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Hashimoto-Thyreoditis und Autoimmunerkrankungen

Hier finden Sie viele Infos zu Autoimmun-Erkrankungen im Allgemeinen und zur Hashimoto- Thyreoditis im Besonderen.
Was für die Hashimoto-Thyreoditis (Entzündung der Schilddrüse) gilt, gilt oft auch für die anderen Autoimmun - Erkrankungen wie die » Multiple Sklerose, (juvenile) » rheumatoide Arthrtis, ....

Wenn Sie Ihren Lebensstil verändern können sich auch Ihre Laborwerte verändern, weshalb sie diese nach 6 bis 12 Wochen kontrollieren lassen sollten.
Für manche Frau bedeutet Hashimoto trotz Diät nicht abzunehmen, zu müde zu sein, um Muskelaufbau zu betreiben oder der täglichen Arbeit nachzugehen, ängstlich und vergeßlich zu sein, über Depression oder Taubheitsgefühlen und Schmerzen zu klagen.

90% der Hypothyreosen sind bei uns auf Hashimoto zurück zu führen (nicht auf Jod-Mangel, wie in Entwicklungsländern): Gewichtszunahme, Haarausfall, Verstopfung, Frieren, Anstriebschwäche, Verlust der äußeren Augenbrauen, Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe (Magnesium!), Steifigkeit, trockene Haut, Depression, ...
Jod ist bei uns nicht der Mangel, der die Krankheit auslöst, sondern im Gegenteil die Überjodierung, wie sie » hier nachlesen können. In den Ländern, die die Jodierung einführten explodierten die Zahlen für Hashimoto.

Beim einzelnen Patienten führt ein Auslassen der Überjodierung (jodiertes Speisesatz etc. ) in der Regel schon zu einem Verschwinden der Beschwerden - so zahlreiche Studien! Natürlich nicht ohne gleichzeitige Anpassung der Medikation (L-Thyroxin) mit Kontrollen der Blutwerte, .... muss man wissen.

Erst einmal gibt es einfache Dinge, die helfen - neben der klassischen Homöopathie:
# Selen (täglich 200-300 ygr) vermindert nachweislich die Schilddrüsenantikörper innerhalb eines Jahres um 20-50 % (in einer statisch sehr guten Studie: p-Wert unter 0,000005).

# 50 % der Hashimoto-Patienten sind empfindlich auf Gluten !
So führt eine glutenfreie Diät zu einer Normalisierung einer subklinischen Hypothyreose bei Zöliakiepatienten

Schildrüsenhormone nicht zusammen mit Calcium, Eisen oder Magnesium zusammen nehmen, sondern getrennt vor dem Essen !

Hormonschwankungen tragen wohl zu einer Entwicklung der Erkrankung bei, weshalb das Geschlechterverhältnis 7:1 auf Seiten der Frauen ist: weiße Frauen in der Menopause oder Schwangerschaft - wo die Krankheit oft erst nach mehreren Fehlgeburten oder der Geburt eines geistig behinderten Kindes entdeckt wird.

80% haben Thyreoglobulin-Antikörper (TG-AK), 20 % Schilddrüsenperoxidase-Antikörper (Tg-AK).

Nicht nur am Beginn der Erkrankung kann es zeitweise auch hyperthyreote Zustände geben, nicht nur wegen der Hashimoto-Toxikose.

Umweltbedingte Auslöser bei genetisch prädisponierten sind:
Jodzufuhr,
Infektionen, wie Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononukleose) oder andere bakterielle und virale Infektionen,
Hormonschwankungen,
Toxine,
Medikamente.
Oft ist sie mit einer weiteren Autoimmunerkrankung vergesellschaftet: rheumatische Arthitis, Zöliakie, Lupus erythematodes, M. Addison, perniziöse Anämie, Hypoparythyreodismus, MS, Diabetes Typ I, ..
Viele Patienten werden nicht diagnostiziert, weil Ärzte mit alten Referenzbereichen arbeiten (in denen nicht nur Gesunde, sondern auch Kranke und alte Menschen mit einbezogen werden).
Auch wenn korrigierte Grenzwerte benutzt werden, haben 5 % der Patienten Symptome und Laborwerte, die im "Durchschnittsbereich" liegen. Der Leitsatz den jeder Arzt an der Uni beigebracht bekommt "wir behandeln Patienten und nicht Laborwerte" wird leider immer wieder vernachlässigt.

Und so werden Patienten mit Stress- und Angstzuständen nach Hause geschickt und andere falsch mit Antidepressiva und angstlösenden Medikamenten versorgt, mansche sogar eingewiesen und eine bipolare Störung oder Schizophrenie "diagnostiziert". Nicht nur, dass echte Depressive auch Antikörper haben, auch das Medikament gegen die bipolare Störung (Manie mit Depression) kann Hashimoto auslösen.

