Risikofaktoren

Ihre Risikofaktoren hoher Blutdruck, hohe Fettwerte, Übergewicht, Homocystein-Erhöhung, erhöhte Harnsäure, Eisen-Speicher-Mangel, Vitamin D3 oder Vitamin B12 -Mangel, etc. werden in meiner Praxis u.a. labormedizinisch kontrolliert und können über die unterschiedlichen Methoden mit Erfolg therapiert werden.

Wussten Sie, dass Homocystein ein genauso wichtiger Risikofaktor ist wie Übergewicht, Nikotin oder hoher Blutdruck? Ist diese Aminosäure im Blut erhöht vorhanden, kann das eine Schädigung der Blutgefäße zur Folge haben.
Bitte lesen auch unter Blutdruck , Gewichtsregulation und Cholesterin weiter.

Wissen Sie, dass der Durchschnittswert ihres Blutdrucks und die Nachtabsenkung das Wichtigste sind?

Essen ist oft eine Ersatzbefriedigung: Süßes und Fettes beruhigt, ähnlich Alkohol. Frust macht dick. Das ist vielfach belegt. Menschen mit niedrigem sozialen Status, Arbeitslose oder Emigranten haben öfter Übergewicht.
Auch soziale und emotionale Ungleichgewichte dürfen und sollten in der Praxis ausgesprochen werden.

Unterkalorisch essen, also öfter etwas weniger essen, verlängert das Leben.

Wissen Sie warum die hochkonzentrierten Omega 3 -Fettsäuren die Einzigen sind, die rezeptpflichtig sind und durch Ihre Kasse gezahlt werden? (Beispiel Omacor).

Seit den 80er Jahren nehme ich prophylaktisch regelmäßig Leinöl (enthält Omega 3 -Fettsäuren) zu mir. Ende der 90er Jahre kamen dann Fischölkapseln auf.

Die für Omega-3 Fettsäuren in groß angelegten internationalen Studien belegte Senkung der Blutfette (Triglyceride) und Reduzierung der kardialen Mortalität (Sterblichkeit) von Infarkt- Patienten haben dazu geführt, dass die European Society of Cardiology die nutritive (=Ernährung) Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren in die "Guidelines of sudden cardiac death" (Leitlinien zum plötzlichem Herztod) aufgenommen hat.

Die Inzidenz (Häufigkeit) von Myokardinfarkten bei Eskimos ist extrem niedrig. Diese Beobachtung wurde mit der hohen Aufnahmerate von Omega-3-Fettsäuren aus der Nahrung bei den Eskimos in Verbindung gebracht.

Vitamin E reduziert die negativen Folgen der Arteriosklerose (Plaques Stabilisierung).

http://carstens-stiftung.de/artikel/welche-pflanzlichen-produkte-koennen-den-cholesterinspiegel-senken.html

Wenn alle anderen natürlichen Maßnahmen wie Knoblauch oder Sojalecithin (Firma Orthica "Lecithin 1200") ohne Erfolg bleiben verschreibe ich beispielsweise Simvastatin-ratiopharm als 5 mg/-10 mg/-20 mg/-40 mg Filmtabletten ...

BEWEGUNG: ist Leben - habe ich oft schon zu meinen Patienten gesagt, die ich unter anderem im Krankenhaus als ausgebildeter Physiotherapeut zu betreuen hatte. Kommt vielleicht auch das Wort E-Motion daher? Jedenfalls verringert 1x30 Minuten in der Woche schwimmen gehen bei 2/3 der Bluthochdruckkranken den Blutdruck - ein Haustier zu haben übrigens auch.
3x30 Minuten spazieren gehen pro Woche das Schlaganfallrisiko um 37 % und 3x 30 Minuten Radfahren das Leben um etwa 10 Jahre. Vielseitige, nicht übertrieben Bewegung ist das Beste.
Bewegung verbrennt Fettreserven, jedenfalls bei längeren und nachhaltigen Bewegungen, wo sie mehrerer Stunden durchhalten ohne Kalorien, besonders in Form Zucker (Bonbon) zu sich nehmen.
Es kommt in den nächsten Wochen zu immer schneller werdendem Wachstum von Muskel- und Nervenzellen.
Nach einigen Wochen hat ihr Immunsystem reagiert, die Stress und Frust-Resistenz hat zugenommen, die Atmung ist verbessert, Bindegewebe und Knorpel gestärkt.


RISIKOFAKTOR MEDIKAMENTE: nur ein Beispiel:
Diclofenac (oder andere Schmerzmittel) erhöhen das Risiko einen Herzinfarktes zu bekommen um den schlappen Faktor 7.

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Lipoprotein a (Lp a) ist ein Fetttransporter, der Plaques (Ablagerungen in den Gefäßen) destabilisieren kann.

Besonders Menschen, bei denen eine Gefäßerkrankung frühzeitig auftritt oder besonders rasch fortschreitet, haben häufig einen erhöhten Lipoprotein-a-Wert. Menschen im fortgeschrittenen Alter und zu viel Lp(a) im Blut erkranken bis zu dreifach häufiger an einer Verengung der Aorta( Aortenstenose).
Falls Lp a über 30 md/dl ist sollte an anderen Risikofaktoren wie LDL-Cholesterin strenger gearbeitet werden.
Zudem muss ein Nierenleiden (nephrotisches Syndrom), eine Harnvergiftung (Urämie), Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ausgeschlossen werden .

Hinter zu niedrigen Werten verbirgt sich unter Umständen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder eine Hormonbehandlung mit Östrogenen.