hoher Blutdruck, arterielle Hypertonie

Arterielle Hypertonie, "hoher Blutdruck":

Im Zentrum der Behandlung steht die ganzheitliche und nachhaltige Herangehensweise der klassischen Homöopathie.

Siehe auch die Themen unter "Gesundheitsberatung", Fastenbegleitung", Abnehm-Tipps; Hypnose;

Liegt überhaupt ein hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie) vor?
Bitte messen Ihren Blutdruck einige Male selbst ! Einmalige Messungen ermöglichen keine "Diagnose" ! Ermitteln Sie ihren Blutdruck an mehreren Zeitpunkten am Tag und notieren sie sich besondere Umstände (heißes, Bad, aufregender Anruf, ...). Messen Sie besonders morgens. Machen Sie vor dem Messen eine Pause von mindestens 3-5 Minuten. Der Messpunkt (Höhe des Arms bei Messung am Handgelenk) sollte immer auf Höhe des Herzens sein.
Der Blut druck schwankt von Natur aus zwischen Extremwerten (nicht über 200 mmHG). Nur der Durchschnittswert ist wichtig. Keine Angst vor Ausrutschern. Außer es treten Beschwerden dabei auf. Bei Anstrengung oder Anspannung muss der Druck ja höher sein. Nur jahrelange permanente Erhöhungen machen krank.
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Von einem Fall der Ernährungs-Docs, NDR:
ein Kind mit Übergewicht und hohem Blutdruck (Kinder sollten unter 125/80 mmHg kommen)
10 Kg zu reduzieren bringt eine Abnahme von 12/8 mmHg.
Ernährungsplan für dieses Kind: Fett und Zucker meiden, Naturjoghurt; fettarmer Quark mit Erdbeeren, Himbeeren;
Keine Light - Limonaden/ - Produkte
Wasser mit Orange, Zitrone oder Kiwi selbstgemacht.
Die Häfte des Essens sollte aus Gemüse bestehen, nur fettarmes Fleisch, Süßes maximal als Nachtisch (eine Hand voll maximal).
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Bewegung: Ausdauersportarten, wie Trekking, Walking, Schwimmen, Radfahren sind geeignet den Blutdruck zu senken. Sportarten mit hohen Belastungsspitzen, wie Tennis, Squash oder Kraftsport nicht. Besprechen Sie ihr Workout mit mir !

Hohen Blutdruck können sie mit zwei Vollbädern pro Woche (bis zum Hals im Wasser) senken - in Studien ganz klar nachgewiesen.
Hierdurch werden Hormone ausgeschüttet, die über Herz und Nieren senkend auf den Blutdruck wirken, jedenfalls bei 70 % der Patienten mit Hypertonie Grad 1.

Bei regelmäßigen Anblick von Grünzeug (Garten, Topfpflanzen im Büro, …) wird der Blutdruck um 5 mmHg gesenkt, also so viel wie eine Tablette.

Auch Lärm verursacht hohen Blutdruck.

Eine ausgewogene Ernährung (DASH-Diät) senkt den Blutdruck: systolische Abnahme von bis zu 14 mmHg (laut einer Studie aus den USA im Schnitt 11/6 mmHg).
DASH = Dietary Approaches to Stop Hypertension 1997 veröffentlichten US-Mediziner im New England Journal of Medicine ihre "diätischen Maßnahmen zum Stoppen von Hypertonie (Bluthochdruck)". Gerade für übergewichtige Hochdruckpatienten ist Abnehmen der beste Weg, um ihren Blutdruck zu senken. Die Ernährungsumstellung setzt auf viel Obst und Gemüse und magere Fleischsorten wie zum Beispiel Huhn. Vollwertige Getreide, Fisch, eiweißreiche Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Sojaprodukte und Lebensmittel mit gesunden, ungesättigten Fetten wie Avocados oder Nüsse! Generell sollten Sie im Rahmen der DASH-Diät pflanzliche Fette und hochwertige Öle bevorzugen.
Alkohol sollte nur in Maßen konsumiert werden, da er den Blutdruck steigen lässt. Der Konsum von rotem Fleisch sollte vermieden bzw. reduziert werden.
Auch Zucker, Weißmehl, weißer Reis und Süßigkeiten sind nur in geringen Mengen erlaubt. Kaffee kann den Blutdruck erhöhen. Echte Entspannungspausen einplanen !