Patienten mit normalem TSH von 2,5yIU/ml fühlen sich erst besser, wenn die Dosis erhöht wurde und sie bei 1,0 liegen.

Endokrinologen behaupten eine Hypothyreose sei unumkehrbar, dabei sind aber mindestens 20 % wieder normalisierbar! Das kann aber erst gesehen werden, wenn diese Menschen mal ihre Präparate ausschleichen, also absetzen (unter ärztlicher Aufsicht). Dann läßt sich im Ultraschall auch regeniertes Gewebe sehen und der Antikörpertest ist negativ, wie beim Gesunden. (ein TRH-Stimulationstest kann hier auch hilfreich sein - wird aber kaum gemacht).
Ein Beispiel für eine Umkehrung einer Autoimmunerkrankung ist die Zöliakie: die Symptome verschwinden, wenn Gluten entfernt wird.

Es dauert 12 Monate bevor ein Antigen "vergessen" wird vom Körper. In der Zeit dürfen keine weiteren Auslöser da sein: Gluten, Infektionen, Drüsenpräparate, etc.

Ist die Dosis ihres Schilddrüsenmedikamentes nur ein wenig zu hoch kommt es zu Überfunktion, wenn ein wenig zu niedrig schnell zu Unterfunktion.

Das verbesserte Organpräparat Nature -Throid muss aus den USA importiert werden (Zellen aus dem Schwein) - über internationale Apotheken.
Daß synthetische T4-Produkt (Eutyroxin, L-Thyroxin) besser seien, beruht mal wieder ausschließlich auf Behauptungen des Herstellers bzw. der von ihm bezahlten Studien und solange kein ehrlicher Vergleich möglich ist, möchte ich nicht nicht auf "gut Glück" therapieren. Es gibt nur eine unabhängige Studie aus den USA (National Institute of Health: leichte Gewichtsabnahme, ...)
Zudem spricht Dr. Haskell ("Hope for Hashimoto´s") über die Gefahr von Autoimmunangriffen durch tierische Hormonpräparate ! Was ganz meiner Rede entspricht - in den 80er Jahren haben deshalb ja Heilpraktiker "enteiweißte" Präparate benutzt - in den 90er Jahren wurde "Tabula rasa" mit den Naturpräparaten gemacht, verboten oder in zu teure Nachzulassungen gezwungen - freie Fahrt für die Pharmaindustrie.

Außerdem geht es vielen Patienten mit der Einnahme eines Kombinationspräparates von T3 und T4 besser. Das liegt daran, dass T4 oft nur in den Blindgänger eines reversen T3 umgewandelt werden kann. Individuell zubereitete Kombipräparate mit T3 und T4 haben den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten, was in den üblichen Euthrox und anderen Mono-T4 Präparaten enthalten ist.
Aber "Compounding" ist in Deutschland nicht sehr gängig.
T3 - haltige Präpatate können die Blutkontrolle verzerren und müssen vor der Kontrolle abgesetzt werden.

Was heißt nun "Umstellung des Lebenswandels"?
Bei den Ernährungsdocs (NDR)
erhielt eine Patientin eine glutenfreie Diät: keine Nudeln, kein Weizen, Roggen oder Dinkel.
Dafür durfte sie folgendes essen: Hirse, Chinoa, Amaranth, Buchweizen, Reisbrot, Vollkornreis, Maisflocken, Hafer, lactosefreie Milch, Zimt, Probiotika und Nahrungsmittel mit Milchsäurebakterien, wie Miso-Suppe, Sauerkraut, weißen Joghurt, ...

Faktoren, die die Umwandlung von T4 in T3 hemmen:

Nährstoffverarmung: Zink wird benötigt, um T4 in T3 umzuwandeln, viele Hashimoto-Patienten haben einen unbehandelten Zinkmangel.
Stress, Altern, Alkohol, Chemotherapie (Antibiotika, Medikamente im Allgemeinen), Fettleibigkeit, Nieren-und Lebererkrankugnen, Zigaretten, strumigene Substanzen wie Soja, Schwermetalle, Diabetes, Fasten, Strahlenbelastung, Progesteronmangel, Operationen, Pestizide, Wachstumshormonmangel, Jodüberschuss - alles wird heute jodiert - unjodierte Nahrungsmittel sind kaum noch zu kaufen.
Jodgaben bedeutet "Öl ins Feuer gießen" für einen Hashimoto. Jod höchstens noch zuführen, wenn der TPO-AK Titer unter 100U/mL liegt.
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Medikamente wie Magensäure - Senker verursachen auch bei Hashimoto eine gefährliche Nährstoffverarmung.
Dr. Izabella Wentz schreibt in ihrem Buch "Hashimoto im Griff": "... industriell verarbeitet Weizenprodukte, pasteurisierte Milch und ... und all der Mist lässt unser Verdauungssystem aufschreien. .... Aber welche Konsequenz zieht der Mensch?"

