unwirksame Antidepressiva

Wie tief die Verstrickung von Universitätsmedizinern in der Psychiatrie ist zeigte ein Artikel im Spiegel 2011 auf:
"Von 37 Lehrstühlen in Deutschland sind mindestens 35 (also vielleicht alle) auf ihrem Berufsweg mit finanziellen Zuwendungen unterstützt worden" (auch mindestens).
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Aktuell: große Übersichts-Studien sagen erneut, dass Antidepressiva nicht besser wirken wie Placebo oder ihre Wirksamkeit nie nachgewiesen haben. Diese Arzneimittel sind teuer und 9 % der Bevölkerung erhalten Sie jährlich - oft schon nach 5 Minuten Gespräch ("müssen Sie lebenslang nehmen"). Derartige Meldungen in der Presse gehen unter wegen des medial hochgepuschten Lieblingsthemas der Deutschen "Globulie" seien zu teuer (diese kosten nicht einmal einen Cent) und unwirksam.
Der Deutscher Ärztetag und das Cochrane Institut sagen Homöopathie ist wirksam - wer hat Recht die Presse im Besitz der Pharma oder die obersten Hüter der Medizin?
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Helfen Antidepressiva wirklich über ihren Placebo-Effekt hinaus ?
Tausende Studien scheinen zu beweisen, dass AD, Antidepressiva, wirken, ... natürlich liegen auch hier (fast) ausschließlich Studien der Hersteller vor, über die manchmal nach Jahrzehnten öffentlich gemacht wurde, dass sie komplett ge-faked wurden.
Die Hersteller veröffentlichen die Studien, die das Gegenteil (die Nicht-Wirksamkeit oder Schädlichkeit) zeigen einfach nicht - das sind 50 % der Studien und ist legal und üblich, denn selbst gemachte Studien sind das Eigentum der Hersteller.
Auch schwerste Nebenwirkungen werden einfach "geschwärzt" und der REst einfach komplett umgeschrieben oder Unliebsames rausgerechnet- bekannt geworden durch die Geständnisse pensionierter "Wissenschaftler".
Das Medikament kann dann damit auch in der EU zugelassen werden.
Unter Hinweis auf den U.S. Freedom and Information Act konnten Wissenschaftler Zugang auch zu der Unzahl an unveröffentlichten Studien bekommen.
Bei den veröffentlichten Studien waren fast alle AD wirksam, bei den nicht veröffentlichten das Gegenteil ("so gut wie keine Wirkung"): 50:50 in der Summe (bis auf wenige schwere Depressive, die profitieren).
Die Zusammenfassung aller Fachliteratur durch die Forscher der Arzneimittelkontrollbehörde FDA ergab somit : kein Vorteil gegenüber Placebo-"Zuckerpillen". (Turner, Matthews, Linardatos, Tell, Rosenthal in selektive publications of antidepressant trials and its influance on apparent efficacy 2008).
Bis auf den Placebo - Effekt (der erst einmal wirksame Glaube davon zu profitieren).

Der Facharzt macht doch im Prinzip nichts anderes, ... kann ja nicht falsch sein, .... Ein Patient, der an die Pillen gewöhnt ist und weiter daran glaubt, merkt beim Ausschleichen der AD negative Wirkungen, Absetz-Effekte, seine Angst bauscht das zur einer wieder kommenden Depression auf. Der Glaube hilft.
Noch schlimmer: die FDA wusste also seit Jahrzehnten davon, was die FOIA-Dokumente offenbarten - "heimische Konzerne schützen" war aber auch da das Motto- es geht ja auch um Umsätze weltweit mit dem Psycho-Gold-Esel-Patienten.