Rote Beete senkt den Blutdruck.

Lakritze kann den Blutdruck steigen lassen.

Zu wenig Salz kann müde machen, zu viel kann krank machen - fragen sie mich, ... 1 Teelöffel am Tag sagt man. Ein Teil ist aber bereits in der Nahrung versteckt.
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Welcher Druck ist richtig?
120/80 wäre wünschenswert, aber 140 /90 sind ok - je nach weiteren Risikofaktoren;
bei Nierenschwäche ist maximal 130/80 wünschenswert;
über 80-Jährige dürfen neuerdings 150/90 - sonst droht eventuell eine ernst zu nehmende Schwäche und Mangeldurchblutung des Gehirns.
Durch einen zu niedrigen Blutdruck kann es auch zu mehr Herzinfarkten kommen. Oft kommt es bei gesunden Patienten, die unter 140/90 gesenkt werden zu deutlichen Leistungsabfall und Müdigkeit - die Ärzte behaupten dann dennoch unbelehrbar der Blutdruck muß gesenkt werden.

Über 140/90 wird als hyperton angesehen.
Zwischen 120/80 und 140/90 als Prähypertonie.
Natürlicherweise schwanken die Werte im Laufe des Tages und der Woche. Das müssen Sie auch.
Wichtig ist es keinen dauerhaften (über Jahre) hohen Druck zu haben, auch im übertragenen Sinn (sich nicht zu viel seelischen Druck machen).
Die Messung beim Arzt verursacht oft den "Weißer-Kittel- Effekt" = Aufregung durch den stressigen, oft viel zu kurzem Arztkontakt mit Angst vor schlechten Diagnosen mit hohem Blutdruck für diese im Schnitt 7 Minuten des Arztkontaktes. Tolle Strategie !
Das höre ich öfter als Sie denken von meinen Patienten: Der Arzt sagt nach einer einzigen Messung zum Patienten "sie haben eine Hypertonie" - das ist Angstmache aus kommerziellen Gründen !
Der Patient kommt brav quartalsmäßig zur Rezeptverlängerung.

In den 1920ern wurde der Blutdruck von 1000 Kenianern gemessen: 125 /80.
Die meisten sich "westlich" ernährenden Menschen sind mit über 60 Jahren bereits hyperton (hoher Blutdruck).
Die Kenianer über 60, die sich Salz-arm und pflanzenbasiert ernährt hatten (Vollkorn, Bohnen, Obst, Gemüsen) hatten sogar inzwischen noch einen besseren Blutdruck wie vorher: 110/70.
Bei 1800 Patienten, die in ein kenianisches Krankenhaus eingeliefert wurden, war kein einziger darunter mit Bluthochdruck. Auch keiner mit Arteriosklerose.
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Ursache Salz: Ein finnischer Großversuch und danach das Mars-Programm der NASA, wo es um die Gesundheit von Raumfahrern geht konnten es zeigen :
Pan-Salz , Magnesium- und Kaliumreich mit Lysin als Geschmacks - Ausgleich für das Geschmacks-verstärkende Natrium - spart Natrium ein und senkt den Blutdruck um 15 mmHg und entspannt durch Magnesium nicht nur die Muskeln, auch die Gefäße und die Psyche.
Die finnischen Studienteilnehmer (große nationale Studie) wiesen eine deutlich geringere Mortalität (Sterblichkeit) auf.

