Bewegung, Sport

E-Motio, aus der Bewegung ....

Was den Stoffwechsel angeht ist das "zwischendurch mal aufstehen" der effektivste Weg (nicht abends alles nachholen wollen): kurz mal Treppen gehen, Telefonieren im Stehen, Am Stehtisch schreiben, es gibt Leute die arbeiten vom Laufband aus, aufräumen für 5 Minuten, auf Trampolin gehen, "Planking" (siehe unten), bestimmte Übungen machen, etwa mit der Faszie-Rolle, Hüpfen, zur Toilette gehen, Dinge weiter weglegen, weil man dann dafür später automatische mal aufstehen muss, den Drucker an einem anderen Platz haben, ...

Die "Bewegungs-Docs" vom NDR zeigen auch im Internet Fälle von Patienten mit einer Behandlung von :
Übergewicht, Diabetes, hohem Blutdruck, Migräne, Asthma, Kniearthose, ...

BEWEGUNG: ist Leben - habe ich oft schon zu meinen Patienten gesagt, die ich unter anderem im Krankenhaus als ausgebildeter Physiotherapeut zu betreuen hatte. Kommt vielleicht auch das Wort E-Motion daher? Jedenfalls verringert 1x30 Minuten in der Woche schwimmen gehen bei 2/3 der Bluthochdruckkranken den Blutdruck - ein Haustier zu haben übrigens auch.
3x30 Minuten spazieren gehen pro Woche das Schlaganfallrisiko um 37 % und 3x 30 Minuten Radfahren das Leben um etwa 10 Jahre. Vielseitige, nicht übertrieben Bewegung ist das Beste.
Bewegung verbrennt Fettreserven, jedenfalls bei längeren und nachhaltigen Bewegungen, wo sie mehrerer Stunden durchhalten ohne Kalorien, besonders in Form Zucker (Bonbon) zu sich nehmen.
Es kommt in den nächsten Wochen zu immer schneller werdendem Wachstum von Muskel- und Nervenzellen.
Nach einigen Wochen hat ihr Immunsystem reagiert, die Stress und Frust-Resistenz hat zugenommen, die Atmung ist verbessert, Bindegewebe und Knorpel gestärkt.

Sport erzeugt mehr Muskeln in ihrem Körper.
Erst durch den Muskelkater, der nicht durch ein Schmerzmittel "behandelt" wurde entsteht für den Körper das Signal neue Muskeln bilden zu müssen (Sporthochschule Köln).

Mit mehr Muskeln werden Sie automatisch - auch in Ruhe - mehr Energie verbrennen. (Grundumsatz der Muskeln)
Aus diesem Grund verbrennen Männer mehr Energie, auch ohne Aktivität im Vergleich zu Frauen.

Abnehmen bedeutet mehr Energie zu verbrauchen als zu sich zu nehmen.

Wenn Sie so schnell joggen, dass die sich nicht mehr unterhalten können produzieren sie zu viel Säure.

Noch ein Tipp: Wenn sie nach 3 oder 4 Stunden Sport treiben Hunger verspüren sollten, nehmen sie kein Bonbon zu sich. Nicht nur weil es noch mehr Hunger machen kann, sondern weil der Körper das Signal erhält, es folgten noch Kohlehydrate und er stellt von der nach etwa 3 Stunden angelaufenen Fettverbrennung wieder auf Kohlehydrate um. Statt dessen belohnen sie ich mit etwas Gesünderem.

Sport erhöht das "gute" Cholesterin HDL (high density Lipoprotein) um 10 %! Gleichzeitig wird LDL gesenkt.
Rauchen dagegen hat den gegenteiligen, negativen Effekt. Nur 10 % des Cholesterins wird über die Nahrung zugeführt. Empfohlen werden ungesättigten Fettsäuren, Vitamine und Ballastststoffe, Abbau des Übergewichts, weniger Alkohol.
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Japanische Forscher (Nippon Medical School, Tokio, Fachrichtung Forest Medicine, Professor Qing Li) fanden im Rahmen ihrer Forschungen über den Wald (Shin-rin Yoku = Baden im Wald) heraus, dass die Terpene in der Waldluft unser Immunsystem günstig beeinflussen:
die Stresshormone Cortisol und Adrenalin im Blut werden messbar nachhaltig gesenkt. Ein Tag im Wald reduziert sie um 50 %.
Falls der Aufenthalt im Wald 2 Tage anhalten sollte, läßt sich dieser gesenkte Stress-Hormonwert sogar noch 30 Tage später feststellen.

Clemens Arvay fand heraus, dass die drei wichtigsten Anti-Krebsproteine bei Waldspaziergängen vermehrt produziert werden. Menschen die in Wald Nähe wohnen sterben weniger an Krebs. Laut Gesetzt sind 1/3 des Waldes für die Erholung vorgesehen - nur hält sich der Staat selbst nicht daran, sondern beutet den Wald gerade zu blind aus. Schon ist von universitärer Seite nachgewiesen worden, dass durch das Befahren mit den schweren Walderntemaschinen der Boden derart unwiederbringlich zerstört wird, dass die Ernten in wenigen Jahren immer magerer ausfallen werden - aber interessiert diesen Staat noch was morgen ist?
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Bei der Untersuchung von Aktivitäten und Todesrate (Mortalitätsrate) von 53.000 gesunden Männern und knapp 70.000 Frauen über einen Zeitraum von 13 Jahren kam die American Cancer Society zu folgendem Ergebnis:
Frauen, die mehr als 6 Stunden im SITZEN verbringen, sterben mit einer Wahrscheinlichkeit von 37 Prozent (!) früher als Frauen, die täglich weniger als 3 Stunden sitzen. (Männer 18 %).

Die Studie legte klar dar, dass das unabhängig von der körperlichen Aktivität war.
Also fernsehen, lesen, schreiben und essen im Liegen?
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Das Buch "Psoas-Training" von Jo Ann Staugaard-Jones zeigt, wie wir den durch das viele Sitzen plattgesessenen und beeinträchtigten großen Lendenmuskel wieder fit bekommen (Pilates, Yoga, klassisches Rückentraining).
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Prof. Pickkers, Redbout Universität: "die Winhoff Methode (Atem, Meditation und Kälte-Training) wirkt und trainiert das Immunsystem".
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Menschen, die häufig an der frischen Luft sind und ihren Körper trainieren sich an Wind Wetter anzupassen leiden seltener an Infekten.
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Prof. Scharhag, Uni Jena: "beim Training nicht überfordern! Sie sollten sich noch unterhalten können. Deshalb sind Leistungssportler anfälliger für Infekte." (und kein Vorbild)
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Planking Übungen bei Sofimo. Und bei Freeletics. Ziel ist es in mehreren Wochen auf mindestens 2 Minuten zu kommen, um eine starke Körpermitte aufzubauen, Rumpfstabilität und mit der Übung fast jeden Muskel des Körpers ohne Hilfsmittel, so gut wie überall trainieren zu können.

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