schon ab der Geburt kürzer werden können. Mit ihnen können in der Gerichtsmedizin die Todesalter bestimmt werden.
In einer 4800 Jahre alten Grannenkiefer wurde ein Schutzenzym für die Telomere gefunden, die Telomerase.
2009 gab es dafür den Medizin-Nobelpreis. Die Forscher fanden allerdings (auch finanziert vom Verteidigungsministerium) heraus, dass eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung die Aktivität dieses Enzyms deutlich steigern kann. Fünf Jahre später ergab sich bei den vegetarischen Probanden sogar eine Verlängerung der Telomere und damit eine Umkehrung des Alterungsprozesses. Eine Kalorienbegrenzung oder ein hartes Trainingsprogramm führten nicht dazu. Also ist die Qualität und nicht die Quantität des Essen entscheidend.

Sterblichkeit (in Tausend/pro Jahr, in den USA) :
KHK (koronare Herzkrankheit) 375
Lungenkrankheiten, wie COPD und Krebs 300
Iatrogene = durch Ärzte: 225
Hirnkrankheiten (Schlaganfall, Alzheimer): 214
Krebs des Verdauungstraktes: 106
Infektionen 95
Diabetes 76
Bluthochdruck: 65
Leber: 60
Blutkrebs 56
Nieren 47
Brustkrebs 41
Suizid 41
Prostatakrebs 28
Parkinson 25
Ärzte werden dafür bezahlt Symptome zu behandeln. Für anderes sind sie nicht ausgebildet. Die Lebensmittel- und Pharmaindustrie kämpft hart darum, dass das so bleibt.

Der Hauptgrund für familiär auftretende Krankheiten sind wahrscheinlich Eßgewohnheiten.
In den 1950er Jahren entsprach die Darmkrebs-Sterblichkeit in Japan weniger als 1/5 der USA.
Heute ist diese in Japan genau so hoch, denn der Fleischkonsum wurde in dieser Zeit in Japan verfünffacht.
Die American Heart Association verglich 500 eineiige Zwillinge und konnte beweisen, dass die Ernährungsgewohnheiten die Genetik "eindeutig übertrumpften". Die Epigenetik befasst sich mit der Kontrolle unserer Gene, welche sie laut der Epigenetik mit ihrem Lebensstil und anderem selbst in der Hand haben.
Eine Bienenkönigin lebt bis zu drei Jahre, eine Arbeiterin, die die gleichen Gene hat, manchmal nur 3 Wochen. Der Unterschied liegt in der Ernährung. Möchten Sie die Arbeiterin sein?
Eine Tasse Brokkoli-Sprossen schaltet nach drei Stunden ein Krebsenzym gleich effektiv aus wie ein Chemotherapeutikum - nur ohne Nebenwirkungen.
Nach 3 Monaten einer anderen Lebensweise zeigten Gewebeproben bei Patienten mit Prostata- oder Brustkrebs eine Verbesserung bei 500 Genen, denn die Onkogene wurden unterdrückt.
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Die einzelnen Ernährungsmedizinischen Beratungen:

Zu Herzerkrankungen.

Zu Lungenkrebs / COPD,

zu Asthma.

Zu Herzkrankheiten.

Zu Bluthochdruck.

Zu Schlaganfall/ Gehirn.

Zu Alzheimer / Demenz.

Zu Krebs des Verdauungssystems.

Zu Infektionen.

Zu Nieren.

Zu Leber.

Zu Blutkrebs.
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