Natrium: Das normale Kochsalz, hat idiotischer Weise aus gesetzlichen Gründen in Deutschland einen hohen Natriumgehalt, damit es schön weiß und salzig ist und sich "Speisesalz" nennen darf.
Natrium erhöht die Calcium-Ausscheidung und wird in Verbindung mit hohem Blutdruck gebracht.

Kalium:
Kartoffeln, Bananen, Orangen, Avocados, Gemüsesaft, Sojabohnen, Spinat, Pilze, ... versorgen den Körper mit Kalium.
Kalium entspannt die Gefäße ( siehe oben, Pan-Salz).
Ein Überschuß an Natrium und Mangel an Kalium (heutige Ernährung) führt zur Bluthochdruck.

Ebenfalls im "Pan-Salz" enthalten ist
Magnesium:
Es entspannt nicht nur die Gefäße, sorgt für niedrigen Blutdruck und ist bekannt gegen Muskelkrämpfe und Herz-Kreislaufstörungen im allgemeinen zu wirken, auch psychische Probleme (siehe auch unter Zink) wie Lustlosigkeit, Unruhezustände, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Geräuschempfindlichkeit, rasche Erschöpfbarkeit und Schlafstörungen bis zu Depressionen und Verwirrtheit finden sich bei Magnesiummangel.
Obwohl seit den 70er Jahren so Prof. Classen (Uni Hohenheim) die stressabschirmende Wirkung bekannt ist, wird es kaum bei Ein- und Durchschlafstörungen angewendet. Jeder 7. hat einen Blutspiegel unter 0,8mmol/l.
Besonders Diuretika und Antidiabetika vernichten Magnesium.

Stress und Magnesiummangel verstärken sich gegenseitig.

Magnesium gebunden an die Orotsäure (Magnesium-Orotat) ist nicht nur kardioprotektiv (Herz beschützend), sondern auch gehirnschützend, so die Experten (Gedächtnisbildung, Reparaturvorgänge).
Einnahme: mindestens 3 Wochen bis zu ersten Wirkung oder/und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse.

Broccoli enthält heute 35 % weniger Magnesium als vor 10 Jahren. Bei Spinat sind es sogar 68%. Dabei werden 300 wichtige Enzyme damit gebildet (Energieproduktion, Leistungskraft).
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Die Aminosäure L-Arginin senkt den Blutdruck vermutlich um 6/4 mmHg, schwach, aber immerhin messbar. Weitere Studien sind notwendig.
Auch konnten unterschiedliche Studien zeigen, dass bei Patienten mit Arteriosklerose oder Bluthochdruck ein L-Arginin-Mangel vorlag.
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Aber auch ein zu niedriger Salzkonsum birgt Risiken: Zu einem überraschendem Ergebnis kam im Mai 2011 eine Studie der Universität Leuven/Belgien mit 3.681 Testpersonen:
Innerhalb der Studiendauer von acht Jahren erlitten die Patienten mit einem zu niedrigen Salzkonsum ( nur 2,5 g täglich) viermal mehr Herzinfarkte als Patienten die täglich 5 bis 9 Gramm Kochsalz zu sich nahmen. Zu wenig Natrium lässt nämlich langfristig Ihren Blutzuckerspiegel ansteigen und bringt ihr vegetatives Nervensystem durcheinander.
Also bitte nicht einer oberflächlicher Beratung vertrauen und dann übertrieben jedwedes Natrium / Salz weg lassen.
Meersalz ist besser, PAN- Salz (siehe oben noch besser).
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Alkohol
sollte bei zu hohem Blutdruck beschränkt werden: bei Männern auf unter 30, bei Frauen unter 20 g/d.

Fett auf unter 70 Gramm pro Tag. Ungesättigte Fettsäuren bevorzugen!