10 % der Depressiven sind stark depressiv - bei Ihnen scheint eine gewisse Wirkung sichtbar zu werden, bei den anderen 90% nicht.
Hier wären Placebos sinnvoller, schreiben Greger und Stone, Placebos, die nicht so teuer und nebenwirkungsbehaftet sind.
Bei 3/4 der mit AD (Antidepressiva) behandelten Patienten gehören sexuelle Dysfunktionen zu den Nebenwirkungen.
Bei einer weiteren großen Gruppe: langfristige Gewichtszunahme (mit der Folge weniger Sport machen zu können).
Jeder 5. hat Entzugserscheinungen bei Absetzversuchen. (Anmerkung: Alles toll für die Partnerschaft - jetzt kann der Arzt und Apotheker zum neuen Lebenspartner werden)
Zu Beginn der Einnahme, bei einer starken Dosiserhöhung oder beim abrupten Absetzen, können bei einigen wenigen Patienten sogar suizidale Impulse auftreten. Manch einer hat gemordet - sogar die eigenen Kinder und war vorher nie auffällig, einige davon sind vor Gericht freigesprochen worden mit dem Argument, dass das Antidepressivem Schuld war. Ich denke da an den Lufthansa-Piloten der in psychiatrischer Behandlung war.
Am tragischsten ist, dass Antidepressiva dazu führen, dass die Patienten in der Zukunft noch stärker und häufiger an Depressionen leiden - durch mehr Rückfälle (Placebo-kontrollierte Studie, Kirsch, Antidepressants and the placebo-effect).
Leider muss jetzt auch der Vergleich ("wirkt wie ein Antidepressivum"-Studien) von Sport mit AD in Frage gestellt werden, wenn diese in Wirklichkeit (fast) nur Placebos sind. Also große teure Studien umsonst. Die Folge davon, dass die FDA seit einem halben Jahrhundert alles schön unter Verschluss gehalten hat und Ärzte wie Patienten im Unklaren gelassen hat.

Und schlimm: Fachärzte merkten nichts und wollen auch heute weiter nichts merken - bloß nicht das Nest beschmutzen.
Wer sich bewegt hat schon verloren.
Denn diejenigen, die was merken, werden schon in der Facharzt-Ausbildung herausgefiltert oder mit der Begründung beispielweise, "der ist Homöopath", diskreditiert. (wörtlich der Grund für meinen Instituts Rausschmiss)
Die Pharmakonzerne der USA führen die Forbes-liste (Unternehmen mit dem größten Gewinn) regelmäßig an ... noch besser ein paar Pharma -Konzerne verdienen jedes Jahr mehr als der Rest der 400 Unternehmen der Forbes Liste zusammen und kaufen sich mit dieser Unmenge an Kapital klugerweise die Medien, Wissenschaftler, Politiker, ... nun über Trump die Richter, die FDA, ...
So wird die Pharmaindustrie als die politisch einflussreichste Industrie allgemein angesehen. Deren Highlights sind die Psychiatrie und die Impfindustrie.
Bei geringster Kritik (etwas weniger impfen) wird der Arzt sofort mit Verschwörungstheoretiker belegt.

Psychische Erkrankungen haben einen "Goldesel-Status" , schreiben Greger und Stone und werden oft mit mehreren Placebos gleichzeitig behandelt. Wenn es ein neues Präparat gibt, und dann natürlich teureres, kommen die Nebenwirkungen des bisherigen Präparats, dessen Patent-Schutz und damit Goldesel-Status abgelaufen ist, gezielt in die Presse. Und Ärzte staunen, dass die Kritiker jahrzehntelang doch Recht hatten, ... aber jetzt kommen ja die neunen Statine etc. - die Insider sind tatsächlich meiner Erfahrung kritiklos überzeugt von den Nutzen.
8 % der Bevölkerung gehört zu den "armen Schluckern" von Psycho-Placebos.
Kein Wunder, dass viele Verzweifelte, Hoffnungslose zu Drogen greifen, um sich endlich selbst irgendwie zu "behandeln".
Aber Kokain, Heroin, Designerdrogen (Grundstoffe aus China), Hanf/Marihuana (ein legaler Milliardenmarkt in den USA inzwischen) und Co. machen unsere Gesellschaft kaputt !

Der Spiegel: "Bei über der Hälfte aller Patienten sind Antidepressiva unwirksam"
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Dass Antidepressiva nicht heilen erwartet niemand.
Aber Placebos sind oft sehr wirksam, da der Patient erwartet, dass ein teures Medikament mit starken Nebenwirkungen letztlich helfen kann.
Dabei geht es dem verordnenden Arzt oft nur darum: eine sedierende Wirkung für einen unruhigen, aufgewühlten Menschen kann etwas angenehmes sein - oft ist der Leidendruck weg und eine Psychotherapie oder anderweitige Therapie wie Homöopathie erscheint nicht mehr notwendig, da er von der Psychodroge einstweilen eingelullt, beruhigt ist.
Ebenso kann eine antreibende Wirkung für einen lethargischen Depressiven hilfreich sein.

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