Jeder Zweite nimmt als "Konsequenz" regelmäßig Magensäure-Blocker ein. Dabei ist doch die Säure für die Aufspaltung von Nahrungsbestandteilen wichtig!
Tatsächlich leiden die Menschen laut Dr. Wentz an einem Mangel an Säure und deshalb auch an Eisen und Vitamin B12, was zu Anämie (Blutarmut), Verdauungsproblemen, Haarausfall oder neurologischen Problemen führt.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat im Rahmen der massenhaften Verschreibungen von Säureblockern das Risiko von Knochenbrüchen und Osteoporose in ihren Blickpunkt genommen.
Vorsicht vor dem Rebound (überschießenden Gegenreaktion) bei plötzlichem Absetzen! Weiteres auch unter » Magen-Darm-Erkrankungen.

Orale Kontrazeptiva / Empfängnisverhütung / die "Pille" verusachen ebenfalls eine umfangreiche Nährstoffmangelsituation, oft nur um eine zu starke Menstruation flach zu halten: von Vitaminen, Mineralstoffen, Hormonen wie DHEA, von der Darmflora, ... die Folge sind laut Dr. Wentz u.a. Autoimmunerkrankungen.


Schon Schildrüsenstörungen selbst bestimmen über ihre Stoffwechselbeeinträchtigung auch die Nährstoffaufnahme. Eine Hypothyreose wirkt sich damit auf Wundheilung, Haarwachstum, Regeneration, Verdauung und vieles mehr aus. Manchmal besteht zusätzlich eine Nebennierenerschöpfung mit Magensäuremangel.

In 50 % der Schilddrüsenunterfunktion ist über eine mangelnde Gallensäureproduktion die Fettverdaung gestört (mehr Gallensteine bei Hashimoto).
Auch eine Glutenintoleranz bis zur Zöliakie ist 5x häufiger, auch eine Intoleranz gegenüber Milchprodukten, Eiereiweiß oder Sojaproteine kommt bei Hashimoto vor. Mit dem weiteren Verzehr trotz Unverträglichkeit schaden Sie dem Darm und erhöhen die Nährstoffverarmung.
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Probiotische
Bakterienpräparate haben Erreger bekämpfen können und so reg. T-Zellen erhöht und so eine Besserung bei Arthitis und Asthma gezeigt: Lactobacillus reuteri, L. plantarum (TH1 Anaphylaxien), L. casei, salivarius, rhamnosus, Bifidobactrium lactis, .... Vorsicht Bifid animallis entzündet und Bifidobact bifido blockiert T-reg.
Weitere T-reg -Verstärker laut Dr. Wentz: Krafttraining, Sonnenbaden in UV-Licht; Buttersäure, grüner Tee, L-Gluthadion, Papaya, Vitamin A, .... Weglassen sollten sie: Alkohol, Zucker, entzündungsfördernde Öle (Anmerk.: Sonnenblumenöl, Distelöl, gehärtete oder industriell verarbeitete Öle), industr. Nahrungsmittel , Tabakrauch, Schwermetalle, Umweltschadstoffe, Pilze als Krankheitserreger, ein durchlässiger Darm, Sälzsäuremangel,
niedrig dos. Natrexon (LND; zugelassen sogar für den Opiatentzug; 1,5-4,5 mg/d; mit vielen Besserungen bei Crohn, MS und HAshimoto, Krebs, HIV; s a Dr. J. Pies "LND"; www.lowdosenaltrexone.org; mit Leaky-Gut-Ernährung kombinieren)
Sitzende Lebensweise, negative Einstellung, chronischer Stress, Schlaflosigkeit, zu schneller Muskelaufbau (besonders mit anabolen Steroiden) schwächen auch das Immunsystem.
Stärkend sind Knoblauch, Vitamin E und A, Gingko biloba (senkt übermäßiges Kortisol), Kolostrum, DHEA, Olivenöl, Kokosöl, Neem, Dorschleberöl, L-Glutamin, Probiotika, Omega3-Fettsäuren, ausreichend Flüssigkeit, Sport, Meditation, Optimismus, Versöhnlichkeit, Loslassen von Ressentiments, Setzen langfristiger Ziele sind auch fürs Immunsystem wichtig.
Immunmodulierende Substanzen können die Zerstörung der Schilddrüsenzellen verlangsamen, während wir Zeit gewinnen, um nach den Ursachen zu suchen und das Leaky-Gut beseitigen"

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Wenn TSH hoch ist (noch Norm) und ft3 und4 tief, wird das von Endokrinologen als latente TSH-Störung diskitiert !

In der Schwangerschaft: TSH niedriger einstellen !










Ich freue mich über Ihren Terminwunsch: 0172 / 20 53 845