Gewichtsreduktion: 10 kg weniger kann zu einer systolischen Abnahme von 5-20 mmHg führen

Vitamin D: senkt Blutdruckwerte signifikant (Studie mit 12.644 Testpersonen, Universität Auckland)
In meiner Praxis kann ich die Ergebnisse der großen nationalen Studie von 2012 bestätigen, dass 90 % der Patienten einen behandlungspflichtigen Mangel haben.
Seit den 80er Jahren (!) empfehle ich die Gabe dieses Vitamins.
Seit 2012 war Vitamin D Thema in zahlreichen Fortbildungen für Ärzte.

BEWEGUNG: ist Leben - habe ich oft schon zu meinen Patienten gesagt, die ich unter anderem im Krankenhaus als ausgebildeter Physiotherapeut zu betreuen hatte. Kommt vielleicht auch das Wort E-Motion daher? Jedenfalls verringert 1x30 Minuten in der Woche schwimmen gehen bei 2/3 der Bluthochdruckkranken den Blutdruck - ein Haustier zu haben übrigens auch.
3x30 Minuten spazieren gehen pro Woche verringert das Schlaganfallrisiko um 37 % und 3x 30 Minuten Radfahren das Leben um etwa 10 Jahre!
Vielseitige, nicht übertrieben Bewegung ist das Beste.
Bewegung / Sport macht bekanntlich einen niedrigeren Blutdruck um 5-10 mm Hg aus und bedingt damit ebenfalls die Einnahme von weniger Medikamenten.

Medikamente können senken: mit Homöopathie möglich, so zahlreiche Studien.
Schmerzmittel und Cortison sind zwei Beispiele, wo eine Blutdruck steigernde Wirkung eindeutig nachgewiesen sein soll.
Die "Anti-Baby-Pille" steigert ebenfalls in den meisten Fällen.

Thiazide (HCT, HydroChlorThiazid) sind die Diuretika-Klasse (entwässernd), die in Deutschland oft zur Therapie von hohem Blutdruck angewendet wird. Andere Kombi-Präparate sind gar nicht erhältlich.
Fatal: in der ganzen Welt weiß man von der die Lebenszeit verkürzenden Wirkung und nimmt andere Diuretika - es gibt ja sehr zahlreiche gleichwertige Alternativen.
Aber die deutschen Ärzte sind weiter Fan, dank Pharmavertreter. Vielleicht dank der neuen schicken gesponserten Bestuhlung, neuer Schränke vom "Berater" und der schönen "Fortbildung" auf Kreta.
Also schadet dieses HCT-Diuretika nur - vernichtet Elektrolyte, wie Magnesium und Kalium.
Geworben wird weiterhin mit einer die Lebenszeit verlängernden Wirkung - deutsche Werbung ist bekanntermaßen grund-verlogen und dennoch so wirksam in unserem Land.
Wie sagte noch der Bayer-Chef: "kritische Ärzte mundtot schlagen!"

Homöopathie reduziert den Medikamentenverbrauch. Das haben die Krankenkassen nachgewiesen.
Bei Versagen obiger Therapieansätze ist natürlich die schulmedizinische Pharmakotherapie wichtig.

Hypnose und Blutdrucksenkung: www.verlagdrkovac.de/3-8300-6378-4.htm

Yoga senkt den Blutdruck (senkt Blutzuckerwerte und lindert Rückenbeschwerden): www.yoga-bewegung-und-stille.de

Noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist die gleiche Wirkung von 2-3 Aderlässen pro Jahr.
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Dr. Iona Heath, Präsidentin der britischen Hausärzte: "das Problem ist der ständige Druck die Grenzwerte zu senken und damit die Definition für hohen Blutdruck.
Das bedeutet , dass eine immer größere Zahl an Menschen behandelt wird. Und zwar auf Druck der Pharmaindustrie"

So wurde der Grenzwert von 160/100 erhöht auf 140/90. In Deutschland in inzwischen fast jeder zweite Erwachsene Blutdruckpatient.
Die Industrie macht Kasse (und die allermeisten Ärzte auch - ich nenne sie gerne Mitläufer, der Dealer ihres Vertrauens oder Drogenberater).

