das Tryptophan/Eiweiß-Verhältnis

"Modd food" Trypthophan:
Tryptophan ist eine Vorstufe des Serotonins, das aufgrund der Schranke zwischen dem Blut und Gehirn nicht aus der Nahrung ins Gehirn gelangen kann. Die Vorstufe Tryptophan aber kann diese Schranke passieren, es ist in
# Walnüssen
# Kakao
# Soja
# Cashewnüssen

Prof. Michalsen empfiehlt Depressiven neben einer gesunden Basis-Ernährung auch regelmäßig Superfoods zu konsumieren, weil sekundäre Pflanzenstoffe Stimmung und Psyche beeinflussen.

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Der Verzehr nur einer kohlenhydratreichen Mahlzeit mit weniger tierischem Eiweiß führt bei Frauen mit PMS zur Verbesserung von Depression, Anspannung, Wut, Verwirrung, Traurigkeit, Erschöpfung, Alarmbereitschaft und mehr Gelassenheit.

Der Grund: Serotonin kann erst im Gehirn aus Tryptophan hergestellt werden.
Tryptophan-Präparate führte in den 80er Jahren aber zu Todesfällen.
Erst viele Kohlehydrate im Blut halten die mit Nahrungs-Tryptophan konkurrierenden Nicht-Tryptophan-Aminosäuren von der Bluthirnschranke ab, Tryptophan kann verstärkt ins Blut und so gelingt es endlich Serotonin im Gehirn höher einzustellen ohne Antidepressiva zu nehmen.
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In einer Studie verspürten die Probanden mit der kohlehydratreicher Ernährung nach einem Jahr weniger Feindseligkeit, Depression und Stimmungsschwankungen als die Gruppe mit mehr Eiweiß.
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Auch andere Untersuchungen stellen so weniger Angst und Gefühlszustände fest.

Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (nicht das Öl !), Kürbiskerne und andere Samen erfüllen das "Tryptophan-Eiweißverhältnis".
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Eine Placebo kontrollierte Doppelblindstudie mit Butternuss-Kürbiskernen bei sozialen Angstzuständen ergab bereits eine Stunde nach dem Verzehr eine Verbesserung (über objektive Messungen).
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Weil viele Menschen Fructose-empfindlich geworden sind, kommt es zu Problemen beim Abbau der Fructose im Darm.
Einerseits kommt es dadurch zu Entzündungen im Darm, andererseits zu einem Tryptophan-Mangel, welcher im Gehirn einen Serotonin Mangel bewirkt. Beides führt in die Depression, es kommt durch diese wieder zu mehr Eßattacken, am ungünstigsten Fall wieder mit der Zufuhr von Fructose (ist in den modernen, überzüchteten Obstsorten, Kuchen, Fertigprodukten, ...).
Je höher das Gewicht von Personen ist, je höher sind ihre gemessenen Entzündungswerte.
Forscher versuchten deshalb Politiker und Industrie anzuregen weniger Fructose in diverse Produkte zu mischen.