Dabei: die Medikamente nützen gar nicht bei diesen leicht erhöhten Werten.
Alleine die Interaktionen der dann nötigen Mehrfachkombinationen sind häufige Todesursache: Interaktionen sind die vierthäufigste Todesursache !

ß-Blocker zum Beispiel haben auch unzählige Nebenwirkungen. Über die der Patient bewusst im Unklaren gelassen wird: Potenzstörungen, ... Ein Patient ohne Sex hat wieder steigenden Blutdruck.
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Dr. Greger, Arzt und Ernährungsexperte,
betreibt www.nutritionfacts.org mit täglich neuen Infos;
hat vor dem US-Kongress gesprochen;

war im Prozess gegen die Fleischindustrie geladen: wo Beweise über einen ... Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und ernährungsbedingter Erkrankungen vorgelegt wurde. Die Fleischindustrie sah sich offenbar gezwungen, ihre Gegner mit ihren Anwälten zum Schweigen zu bringen:
Im Prozess gegen die sehr bekannte und beliebte Talkmasterin Oprah Winfrey (Oprah in Texas), die spontan gesagt hatte , sie werde aus Angst vor BSE kein Rindfleisch (es wurden ja BSE Rinder an Rinder verfüttert) mehr essen wurde diese darauf hin auf 11 Millionen Dollar verklagt und gewann, nach längerem Prozess ... auch mit Hilfe von Dr. Greger .... Manche Tierschützer sitzen allerdings um die 20 Jahre im US-Gefängnis - auch in Europa.

Kaiser Permanente, die größte Gesundheitsorganisation der USA, schreibt:
"Wenn die Menschen beginnen, sich pflanzenbasiert zu ernähren, während sie weiterhin ihre Medikamente einnehmen, ist es möglich, dass ihr Blutdruck oder Blutzucker so stark absinkt, dass die Ärzte die Medikation anpassen oder die Medikamente ganz absetzen müssen."

"The Lancet" veröffentlichte 2012 die Global Burden and Disease Study, wo
500 Wissenschaftlern aus 50 Ländern 100.000 Datenquellen überprüften
:
Nicht nur leere Kalorien bereiten den frühzeitigen Tod; noch tödlicher sind Speck, Fleischwurst, Schinken, Hot dogs.
Industriell verarbeitete Fleischprodukte sind für den Tod von 0.8 Millionen Menschen pro Jahr verantwortlich = 4x mehr als durch Drogen sterben.
Und "Nur" 0.3 Millionen durch Erfrischungsgetränke (leere Kalorien);

Diese umfassendste Untersuchung zu Todesursachen JEMALS stellte fest: jedes Jahr könnten
1.7 Millionen Menschen durch den Verzehr von mehr Vollkorn gerettet werden;
2.5 Millionen durch Samen und Nüsse;
1.8 Millionen durch Gemüse.
4,9 Millionen Menschen durch mehr Obst
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Als größten Risikofaktor wurde hoher Blutdruck identifiziert, der weltweit jährlich 9 Millionen Menschen tötet, vermittelt über Aneurysmen, Herzinfarkte, Herzversagen, Nierenversagen, Schlaganfälle.
Ursachen:
Natrium / Salz / Kochsalz / Natriumchlorid:
Durch zu viel Kochsalz scheinen knapp 4 Millionen Menschen weltweit jährlich zu sterben.
90% der Evolution nahmen wir weniger als einen Viertel Teelöffel zu uns , über Gemüse. Erst mit dem Konservieren mit Salz (Pökeln) wurde es gefährlich. Die American Heart Association empfiehlt weniger als 1,5 mg zu verzehren (Dreiviertel eines Teelöffels, TL). Wenn wir davon 1/2 Tl weglassen können wir 22% der Schlaganfälle und 16 % der Herzinfarkte vermeiden.
Mit Pillen ist das laut Dr. Greger nicht zu schaffen. (über 110 Seiten des Buches von Greger "How not to die" sind nur Quellenangaben von wissenschaftlichen Studien).
In Placebo-kontrollierten Studien konnte mit einer salzarmen Diät der Blutdruck klar gesenkt werden. Wenn diesen Patienten Pillen mit Placebo-Salz gegeben wurde stieg er nicht wieder an, wenn ihnen aber heimlich echtes Salz gegeben wurde, stieg er wieder an, je mehr Salz, je höher der Blutdruck. Schon eine der üblichen Fertigsuppen reicht, um den Blutdruck für die nächsten 3 Stunden ansteigen zu lassen. Besonders der chronische Verzehr führt zu einem Anstieg.
Yanomami- Indianer, die keine Chips essen, nie salzen oder essen gehen hatten im hohen Alter den gleichen Blutdruck wie die Jungen: 100/60.
Bei maligner (=tödlicher) Hypertonie werden Sie durch Blutungen in den Augen blind, Nieren und Herz versagen.
Dr. Walter Kempner schaffte es in den 40ern alleine mit dem richtigen Essen Patienten von RR 240/150 (nach 6 Monaten tödlich) auf 105/80 zu senken - ganz ohne Medikamente - in 70 % der Fälle.
Salz erhöht bei manchen Menschen den Blutdruck allerdings nicht. Aber, ....
Mit der Dopplermetrie kann die Durchblutung kleiner Gefäße gemessen werden: ein salzreiches Essen verringert die Durchblutung deutlich. Gegenmittel Vitamin C Injektionen: also scheint Natrium freie Radikale zu bilden.
Natrium, Na, unterdrückt die Superoxid-Dismutase, die Arterien verhärten sich bereits nach einer Mahlzeit und werden beschädigt. Der Klassiker des Gelben Kaisers schrieb vor tausenden von Jahren: " wird zu viel Salz im Essen verwendet versteift sich der Puls".
Die PR- und Lobbyfirmen der Salz-und Käse-Industrie spielten nach dem Muster der Tabakindustrie alles herunter: "voreingenommen".
(Industrie-) Junk-Food schmeckt nur gut mit viel (billigem) Salz und Zucker. 3/4 des Salzes sind in Fertignahrung. Extrem süße oder salzige Speisen stumpfen den Geschmackssinn ab und natürliche Lebensmittel schmecken deshalb nach Pappe. Die Strategie der "Lebens"mittel-Industrie geht auf.

Wenn Fleisch industriell verarbeitet wird kann durch Salz das Gewicht um 20 % erhöht werden.
Warum stehen in Bars kostenlose gesalzene Nüsse oder Salzstangen herum? Weil dann mehr Geld ausgegeben wird. Aus diesem Grund ist der Produzent der Snacks oft derselbe, wie der der Erfrischungsgetränke (Pepsi und seine Chips = eine Lobbystrategie, ein Mutterkonzern).
100% "natürliches" Huhn in den USA ist extrem mit Salz aufgepeppt und ist am Fließband mit einer in einer Spritzen-Batterie in einer Sekunde voll gepumpt.
Ein einziges Stück Salami-Pizza von Pizza Hut enthält die Hälfte der erlaubten Menge. Meine selbst gemachten Pizzen brauchten keinerlei Brot, weil die Zutaten nicht derartig billig waren- mir fällt in diesem Moment erst auf, dass ich nie daran gedacht habe sie salzen zu müssen, um den Geschmack aufzupeppen.
Bei den Konsumenten über 50 ist es Brot, bei den über 20 nicht Dosensuppen, Brezeln, sondern "Hühnerbrüste".
In nur ein paar Wochen (2-4) können Sie Ihre Geschmacksnerven um-trainieren. In Studien hierzu wurden nach und nach salzfreie Suppe bevorzugt, die salzigen von früher abgelehnt. Das gleiche gilt für Fett und Zucker. Je empfindlicher die Zunge wieder wird, desto weniger Salz, Zucker, Fett, Butter, Milch, Fleisch werden gebraucht. Umgekehrt geschieht dies auch bereits nach wenigen Wochen.
Als ich vor kurzem Vollmilch-Schokolade essen wollte fand ich sie viel zu süß.
Nach einem dreiwöchigen Fasten konnte ich kein normales Brot mehr essen - zu salzig.

Eine Wissenschaftlerin in Deutschland hat Brot mit weniger Salz entwickelt: wenn das Salz gröber (größere Kristalle) rein kommt, schmeckt man es deutlicher und die Salzmenge kann stark reduziert werden.

Würzen kann man auch mit Kräutern, besseren Lebensmitteln, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Sellerie (die letzten Vier sind "natürliche" Geschmacksverstärker), Gemüsepaprika, Basilikum Petersilie, Thymian, Limette, Chilipulver, Rosmarin, Paprikapulver, Curry, Koriander, Zitrone, ...

Auch Restaurants, die kein Fast Food servieren salzen reichlich. Verwenden Sie keine industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Bei einer Portion von 100mg sollte weniger als 100 mg Natrium enthalten sein.
Wenn Sie nur Lebensmittel ohne Etiketten kaufen (Obst, Gemüse und andere naturbelassene Nahrungsmittel) nehmen Sie nicht mehr als 1,5 Gramm täglich auf.

Vollkorn:
Blutdruckmedikamente reduzieren den Blutdruck um 15% und das Schlaganfall-Risiko im Schnitt um 25 %. Jedoch in einer randomisierten Studie konnten drei Portionen Vollkorn am Tag die gleiche Wirkung zeigen.
Die Nebenwirkungen der Medikamente traten nicht auf: Blutkrebs (Kalziumkanalblocker), Mineralverlust durch "Wassertabletten", Lethargie, Impotenz/Erektionsstörungen (beta-Blocker), plötzliche lebensgefährliche Schwellungen (ACE-Hemmer), Stürze, Erschöpfung, Wadenkrämpfe..
Auf der anderen Seite reduziert Vollkorn Diabetes, koronare Herzkrankheiten, Gewicht, Darmkrebs.
Die Harvard University fand heraus, dass brauner Reis den Typ II Diabetes verringert und weißer Reis dieses Risiko erhöht (um 17% bei täglichen Verzehr). Durch das Ersetzen von weißem Reis mit Vollkornhaferflocken oder -Gerste konnte das Risiko um 36 % gesenkt werden.
Beriberi: Schon vor 150 Jahren wurden die Menschen in großer Zahl krank, weil die Engländer das Schälen von Korn einführten und aus braunem Naturreis weißen Reis machten.
Schon bei Untersuchungen der Koronararterien des Herzens und der Halsschlagader hatten Personen, die am meisten Vollkorn verzehren deutlich geringere Verengungen.

DASH-Diät:
Alle Gesundheitsinstitutionen empfehlen Abnehmen, Salz und Alkohol reduzieren, mehr Sport und gesündere Ernährung.

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Zu niedrig eingestellter Blutdruck (unter 110/70) kann auch gefährlich sein.
Viele Medikamente sind unnötig, teilweise selbst mit einem sehr hohen Sterbe-Risiko verbunden:
Beispiel HCT, HydroChlor - Thiazide: leider ein Liebling der deutschen Verordnungspraxis beklagen die deutschen Experten für hohen Blutdruck und können aber auch nichts gegen die Macht der Pharma-Industrie hierzulande ausrichten.
THC wird im Ausland schon lange nicht mehr verschrieben - denn sie sind klar lebenszeitverkürzend.

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